Hacken im Chinas Auftrag gegen die deutsche Gesellschaft
Bereits im Sommer fiel mir ein Twitterer auf, der chinesisch twittet und in irgendwelcher Verbindung zu den Piraten steht. Nun kann man die Piraten nicht allzu schwer demjenigen Umfeld zurechnen, die jetzt einer neuen globalen Mode-Gruppe angehören, den "Anonymous Hackers", über die wir schon berichtet haben. Da ich kein chinesisch kann weiß ich nicht, was hinter diesem chinesischen Twitterer steckt. Mir fiel lediglich auf, dass er sehr wenig Leute verfolgt, er dagegen von sehr vielen verfolgt wird. Damals waren es über 1000, jetzt sind es immer noch um die 500. Das ist typisch für ideologische Leiter, für Parteichefs, für Nachrichtenseiten o. ä. - also für Leit-Twitterer, dass sie vielmehr verfolgt werden und sie selber kaum jemand folgen.
Interessant ist dieser Vorfall in Verbindung mit dem Artikel von Gestern beim "Der Westen":
Hacker spionieren Regierung aus
Die Zahl der Fälle von Spionage-Angriffen per Computer wächst. Auf den sogenannten Informationsverbund Berlin-Bonn (IVBB) – das Netzwerk aller Bundesbehörden – wurden 2009 noch 1511 Angriffe verübt. Zwölf Monate später waren es schon 2108. Auf dem Niveau bleibt es auch in diesem Jahr.
Dahinter sollen die Chinesen stecken:
Computer-Angriffe sind billig und erfolgen in Echtzeit. Das Risiko ist gering, die Erfolgschance hoch. Viele sind in dem Metier aktiv. Berüchtigt sind Russen und Chinesen. Bei den Russen beobachtet man, dass die Qualität der Software besser wird. Die Chinesen sind für ihre breit angelegten Angriffe bekannt, für die schiere Masse.
Dabei werden häufig Minister, Staatssekretäre sowie Stellen angegriffen „die sich intensiv mit China betreffenden Sachfragen beschäftigen“, wie es im Bericht des Bundesamts für Verfassungsschutz heißt. Die Anzahl der Angriffe steige „beständig“. Und weiter: Von einer „nachrichtendienstlichen Steuerung ist auszugehen“, heißt es.
Spur führt nach ChinaEs ist aber nahezu unmöglich, einen Beweis zu erbringen. „Sie können sieben Rechner in Folge erkennen und müssen trotzdem damit rechnen, dass es noch einen achten gibt“, heißt es in Sicherheitskreisen. Die Experten haben in einem Fall mit hohem Aufwand einen Angriff auf das Behörden-Netzwerk IVBB über Rechner in USA, Südkorea und Taiwan bis in zwei Provinzstädte Chinas zurückverfolgt, die Standorte der Armee sind. Als Shanghai 2010 Schauplatz der Weltausstellung Expo wurde, stieg die Zahl der PC-Angriffe aus China an.
Wie es mir scheint, kaum strecken die Chinesen die Hand nach den PCs der abendländischen Regierungen auns, finden sie sofort willige Helfer. Diese Leute sind bereit, das Abendland an jeden x-beliebigen Interessenten zu verraten. Einfach weil ihr Selbsthaß zu groß ist, oder einfach weil hier der Verrat inzwischen zum Kavaliersdelikt, zum Volkssport geworden ist. Das die Chinesen es tun, das ist selbstverständlich. Aber die abendländischen "Anonymous Hackers"? Oder die Wikileaks-Leute. Ich will von den Piraten nicht sprechen, denn diese Twits sind zu wenig. Aber es scheint wirklich so, dass viele Söhne und Töchter des Abendlandes nur noch in der Welt herumirren auf der Suche nach einem starken Gegner, oder überhaupt nach Irgendjemand, an dem sie uns verraten können. Einfach weil der Verrat Spaß macht.
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