Terry Jones und die Zerstörung der Sakralgegenstände

Hier wird auch etwas verbrannt. Aber Muslime dürfen das, ohne Rücksicht auf CO2-Ausstöße.

Es gibt nur eine einzige religiöse "Rasse", die bei jeder sich bietenden Gelegenheit Amok läuft: Die Muslime. Werden irgendwo in der islamischen Welt Bibel verbrannt, Kirchen niedergebrannt und Christen ermordet, so ist die Welt der Muslime in Ordnung. Wenn Heiligengräber entweiht, oder einmalige Buddha-Statuen gesprengt werden, ist ihre Welt in Ordnung. Wenn sie in unseren Ländern als geduldete "Flüchtlinge" Kirchen entweihen, finden diese unmenschliche muslimische Scheinheilige, sie würden gottgefällig und  rechtgeleitet handeln. Aber sobald jemand auch nur ein Härchen von irgendwas, was ihnen heilig ist, anrührt, drehen sie durch wie eine wildgewordene Rinderherde. Und die Medien tun dies so darstellen, als ob die Muslime von allen Kulturen der Welt allein das Recht hätten, niemand zu schonen aber selber ständig geschont zu werden. Weil sonst:

Die Folgen, fürchtet die "Washington Post", "könnten in der gesamten muslimischen Welt widerhallen".

Na, dann wohl bekomms! Wir gönnen es der "gesamten muslimischen Welt". Aus vollem Herzen.

Die Aufregung gebührt nämlich dem amerinanischen "selbsternannten Gottesmann" Terry Jones, dem die deutschen "selbsternannten" Aufklärer nicht verzeiehen können, dass er einen Koran verbrannt hatte, nachdem die Muslime auf dem laufenden Band Christen ermordet hatten. Zumal diese kleine Koranverbrennung denjenigen, die sich beim Islam ständig anbiedern, politisch sehr ungelegen kommt:

Es klang nach frischem Optimismus, als der US-Oberkommandeur in Afghanistan dem Kongress seine jüngste Lageeinschätzung präsentierte. Bedeutende Fortschritte sehe er, erklärte General David Petraeus erst Mitte März. Daher unterstütze er den vom US-Präsidenten Barack Obama geplanten Beginn des Truppenabzugs von Juli an. Aber die jüngsten blutigen Tumulte nach der Koranverbrennung des bizarren US-Predigers Terry Jones zeigen: Der Waffengang am Hindukusch und das heikle Verhältnis zur islamischen Welt ist für die USA nach wie vor ein gefährliches Pulverfass.

Diesmal stellt sich jedoch auch die Frage, wer eigentlich die Lunte gelegt und gezündelt hat. Denn nicht nur Amerikas Medien schwiegen beinahe einhellig über die Aktion des Predigers aus Florida, als dieser am 20. März dem Koran "den Prozess machte" und die heilige Schrift "für schuldig befunden wurde". "Religionsführer, Spitzenpolitiker und jene Horden von Reportern, die vergangenen Herbst über Jones berichteten, gaben kaum einen Laut", notierte die "Washington Post".

Stattdessen, unterstreichen US-Medien, war es erst der pakistanische Präsident Asif Ali Zardari und dann Afghanistans Präsident Hamid Karsai, die den Vorfall ins grelle Licht der Öffentlichkeit zerrten. Zardari sprach von einem "ernsten Rückschlag" für die zivilisierte Welt. Karsai indes verurteilte am Donnerstag die Aktion in einer Rede und forderte die Festnahme des Predigers. Einen Tag später dann, schreibt die "New York Times", wurde die Verbrennung zum Thema während der Freitagsgebete landauf landab in Afghanistans Moscheen - mit den bekannten Folgen.

"Karsais Rede war es, die die Leute zu den Aktionen aufgestachelt hat", zitiert die renommierte Zeitung einen prominenten afghanischen Geschäftsmann, ohne dessen Namen zu nennen. "Karsai hätte die Menschen eher zur Geduld aufrufen sollen, statt sie noch wütender zu machen."

und:

Vor einem halben Jahr hatte die massive Intervention der US-Regierung den Prediger aus Florida von der Koran-Verbrennung abgebracht. Locker ließ der selbst ernannte Gottesmann deshalb nicht. (N-TV  nn)

Der Ausdruck "selbst ernannt" soll irgend ein neues Schimpfwort von der Machart der Rassismuskeule der Journalisten und Gutmenschenkomödianten sein. Wir haben ihn in der Vergangenheit schon oft gegen die Islamkritiker gelesen, so auch in der Formulierung "selbsternannte Islamkritiker" Pax Euorpa u. ä..

Unter dem Stichwort »Islamkritik« tummeln sich in den Medien und im Internet ganze Scharen von Publizisten und selbsternannten Experten.

(Rainer Öchselen über Michael Stürzenberger u. Politically Incorrect)

oder:

Auf Einladung der selbsternannten „Bürgerbewegung pro Köln" wollen bis zu 1000 Rechte... (hier)

oder:

Noch-CDU-Fraktionsmitglied
René Stadtkewitz, gleichzeitig Vorstandsmitglied der selbsternannten Bürgerbewegung „Pax
Europa“ und das rassistische Internetportal „Politically Incorrect“ mit der öffentlich inszenierten (hier)

 

Die tiefenpsychologische Interpretation des "selbsternannten" Rassismuskeule-Ersatzes überlasse ich meinen Lesern. Vielleicht findet jemand von euch heraus, was die Herren Moral-Diktatoren damit sagen wollen?

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