Belgischer Informationspaket mit europäischen Umgangsformen beleidigt marokkanische Migranten

Im Bild oben eine ganz andere Beleidigungsparabel, aus der pseudo-tierischen Welt der Kuscheltiere, um die Überdrehtheit zu verdeutlichen: Was für manche eine Notwendigkeit darstellt, ist für die anderen eine Beleidigung.

Die belgische Regierung hat ein Informationspaket für marokkanische Migranten zusammengestellt, um ihnen die integration in die zivilisierte Gesellschaft leichter zu machen.  Die Muslime - denn sie stellen die größte Problemgruppe unter den nichteuropäischen Einwanderer dar - reagierten darauf selbstverständlich wieder mit dem üblichen Beleidigungsritual:

In der flämischen Provinz Belgiens bleiben die Menschen meistens zu Hause und machen nach 22.00 Uhr kein Lärm mehr. Männer und Frauen sind gleichberechtigt und es ist nicht erlaubt, jemand psychisch oder physisch zu verletzten - auch nicht den Ehepartner oder die eigenen Kinder. Die Flammen sind gewöhnt, ihre Mitmenschen zu respektieren und sie recyklen ihren Müll. Man muß auch Niederländisch lernen, wenn man sich effektiv integrieren will.

In the Flemish region of Belgium, people stay at home most of the time and don't make noise after 10 pm. Men and women are equal and it's forbidden to hurt someone mentally or physically, including a partner or a child. The Flemish are used to respecting others and recycling their garbage. One must also learn Dutch if they want to be an effective member of the work force.

Das sind nur einige Punkte auf dem umstrittenen "Starter-Kit", das man der marokkanischen Regierung gab, um sie zu den Menschen zu verteilen, die nach Flandern einwandern möchten. Es beinhaltet auch ein kurzes Video mit Aussagen von vorherigen Einwanderern, die ihre Erfahrungen in Belgien schildern. Man will demnächst auch russische und türkische Varianten erstellen.

These are just some of the pointers mentioned in the new and controversial "starter kit" given to the Moroccan government for distribution to its citizens who have gotten the official go-ahead to immigrate to Flanders. It also includes a short video featuring testimonials from recent immigrants who discuss their experiences in the region. Russian and Turkish versions will soon follow.

Natürlich ist das Hauptproblem der "Beleidigten", dass die angesprochenen Punkte die Wahrheit entsprechen. Und es ist eine alte Weisheit, dass nichts mehr beleidigt als die Wahrheit selber.

Deswegen flippen die Marokkaner aus und wettern auf typische barbarischer Art, was wiederum beweißt, wie nötig dieses Informationsmaterial ist:

"Wenn man uns sagt, dass die Belgier in Häusern leben, was bedeutet das? Meint man, dass die Marokkaner in Bäumen leben?" sagt Akhmed K. ein Marokkanischer Migrant, der es in der belgischen Sozi-Partei zu einem hohen Politikerposten brachte. "Wenn mein belgischer Nachbar bis um 3 Uhr Morgens randaliert, weil er sich betrunken hat, sollte man ihm auch ein Info-Kit geben, um ihm zu erklären, wie er uns, marokkanischen Ankömmlingen zu respektieren hat, weil wir alle nach 22 Uhr leise sind. Das ist die übliche Höfflichkeit in der ganzen welt, sagt der Sozi-Marokkaner.

“When you say that in Belgium, we live in houses, what does that mean? It means Moroccans are living in trees?” said Akhmed El Khannouss, a Flemish MP from the Socialist Party. “When my Belgian neighbor makes noise until 3 am because he's drunk and it keeps me awake, should I also give him a kit to explain that he must respect the hour because we do not make noise in Belgium after 10 pm? This is common courtesy around the world!” the MP continues.

RT (EuropeNews)

Natürlich ist es nicht so. In Marokko werden die Europäier nur dann so "höfflich" behandelt, wenn sie als zahlende Gäste hingehen, mit einem Touristenvisum.

Die Wahrheit ist, dass jeder höffliche Mensch die Sitten des Gebiets respektiert, wo er einwandert. Und die Wahrheit ist, dass es bereits innerhalb Deutschlands unterschiede gibt und manche Deutsche sich sogar wünschen, freundlich und höfflich aufgeklärt zu werden. So hat mir mal ein Ehepaar gesagt, der aus Olpe in die Schwarzwald kam; und auch einmal einer aus Bremen, der nach Stuttgart kam.

Der Unterschied zwischen den Verhaltensnormen in Deutschland und Osteuropa sind sicher nicht so groß, wie zwischen den islamischen Kulturen und Europa, aber dennoch sind sie da und wenn jemand damals nach Deutschland kam, mußte sich bewußt bemühen, die neue Normen zu erlernen. Ohne das hätte er keine Chance gehabt, sich je zu integrieren. Sie haben es alle getan, sie haben sich regelrecht überschlagen, all das zu erlernen: Sprache, Sitten, Gesetze, Kehrwoche, alles. Deswegen sind einzig die Muslime, bei denen man von Einwanderern der dritten und vierten Generation spricht. Weil sie als einzige lieber beleidigt spielen, als sich zu bemühen, wertvolle Mitglieder einer Gesellschaft zu werden, die bereit war, sie aufzunehmen.

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Kategorie:  Migrantion

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