Als späte Wiedergutmachung hat die Berliner Humboldt-Universität dem Liedermacher Wolf Biermann sein Diplom für Philosophie überreicht. Die Uni hatte dem DDR-Kritiker 1963 das Abschlusszeugnis aus politischen Gründen vorenthalten. Gleichzeitig erhielt Biermann die Ehrendoktorwürde. WELT ONLINE dokumentiert Biermanns Dankesrede.
Irgend jemand hat bei der Grünen Pest neulich behauptet, dass nur Lafontaine gegen dem Afghanistan-Einsatz war. Ich hatte damals gleich geantwortet, dass ich auch Gysi gehört habe. Hier ist der Band, ich habe es in meinem Chaos gefunden.
Wenn man Gysi zuhört, kommt man früher oder später auf den Gedanken, dass Kommunismus etwas wunderbares ist: Ein Schlarafenland für jederman, aufrichtig und gerecht. Ich begreife gar nicht die Menschen des Ostblocks vor 20 Jahren, das wir damals die ganze Zeit unseren Kopf nur darüber zerbrachen, wie wir in den Westen flüchten könnten. Wahrscheinlich waren wir alle damals pervers, dass wir aus diesem einzigen großen Schlarafenland in das böse herzlose Westen flüchten wollten.
Und am Ende verkaufte das Volk die SED für eine westdeutsche Banane. Noch billiger als Judas.
Die vergleichende Herzlichkeit von ehemaligen, aktiven und möchtegern Politikern breitet sich aus.
Nichts Neues in Wahlkämpfen. Denkt man. Aber war das schon immer so, dass ständig totalitäre Systeme und Personen bemüht wurden? Ich denke nicht. Der Ton wird rauher, die Agierenden werden aggressiver. Es scheint, als wenn viele Volksvertreter die Erleuchtung haben, dass man das Fell des Michelbären nur einmal verteilen kann. Und so wie es ausschaut, werden die Stücke kleiner. So mancher erkennt, dass da kein rundum wärmender Pelzmantel mehr für seine Partei abfällt, sondern nur noch ein haariges Feigenblatt.
"Charisma für sich genommen mache noch keinen guten Politiker aus", sagte Schmidt der Bild am Sonntag. "Auch Adolf Nazi Hitler sei ein charismatischer Redner gewesen", erinnerte der 89-Jährige und fügte hinzu: „Oskar Lafontaine ist es auch.“ Weiterlesen »
Seit vielen Jahren wohne ich in Bayern. Man kann von den Bayern vieles behaupten, aber sicher nicht, dass sie mit breiter Masse politisch dem real existierenden Sozialismus mit seinen "Nebenwirkungen" analog der DDR frönen. Umso erstaunlicher das Urteil Gysis über die bayerische Volkspartei. Einem Politruk, dem man vieles unterstellen kann, sicher aber nicht, dass er ein Anhänger des westlichen Wertesystems ist.
Ganz am Ende lässt sich Gysi zu einem Vergleich hinreißen. Wenn Herrschende entscheiden würden, "wen sie bespitzeln und so“, käme ihm das bekannt vor: "Das sind alles so Strukturen, ich sage Ihnen, ich kenn das aus der DDR zur Genüge – wenn auch in anderer Form“. Weiterlesen »
Randale im Hamburger Schanzenviertel: Chaoten griffen Polizisten mit Steinen und Flaschen an. Die Beamten stürmten den linken Szenentreff rote Flora, nahmen 13 Personen fest. Bild
Saarbrücken - Masseneintritt bei der Partei Die Linke im Saarland: Mehr als 220 Bahn- und Busfahrer der Saarbrücker Saarbahn Gesellschaft sind geschlossen der Linken beigetreten und haben die Gesamtzahl der Mitglieder des Landesverbandes damit um knapp zehn Prozent erhöht.Weiterlesen »
seit dem letzten Urkanall in Sicht.
Was ist Weltbewegendes passiert dass sich
solch rares Ereignis ankündigt ? Es hat da ein legendäres
Interview gegeben, wo das von einem sehr beliebten
SPD-Politiker, äh, - so quasi -, ja - in Aussicht gestellt wurde . Da die
Amis ja nicht sehr demokratisch sind, nach traditionell linker
Auffassung, sind sie damit dann auch genau die richtigen Ansprechpartner für
solche Genossengelüste. Es wundert mich sowieso, dass bei deren,
von den Genossen unterstellenten Demokratiemangel,
nicht schon längst eine fette Deutsch-Amerikanische Freundschaft
rausgekommen ist. Wie ? Für eine Freundschaft braucht man 2e ?
....auch wieder recht. Das Interview fürte eine irgendwie x-beliebig
Belangloser mit einem x-beliebig Belanglosen aus dem Bundestag.
Man hatte das Gefühl es wäre kein Interview sondern ein Selbstgespräch.
Allerdings hab ich nun das Gefühl, dass PI Phase 1, totschweigen, und 2
, drüber lustig machen, hinter sich hat. Nun ist Phase 3 dran.
Da kann man der SPD, so lange es sie noch gibt, wünschen:
"Gute Zensur, und gute Besserung". Warum die SPD so ein
Knalltütenhaufen geworden ist ? , - vielleicht später,
ist ein anderes Thema.