Archiv der Kategorie 'Auswirkung der Migration'

nach den GEZ-Sommer-Interviews nun…

die Sommer-Geisterbahn

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Transnationalismus

Flechte auf einer Ast könnte man mit den Migranten gleichsetzen, die eine Wurzelpflanze überwuchern.

Neulich fand ich in einem soziologischen Buch über Migration den Begriff Transnationalismus. Verkoppelt zu diesem Begriff sind einige Phänomene, die von den überwanderten Einheimischen grundsätzlich abgelehnt werden - oder wären, wenn man sie über das Phänomen aufklären würde. Hinter dem Rücken der Seßhaften europäischen Bevölkerung wird versucht, den Transnationalismus mit allen Mitteln durchzusetzen.  Hier eine kurze Darstellung des Transnationalismus: Weiterlesen »

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Migranten fühlen sich wohler als Einheimischen

Eine Studie, die Joycelin Li 2006 bei einem Treffen der Soziologen in Montreal vortrug, besagt:

Migration und die  psychologische Befindlichkeit sind ein wichtiges Thema, Weiterlesen »

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Migration wird nur aus der Perspektive der Migranten betrachtet

Die Migration aus der Sicht der überwanderten Gesellschaft ist ein sehr mühsames, undankbares Thema. Es gibt zu Fachliteratur und die Fachleute scheuen sich kollektiv, die Migration aus dieser Perspektive anzugehen: Weiterlesen »

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Vural Öger und die Assimilierung

Integration? Assimilierung? Was der SPD-Europaabgeordnete und Unternehmer zu sagen hat, ist nach meinem Dafürhalten ein äußerst positives Signal, welches man vielleicht nicht so einfach als Wahlkampf-"Gedresche" abtun sollte. Auf einer internationalen Fachtagung zu Auswanderung und Migration von Türken in Ankara unter Leitung des türkischen Ministers für Auslandstürken, Faruk Celik, äußerte sich Öger kontrovers zum türkischen "Kolonialminister". Er forderte die in Deutschland lebenden Türken auf:

Ängste vor einer Assimilierung abzulegen. "Ihr müsst gute deutsche Bürger werden, mit großem türkischen Herzen", sagte Öger. (Quelle) Weiterlesen »

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Überwanderung macht krank

Welt Online fängt den Artikel Weg von Multikulti so an:

Ob es uns gefällt oder nicht – wir erleben die letzten Tage des alten Europas. Waren die Gesellschaften bis in die Sechzigerjahre hinein noch jung und dynamisch, so wanken sie heute fröhlich ins Rentenalter hinüber.
Seit Jahren wächst das Durchschnittsalter bedrohlich und wird im Jahr 2050 bei 53 Jahren liegen. Jung werden nur die Einwanderer bleiben, weil sie mehr Kinder als die eingesessenen Europäer bekommen. Weiterlesen »

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Die Auswirkung der Migration auf die Einheimischen

Ein Bloggerfreund, Wilhelm Entenmann, hat mir vor ein paar Tagen einen Link über den seelischen Gesundheitszustand als Auswirkung der Migration auf die Migranten geschickt.

Selbstkom plexitat, ldentität,
Seelische Gesundheit und Selbstwertgefühl
bei Migranten der zweiten Generation.

Zur Situation junger Männer türkischer Herkunft in Deutschland

von Christof Wiesner und Astrid Schütz

Ich hatte schon mal das Thema behandelt und ich habe keine Lust, mich ewig nur mit der Befindlichkeit dieser Menschengruppe (junge, aggressive, männliche Moslems) zu beschäftigen, die wenn nur könnte, die gesamte Aufmerksamkeit für sich allein einfordern würde

. Mir drängt sich vielmehr die Frage auf, warum alle Soziologen, Psychologen und Sonstwasologen sich ständig um die Befindlichkeit der Migranten kümmern und kaum Studien über die psychologischen Auswirkungen auf die überrannte einheimische Bevölkerung gibt?

Deswegen habe ich mich auf der Suche begeben. Gefunden habe ich zunächst was über die Gefühle der DDR-Bevölkerung, als sie sich von den Wessis überrannt fühlten. Wahrscheinlich ist das die einzige Möglichkeit, das Thema so zu behandeln, um der reichen westdeutschen Gesellschaft Schuld und Schuldgefühle zuzuschieben und linksintellektuellen Senf in Überdosis der Studie beizulegen. Aber man kann immerhin 1-2 Sätze aus der Studie herausholen:

IM Osten gibt die einseitige Überformung durch den Westen vielen Menschen das Gefühl, Fremde im eigenen Land geworden zu sein. Diese innere Entfremdung hat die im Osten Deutschlands ohnehin wenig geübte Begegnung mit von außen zugewanderten Fremden noch weiter erschwert.
In der Unübersichtlichkeit der neuen Einwanderungssituation wird Zuwanderung von vielen Menschen als Bedrohung empfunden. Das hat der rechtsradikalen Agitation ein gefährliches Thema geliefert. Fremdenfeindliche Sündenbocktheorien und Projektionen wurden verstärkt durch soziale Angst und Ratlosigkeit, Orientierungsmangel und Perspektivlosigkeit, Wertediffusion und eine schleichende gesellschaftliche Entsolidarisierung.

Der Rest der Studie ist zu meinem Thema irrelevant, denn es beschäftigt sich nur noch mit den Versäumnssen der Politik und Schuldzuweisungen über die Folgen der Migration. Aber wie sieht es aus mit der Befindlichkeit der Einheimischen, mit der psychischen Folgen der Einwanderung auf die überrannten Einheimischen?

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Und hier habe ich was sehr passendes zum Thema gefunden, auf der Seiten 154-158: Wie die Entfremdung sich im Fussballvandalismus und Hooliganismus manifestiert. Ich kopiere nur einen kleinen Ausschnitt heraus:

Alle Entwicklungen, die [...] für den Fußball in den 50er und 60er Jahren charakteristisch waren - spiralförmig ansteigende Transfersumen, ökonomische und kulturelle Entwurzelung der Spieler, europäische Pokalwettbewerbe, die Versuche, Fußball für einen neuen "Modellzuschauer" "schicklich zu machen -, trrugen dazu bei, die traditionelle Rolle und das traditionelle Bild des Anhängers zu unterminieren. So blieben die, welche im Fußball nach Bestätigung traditioneller Werte suchten, auf der Strecke: sie sind ein "subkultureller Rückstand". Weil sie ohne anerkannte Möglichkeiten sind, ihre Loyalität auszudrücken, und weil ihnen der informelle Zugang zu Verein und Spielern versperrt ist, halten sie sich an die wenigen Möglichkeiten, die ihnen noch offenstehen.

(...)

Sie sind keine wählerische Konsumenten, sondern einzig ihrem Team völlig ergebene Anhänger; nicht individuelle Zuschauer, sondern Teil einer kollektiv reagierenden Masse; keine höflich-passiven Genießer, sondern sie greifen aktiv ein. So sind sie, in der herkömmlichen Definition die "wahren" Anhänger. Ihre allgemeine Lebenserfahrung wird im Fußball reproduziert - die Erfahrung der kulturellen Entfremdung, von jenen Aktivitäten im Wohnviertel getrennt, die früher denen, die in derselben Situation waren, einige Möglichkeiten der Identifikation und Anteilnahme boten. Sie gehen nicht ins Stadion, weil sie einen Anlaß zu einer Rauferei suchen, sondern um die Rolle des Fußballs in der Kultur der Arbeiterklasse wiederzubeleben.

Und der vorletzte Satz auf dieser Seite (156) nimmt auch Bezug auf die "Bedrohung" durch Einwanderer.:

Die Verschmelzung des "Skinhead"-Phänomens mit dem "Fußballvandalismus" dürfte ein Beispiel geliefert haben, bei dem jenen Beziehungen klar zu Tage traten: wie Fußball sich als ein Element neben anderen Kultrerfahrungen herausstellte -: Stadtsanierung mit dem Aufbruch traditioneller Nachbarschaftsverhältnisse, frustrierte Erwartungen gegenüber Schule und Beruf, Kommerzialisierung der Freizeit, die "Bedrohung" durch Einwanderer.

Wie es scheint, mögen die Soziologen das Thema der Entfremdung der Einheimischen nur dann bearbeiten, wenn sie damit Schuldzuweisungen der im Westen herrschenden kapitalistischen Klasse unterstellen können. Auf keinen Fall möchten sie das Thema ansprechen, wenn sie mit dem Finger auf die Zuwanderer zeigen müssen. Deswegen schwindet dieses in den 70-80er Jahren noch soziologisch recht populäres Thema heute immer mehr. Die Stichworte sind: Entfremdung (engl. alienation), soziale Isolation, Aufbruch traditioneller Nachbarschaftsverhältnisse usw.

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Bosphorus-Grill: Freizeitspaß für die einen, Belästigung für die anderen

Wenn der Frühling kommt, werden viele Naturgebiete in der Nähe der  Großstädte Europas von orientalischen Sippen belagert. Sie kommen mit Grill, Kind und Kegel, mit lautem babelschen Sprachgewirr und ohne jeglichen Anstandstregeln. Dort, wo Mohammed statt Knigge die Weiterlesen »

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