Über ein Drittel der Ackerböden weltweit heruntergewirtschaftet

Hunger

Das ist eine Nachricht, mit der die Dressureliten bei uns keine Schuldgefühle generieren können, deswegen ist in den deutschen Zeitungen kein großes Thema. Und die Dritte Welt hat eh keine Schuldkultur, deswegen hat man sie sich auch anderswo lange aufgespart, obwohl man sie bereits vor zwanzig jahren hätte ansprechen müssen. Wenn man es heute tut, dann ist es, weil den übervölkerten Ländern der Dritten Welt bereits die Kerze auf die Finger brennt. Auch wenn sie diesmal noch die Unruhen mit mäßiger Gewalt unterdrücken können, auch wenn sie die Islamisten an die Macht bringen - die Hungerkatastrophe der Milliarden steht unmittelbar bevor. Denn dieser Bericht sagt, dass bereits ein Drittel der landwirtschaftlichen Flächen der Welt degeneriert sind- nicht wegen des Klimawandels, sondern wegen Übervölkerung und wegen der intensiven Bewirtung mit Chemikalien und Düngemitteln:

Ein Drittel von der landwirtschaftlichen Fläche der Erde ist heruntergewirtschaftet wegen falschen Agrarmethoden, die zu einer gravierenden Ernährungskrise führen könnten.

One-third of Earth's soil is degraded because of unsustainable farming methods, which could lead to a major food crisis.

Im vergangenen Jahr hat die FAO einen haarsträubenden Bericht über den Zustand der Agrarflächen und der Süßwasserreserven. Unter dem Strich: 25% der Agrarflächen sind höchstgradig degeneriert oder sind dabei, im Eiltempo zerstört zu werden. Und die anderen landwirtschaftlichen Flächen, die zu den "moderat" degenerierenden Ländern gerechnet wurden, sind ebenfalls bedroht, so dass die Gesamtfläche ein Drittel der landwirtschaftlichen Fläche der Welt ausmacht.

Late last year, the United Nations' Food and Agriculture Organisation (FAO) released a hair-raising report on the state of the world's soil and water resources. The bottomline: 25 per cent of the world's food-producing soils are highly degraded or are rapidly being degraded. Add to that other soils which they say are degrading "moderately", and the area under threat amounts to one-third of the Earth's endowment of cropland.

Alle Gebiete der Erde sind davon betroffen:

Asien - vor allem im Himalaya-Gebiet -, Südamerika im Andengebiet, aber auch Nordamerika, Ostchina, Indien, Brasilien, Nordamerika, Westeuropa, so ziemlich alle.

Nur gerade die Wüstengebiete werden nicht gezählt, denn dort gibt es eh keine Landwirtschaft.

Die Weltbevölkerung (vor allem in der Dritten Welt und davon am stärksten die Muslime!!!) wachsen  seit den 60er Jahren  2,5-3 Mal schneller als die Nahrungsmittel, und sie bewirtschaften nur 12% mehr Landfläche. Es ist eine außergewöhnliche Leistung, aber die Kosten sind hoch. Die  ununterbrochene  Bodenbearbeitung, das Düngen und die Bewässerung zerstört die ursprüngliche Struktur des Bodens, und das Wasser fließt in Ströme ab, oder sickert in den Boden und verseucht es mit gefährlichen Mengen von Nitraten, Pestiziden und anderen Schadstoffen.

We humans now grow two-and-a-half to three times as much food as we did in 1960 while cultivating only 12 per cent more land area. It's an extraordinary achievement, but the cost has been high. Tilling, fertilising and irrigating year after year damages the soil's native structure, and the water that runs off into streams or percolates into groundwater can be laced with dangerous quantities of nitrates, pesticides or other pollutants.

Al Jazeera

Der Artikel bietet nur eine Hoffnung für die Zukunft: Das Rückkehr zu den traditionellen Methoden.
Aber wir alle wissen, dass die traditionellen Methoden nicht mal ein Zehntel der Ernten geben kann, von was heute aus der Erde ausgebeutet wird. Das heißt, die Weltbevölkerung muß wieder abspecken. Und wie tut die Weltbevölkerung so was bewerkstelligen? Durch Migration sicher nicht. Man müßte die Toren Europas sofort schließen, denn wenn es losgeht, reicht es, wie viele Leute heute hier leben. Es sind mehr als genug um zu verhungern oder sich die Köpfe einzuschlagen, ohne dass weitere "Flüchtlinge" hinzukommen.

 

Kein Wunder, dass ich gestern ein Artikel fand, dass die ungarische Regierung sich über die Ernährung des Volkes Gedanken macht, nicht über den Euro. Und dabei hat Ungarn ein schönes Stück Ackerboden, verglichen mit den anderen EU-Ländern.

Kategorie:  Clima-Gate

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