Hambacher Wald: Umweltaktivisten müssen möglicherweise für die polizeiliche Kosten der Umweltrettung aufkommen

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-News berichtete neulich von einem Öko-Demonstranten aus dem Hambacher Wald, der sich eine superclevere Aktion ausgesucht hatte, um mediale Aufmerksamkeit zu erregen:

Im Hambacher Forst hatte sich ein grüner Straftäter fünf Meter tief eingegraben, um den Abbau von Braunkohle zu stoppen. Vier Tage lang versuchten bis zu 100 Leute von Feuerwehr, THW, Rotem Kreuz und Polizei, den Straftäter herauszuholen, der immer wieder unterirdisch entkam.

PI-News

Nun, jetzt kommt der Rückschlag für den findigen Öko-Aktivisten. Er und seine Mitdemonstranten sollen möglicherweise für die Kosten ihrer Aktion aufkommen:

Kostenerstattung für Polizeieinsatz im Hambacher Forst wird geprüft: (12.43 Uhr)

Nach dem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften bei der Räumung des Hambacher Forsts ist unklar, ob sich die Demonstranten an den Kosten beteiligen müssen. Derzeit werde geprüft, ob im Zusammenhang mit der Gefahrenabwehr Regressforderungen möglich seien, sagte der Abteilungsleiter Polizei im NRW-Innenministerium, Wolfgang Düren, am Donnerstag (22.11.2012) im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags.

Ein seit April bestehendes Camp gegen den geplanten Braunkohle-Abbau im Hambacher Forst war vergangene Woche von der Polizei geräumt worden. Einer der Aktivisten hatte sich in einem metertiefen Tunnel verschanzt und konnte erst nach Tagen befreit werden. Bis zu 500 Polizisten waren im Einsatz.

WDR

 

Und wir können mit an Sicherheitsgrenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die Jubler die begeisterte Öko-Straftäter auf die Kosten sitzen lassen werden. Allen voran die Medien und die Grüne Organisationen.

Kategorie:  Bedauerlicher Einzelfall, Clima-Gate

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