Deutschland: Die Armut breitet sich wieder aus…

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Spürnase: Augensand

Neulich berichteten uns Freunde, dass sie auf dem Weihnachtsmarkt auf Schritt und Tritt Schulgruppen fanden, die für die Afrika-Hilfe Spenden sammelten, Glühwein verkauften, u. ä. Darauf angesprochen, warum sie nicht den Menschen im Not in Deutschland oder Europa helfen, denn inzwischen gäbe es auch hier bei uns genug Menschen, die hungerten, weigerten sich die Lehrer zu glauben. Sie behaupteten felsenfest, dass es bei uns niemand hungerte, denn wir hätten ein starkes Sozialnetz. Hilfe bräuchten aber die hungernden Kinder in Madagaskar oder in Kenia.  Unsere Freunde konnten sie nicht davon überzeugen, dass auch die europäischen Kinder Hilfe verdient hätten. Die Lehrer sagten: Wenn die griechischen Kinder Hunger litten, sind die Griechen selber schuld, weil sie so korrupt seien. Die Afrikaner aber sind lediglich bedürftig, nicht korrupt. Zu den hungernden Menschen in Portugal wollten die Lehrer keine Stellung beziehen. Zu den Deutschen wiederholten sie ständig, dass hier niemand zu helfen bräuchte, weil hier der Staat mit einem festen Sozialnetz alle versorgt.

Daraufhin antworteten unsere Freunde (O-Ton:) "Das Problem liegt eher daran, dass diese Hungernden Ihnen nicht schwarz genug sind!"

So hatten uns unsere Freunde berichtet. Hoffentlich bekommen jetzt auch diese Lehrer den jüngsten Armutsbericht Deutschlands mit. Er besagt, dass sich in Deutschland die Armut wieder ausbreitet. Betroffen sind vor allem die vom Migration geplagten Gebiete  Berlin und das Ruhrgebiet. Während die Regierungsparteien (Union u. Liberale) mit Statistikfärbung die Lage verbessern möchten, holt  der Rot-Grüne Lager  wieder den alten Leier aus, und will uns weißmachen, dass mehr Hartz-IV, mehr Sozialstaat, mehr Sozialwohnungen usw. die Lösung sei:

  Der Paritätische Gesamtverband hat seinen Armutsbericht vorgelegt, danach nimmt die Armutsgefährdung seit 2011 deutlich zu, während sie vorher relativ konstant geblieben war. Berlin ist neben dem Ruhrgebiet das zweite größte Ballungsgebiet bundesweit. (...) Der Paritätische Gesamtverband forderte von den Regierenden ein Sofortprogramm, um der Armut entgegenzuwirken. Schneider bekräftigte die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn, Mindestrenten und einem Mindestarbeitslosengeld I sowie dem Wiederausbau öffentlich geförderter Beschäftigung, der Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze sowie einer Reform des Wohngeldes. Ergänzt werden müssten diese Sofortmaßnahmen durch langfristige strukturpolitische Maßnahmen besonders in der Bildung und bei der Jugendhilfe.

Video: Schattenbericht: Armut politisch gewollt

Tagesspiegel

Im Titel des Videoberichts allein kann man diesen Sozialverklärern zustimmen. Der Ruck zum mehr Sozialismus wird jedoch die Lage keineswegs verbessern, zumal diese Sozial-Experten nicht mal den geringsten Versuch unternehmen wollen, die Tore wieder zuzumachen und die hereinströmenden Kahlfresser draußen zu halten. Aber für die Genesung eines Volkes ist es notwendig, die Privatinitiativen der Selbstständigen zu ermutigen, sie nicht durch ständig neue hirnrissigen Bestimmungen und Hürden abzuwürgen, die parasitären Blutsauger von den kleinen Selbstständigen zu entfernen.

Denn vor einigen Tagen stellte eine andere Wirtschafts- und Sozialinstitution wieder einmal fest, dass in Deutschland der Mittelstand schrumpft. Eine andere Experten-Seite sagte, dass immer weniger junge Studenten irgendwelches Interesse an anständige, unternehmerische Arbeit zeigen. Aber all diese Experten wollen sich nicht zusammenschließen um die Konsequenzen aus diesen 3 Aussagen zu ziehen. Sie bleiben lieber alle bei ihren eigenen Auftraggebern, die das Volk nur zerreißen und vernichten wollen, anstatt diesen letzten Schritt zu wagen, sich von ihren jeweiligen Auftraggebern abzunabeln und zum Wohle des eigenen Volkes endlich mal die drei Sachen mit einander in Verbindung zu bringen.

Der erste Schritt müsste natürlich sein: Grenzen zu und Zuwanderung stopfen. Bevor man anfängt, eine Stube beheizen zu wollen, muß man auch die Tür zumachen. Sonst heizt man nur für den Teufel.

 

Kategorie:  Deutschland

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