
Wenn man die Wahrheit sagt, dann reichen knappe Worte. Deswegen kann Ursula Ernst ihren Kommentar in der Augsburger Allgemeine sehr kurz halten:
London, Berlin und Hamburg sind derzeit von Ausschreitungen geprägt. Doch die Unruhen in den Metropolen lassen sich nicht miteinander vergleichen. Von Ursula Ernst
In London brennen ganze Häuserzeilen, in Berlin werden Autos abgefackelt und in Hamburg ging Müll in Flammen auf. In den Großstädten gärt es. Doch die Unruhen in den Metropolen lassen sich nicht miteinander vergleichen.
Was in London passiert, ist der Ausdruck einer total verfehlten Integrationspolitik. In Berlin machen Linksautonome auf sich aufmerksam. Und in Hamburg haben die Krawalle mit Ansage nach dem Schanzenfest, das an sich immer friedlich verläuft, Tradition.
Es ist gut und richtig, dass die Polizei in Hamburg vorbeugend und mit großem Aufgebot Flagge zeigt. Hier kann sie sich bereits in Stellung bringen, ehe die Krawalle angefangen haben. In Berlin kann sie nur reagieren.
In London, Berlin und Hamburg sind die Beweggründe der meist jungen Demonstranten unterschiedlich. Trotzdem haben die Krawallmacher eines gemeinsam: Ihnen fehlt der Respekt vor dem Eigentum anderer. Sie wollen nur zerstören.
Augsburger Allgeimeine
Dagegen eiert der Spiegel zu den Autozündeleien in Berlin auf 3 Seiten herum, erzählt uns über Türken, Kanarienvögel, Kneipen und Ostberliner Arbeitslosen, ohne dass wir je erfahren, wer für diese Autozündeleien zuständig sind. Wir wissen genau so viel, wie am Anfang: Dass es sich um Wahlkampf handelt. Aber das sagen sie uns alle, die darüber berichten:
Allein in den vergangenen beiden Nächten gingen in Berlin 35 Autos in Flammen auf: Die Polizei vermutet politische Motive. Die Politik gerät im Wahlkampf unter Druck.
Damit meine die Zeit natürlich die Linken und linkslastigen Parteien. Für die Zeit besteht "Politik" offiziell nur aus den Linken und linkgewordenen Parteien.
Fortsetzung
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