Linkslastige Veranstaltungen besonders Aggressiv
Soeben stand in einer Meldung aus New York, dass die dortigen Wallstreet-Demonstranten auch sehr aggressiv aufgetreten sind. Die Masse der Demonstranten selber ist gar nicht so zahlreich, vielleicht 1000-2000 Leute. Verglichen dazu ist die Zahl der Festgenommenen, 28, recht hoch:
Die Polizei sagt, dass etwa 28 Krawallmacher am Mittwoch bei der "Besetzt-Wall-Street-Demo im Lower Manhattan festgenommen wurden.
Police say about 28 people were arrested during Wednesday's "Occupy Wall Street" march through Lower Manhattan
Wir hatten euch von der Demo berichtet.
Dasselbe kennt man aus Großbritannien, Frankreich, Griechenland oder Deutschland. Die Zahl der Demonstranten selber ist gar nicht so groß, aber diese von den linken Gruppierungen beherrschten Demos sind besonders gewaltbereit, sie arten aus in Straßenkämpfen, es werden Knallbomben geworfen, die Polizei wird angegriffen, verletzt, so dass man gezwungen ist, gegen die Demonstranten (sprich Kampftruppe der "Linken") mit harten Mitteln vorzugehen.
Wir haben es auch in Stuttgart gesehen, z. B. im Juni. Bei der Piusbrüderschaft hatten sich lediglich ca. 50 Linksautonome versammelt, aber mehr als die Hälfte mußte man wegen Gewalt und gesetzwidrige Handlungen verhaften.
Die Organisatoren und teilnehmenden Gruppen zeigen erst mal die politischen Interessenverknüpfungen, die dahinter stehen: Verdi und andere linke Gewerkschaften; linke Studentenverbänden; Medien (das wird vor allem sichtbar durch die äußerst verfälschte, parteiische Berichterstattung); linke, teilw. verbotene, extremistische Organisationen; Multikulturalisten.
Eigentlich müßten wir jedes Mal das Wort "Linke" in Einführungszeichen setzen, denn sie vertreten alles andere als die Interessen der linken Wählerschaft, der Studenten, Arbeiter oder des Volkes.
Ein typisches Merkmal der Linken Krawalldemos ist z. B, dass viele normale Menschen durch die Gewaltbereitschaft abgeschreckt werden und wegbleiben. Abschreckend auf die normalen Menschen wirkt auch, dass Macher sich von den Linksautonomen und Linksextremisten nicht distanzieren, dass man weiß, mit wem man sich die Ellenbogen reibt, wenn man dahin geht.
Meine Nachbarin hat im vorigen Sommer auf meiner Frage zu den Krawalldemos gegen Stuttgart 21 auf meine Frage, ob sie hingeht, so geantwortet:
"Wir sind auch gegen den neuen Bahnhof, aber wir wollen nicht hingehen. Wir wissen, dass es dort immer in Schlägerei endet und damit wollen wir nichts zu tun haben. Ja, wenn unsere Kinder zu Hause wären, sie würden hingehen. Aber sie sind im Urlaub."
Bei den Demos gegen den Bahnhof waren sicher einige Bürger, denn bei dieser Angelegenheit ist es ihnen doch gelungen, einige neutrale Bürger zu mobilisieren.
Aber bei den üblichen "Kundgebungen" und "Demos" zu den Linken Themen unter der Organisation der linkscharakteristischen Gruppierungen handelt es sich bei den Teilnehmern um Professionelle.
Der Plan dabei ist richtig teuflisch. Denn dadurch, dass man ein wundes Thema wie z. B. die derzeitige Finanzkrise mit Gewalt überzieht, hält man die normalen Menschen mit ihrem Anliegen von der Straße fern.
Wie viele von euch würden genau so sagen, wie meine Nachbarin: "Ich bin auch gegen etwas, aber ich möchte nicht mit den Krawallmachern zu tun haben".
Dadurch, dass man die öffentlichen Plätzen oder die Wundthemen für sich vereinnahmt, kann man den öffentlichen Diskurs aus dem Hintergrund steuern. Man kann den Machiavelli spielen, die Graue Eminenz, man kann selber bestimmen, was in diesem Bereich als Teil des Wundthema angesprochen wird und was tabuisiert wird. Sogar in der Islamkritik tauchen schon immer öfters solche Strippenzieher auf.
Diese Kundgebung in New York ist auch so eine Art von Hintermännern gesteuerte Veranstaltung. Man ist fast geneigt zu glauben, dass sie nachher mit ihren Gegnern in einem Bar sitzen und zusammen einen Manhattan-Coctail trinken, so wie die gegnerischen Anwälte, Staatsanwälte u. Richter nach einer Gerichtsverhandlung. (Ich hatte solche Freunde auch).
Aber ich kann euch auch ein anderes Beispiel zeigen.
Teil 1
Dieses Video stammt von einer Kundgebung der DIG aus dem vergangenen Sommer. Die Genossin mit den kurzen Haaren auf das Video heißt Bärbel Illi und ist eine DIG-Chefin, aber gleichzeitig auch eine Verdi-Funktionärin. Versucht bitte zu googeln, wie oft ihr sie zusammen mit "+linksautonome" u. ä. erwähnt findet, in welchem Kontext.
Teil 2
Der begabte, charismatische Redner auf das Video heißt Christof Maihöfer, auch ein Mitglied der DIG. Er ist eigentlich ein überzeugter Multikulturalist, der sich für palästinensiche oder andere Muslime genau so engagiert, wie für Israel (wenn nicht mehr).
Und achtet bitte auf das Video auf die Gesichter der "Antifa". Sie treten bühnenreif auf, indem sie ihren Mund zukleben, erkennbare Antifa-Shirts tragen und immer wieder, wie auf Stichwort, ihre Rollen aufsagen. Irgendwann kommt jeder auf die Idee, dass das hier eine arrangierte Kundgebung mit arrangierter Proteststörung durch die Antifa war.
Ich hätte dieses Video längst vergessen, aber gestern hat Michael Stürzenberger bei PI einen Artikel über die DIG veröffentlicht und da erinnert man sich auf einmal, was man dort alles gehesen hat, ohne dass man es damals wußte. Wir alle hatten damals nämlich geglaubt, das sei echt: Sowohl die kritischen Reden der charismatischen Menschen von der DIG wie auch die Einwendungen der Gegner, der unterhaltsamen, netten Kerlen mit ihrem Zugeklebten Mund un ihren roten Antifa-Hemden.
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