Ägyptens Frauen üben sich in der Nacktrevolution der Hardcore-Femen

Ägyptische Bloggerin al-Mahdi (Mitte) und Femen-Aktivistinnen in Stockholm: Protest gegen Verfassungsentwurf

Bemerkenswert ist an diesem Nacktprotest  ist, dass man es in einem islamistischen Land verübt. Die Frauen auf dem Foto dürften jedoch eher irgendwo in Europa für die Kamera posieren, für die abendländischen Medien, denn  die Aufschriften sind nicht auf Arabisch, sondern auf Englisch.

Der Nacktprotest, von dem m Artikel die Rede ist, fand dennoch in Kairo selber statt. Das ist schon richtig wagemutig, wenn man bedenkt, dass dort auch die angezogene, sogar die vollverschleierte Frauen sexuell belästigt und gar vergewaltigt werden. Man sollte sich aber diese Nacktheit nicht zu sexy vorstellen.  Sie läuft nur auf islamischer Art ab:

Eine Frau zieht ihr Kopftuch mitten im Kairoer Bahnhof aus.

Noch im Kairoer Ramses-Bahnhof, der Zug in Richtung Alexandria rollte schon, da zog sich Hanan Musallam ihren Hidschab vom Kopf. Es war ein komisches Gefühl, der Fahrtwind rauschte ihr durchs Haar. Sie fühlte sich nackt. "Schließlich bin ich in den letzten 15 Jahren nur verschleiert auf die Straße gegangen", erzählt sie. Es ist Freitag, einige Monate nach dem Sturz des Diktators Husni Mubarak. Musallam, damals 29 Jahre alt, ist auf dem Weg zu einer Sufi-Zeremonie in der Abu-al-Abbas-al-Mursi-Moschee. Sie will ihre persönliche Befreiung feiern: ein Leben ohne Kopftuch. Sie sagt: "Der Geist der Revolution hatte mich inspiriert."

Daraus konstruiert der Spiegel eine islamische Emanzenbewegung - samt Foto der gekauften Nichtmusliminnen, wahrscheinlich bezahlten Russinen.

Direkt peinlich, der Spiegel. Deutscher Journalismus heute - was erwartet man mehr?

 

Kategorie:  Islamische Staaten

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