Siehe da, es geht doch. Wenn man nur auf der richtigen Art protestiert, kann man was bewirken. Wir berichteten vor ein paar Tagen von einer üblen linken Inszenierung des Tannhäusers von Wagner in Düsseldorf. Der linke Regiseur wollte dabei, wie die linken Künstler des vorigen Jahrhunderts seine gesamte Kunst (Kunst kommt vom Können!) dadurch beweißsen, dass er das Publikum aufs plumpste Art provozierte. Damit sollten angedeutet werden, dass die Wagner-Liebhaber allesamt Nazis sind, sofern sie sich diese linke Kunstmisshandlung nicht gefallen lassen.
Aber das Publikum rebellierte und verließ unter Proteste und Buh-Rufe die Veranstaltung. Daraufhin wurde jetzt diese miserable Inszenierung abgesetzt:
Düsseldorfer Oper setzt umstrittenen "Tannhäuser" ab Weiterlesen »
Die Geschichtsfälschung ist für manche eine seriöse Wissenschaft, für andere jedoch ein Sport, bei dem sie ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Die Geschichtsfälschung ist vielleicht so alt, wie die Geschichtsschreibung selber. Schon die ersten Menschen übten sich darin. So hatten sie behauptet, Gott hätte Abels Opfergabe dankend angenommen, die von Cain aber abgelehnt. Ganz diskriminierend, der alte Gott Israels. Natürlich hätte ein anderer Gott auch Cains Gaben gemocht. Der Gott eines Bauernvolkes vielleicht, aber nicht der Gott der Viehirten.
Meistens geht es bei der Geschichtsfälschung um die Legitimierung von Territorialansprüchen. Aber oft handelt es sich auch um die Untermauerung von Machtansprüchen, oder bei den Monotheisten um die Authentizität der Religion, bzw. um die Auserwähltheit vor Gott. Weiterlesen »
In diesem Gemälde sieht man die Grüne Flagge rechts im Bild
Die verschiedenen muslimischen Völker haben verschiedene Symbole des bewaffneten religiösen Kampfes, und viele leiten sie zurück zu ihrem Propheten, der mit Mord, Schwert, und Feuer seine Religion verbreitete. In der Tradition des Propheten betrieben die Muslime weiter die Ausbreitung des Islam mit Gewalt und brachten in die Welt eine neue Art des Krieges: den Religionskrieg. Der islamische Eroberungszug war überhaupt der erste religiöse Krieg auf der Welt. Nicht die christlichen Kreuzzüge, sondern die Kriege unter der Flagge des Propheten sind das Prototyp der Kriege im Namen eines Gottes.
Als dann später die arabische Expansion zusammenbrach übernahmen die Türken die Vorreiterrolle in den blutigen islamischen Eroberungskriegen. Der türkische Sultan wurde gleichzeitige zum Kalif der muslimischen Welt und somit fiel ihm die Rolle zu, den religiösen Eroberungskrieg im Namen Allahs auszurufen. Ein wichtiges Zubehör dieses expansiven Religionskrieges war die legendäre grüne Flagge des Mohammed. Diese wurde immer dann ausgepackt, wenn die Befehlshaber die Soldaten dazu bringen wollten, mit besonders großem Eifer zu kämpfen. Ein anderes Kriterium gab es nicht. Jeder Krieg konnte zum Dschihad umbenannt werden, wenn der Befehlshaber es aus taktischen Gründen nötig hatte. Weiterlesen »
Der Mann auf dem Bild könnte auch unser Leutnant Platting sein, der ganz sicher am 17. März 1813 dem König zugehört hatte. Und er wird wahrscheinlich auch an seine Frau über diese Rede in einem Brief berichtet haben.
Die Konservative Gruppe Stuttgart hat uns mit einem Artikel daran erinnert, dass genau vor 200 Jahren die Deutschen sich gegen die Fremdherrschaft erhoben haben. Das war eine der denkwürdigsten Freiheitskämpfe des deutschen Volkes:
Am Mittwoch, den 17. März 1813 diktierte König Friedrich Wilhelm III. von Preußen in Breslau die Aufrufe „An mein Volk“ und „An mein Kriegesheer“, die am 20. März 1813 in der „Schlesisch-privilegirten Zeitung“, einem quasi-staatlichen Blatt, Weiterlesen »
Neulich haben wir uns mit ein paar Freunde über Volkslieder unterhalten. Als ich sagte, dass ich Volkslieder sehr schön finde, meinten sie, dass die ungarischen Volkslieder in der Tat schön seien, aber für die deutschen Volkslieder sie nicht viel übrig hätten. Ich finde, dass Volkslieder ein Stück von der Volksseele darstellen.
Und wenn ich diese paar alte Frauen oben singen höre, kriege ich allmählich gänsehaut. Ich stelle mir vor, dass sie von einer Heimat singen, die schon längst nicht mehr ist Weiterlesen »
Spätestens seit der Verfilmung der Geschichte des Königs Leonidas und siener 300 heldenhaften Spartanern ist die Welt wieder auf den übermenschlichen Mut der Spartaner aufmerksam geworden. Nun, ich erinnere mich noch an den Geschichtsunterricht, als unser Lehrer uns damals die Geschichte erzählte, obwohl ich damals noch ein Kind war. Die Worte auf dem Epitaph des Spartaners am Thermophilae blieben mir für immer in Erinnerung:
„Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest
uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl.“
(Übersetzung des Friedrich Schiller)
Aber heute wollte ich euch von einer anderen Schlacht erzählen, von Plataiai. Die Leistung der Spartaner in diesem Kampf wird sicher nur den Militärfachleuten in seiner vollen Beudeutung bewußt, Weiterlesen »
Es ist ein kurzer Ausszug aus unserer Badezimmerlektüre "Deutsche Geschichte" von Richard von Suchenwirth. Wie wir gesagt haben, ist der Autor ein bekennender NSDAP-Mitglied, wobei dies im Buch kaum durchkommt. Das Thema Judentum meidet er, wo er nur kann. Seine Präferenz für ein starkes, vereintes Reich ist damals selbstverständlich gewesen, auch ohne irgendwelche Verfärbungen des Dritten Reiches. Es war noch der Geist der alten Monarchien, der Wunsch nach einer starken Nation, gerade bei solchen Völkern wie Italien oder Deutschland, die lange Jahrhungderte zuvor unter der Zersplitterung gelitten hatten. Weiterlesen »
Ich bin mit dem Buch "Deutsche Geschichte" von Suchenwirth (siehe Badezimmerlektüre) gerade bis zu den Hohenstaufen angelangt. Man liest so ein Buch älteres Geschichtsbuch aus einer anderen politischen Epoche vor allem deswegen, um das Blickwinkel kennenzulernen, aus der ein Autor die Geschichte sieht. Das sagt nicht nur über die Zeit etwas aus, die er beschreibt, sondern auch über die Zeit, in dem er lebt. Und irgendwann fiel mir auf, wie der Autor immer wieder die Festigung einer Herrschaft jweils als ein wichtiges Staatsziel des jeweiligen Herrschers beachtete.
Von der Zeit des Chlodwig bis zum Ende der Salierepoche kann man getrost sagen, dass es um die Geburtswehen und Anfgangsjahren des Deutschen Reiches geht, in dem das deutsche Volk sich als Identitätsgeber des Reiches herauskristalisiert hat. Man vergleiche es zu den anderen Völker, die sich in derselben Zeit herausgebildet hatten: Franzosen, Niederländer, Italiener usw. Weiterlesen »
Der "übergroße" persische Heldenepos: Irgendwo zwischen dem haarigen Tiermenschen Enkidu und dem indischen Affe Hanuman, muß es noch eine tierische Bestie gegeben haben: Den "großen" Helden des persischen Heldenepos. Leider zeigt die Weltliteratur an diese "wunderbare" persische Schöpfung absolut kein Interesse. Peinlich.
Mit Nachtrag!
Rein zufällig stieß ich auf die Beschreibung der Heldendichtung bei Wikipedia. Man erwähnt nur sehr kurz, stichwortartig die Nibelungen, Homer, den Cid. Die berühmte Heldenepen der Inder die Ramayana und die Mahabarata fehlen komplett, auch die finnische Kalevala ist keine Erwähnung wert.
Aber unter den wenigen Absätzen ist der längste einem Niemandslied gewidmet, den niemand kennt und auch niemand kennenlernen will, außer einem eingebildeten persischen Nobody, der sich und sein reihenloses langweiliges Geblubber für das Mittelpunkt der Welt hält: Weiterlesen »
Wer diesen Text lesen kann und auch auf die Antwort neugierig ist, der findet sie am Ende des Beitrags. Wer selber altdeutsche Texte erstellen möchte, findet hier einen Online-Converter, einfach zu bedienen.
Als Atatürk nach dem ersten Weltkrieg dazu überging, das Osmanische Reich zu reformieren, war die Schriftreform ein wichtiges Anliegen. Bis dahin hatte man die arabische Schrift verwendet. Seine Reform wurde von kontroverse politischen Debatten begleitet.
Analphabetismus und Unlernbarkeit als Hauptgründe für die türkische Schriftreform? Weiterlesen »