Hanna Nouri Josua – ein Abrahamit in Fellbach
Spürnasen: Kaleb, Fledermaus, Augensand
Ein Abrahamit ist so einer, der von sich behauptet, ein Christ zu sein. Aber ein Abrahamit hängt viel mehr der Lehre nach, dass die drei großen patriarchalen Glauben, Christentum, Judentum und Islam alle vom Abraham abstammen und dass der Koran, die Bibel und der Talmud alle sehr viel Gemeinsamkeiten haben. Für den Abrahamit ist dann dieses Dogma, diese Lehre der political correctness, dermaßen wichtig, dass er dafür jederzeit bereit ist, die Grundsätze des Christentums zu verraten.
Der Prüfstein hierfür sind die drei großen Eckpunkte des Christentums, von dem - mindestens von den ersten zwei - kein Christ abgeben kann: Christus starb an Kreuz. Er wurde am Karfreitag gekreuzigt. Er ist am Ostersonntag auferstanden. Zweitens wurde er am Weihnachten geboren. Und der Dritte Punkt ist der Heilige Geist und der Pfingsten. Wer das streicht, streicht auch Christus als Gottessohn. Aber genau solche Zugeständnisse machen die Abrahamiten. Nur um mit den Muslimen gemeinsam zu gehen, akzeptieren sie, dass die Muslime Jesus als Gottessohn verleugnen, dass sie den Heiligen Geist streichen und natürlich auch dass sie die Maria als Königin des Himmels entthronen. Auch wenn der Abrahamit das nicht selber tut - er akzeptiert, dass ein anderer mit ihm das tut, ohne jeglichen Widerstand. Nur damit er mit den Moslems politisch korrekt zum Selbengott beten kann, dass sie sich gegenseitig in ihren Kirchen und Moscheen besuchen können.
Nun, so einen Abrahamiten hatte die CVJM nach Fellbach eingeladen, den abrahamitischen Pfarrer Hanna Nouri Joshua. Der gute Pfarrer, ein gebürtiger Libanese, bearbeitete die christichen Fellbacher politisch korrekt, damit diese die Muslime alle auf ihren Busen nehmen und ihr Einkommen mit den Muslimen teilen:
Fellbach. Pfarrer Hanna Nouri Josua wünscht sich, dass Christen offener auf die in Deutschland lebenden Muslime zugehen. Von Sascha Sauer
Erst Tunesien, dann Ägypten und nun Algerien, Libyen und Syrien: Der Umbruch in der arabischen Welt ist nicht mehr aufzuhalten. Das bleibt nicht ohne Folgen. "Mit dem Sturz der Regime wird der Zustrom von Flüchtlingen zunehmen", sagt Hanna Nouri Josua. Und der Pfarrer spitzt seine Formulierung noch zu: "Die Lage wird eskalieren."
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Eines stellt Hanna Nouri Josua gleich zu Beginn seines Vortrags klar: "Der Islam und Muslime sind im Ländle angekommen." Weil die Berichterstattung in den Medien "manchmal einseitig, blauäugig oder unwissend ist", müsse man sich ein eigenes Bild machen, sagt der Pfarrer.
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"Hinter jedem Muslim steckt eine Geschichte, die positiv oder negativ behaftet sein kann", sagt Hanna Nouri Josua. Aber Muslime seien ebenso wie Christen Menschen mit Gefühlen, die oft mit der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Deutschland gekommen seien.
So wie die Gastarbeiter, die in den 60er- und 70er-Jahren meist aus der islamisch geprägten Türkei geholt wurden. "Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kamen Menschen", zitiert Hanna Nouri Josua den berühmten Satz des Schriftstellers Max Frisch. Doch diese Menschen hätten nicht nur Brot gebraucht, sondern auch etwas für ihre Seele, sagt der Pfarrer. "Das hat die deutsche Bevölkerung aber nicht hinbekommen."
Die Re-Islamisierung, insbesondere der dritten türkischen Generation, sei auch ein Bildungsproblem. "Diese Leute sind wegen mangelnder Schulbildung der Sprache nicht so mächtig, wie sie es eigentlich sein sollten", sagt Hanna Nouri Josua. Dem müsse man entgegenwirken
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"Wir dürfen diesen Menschen nicht mit Angst begegnen, sondern müssen ihnen die Liebe Jesu Christi zeigen." Viel zu selten seien Muslime etwa bei Festen oder Geburtstagen von Christen eingeladen.
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Man darf nicht alle über einen Kamm scheren", sagt der Islamkenner, der in jungen Jahren wegen einer Krankheit sein Augenlicht verloren hat.
Ein paar Fellbacher Freunde waren dort. Unsere Spürnasen schrieben uns Folgendes:
Die guttenbergische „Seriosität“ des Pater Hanna Nouri Joshua.
Gestern waren einige Mitglieder des PI-Stuttgart und andere Sympathisanten bei einem Vortrag in Fellbach. Veranstalter war der CVJM und der Redner war ein Libaneser von der evangelischen Ausländerseelsorge, Pfr. Dr. Hanna Nouri Josua.
Wir wußten nicht, was uns dort erwartet. Der Aufruf unseres Spürnasen lautete:
#21 Kaleb (11. Apr 2011 10:53)
... Er ist im Libanon geboren, dort aufgewachsen und hat Islam und Politikwissenschaft an der American University Beirut studiert.
Bei einem Bombenanschlag wurde er verletzt und erblindete...Wir haben ihm mit Bezug auf Wikipedia gesagt, dass die türkischen Gastarbeiter nicht deswegen geholt wurden, weil sie hier benötigt wurden, sondern um einen Bürgerkrieg in der Türkei vorzubeugen.
Er antwortete, dass Wikipedia so unseriös sei wie Guttenberg, der Ex-Verteidigungsminister. Er sagte, er, er sei ein seriöser Wissenschaftler, er habe in Europa studiert.
Wir fragten, wo er denn studiert habe und was. Er wollte keine Antwort darauf geben. Er sagte, wir werden diese Angaben im Internet finden.
So weit unsere Spürnasen. Wir hoffen heute weitere Ergänzungen zu Pater Josuas Vortrag beim CVJM in Fellbach zu erhalten.
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