Özdemir bereit, mit jedem zu koalieren, wenn er dadurch mitregieren kann
Efendi Özdemir sagt klar und deutlich, dass er die "Auschließeritis" ablehnt:
„Wir haben uns auch gegen Ausschließeritis ausgesprochen. Ich habe nicht den Eindruck, dass es in der Partei derzeit ein Verlangen gibt, daran etwas zu ändern.“
Im Klartext: Die Grünen unter die Leitung des Efendi Özdemir stehen da und sind bereit, mit jedem zu koalieren. Und wenn morgen die NPD so herkommt, dass sie irgendwo von einer lange dahinsiechenden Erbtante so um die 30% Wählerstimmen geerbt hat, kann sie für Efendi Özdemir die richtige Braut sein.
Nur keine Ausschließeritis! Ja, eigentlich haben die Grünen- und Türkenparteien auch nichts gegen solche Mauerblümchen-Bräute wie "Die Freiheit", die Reps oder die Pros, wenn diese nur bereit sind, solche zickige Alüren wie die Islamkritik u. a. aus ihrem Programm zu entfernen.
Hits: 22Wichtig ist dem türkischen Migrantenmann Özdemir (Religionszugehörigkeit: Muslim) einzig und allein, dass die türkischgrüne Partei endlich die Rolle des Hausherren übernimmt, dass man selber bestimmt, wo es langgeht:
„Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand von uns ernsthaft will, dass wir wieder zum automatischen Juniorpartner der SPD werden. Die Zeiten von Koch und Kellner sind vorbei.“ Die SPD sei ein „Konkurrent“.
