Breivik will auf “Unschuldig” plädieren, da er “im Notwehr” gehandelt haben will

Wir können gespannt werden, was daraus kommt. Eins ist jetzt schon klar: Er geht gar nicht die Richtung, juristisch zu siegen, denn er läßt sich von seinen Anwälten nicht führen, sondern er führt sie an und er sagt ihnen, was er haben will. Und er will diese Diskussion auslösen, die Medien und die Gutmenschen dazu zwingen, seine Sichtweise der Dinge der Öffentlichkeit vorzulegen. Und das muß man zugeben, auf dieser Ebene hat er ein Erfolg zu verbuchen, womit niemand gerechnet hätte:

 

Die Anwälte des norwegischen Massenmörders Anders Behring Breivik wollen in dem Anfang nächster Woche in Oslo beginnenden Prozess auf Freispruch plädieren. Der 33-jährige, geständige Attentäter werde aussagen, er habe in Notwehr gehandelt, sagte sein Verteidiger Geir Lippestad der norwegischen Zeitung "Dagbladet". Der Anwalt räumte ein, dass Breivik damit vor Gericht wohl kaum Erfolg haben werde.

Der 33-Jährige hat die Taten gestanden, bezeichnet sich aber als unschuldig. Nach seiner Festnahme hatte Breivik angegeben, einen Krieg gegen die Islamisierung Europas zu führen. Er habe die norwegische Regierung für die seiner Meinung nach laxe Einwanderungspolitik bestrafen wollen.

 

Der Stern

 

Natürlich ist er nicht unschuldig, schon gar nicht aus der Sicht des Rechtstaates (möge er aus seiner eigenen  Sicht, oder aus der Sicht irgendwelcher Symphatisanten noch mal so unschuldig vorkommen). Und natürlich ist diese Argumentation die reinste Argumentation der Terroristen. Wer sich noch an den Siegeszug des linken Terrorismus in den 70ern erinnert, der ja die Zustände von Heute mittels Gewalt und Schrecken einleitete, erinnert sich genau, dass sie sich allesamt für "unschuldig" hielten und für "Kämpfer der linken Gerechtigkeit", "der Befreiungsarmee" (mal die Palästinenser des Arafat, mal die Nordirlands, mal die Basken, mal die RAF und die Steinewerferterroristen Deutschlands, die Afrikaner des Nelson Mandela, die ANC usw.) Und sie alle sind damit im Grunde erfolgreich geworden, vor allem die Palästinenser und die ANC. Und nachträglich wurden sie allesamt von den salonfähigen Linken, die ja dank der Wirkung des linksextremistischen Terrorismus das Feld der Medien, Lehrerschaft, Gutmenschenindustrie und der parlamentarischen Politik erobern konnten, zu einem beträchtlichen Teil rehabilitiert - in manchen Bereichen sogar zu Helden und zu hochrangigen Politikern hochgelobt.

Che Guevara ist so ein Terrorist die inwzischen zum Held hochgelobt wurde. Wer weiß, vielleicht ist Breivik auch nur der Nelson Mandela oder der Che Guevara des nächsten Jahrzehnts? Heute Mörder, morgen Held?

Hits: 974
Kategorie:  Justiz

Der Kommentarbereich ist geschlossen.

 
Blog Top Liste - by TopBlogs.de