Ägyptens Präsident hat keinen Bock mehr auf Demokratie-Spielchen

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Ägyptens muslimischen Revoluzen im vergangenen Jahr. Jetzt kriegen sie, was sie wollten: Demokratie weg, Islam kommt.

Sie brauchen die Demokratie, bis sie an die Macht kommen. Dann aber zeigen sie sehr schnell, dass Islam und Demokratie zwei klare Gegensätze sind, die sich langfristig nicht mit einander vertragen:

Kairo - Das letzte Wort hat er: Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi hat am Donnerstag klar gemacht, dass er die alleinige Instanz in Ägypten ist, die entscheidet. Er sprach dem Verfassungsgericht die Kompetenz ab, über die Rechtmäßigkeit des von Islamisten dominierten Verfassungskomitees zu entscheiden. Zugleich betonte der Muslimbruder seine Machtstellung in praktisch allen politischen Fragen.

In einer Erklärung, die er seinen Sprecher Jassir Ali im staatlichen Fernsehen vortragen ließ, heißt es: "Kein Justizorgan hat das Recht, das Verfassungskomitee oder den Schura-Rat (die zweite Parlamentskammer) aufzulösen." Die Umsetzung der Entscheidungen des Präsidenten dürften von keinem Gericht behindert werden. Damit seien alle von der Justiz bisher für ungültig erklärten Dekrete Mursis wieder wirksam.

Spiegel Online

Wir beglückwünschen alle Frauen und alle "liberale Kräfte", die während der letzten 2 Jahren darauf hin gearbeitet haben, die Mubarak-Regierung abzuschaffen und die Muslimbruderschaft an die Macht zu verhelfen. Herzlichen Glückwunsch für die baldige einführung der Scharia; Glückwunsch zu der kommenden Entrechtung der Frauen. Wer so eifrig daran gearbeitete hat, wie die jungen Leute Ägyptens, die Muslimbruderschaft an die Macht zu bringen, darf zukünftig mit keinem einzigen Wort klagen, wenn die Barbarei des Islam unerträglich sein wird. Aber bitte nicht zu uns flüchten. Dort bleiben und genießen!

Kategorie:  Islamische Staaten

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