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	<title>Europäische Werte &#187; Geschichte u. Kultur</title>
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		<title>Die mohammedanischen Pestleichen als Waffe</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 09:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kybeline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte u. Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Bild: Die Eroberung Konstantinopels Aber auf einmal, im Jahre 1347, die Truppen ihrer Befehlshaber beganen auf geheimnisvoller Weise zu sterben. Die Armee des Janibeg hat, ohne zu wissen, die schwarze Pest mit sich gebracht. Janibeg mußte die Belagerung abkürzen, als er sah, dass die Soldaten um ihm herum starben. Aber er war nicht einer, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.planet-wissen.de/laender_leute/tuerkei/istanbul/img/intro_istanbul_eroberung_g.jpg"><img class="alignnone" src="http://www.planet-wissen.de/laender_leute/tuerkei/istanbul/img/intro_istanbul_eroberung_g.jpg" alt="" width="344" height="245" /></a></p>
<p>Bild: <a href="http://www.planet-wissen.de/laender_leute/tuerkei/istanbul/index.jsp" target="_blank">Die Eroberung Konstantinopels</a></p>
<blockquote><p>Aber auf einmal, im Jahre 1347, die Truppen ihrer Befehlshaber beganen auf geheimnisvoller Weise zu sterben. Die Armee des Janibeg hat, ohne zu wissen, die schwarze Pest mit sich gebracht. Janibeg mußte die Belagerung abkürzen, als er sah, dass die Soldaten um ihm herum starben. Aber er war nicht einer, der sich großzügig von einer Belagerung zurück zieht, so vollbrachte er eine letzte Grausamkeit. Er benutzte die Katapulte, um die Pestleichen der eigenen Tote in die Stadt hinein zu <span id="more-15936"></span>werfen. Die Italiener entledigten sich schnell der Toten. Aber es war bereits zu spät. Der Schwarze Tod hatte in Italien begonnen. In der Hoffnung zu entkommen, verließen vier genuesische Schiffe Kaffa und der Rest ist Geschichte!</p>
<p><span style="color: #888888;">But all of a sudden, in 1347 their khans forces began to die mysteriously. Janibeg's army had unknowingly brought the plague with them. Janibeg had to cut short the assault as he watched his men drop around him.  Not one to walk away from a fight gracefully however, he committed one last atrocity.  He used catapults to throw launch the Plague infested corpses of his dead men into the city. The Italians quickly disposed of the bodies. But it was already to late. The Black Death in Italy had begun! Hoping to escape the disease, four Genoese ships, departed from Kaffa and the rest is history!</span></p></blockquote>
<p><a href="http://www.florilegium.org/files/UNCAT/Black-Death-art.html" target="_blank">Quelle</a></p>
<p>Hier ist ein englischer<a href="http://www.actionext.com/names_d/desaster_lyrics/the_blessed_pestilence.html" target="_blank"> Song</a> über die muslimischen Pestleichen in Kaffa.</p>
<blockquote><p>The last he did was throwing corpses over Kaffa's wall</p></blockquote>
<p><a href="http://www.spiegel.de/img/0,1020,773900,00.jpg"><img class="alignnone" src="http://www.spiegel.de/img/0,1020,773900,00.jpg" alt="" width="306" height="269" /></a></p>
<p><em>Katapult</em></p>
<blockquote><p>Katapult: Das Feuer war wohl das wirkungsvollste Kampfmittel der Antike.  Schon die Griechen bauten aus tönernen Hohlkugeln und einem  Pech-Gemisch Brandsätze, die mit Schleudern und Katapulten verschossen  wurden. Als die Mongolen (MUSLIME) im Jahr 1346 die Stadt Kaffa am Schwarzen Meer  belagerten, schleuderten sie sogar Pestleichen über die Mauern - ein  früher Einsatz von Krankheitserregern als Biowaffen</p></blockquote>
<p><a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-18480-4.html" target="_blank">Spiegel Online</a></p>
<p>So heilig sind den Muslimen ihre eigenen Leichen, wenn sie uns damit schikanieren können.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Beulenpest kehrt zurück</title>
		<link>http://www.kybeline.com/2010/08/03/die-beulenpest-kehrt-zuruck/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 06:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kybeline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte u. Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Beulenpest ist wieder ausgeborchen - diesmal in Peru: Perus Gesundheitsminister sagte, dass ein Ausbruch der Beulenpest einen 14-Jährigen Toten und 31 Erkrankungen verursacht hatte. Es handelt sich dabei um die Beulenpest, eine sehr infektiöse Krankheit. Die Übertragung geschieht durch Flöhen. Sun-Sentinel Früher einmal war die Beulenpest der größte und schlimmste Geisel des europäischen Mittelalters. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nordostkultur-muenchen.de/viertel/daglfing/beulenpest.jpg"><img class="alignnone" src="http://www.nordostkultur-muenchen.de/viertel/daglfing/beulenpest.jpg" alt="" width="340" height="228" /></a></p>
<p>Die Beulenpest ist wieder ausgeborchen - diesmal in Peru:</p>
<blockquote><p>Perus Gesundheitsminister sagte, dass ein Ausbruch der Beulenpest einen 14-Jährigen Toten und 31 Erkrankungen verursacht hatte. Es handelt sich dabei um die Beulenpest, eine sehr infektiöse Krankheit. Die Übertragung geschieht durch Flöhen.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.sun-sentinel.com/news/nationworld/sns-ap-lt-peru-plague,0,957088.story">Sun-Sentinel</a></p>
<p>Früher einmal war die Beulenpest der größte und schlimmste Geisel des europäischen <span id="more-15449"></span>Mittelalters. Nicht die Hexenverbrennungen, nicht die "Katholische Unterdrückung" und nicht die "Rückständigkeit" der Europäer. Die Pest war es! Und sie kam aus den islamischen Ländern, die angeblich so sauber gewesen sein sollten, in die "schmutzige" Europa. Andersrum passierte es mit keiner einzigen Seuche des Mittelalters, dass sie von Europa nach Osten oder Süden transportiert wurde. Genau so ist es bis heute geblieben, denn die hochgepriesene Sauberkeit dieser Kulturen wird nur dann aus der Phantasiewelt der gutmenschlich-islamischen Märchen in die Realtiät transportiert, wenn der Europäische Steuerzahler die Badezimmer, die uneingeschränkte Warmwasserversorgung und die notwendige hygienische Kosmetika bezahlt.</p>
<p>Alles andere ist Verschwörungstheorie: Einige solcher Verschwörungstheorien kennt ihr vielleicht: Es ist eine märchenhafte Erfindung der Afrikaner, dass AIDS von den "bösen" Amerikanern über sie gebracht wäre, nur damit sie weiterhin unbeschwert jeden poppen können, ohne die Schutzmaßnahmen zu beachten. Es ist eine märchenhafte Erfindung der Moslems, dass die Polioimpfung eine böswillige Maßnahme der Amerikaner wäre, die nur dazu gemacht wurde, um die lieben, unschuldigen Muslime zeugungsunfähig zu machen. Und es ist eine märchenhafte erfindung der politisch korrekten gutmenschlichen Verräter, dass unser Mittelalter so schlimm und dreckig war, während die "guten, sauberen und wissenschaftlich" hochbegabten Muslime eine mittelalterliche Hochkultur gehabt hätten. Das ist von keinen wissenschaftlich haltbaren Belegen gesichert. Es ist nur ein plumpes märchen der atheistisch-europäischen Kirchenhassern. Eine plumpe Verschwörungstheorie gegen die mittelalterliche christliche Religion.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gestern besuchte ich das Hegelhaus</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 11:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kybeline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte u. Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Hegelhaus in der Eberhardstraße, Ecke Torstraße,  in Stuttgart Gestern hatte ich das Hegelhaus im innersten Zentrum Stuttgarts besucht. Ich finde, viel zu wenig wird er heute gewürdigt. Wenn ein Deutscher heute vom Volk der Dichter und Denker spricht, meint er vor allem diese drei: Goethe, Kant und Hegel. Im Philosophieunterricht in meiner Studienzeit standen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://i64.photobucket.com/albums/h173/szodavisz/Bild2.jpg"><img class="alignnone" src="http://i64.photobucket.com/albums/h173/szodavisz/Bild2.jpg" alt="" width="221" height="165" /></a></p>
<p><em>Das Hegelhaus in der Eberhardstraße, Ecke Torstraße,  in Stuttgart</em></p>
<p>Gestern hatte ich das Hegelhaus im innersten Zentrum Stuttgarts besucht. Ich finde, viel zu wenig wird er heute gewürdigt. Wenn ein Deutscher heute vom Volk der Dichter und Denker spricht, meint er vor allem diese drei: Goethe, Kant und Hegel. Im Philosophieunterricht in meiner Studienzeit standen diese zwei Großen der Weltphilosophie an der Spitze des deutschen Denkens. Kant hatte die  Kategorien erkannt und Hegel die Dialektik. Mag sein, dass die Leute hier und anderswo sich mehr mit Hegels <em>Phänomenologie des Geistes</em> beschäftigen. Für mich aber ist Hegel für immer mit der Dialektik verbunden, und die Dialektik mit ihm:<span id="more-14907"></span></p>
<p>(Ich will euch nicht langweilen, so könnt ihr das Graue hier ruhig überscrollen)</p>
<blockquote><p><span style="color: #888888;">Die Dialektik (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Wilhelm_Friedrich_Hegel">Wikipedia</a>)</span></p>
<p><span style="color: #888888;">Das treibende Moment in der Bewegung des Begriffs[15] stellt die Dialektik dar. Sie ist sowohl Methode als auch das Prinzip der Dinge selbst. Die Dialektik umfasst dabei wesentlich drei Momente, die nicht voneinander abgesondert betrachtet werden können (E I §79):</span></p>
<p><span style="color: #888888;"> 1. die abstrakte oder verständige Seite</span></p>
<p><span style="color: #888888;"> Der endliche Verstand bestimmt etwas als seiend: „Das Denken als Verstand bleibt bei der festen Bestimmtheit und der Unterschiedenheit derselben gegen andere stehen; ein solches beschränktes Abstraktes gilt ihm als für sich bestehend und seiend.“ (E I §80)</span></p>
<p><span style="color: #888888;"> 2. die dialektische oder negativ-vernünftige Seite</span></p>
<p><span style="color: #888888;"> Die unendliche (negative) Vernunft erkennt die Einseitigkeit dieser Bestimmung und verneint sie. Es entsteht so ein Widerspruch. Die begrifflichen Gegensätze negieren einander, d.h. sie heben sich gegenseitig auf: „Das dialektische Moment ist das eigene Sichaufheben solcher endlichen Bestimmungen und ihr Übergehen in ihre entgegengesetzten.“ (E I §81)</span></p>
<p><span style="color: #888888;"> 3. die spekulative oder positiv-vernünftige Seite</span></p>
<p><span style="color: #888888;"> Die positive Vernunft erkennt in sich selbst die Einheit der widersprüchlichen Bestimmungen und führt alle vorherigen Momente zu einem positiven Resultat zusammen, die dadurch in ihr aufgehoben (aufbewahrt) werden: „Das Spekulative oder Positiv-Vernünftige fasst die Einheit der Bestimmungen in ihrer Entgegensetzung auf, das Affirmative, das in ihrer Auflösung und ihrem Übergehen enthalten ist.“ (E I §82)</span></p>
<p><span style="color: #888888;">Dialektik als Bewegung der Dinge selbst</span></p>
<p><span style="color: #888888;">Dialektik ist nicht nur die Darstellung der Vereinigung der Gegensätze, sondern ist die konstitutive Bewegung der Dinge selbst. Die unendliche Vernunft entzweit sich, so Hegel, permanent neu. Das Bestehende nimmt sie in einem unendlichen Prozess in sich auf und bringt es erneut aus sich heraus. Im Grunde vereint sie sich dabei mit sich selbst (GP 20).</span></p></blockquote>
<p>Ich glaube, vereinfacht hieß die Formel  für die drei obigen Punkte so ähnlich: These-Antithese-Synthese</p>
<p>Auf alle Fälle habe ich euch ein paar Bilder und 1-2 für jedermann  verständliche Zitate mitgebracht:</p>
<p><a href="http://i64.photobucket.com/albums/h173/szodavisz/Bild4.jpg"><img class="alignnone" src="http://i64.photobucket.com/albums/h173/szodavisz/Bild4.jpg" alt="" width="347" height="208" /></a></p>
<p><em>Die Dönerbude direkt gegenüber dem Hegelhaus</em></p>
<p>Diese Zitate waren auf der Wand hinter seinem Standbild:</p>
<p><a href="http://i64.photobucket.com/albums/h173/szodavisz/Bild1.jpg"><img class="alignnone" src="http://i64.photobucket.com/albums/h173/szodavisz/Bild1.jpg" alt="" width="167" height="247" /></a></p>
<blockquote><p><strong>Die Geschichte ist nicht der Boden für das Glück. Die Zeiten des Glücks sind in ihr leere Blätter.</strong></p></blockquote>
<p>Vielleicht sollte ich erklären, warum ich diesen Zitat mitgebracht habe? Ich habe in den letzten paar Jahren immer öfters das Gefühl, dass die blinden, ahnungslosen Mitmenschen in meinem Umfeld nicht erkennen, dass sie eigentlich nur auf 60 solche leere Blätter gelebt haben. Dieser Frieden, was sie hier hatten, ist nicht die wahre Welt, nicht die Geschichte, wie Hegel sagt. Wir müssen uns aber darauf gefast machen, dass die Geschichte einmal umblättert und diese 60 Jahre wieder ins nichts verschwinden, so wie es bisher schon immer in der Geschichte der Menschheit war. Wir müssen uns diesen Gedanken stellen. Es ist nicht normal, dass wir mit der ganzen Welt in Frieden leben, egal wie wir es uns wünschen. Es ist normal, dass die Invasoren kommen, uns alles wegnehmen und uns unterjochen wollen und wir müssen dieser Realität ins Auge sehen, wir müssen uns dafür bereit machen.</p>
<p>Und der zweite Spruch:</p>
<blockquote><p><strong>Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewußtsein der Freiheit.</strong></p></blockquote>
<p><a href="http://i64.photobucket.com/albums/h173/szodavisz/Bild5.jpg"><img class="alignnone" src="http://i64.photobucket.com/albums/h173/szodavisz/Bild5.jpg" alt="" width="372" height="231" /></a></p>
<p>Noch eine Kebab-Bude, schräg gegenüber, in der Torstraße</p>
<p><a href="http://i64.photobucket.com/albums/h173/szodavisz/Bild6.jpg"><img class="alignnone" src="http://i64.photobucket.com/albums/h173/szodavisz/Bild6.jpg" alt="" width="359" height="240" /></a></p>
<p><em>Shisha-Lounge und orienatisches Spielcasino in einem</em></p>
<p>Statt die anderen Kebabbuden, links in der Eberhardstraße, hatte ich euch lieber so ein orientalisches Spielhaus mit einem Shisha-Lounge (Kifferkneipe) fotografiert. Dazu muß ich noch sagen, es stehen auch mehrere Nachtclubs und Peep-Shows in der Nähe, alle von ihnen in muslimischen (überwiegend türkischen) Händen. Ich spreche hier von einem Umkreis von 100 Meter.</p>
<p>Mir kommen unweigerlich <a href="https://tspace.library.utoronto.ca/html/1807/4350/poem345.html">Byrons Verse</a> in den Sinn. Angepasst zum Hegelhaus in Stuttgart müßten sie lauten:</p>
<p>Ich stand in Stuttgart vor dem Hegelhaus<br />
Ein Kebab und ein Puff  an jeder Seite (...)<br />
Jahrhunderte verbreiten ihre dunstige Flügel<br />
Um mich herum und eine schwindende Größe<br />
Alter Zeiten (...)</p>
<p>(Und jetzt kommt die Zeile mit der Göttin Kybele: <em><strong> She looks a sea</strong><strong> Cybele, fresh from ocean</strong></em> :))</p>
]]></content:encoded>
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		<title>TeeAge Beaz</title>
		<link>http://www.kybeline.com/2010/06/07/teeage-beaz/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 09:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kybeline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte u. Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Nachtrag! Diese Art Patriotismus kostet beim Feuerwehrdiscount 1,99 Euro Jemand hat mir heute ein Video von TeeAge Beaz geschickt. So gut kenne ich mich mit den musikalischen Richtungen der Gegenwart aus, aber ich würde so mal Pi-mal-Daumen sagen, es ist die patriotische Richtung. Vorgestern sagte man, die Lena wäre auch "patriotisch". Nun, ich glaube, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.promipranger.de/wp-content/uploads/2010/05/eurovision-song-contest-2011-koeln.jpg"></a><a href="http://www.feuerwehrdiscount.de/deutschland-fanartikel/deutschlandfahne-auto.html"><img class="alignnone" src="http://www.promipranger.de/wp-content/uploads/2010/05/eurovision-song-contest-2011-koeln.jpg" alt="" width="329" height="269" /></a></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Mit Nachtrag!</span></strong></p>
<p><a href="http://www.feuerwehrdiscount.de/deutschland-fanartikel/deutschlandfahne-auto.html" target="_blank">Diese Art Patriotismus kostet beim Feuerwehrdiscount 1,99 Euro</a></p>
<p>Jemand hat mir heute ein Video von TeeAge Beaz geschickt. So gut kenne ich mich mit den musikalischen Richtungen der Gegenwart aus, aber ich würde so mal Pi-mal-Daumen sagen, es ist die patriotische Richtung. Vorgestern sagte man, die Lena wäre auch "patriotisch". Nun, ich glaube, das hier ist dennoch entgegengesetzt zu Lena. Es ist nicht diese <a href="http://www.kaufen.com/Preisvergleich/result.jsp?ga=g5&amp;q=in+deutschlandfarben" target="_blank">Ein-Euro-Neunundneunzig-Cent Patriotismus</a> <em>Made in Taiwan</em>, den man derzeit supergünstig in allen Supermärkten erwerben kann. Es ist ein herber, von den Machthabern kaum lenkbarer Patriotismus, schätze ich mal  nach dem, was ich in diesem Video höre.<span id="more-13979"></span> Ich bin dennoch gespannt, ob die Medien und Gelddreher sich mal eines Tages auch hier einklinken und versuchen, mitzumischen, oder ob sie so was einfach hochnäsig übersehen werden. Und ich würde auch genauer wissen, wie der Verfassungsschutz solche Musik einstuft. Denn ich hatte mal gehört, dass der deutsche Verfassungsschutz musikalisch hochsensibel ist. Ihr würdet nicht glauben, aber der Verfassungsschutz reagiert viel empfindlicher auf einen 2-5-minütigen Song als auf eine ganze Abhandlung in einem Buch, der irgendwo veröffentlicht wird. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber so hat man mir gesagt.</p>
<p>Aber hier ist der Song, urteilt ihr selber.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Cy6flUsHpGg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/Cy6flUsHpGg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und sollte er staatsfeindlich sein, dann sagt mir bitte  Bescheid, denn mit dem rechtsextremistischen Spektrum kenne ich mich gar nicht aus.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Cy6flUsHpGg&amp;feature=email" target="_blank">Hier ist der Song. </a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Nachtrag:</strong></span></p>
<p>Zum Glück hatten sich die Macher des Songs selber gemeldet. Was sie sagen, könnt ihr im Kommentarbereich lesen. Deswegen setze ich jetzt das Video mit ruhigem Gewissen hier ein <img src='http://www.kybeline.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der schönste Perlenfischer</title>
		<link>http://www.kybeline.com/2010/06/04/der-schonste-perlenfischer/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 18:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kybeline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte u. Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich versuche schon den ganzen Abend mich zu entscheiden, welcher Song  das schönste ist.  Ich meine die Arie des Nadir aus dem Perlenfischer, "Je crois entendre encore..." Bisher dachte ich immer, es sei Tino Rossi. Aber eine Interpretation von David Gilmour spricht auch viel für sich. Eine von Roberto  Alagna klingt schon fast so schön [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="451" height="272" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2_xQWjSjfFw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="451" height="272" src="http://www.youtube.com/v/2_xQWjSjfFw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ich versuche schon den ganzen Abend mich zu entscheiden, welcher Song  das schönste ist.  Ich meine die Arie des Nadir aus dem Perlenfischer, "Je crois entendre encore..."</p>
<p>Bisher dachte ich immer, es sei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bHrk0iGloK8&amp;feature=related" target="_blank">Tino Rossi</a>. Aber eine Interpretation von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=VvMNuuFSvN0&amp;feature=related" target="_blank">David Gilmour</a> spricht auch viel für sich. <span id="more-14043"></span>Eine von<a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZpszoLDd7vY" target="_blank"> Roberto  Alagna</a> klingt schon fast so schön wie die von Tino Rossi und ist unbelastet von der schlechten Qualität der Tonaufnahme früherer Zeiten. Und da ist noch diese wunderschöne Aufnahme, die eine Miriam Stockley gemacht hat, die findet ihr hier oben eingefügt.</p>
<p>Na ja, es gibt auch Leute, die keinen Oper mögen. Diese sollen bitte schnell weiterklicken.</p>
<p>Für die türkischen Leser wollte ich gern einen türkischen Tenor zeigen, denn es gibt welche. So fand ich gleich den Erkan Aki, dem Schweizer Türken. Er hätte die Stimme, aber erstens singt er genau diese Arie nicht, und zweitens  - so was von peinlich! Kaum googelt man nach ihm, findet man gleich so was:</p>
<blockquote><p>Einen seit Monaten gesuchten Kinderschänder hat die türkische Polizei in  Ankara gefasst. Nach der Festnahme gab es auch endlich eine Erklärung  dafür, warum der Mann bei seinen Taten immer einen Helm trug: Sein  Gesicht ist sehr bekannt, er steht als Tenor der Istanbuler Staatsoper  regelmäßig auf der Bühne.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.welt.de/vermischtes/article2632890/Tuerkischer-Tenor-gesteht-Kindesmissbrauch.html" target="_blank">Welt Online</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=WSfCFQoVc60&amp;feature=related" target="_blank">Aber er singt dennoch gut. </a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lena &#8211; Der Trostpreis für die EU-Zahlungen?</title>
		<link>http://www.kybeline.com/2010/05/30/lena-der-trostpreis-fur-die-eu-zahlungen-oder-wunscht-sich-europa-tatsachlich-ein-patriotisches-deutschland/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 14:52:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kybeline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte u. Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Will Europa tatsächlich so viele deutsche Flaggen sehen? Absolut alle Zeitungen, Nachrichten und Organisationen haben heute was zu diesem Eurovisionspreis zu sagen. Irgendwann muß ich auch was dazu sagen, so tu ich jetzt: Und es heißt, sie ist "patriotisch und dabei voller Selbstironie". Beim Kontest trug sie sogar ein Kreuz: Versuchen wir  der Titelsatz des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.promipranger.de/wp-content/uploads/2010/05/lena-meyer-landrut-bilder-eurovision-song-contest-2010.jpg"><img class="alignnone" src="http://www.promipranger.de/wp-content/uploads/2010/05/lena-meyer-landrut-bilder-eurovision-song-contest-2010.jpg" alt="" width="334" height="232" /></a></p>
<p><em>Will Europa tatsächlich so viele deutsche Flaggen sehen?</em></p>
<p>Absolut alle Zeitungen, Nachrichten und Organisationen haben heute was zu diesem Eurovisionspreis zu sagen. Irgendwann muß ich auch was dazu sagen, so tu ich jetzt:</p>
<p>Und es heißt, sie ist "patriotisch und dabei voller Selbstironie".</p>
<p>Beim Kontest trug sie sogar ein Kreuz:<span id="more-13933"></span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="463" height="279" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/QkK-23zVtsU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="463" height="279" src="http://www.youtube.com/v/QkK-23zVtsU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Versuchen wir  der Titelsatz des Spiegelartikels zu interpretieren:</p>
<h2><a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,697551,00.html" target="_blank">"Lena hätte mit jedem Song gewonnen"</a></h2>
<blockquote><p><strong>Raab:</strong> Lena hat gewonnen, Deutschland hat gewonnen, Europa hat  gewonnen. Die ganze Woche habe ich geschwankt. Ich dachte, das könnte  gut laufen</p></blockquote>
<p>Man könnte ihn auch so deuten, dass Deutschland mit jedem Song gewonnen hätte. In früheren Jahren waren die Juroren der Eurovision gar nicht so deutschlandfreundlich.  Ging es nur um Lena, dass sie mit jedem Song gewonnen hätte, oder wollen sie vielleicht einen kleinen Dankeschön-Preis geben, weil sie damit rechnen, dass wir ihre Schulden alle bezahlen werden?</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Rede des Kaisers Konstantin vor der Schlacht um Byzanz. Das türkische &#8220;Tier&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 10:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kybeline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reden und Messen]]></category>

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		<description><![CDATA[In ein paar Tagen, am Samstag, verjährt sich zum 557 Mal der Tag, an dem Konstantinopel von der Hand des türkischen "Tieres" gefallen ist. Bei dieser Gelegenheit wollen wir euch in unserer Reihe Reden und Messen die Rede des Kaisers  Konstantin den XI. am Vorabend der entscheidenden Schlacht zeigen: Ich sehe, meine Brüder, ihr Archonten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://users.thess.sch.gr/ipap/Ellinikos%20Politismos/maxes/a.jpg"><img class="alignnone" src="http://users.thess.sch.gr/ipap/Ellinikos%20Politismos/maxes/a.jpg" alt="" width="360" height="224" /></a></p>
<p>In ein paar Tagen, am Samstag, verjährt sich zum 557 Mal der Tag, an dem Konstantinopel von der Hand des türkischen "Tieres" gefallen ist. Bei dieser Gelegenheit wollen wir euch in unserer Reihe <a href="http://www.kybeline.com/category/geschichte-u-kultur/reden-und-messen/" target="_blank">Reden und Messen</a> die Rede des Kaisers  <strong>Konstantin den XI</strong>. am Vorabend der entscheidenden Schlacht zeigen:</p>
<p><span id="more-13811"></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,Tahoma,Arial; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Verdana,Tahoma,Arial; font-size: x-small;"></p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">Ich  sehe, meine Brüder, ihr Archonten und Hauptleute und ihr übrigen Männer,  wie wir auf den Tag des Kampfes warten. Euch, die ihr alle tapfer  streitet gegen die Feinde der Christenheit, ist das Vaterland, das  teure, nun anvertraut, da der haßerfüllte Türke, der Sultan Mehmed, seit  nunmehr zweihundertfünfzig Tagen uns angreift bei Tag und Nacht, und  vor allem, da unsere Mauern in Breschen liegen und die Türken Steine und  eine Unmenge von Pfeilen gegen euch schleudern und ihr wiederum die  Feinde mit Gottes Hilfe abwehrt und  8von den Mauern] hinunterstürzt. So  setze ich denn meine Hoffnung in Gott und in eure tapferen Hände mit  euren Waffen, dass diese wilden und unmenschlichen Türken, die da in  Unmenge mit großem Geschrei angerannt kommen und Pfeile ohne Zahl  schießen werden, euch nichts anhaben können, denn ihr habt eherne  Rüstungen und gute Schilde. Lasset also, meine Brüder, vor den Feinden  den Mut nicht sinken, da es not tut, dass ihr kühn und tapfer seid!  Diese Feinde sind Tiere, und ein einziger Mensch vermag viele Tiere zu  verscheuchen: Jagt sie denn fort wie das Vieh! Hat doch auch dieser  Sultan gehandelt wie das <strong>Tier</strong>, das er ist: Wir hatten einen beschworenen  Frieden, aber er hat den Eid gebrochen und den Frieden  gebrochen und  hat einen ungerechten Krieg angefangen. Wie ein Tier ist er von  Adrianopel dahergestürmt, hat unsere Dörfer überfallen und unsere Bauern  nhingemetzelt, die zur Sommerszeit außer der Stadt wohnen, und hat  viele in die Knechtschaft weggeschleppt. Und jetzt belagert er unsere  Stadt, die Konstantinos der Große erbaut hat und die des Vaterlandes  Schutz und Schirm war, der Christen Hort und der Griechen Macht. Jetzt  will er unser Reich vernichten und dazu die Kirche Christi unter den  Füßen zertreten und sie zum Stall machen für seine Pferde. O meine  Brüder, ihr Archonten und Hauptleute, o ihr Heldensöhne Christi:  Streinget euch an und kämpfet, auf dass ihr das Himmelreiches teilhaftig  werdet! Und ihr, o tapfere genuesische Brüder, die ihr schon so viele  Feinde bezwungen habt: Allezeit seid ihr den Kaisern dieser Stadt, eurer  Mutter beigestanden in vielen Kämpfen gegen die Türken und habt über  sie gesiegt! O ihr venezianischen Brüder, zeiget eure Tapferkeit mit dem  Schwerte, mit dem ihr schon so oft das Blut der Türken vergossen habt,  wie etwa Loredano, der venezianische Gentiluomo, der der Generalkapitän  eurer Armada war und mit den Galeeren der Feinde gekämpft und sie  vernichtet hat: Gürtet euch denn auch ihr, die ihr hier bei uns seid,  mit euren Schwertern zu diesem ehrenvollen Kampfe, auf daßß ihr geehrt  werdet von Gott und den Menschen! Und ihr, ihr übrigen Männer, die ihr  in den Kampf geht: Gehorchet euren Hauptleuten und Vorgesetzten und seid  wohl eingedenk, dass dies der Tag ist, an dem ihr Ehre erringen möget,  denn wenn ihr einen Tropfen eures Blutes vergießt, so werdet ihr dafür  die Krone des Märtyrertums gewinnen, die unvergänglich ist!"</span></p></blockquote>
<p>Aus  der Chronikon Anonymous Zoras</p>
<p>Am nächsten Tag, den schwarzen  Dienstag 29. Mai 1453 starb der Kaiser tapfer im Kampf.</p>
<p>Und wie immer, es waren 10 mal so viele Türken wie Christen nötig gewesen, damit die Christen verlieren. Deswegen ist für die Muslime das Gebären so wichtig.</p>
<p></span></span></p>
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		<title>Elton John will in Marokko auftreten</title>
		<link>http://www.kybeline.com/2010/05/16/elton-john-will-in-marokko-auftreten/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 15:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kybeline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte u. Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits in Ägypten hat es beim Auftritt des homosexuellen britischen Künstlers gegeben.  Aber er läßt sich nicht abschrecken: Elton John wird in Marokko auftreten. Und das ungeachtet aller Proteste. Wie auch in Ägypten hatte eine islamistische Partei erklärt, John dürfe nicht auf die Bühne gelassen werden. Der Grund: seine Homosexualität. Nun sagte aber der Veranstalter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.star-nachrichten.de/sites/default/files/elton-john-30191912.jpg"><img class="alignnone" src="http://www.star-nachrichten.de/sites/default/files/elton-john-30191912.jpg" alt="" width="330" height="228" /></a></p>
<p><a href="http://www.pi-news.net/2010/05/elton-john-darf-nicht-in-aegypten-auftreten/" target="_blank">Bereits in Ägypten</a> hat es beim Auftritt des homosexuellen britischen Künstlers gegeben.  Aber er läßt sich nicht abschrecken:<span id="more-13634"></span></p>
<blockquote><p>Elton John wird in Marokko auftreten. Und das ungeachtet aller Proteste. Wie auch in Ägypten hatte eine  islamistische Partei erklärt, John dürfe nicht auf die Bühne gelassen  werden. Der Grund: seine Homosexualität. Nun sagte aber der Veranstalter  des Konzertes in Marokko: "Für dieses Festival haben wir die Künstler  eingeladen, weil sie eine gewisse Qualität haben, weil sie eine  erfolgreiche Karriere vorweisen können... Das Privat-Leben unserer  Künstler ist nicht relevant." Damit wird Elton John also noch im Mai in  Marokko ein Konzert geben.</p>
<p>Ähnlich lief es in Ägypten ab. Auch hier gab es Proteste. Die  Regierung sprach aber kein Auftrittsverbot gegen John aus.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.star-nachrichten.de/elton-john-marokko-auftritt-ist-sicher-34150" target="_blank">Quelle</a></p>
<p>Das macht er sicher nicht allein deswegen, um in den Nachrichten zu kommen. Wie wir den Islam kennen, läuft leicht irgendwo ein verrückter Jihadist mit dem Messer herum und meint, schnurstracks ins Paradies zu kommen, wenn er so jemand wie ihn umbringt. Es gehört Mut dazu und er verdient Anerkennung!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Pulk-Phobie des deutschen Gutmenschen im Urlaub</title>
		<link>http://www.kybeline.com/2010/05/11/die-pulk-phobie-des-deutschen-gutmenschen-im-urlaub/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 09:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kybeline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte u. Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Luxuspauschalreisen zu den Taliban? Der deutsche Gutmensch hat eine gravierende Phobie: Die Angst vom heimischen, deutschen  Pulk. Nicht zu Hause in Deutschland. Dort plagt ihn dieses Leiden komischerweise kaum. Zu Hause in Deutschland kann sich der linksintellektuell gefärbte Gutmensch Marke Rotweingürtel  den halben Sonntag bei einer Ausstellung von Max Ernst, Joseph Beuys oder Andy Warhol [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.urlaub-360.de/images/Tunesien-Wueste-Urlaub.jpg"><img class="alignnone" src="http://www.urlaub-360.de/images/Tunesien-Wueste-Urlaub.jpg" alt="" width="360" height="182" /></a></p>
<p><em><a href="http://www.kybeline.com/2010/03/26/luxus-pauschalreisen-zu-den-taliban/" target="_blank">Luxuspauschalreisen zu den Taliban?</a></em></p>
<p>Der deutsche Gutmensch hat eine gravierende Phobie: Die Angst vom heimischen, deutschen  Pulk. Nicht zu Hause in Deutschland. Dort plagt ihn dieses Leiden komischerweise kaum. Zu Hause in Deutschland kann sich der linksintellektuell gefärbte Gutmensch Marke Rotweingürtel  <span id="more-13502"></span>den halben Sonntag bei einer Ausstellung von Max Ernst, Joseph Beuys oder Andy Warhol einreihen und inmitten eines furchtbar nervenden Pulks im 10-Sekunden-Takt die berühmten Oeuvres bewundern, genau wie der Ausstellungskatalog es vorschreibt. Er kann sich auch sein Toupet aufsetzen, sich in seinen alten Jeans zwingen und bei einem Konzert der Vorruheständler Pink Floyd, Rolling Stones oder sonstwem die halbe Nacht die Glühkerzen schwingen.</p>
<p>Man fühlt sich wieder jung, arm und unbeschwert, wie damals. Man beweißt sich selber, dass man anspruchslos ist, dass man alles entbehren könnte, außer die Kunst, die schon längst zur Kunst des Establishments (des neuen Spießbürgertums) geworden ist, wie seinerzeit Ganghofer, Ludwig Thoma, die Polka und die Operette.</p>
<p>Was passiert aber mit diesem neuen linksintellektuellen  Spießer, sobald er sich in Flugzeug setzt? Es muß irgendwelche geheime Auslöser geben, die aus ihm einen Phobiker macht, der keine deutsche Mitmenschen mehr um sich mag.  Er möchte einfach dort Urlaub machen, wo es nicht mit Lieschen Müller und Martin Schulz überlaufen ist. Keine deutsche Pauschaltouristen, bitte. Spanien? Diese Betonbunker für Deutsche? Igitt! Vielleicht irgendwelche neue Art retten, wie seinerzeit Humbolt, oder  ganz allein als einziger Deutsche die letzten Spuren des weißen Rassismus gegen die lieben Einheimischen aufspüren:</p>
<p><a href="http://kurier.at/mmedia/2010.02.28/1267375141_5.jpg"><img class="alignnone" src="http://kurier.at/mmedia/2010.02.28/1267375141_5.jpg" alt="" width="189" height="142" /></a></p>
<p><em>Guido Tartarotti: über LEBEN: Rassismus im Urlaub</em></p>
<blockquote><p>Mehrere Schwarze verkleiden sich als Neger und führen unter Zuhilfenahme  diverser Baströckchen, Tierfedern, Obst und anderer das Thema Dschungel  illustrierender Gegenstände einen abartig peinlichen Uka-Uka-Tanz auf.  Und warum tun sie das? Weil sie Grund zur Annahme haben, dass diese  widerlich rassistische Inszenierung mir, dem Touristen, gefallen könnte -  im Saal wird nämlich begeistert applaudiert. (<a href="http://kurier.at/interaktiv/kolumnen/1999702.php" target="_blank">Kurier</a>)</p></blockquote>
<p>Oder man könnte als deutscher Gutmensch aus seinen eigenen Oeuvres den lieben, literaturhungrigen Türkenkindern vorlesen, irgendwo im Osten der Türkei:</p>
<p><a href="http://de.qantara.de/files/299/3057/4be325b11eb25_Bjoern_Kern__Foto_Privat.jpg"><img class="alignnone" src="http://de.qantara.de/files/299/3057/4be325b11eb25_Bjoern_Kern__Foto_Privat.jpg" alt="" width="230" height="154" /></a></p>
<p>Björn Kern, der gutmenschliche Autor in der Türkei (bei Qantara):</p>
<blockquote><p>Kein Zischeln, kein Gelächter geht durch die Reihen, als diese Fragen  gestellt werden, nichts scheint hier normaler zu sein, als einen  Schriftsteller nach dem Sinn von Literatur und dem Sinn des Lebens  überhaupt zu fragen.</p>
<p>Zerknirscht denke ich an Deutschlands "dauercoole" Gymnasiasten, die  sich für solche Fragen längst zu erwachsen fühlen, die alles, was nicht  ironisch verpackt ist, als spießig empfinden. Was läuft da falsch bei  uns?</p>
<p>Und dann folgt meine Lieblingsfrage, die ich in Deutschland noch nie  gestellt bekommen habe, die ich mir selbst aber fast täglich stelle:  Warum sind die Journalisten, nicht nur im Feuilleton, oftmals so  zynisch? Warum wird Engagement immer so schnell verlacht?<a href="http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-299/_nr-794/i.html" target="_blank"> Qantara</a></p></blockquote>
<p>Da sieht ihr, ihr coole Deutsche, warum euch der spießige Gutmensch nicht mag, warum er sich viel besser unter den unkomplizierten Türken fühlt. Er wünscht sich einfach, der einzige Coole Deutsche vor Ort zu sein, er möchte sich durch den Umgang mit den exotischen Menschenmassen seine abgehobene Einzigartigkeit bestätigen. Stellt euch nur vor, wie sich dieser Björn Kern fühlen würde, wenn er von 20 türkischen Schriftstellern umgeben wäre, die ihm alle was aus ihren Werken vorlesen möchten.  Hier in Deutschland gibt es schon zu viele Björns, und jeder will was vorlesen. In der Osttürkei geht's noch.</p>
<p>Dasselbe bezieht sich auf Guido Tartarotti. Stellt euch nur vor, dass er nach Italien fährt, oder nach Spanien. Was soll er dort noch über die bösen Touristen schreiben? Erst mal würde ihm niemand glauben, denn alle wüßten es besser. Jeder war schon mal in Spanien oder Italien, nicht wahr? Und erst die Konkurrenz!  Da würde er möglicherweise auf einige italienische oder spanische Journalisten stoßen.  Will er das?</p>
<p>Diese Sehnsucht, irgendwohin zu kommen, wo man keine deutsche Mitmenschen trifft, ist eine inzwischen so weit verbreitete Sucht unter den deutschen und europäischen Spießern, dass es in den letzten 30 Jahren kein einziger Reiseführer herausgegeben wurde, in dem nicht mindestens ein "Geheimtipp" vorkommt, mit der Vermerkung: "Abseits der Touristenpfade", oder: "Geheimtipp"; eine kleine Spelunke (Tratorria, Tapas, Tschaineria oder sonst wie immer diese schmuddeligen Spelunken heißen). Und alle diese Geheimtipps sind streng geheim! Sie kommen nur im DuMont-Reiseführer vor, in nur je eine Million großen Auflage. Das braucht der gutmenschliche  spießige Spießer-Haßer!</p>
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		<title>Arabische Kurzgeschichten</title>
		<link>http://www.kybeline.com/2010/05/04/arabische-kurzgeschichten/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 10:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kybeline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte u. Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Salwa Na'imi Wer durch ein paar Kurzgeschichten den Zugang zur arabischen Kultur sucht, findet welche auf der Seite des Ahmed Khammas.  Manche von ihnen sind richtig lesenswert. Sie sind wie ein Fenster zu einer fremden Welt. Und sie lassen uns diese Welt vielleicht menschlich erscheinen, sie bringen uns den Alltag nahe, Gefühle, Gedanken, kleine Witze, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.poetasdelmundo.com/news/photos/salwa%20120.jpg"><img class="alignnone" src="http://www.poetasdelmundo.com/news/photos/salwa%20120.jpg" alt="" width="120" height="150" /></a></p>
<p>Salwa Na'imi</p>
<p>Wer durch ein paar Kurzgeschichten den Zugang zur arabischen Kultur sucht, findet welche auf der Seite des<a href="http://www.khammas.de" target="_blank"> Ahmed Khammas</a>.  Manche von ihnen sind richtig lesenswert. Sie sind wie ein Fenster zu einer fremden Welt. Und sie lassen uns diese Welt vielleicht menschlich erscheinen, sie bringen uns den Alltag nahe, Gefühle, Gedanken, kleine Witze, Bosheiten, oder  Nachsinnen über die Lage der Frau, wie in der Kurzgeschichte der Salwa Nai'imi, "Der Mittagsschlaf":<span id="more-13319"></span></p>
<blockquote><p>Einen Mittagsschlaf gab es auch in "Ein Mann und eine Frau". Als mein Vater damals erfuhr, daß ich losgegangen bin, um mir den Film anzusehen, schrie er meine Mutter an : "Ein junger Mensch, der solche Szenen sieht, wird verdorben..." Bin ich verdorben ? "Der unterdrückte Mann verwandelt sich in seinem Heim zum Unterdrücker". Meine kleine Schwester rannte durch die Straßen von Damaskus und suchte mich vor dem Eingang des Kinos Al-Kindi, bevor mich die Ohrfeigen meines Vater einfangen. Ich fragte provozierend : "Warum denn nicht ? Du hast ihn doch auch gesehen." Freches Mädchen. Seine Stimme schwoll an und der Aschenbecher pfiff an meinen Augen vorbei, bevor er zu Scherben zerfiel, die meine Mutter einsammelte, während sie bei ihren Propheten Zuflucht suchte. "Je mehr die Mutter gehorcht und ohne eigenen Willen ist, desto stärker wird der Wille der Tochter, den entgegengesetzten Weg zu gehen". Es war ein Mittagsschlaf. Der Gedanke kommt mir zum ersten Mal nach all diesen Jahren. Der Mann und die Frau essen in einem Restaurant zu Mittag, dann gehen sie hoch in das Zimmer eines Hotels. Mein Vater, der es sein Leben lang nicht ertrug, einen Film zu sehen, hat den französischen Film sogar mehrfach angesehen, der auch Hauptgesprächsinhalt unserer Stadt war. Die Heldin ist eine Witwe, die seit dem Tod ihres Gatten keinem anderen Mann nahe gekommen war. Ich lächelte insgeheim und dankte Gott, daß ich es nicht so gemacht hatte. Ich höre sein Flüstern, "Ich hätte nie gedacht, daß es eine Frau geben könnte, die so heiß ist !" Er berührt meinen lustentflammten Körper und ich möchte, daß er meinen lustentflammten Körper berührt. Ich weiß, daß ich heiß bin und fein. "Die Frau ist ein eigenständiges Wesen, das jedoch nicht die Fähigkeit hat, ihr Selbst in Richtung Gesellschaft zu überschreiten" Er kommt noch näher und ich schmiege mich an ihn. Wir vereinigen uns, und die Rhythmen unserer Körper sind noch sanft. "Die Arbeit der Frau innerhalb und außerhalb des Heimes führt zu ihrer Erschöpfung". Die Berührung zieht sich hin und der Kuß wird lang.</p>
<p>Seit sieben Tagen ist er an meiner Seite. Wir waren nicht alleine. Es gibt viele Teilnehmer bei der "Geschichte der arabischen Frau, und die Gründe die dazu geführt haben daß ihr die Beteiligung beim kulturellen Schöpfungsprozeß versagt blieb". Vorbeigehende Treffen bei vorbeigehenden Kongressen. Ich bemerkte seine Aufmerksamkeit von Beginn, doch das ging mich nichts an. Ich weiß, daß mein Verlangen nur bei mir beginnt. Warum ist jetzt er, und nicht ein anderer, an meiner Seite in dieser vereinigenden Umarmung ? Die ewige Frage bei jedem Beginn. Der Körper ist es, der beschließt ? "Welcher Art ist die Beziehung zwischen Mann und Frau, und welche Einflüsse wirken bestimmend auf sie ein ?" Vor langer Zeit gab es jemanden, der mir über das Thema der Chemie der Körper und ihrer Resonanzen erzählte. Ich habe mich damals an ihn geschmiegt, während er verblüfft meine Fähigkeit beschrieb, mich einzumischen. Einzumischen in was ? Dein Gott alleine weiß es. Seine Worte blieben in der Falle meines Kopfes gefangen, und ich schmeckte sie in meiner Einsamkeit. "Die Frau verlangt nicht direkt, was sie will, und sie verteidigt auch nicht ihre Überzeugungen, insbesondere wenn dies von ihr verlangt, die Meinungen der anderen zu widerlegen und ihre eigenen intellektuellen Fähigkeiten zu zeigen". Was wird sich denn nun von meinen Fähigkeiten offenbaren, während sich meine praktische Chemie entflammt an diesem Mann, in diesem Bett, in diesem Zimmer, in diesem Hotel, in dieser Stadt, in diesem Land, weit weg von meinem Leben ?</p>
<p>Sie alle tanzten im Saal des Hotels. Dieses Hotel, das in der kommenden Woche einen Kongreß arabischer Innenminister beherbergen wird; und vielleicht diskutieren sie, auch sie, mein Recht auf einen Mittagsschlaf. Der Rhythmus fließt in mein Blut und ich zögerte. "Die arabische Frau unterliegt noch immer gesellschaftlichem Druck</p></blockquote>
<p><a href="http://www.khammas.de/uebersetzung_mittagsschlaf_naimi.htm">Die Kurzgeschichte</a> ist hier zu finden.</p>
<p>Und wie gesagt, findet ihr weitere interessante Geschichten dort. Aber alle sind aus den 80ern, bis Mitte der 90er Jahre.  Das war noch eine Zeit, wo die arabische Kulturen sich bemühten, ein Teil der Weltkultur zu werden, den Weg der Säkularisierung und Mondernisierung gingen. Einige aufgeklärte Reformisten wollten, wie auch hier in dieser Kurzgeschichte hervorgeht, sich für die Befreiung der Frau vom "gesellschaftlichem Druck" einsetzen, organisierten dafür Kongresse und gaben sich liberal. Aber bereits der Hinweis auf den Kongress der arabischen Innenminister läßt die düstere Zukunft vorahnen. Salwa Na'imi sah schon damals diese alte, bärtige heuchlerische Männer, die sich im Namen der islamischen Religion immer mehr Rechte zuschaufelten, auf Kosten der Frauen.  Diese Kurzgeschichten sind auch aus der arabischen Perspektive nur ein kleines Fenster in die Freiheit.  Das Fenster, die sich irgendwann in den 60-70ern öffnete, schließt sich wieder. Und die Mauer der gesellschaftlichen Zwänge (sprich Islam) umschließen jede Lust auf Freiheit. Immer mehr islamische Innenminister in immer mehr islamischen Staaten sorgen dafür, dass die Frauen dort morgen nicht mehr solche Kurzgeschichten schreiben dürfen: Nicht in Iran, nicht in Somalia, in der Gaza, in Irak. Auch nicht in Pakistan oder in Afghanistan. Die Frauen haben Tücher zu tragen, Brot zu backen und zu gebären. Kurzgeschichten schreiben? Davon steht nichts im Koran.</p>
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