Wenn Iran die Straße von Hormuz blockiert
Was die Iraner derzeit von sich geben, kann man Säbelrasseln nennen, oder Nackenhaaren aufsetzen, oder einfach verbale Drohungen. Sie fühlen sich in die Enge getrieben, genau so, wie die USA und Israel. Die Amerikaner haben den Iranern die Sanktionen angedroht, und die Iraner wollen im Gegenzug die Straße von Hormuz sperren:
Die Warnung des iranischen Vizepräsidenten war unmissverständlich: "Nicht ein Tropfen Öl" werde die Straße von Hormus passieren, sollte der Westen tatsächlich Sanktionen gegen die Ölexporte des Landes verhängen, ließ Mohammed Resa Rahimi am Dienstag über die staatliche Nachrichtenagentur verlauten. Und das Regime in Teheran unterstreicht seine Ankündigung derzeit mit einem zehntägigen Manöver: Seit Samstag simuliert die Marine die Blockade des Handelswegs.
Erst mal, wie wir euch vorgestern gezeigt haben, kostet es die Iraner immer mehr Mühe, das "Tropfen Öl" überhaupt aufzutreiben. Die Krise wird genau aus diesem Grund immer mehr eskalieren. Auch wenn sie jetzt entschärft wird, sie kommt dann wieder, noch heftiger.
Hits: 62