Saudi Arabien, Katar und die Emirate rieten ihren Bürgern, aus Libanon wegzugehen

 Saudi TouristInnen in Beirut
Saudi Arabien war die erste, aber Katar und die Emiraten folgten ihr auf den Fersen. Alle Golfstaaten gaben schon vor einigen Tagen Reisewarnungen für den Libanon:

Die Emirate und Katar sagen ihren Bürgern, Libanon sofort zu verlassen

UAE and Qatar tell their citizens to leave Lebanon without delay

Saudi Touristen wurden schon früher dazu geraten. Die drei Regierungen gaben als Grund die Drohungen, Bürger zu entführen an.
DEBKA sagt: Zigtausende Saudis verbringen ihre Ferien im Libanon (Trotz Ramadan!) Die Saudi Strategie-Experten planen eine Massenausreise für die Urlauber, um die Wirtschaftskrise vorzubeugen und der Regierung des Najib Miqati zu schaden, den sie beschuldigen, die Hisbollah dabei zu unterstützen, Assad in Syrien zu helfen.

Earlier Saudi tourists were advised to leave the country immediately. The three governments cited kidnap threats to account for this measure.
DEBKAfile adds: Tens of thousands of Saudis are spending their summer holidays in Lebanon. Saudi strategists plan for the mass exit of holidaymakers to precipitate an economic crisis and bring down the Lebanese government headed by Najib Miqati, who is accused of backing Hizballah’s active assistance to the Assad regime’s battle against the Syrian revolt.

DEBKA

Ganz im Sinne der Saudis schreibt auch die Berliner Morgenpost heute - so kann man sich ausdenken, wesssen Brot die Berliner Morgenpost ißt - :

 

Syrien-Chaos greift auf den Libanon über

In Beirut sorgt ein militanter Schiiten-Clan bei Assad-Gegnern für Angst und Schrecken

Süd-Beirut, Stadtteil Roueiss: Das ist tiefstes Hisbollah-Land. Die militante Schiiten-Organisation betreibt hier einen Staat im Staate. Mit Kalaschnikows bewaffnete Gestalten lungern an jeder Ecke herum, Polizisten sind nirgendwo zu sehen. (...) Dort sitzen bärtige Männer, die grimmig dreinblicken. Sie gehören zum schiitischen Al-Mokdad-Clan, der einen Türken und mehr als 50 Syrer in der libanesischen Hauptstadt Beirut und der Bekaa-Ebene als Geiseln genommen hat.

Klingt ganz nach Berlin Neukölln, oder nach Duisburg Marxloh. Dort sitzen auch überall "bürtige Männer, die grimmig dreinblicken"

Die Syrer, die von den Mokdads festgehalten werden, sind Sympathisanten oder Kämpfer der syrischen Rebellen-Armee FSA(...) Der blutige Konflikt in Syrien droht deshalb den Libanon in seinen Sog zu reißen. Schon bisher gab es Scharmützel an der Grenze und Schießereien zwischen libanesischen Anhängern und Gegnern des Assad-Regimes. Die von den Mokdads losgetretene Kidnapping-Krise weitet die internationalen Verwicklungen bedrohlich aus. "Wenn meinem Bruder etwas zustößt, ist der Türke als Erster dran", signalisiert Hatem al-Mokdad mit der Geste des Halsdurchschneidens Entschlossenheit. Den türkischen Geschäftsreisenden fingen seine Häscher praktisch bei der Ankunft am Flughafen ab.

Berliner Morgenpost

Auch der letzte Satz klingt nach Berlin-Neukölln, nach den "Rivalitäten zwischen den verschiedenen Großfamilien", wie die Berliner Morgenpost so schön zu formulieren pflegt, wenn sie geruht, uns überhaupt einen kleinen versteckten Hinweis auf die Muslimmigranten zu liefern. Nun, erst mal wünschen wir den linken Journalisten Berlins, dass dieser Konflikt auch vor ihrer eigenen Haustür ausgetragen wird, damit sie auch ihren Lohn erhalten. Aber das wird sowieso auch ohne unseren Glückwünschen geschehen, denn das ist so die Art dieser Muslimmigranten: Sie bringen gern ihre Kriege mit sich und tragen sie auf Kosten der dummen europäischen Gutmenschen und Journalisten aus, die sich gar darüber freuen und es "Kultur" nennen.

Aber zurück zum ernsten, internationalen Aspekt: Der syrische Krieg breitet sich aus. Und Saudi Arabien schürt dort die Feindschaft. Es ist nur eine einseitige Schuldzuweisung der Saudis, dass die Libanesen Saudis entführen wollen. Die Schiiten sehen die Saudis berechtigt zu ihren Feinden, und zwar deswegen, weil die Saudis ihre Gegner, die syrischen Rebellen, mit Waffen, mit Männern, mit Logistik und mit dreckigster internationalen Propaganda unterstützen. In Syrien kämpfen weit mehr dreckige, mit saudischem Ölgeld bezahlten Muslimsöldner (reisende Mudschahedin), als libanesische Shiiten.
Man soll ja nicht vergessen, was alles die Saudis dem Libanon seit Jahrzehnten angetan haben.

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Kategorie:  Islamische Staaten

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