Die Lieder der ungarischen Gruppe Karpatiaklingen vielleicht für die deutsche Zensur (und Selbstzensur) gewagt. Aber man sollte bitte den Unterschied der ungarischen Volksseele berücksichtigen. Ohne die Kultur des Widerstandes hätte das Ungarische Volk ihre Geschichte nie überlebt. Sie wäre schon bei der türkischen Eroberung kläglich untergangen. Damals schon, als die Türken einen großen Teil Ungarns für 160 Jahre besetzt hielten, zerstreuten sich die ungarischen Krieger in den anderen Länder, und nahmen mit sich ihr Kampfgeist und ihre Lieder. Und die Welt schätzte sie überall, wo sie hinkamen - daraus entstanden überall die geschätzten Hussarenregimenter. Als Ungarn unter dem Joch des Haus Habsburg litt, formierten sich wieder die Aufständischen und kämpften gegen die...
Ich will die Namen derer hören, der Henker von '56,
Die damals Urteil sprachen, über eine reine Revolution Weiterlesen »
Die EU versucht, Ungarn in die Enge zu treiben. Dazu kommt eine Drohung nach dem Anderen. Die jüngste Drohung ist Vertragsverletzung.
Lustigerweise bezieht sich dabei Brüssel auf den Lissabonvertrag, von dem alle deutschen Verfassungsrechtler sagen, dass es ungesetzlich und deswegen ungültig ist: Weiterlesen »
Das ist eigentlich eine offene Kampfansage aus Brüssel an die Ungarische Regierung. Obwohl sie alle Mehrheit innerhalb das Landes hat, darf die Regierung nicht nach eigenem Ermessen handeln, sondern muß das tun, was Brüssel wünscht - obwohl das ungarische Volk hat Brüssel auf keiner demokratischen Art irgeneine Vollmacht oder Befugnisse erteilt. Heute Ungarn, morgen ein jedes andere Land. Übermorgen Österreich oder Deutschland: Weiterlesen »
Das ungarische Parlament hat trotz allen Warnungen des EU-Chefs Barroso (...)am letzten Sitzungstag mit 293 Stimmen, 4 Gegenstimmen und 1 Enthaltung das neue Bankgesetz verabschiedet.
José Manuel Barroso európai bizottsági elnök (...) figyelmen kívül hagyva, az utolsó ülésnapján 293 szavazattal, négy nem ellenében, egy tartózkodás mellett mégis elfogadta az Országgy?lés az új jegybanktörvényt. (Népszabadság)
Das hier sieht ein wenig aus, wie der Kampf des David gegen Goliath, oder des kleinen, braven Mickey Mouse gegen alle gierigen Kater der Welt. Wie es ausgehen wird, wissen wir noch nicht. Aber es ist spannend. Leider sind die Hintergrundinfos spärlich, weil in diesem Kampf auch die Medien, sowohl die ungarischen wie auch die europäischen, mit involviert sind. Brüssel wollte Ungarn zum Frühstück verspeisen. Und Ungarn hat beschlossen, sich zu wehren. Das Problem ist, dass Ungarn gar keine andere Möglichkeit hatte, als sich zu wehren. Weiterlesen »
"Die wahren Spannungen kommen nicht aus den öffentlichen Demos, sondern entstanden, als Máté (Bezirksbürgermeister aus dem 8. Kerlület - Problemviertel) erklärte, dass das heutige System zur Versorgung der Obdachlosen versagt hat. Damit griff er in der Tasche derjenigen, die bisher die Nutznießer der Elendindustrie waren" - Im Umfeld des Bürgermeister Kocsis Máté vom 8. Kerület (Viertel) und Referenten zu Obdachlosigkeit erklärte man es damit, warum daraus ein "Eklat" wurde, dass der Politiker sich des Themas annahm. Weiterlesen »
Natürlich beschreibt die allmächtige abendländische Presse dies als eine Unmenschlichkeit. Aber vielleicht ist es auch nur der verzweifelte Versuch einer Regierung, eine Seuche zu stoppen, bevor sie das ganze Land ins Verderben reißt. Ungewöhnliche Zustände erfordern ungewöhnliche Gesetze. Und dort herrscht seit Jahren ein Ausnahmezustand.
Die drei Haupttäter, die Präsidenten Gyurcsany, Medgyessy und Bajnai
Spürnase: Peter
Die Ungarn lernen schon immer gern von den Deutschen. Ob es die Kultur, die Sitten oder die Politik war, das Vorbild Nr. 1 der ungarischen Geschichte waren immer die Deutschen. Die derzeitige Verfassung lehnte sich auch sehr stark an das deutsche Grundgesetz an, hat man mir gesagt. So wird es nicht schwer sein, das deutsche Vorbild hinter die jüngste Initiative der Budapester Regierung zu finden: Weiterlesen »
Vor 555 Jahren siegten die Christen im letzten Kreuzzug unter der Führung des großen ungarischen Fürsten Johann von Huniad gegen eine vielfach größere türkische Armee.
Wenn ich es nicht bei der Jungen Freiheit gesehen hätte, hätte ich es vielleicht gar nicht erfahren, denn ich glaube kaum, dass die bereits voll von Türken und anderen Muslimen unterwanderten deutschen Medien hier solche Nachrichten verbreiten werden. Vielleicht schreiben sie mal eine zweizeilige Meldung auf der vorletzten Seite neben ihrer Klotür. Aber mehr nicht. Nun, zum Glück gibt es noch so was wie die Junge Freiheit. Und sie schreibt, dass Ungarn den Tag des Sieges über die Türken im letzten Kreuzzug, den 22. Juli 1456, zum Nationalfeiertag deklariert: Weiterlesen »
Szalai Annamaria, die Chefin der neuen Medienbehörde für 9 Jahre
Niemand weiß, was in Ungarns neuem Mediengesetz drin steht, aber jeder hat eine Meinung dazu. Das war der Eindruck, als wir uns das letzte Mal mit Orbans Gesetz auseinandersetzten.
Dan gingen die Gegner nach Brüssel und dort haben sie wahrscheinlich genörgelt und genetzt, dass Brüssel "was dagegen tun müsse". Was immer man in Brüssel getan hat, scheint es gut gewesen zu sein, denn Brüssel ist "zufrieden". Aber auch der ungarische Staatsschef Orban fühlt sich als "Sieger", also ist er auch irgendwie zufrienden. Weiterlesen »
Es ist sehr schwer herauszufinden, worin dieses Gesetz besteht, was die monstruösen Erneuerungen sind. Um so leichter findet man die Kritiken und das Schimpfen im Chor aus allen EU-Staaten. Demnach scheint Ungarn gleich die Pressefreiheit abzuschaffen und eine göbbelsche Zensur einzuführen:
Orbans Führerstaat in einer tragischen Situation - schreibt die ausländische Presse. (Übersetzung) Und ihr könnt euch vorstellen, dass "führer" ein deutsches Lehnwort ist.
Weniger dramatisch sieht die Südwestdeutsche Zeitung die Lage. Weiterlesen »