Die Unruhen von der Elfenbeinküste: Ein afrikanisches Beispiel für Migrationsprobleme bei islamischer Einwanderung

Seit Tagen und Wochen steht das Land wegen Unruhen und Konflikten in den Nachrichten und kaum jemand in Europa sieht hin, obwohl es sich sehr lohnen würde, denn im Beispiel der Elfenbeinküste könnten wir einen Blick in unsere eigene Zukunft werfen und sehen, was passieren wird, wenn die Demokratie nicht mehr funktioniert, wenn das Land unter der Aushöhlung durch Ausverkauf und Migration zusammenbricht. Teiler der Entwicklung dort könnte man fast eins zu eins auf Westeuropa übertragen.

Im Norden des Landes wanderten immer mehr Muslime ein. So lange bis sie noch keine Mehrheit darstellen, bis etwa in die 90er, genoss das Land Stabilität.

Jetzt ist im Land jeder dritte ein Migrant und jetzt wollten sie das Land durch "demokratische Wahlen" übernehmen. Daraufhin setzen die Urbewohner verzweifelt die "demokratische Ergebnisse" außer Kraft und steuern das Land in den Bürgerkrieg. Derweil rekrutieren die einzelnen Gruppen Söldnertruppen im Ausland. Aus den Zusammenhängen im Artikel ist zu vermuten, dass die zugewanderten Moslems in ihren Herkunftsländern die Söldner rekrutieren.

Hier ein paar Ausschnitte - aber es lohnt sich, den Artikel in seiner ganzen Länge aufmerksam zu lesen:

Nach fast einem Jahrzehnt der politischen Zerrissenheit hätte diese Präsidentenwahl eigentlich die gut 20 Millionen Ivorer miteinander versöhnen sollen. Doch nun zeigt sich, wie groß das Misstrauen wirklich ist - und wie fragil das bisherige Gleichgewicht. Die Bewohner des Nordens können nicht mit denen im Süden, die Muslime nicht mit den Christen, Führungsfiguren beider Seiten sind unversöhnlich miteinander verfeindet, und es gibt Streit wegen unterschiedlicher wirtschaftlicher Interessen.

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Nach fast einem Jahrzehnt der politischen Zerrissenheit hätte diese Präsidentenwahl eigentlich die gut 20 Millionen Ivorer miteinander versöhnen sollen. Doch nun zeigt sich, wie groß das Misstrauen wirklich ist - und wie fragil das bisherige Gleichgewicht. Die Bewohner des Nordens können nicht mit denen im Süden, die Muslime nicht mit den Christen, Führungsfiguren beider Seiten sind unversöhnlich miteinander verfeindet, und es gibt Streit wegen unterschiedlicher wirtschaftlicher Interessen.

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Die Phase der Stabilität ist eng verbunden mit dem politischen Wirken des Gründervaters Félix Houphouët-Boigny. Er hatte die Côte d'Ivoire 1960 in die Unabhängigkeit geführt und regierte das Land bis zu seinem Tod Anfang der neunziger Jahre. Houphouët-Boigny legte Wert auf einen Ausgleich zwischen dem vorwiegend christlichen Süden und dem dominanten Islam im Norden. Und er verfolgte eine offene Einwanderungspolitik. Dahinter stand der Gedanke, dass sich die Kakaoplantagen im Süden des Landes nur mit Hilfe von Arbeitskraft und Zuwanderung aus den nördlichen Nachbarstaaten Mali und Burkina Faso bewirtschaften lassen. Millionen ließen sich daraufhin an der Elfenbeinküste nieder.

Hier erkennt ihr, dass die Migration aus dem Norden erfolgte, folglich handelt es sich um Moslem einwanderer, die so lange ins Land strömten, bis sie jetzt nach der "demokratischen Mehrheit" zu greifen wagen.


Jeder Dritte gilt als Einwanderer.
Anschluss fanden sie schnell, denn die Volksgruppen im Norden des Landes überschneiden sich mit denen der Nachbarländer. Mittlerweile leben die Zugewanderten seit mehreren Generationen im Land, kennen oft nur ihre neue Heimat und können mit den Herkunftsländern ihrer Eltern und Großeltern wenig anfangen. Sie sehen sich nicht mehr als zugewandert, sondern als vollwertige Bürger der Côte d'Ivoire.

Und ein "charismatischer" Politiker, der damals den Fehler beging, die islamische Zuwanderung zu ermutigen, darin wirtschaftliche Vorteile zu erwähnen und deswegen setzte er die gesunde Tradition, die das Eigentum über Grund und Boden regelte, außer Kraft - genau wie die Politiker und die Wirtschaft hier in Europa, die ständig nach Bereicherungsmigration ruft und damit den Fluch des Islam über unsere Köpfe bringt.

Und heute:

Inzwischen haben sich die Vorzeichen in der Region endgültig geändert. Ein Ende der politischen Krise ist nicht absehbar, und das beunruhigt viele Menschen im Land und in der gesamten Region Westafrika. Denn die ethnischen Spannungen, die die Elfenbeinküste an den Rand des Bürgerkriegs treiben, sind auch andernorts ein großes Problem.

Die Unterscheidung zwischen "echten" und "nicht ganz so echten" Ivorern wird am sichtbarsten bei der Präsidentenkür. Allen voran wurde Alassane Ouattara ausgebootet, nachdem er es bereits bis zum Premierminister gebracht hatte. Zweimal wurde ihm eine Kandidatur wegen seiner nördlichen Abstammung untersagt. Angeblich weil er nicht zweifelsfrei nachweisen konnte, dass seine beiden Elternteile von Geburt an ivorisch waren.

Zugewanderte fühlen sich wie Bürger zweiter Klasse

Spätestens mit diesen Erfahrungen fühlten sich Nordivorer und Zugewanderte kollektiv zu Bürgern zweiter Klasse herabgesetzt. Eine Rebellion im Norden des Landes vor acht Jahren und die folgende faktische Teilung des Landes in Nord und Süd begruben die letzte Hoffnung auf eine baldige Lösung des Streits.

Viele im Norden benennen als Schuldigen: Laurent Gbagbo. Er kam 2000 nach zweifelhaften Wahlen an die Macht. Sein Mandat lief bereits vor fünf Jahren aus. Aber mit dem Beginn der Uno-Friedensmission wurde ihm ein ums andere Jahr Aufschub gewährt, bis endlich Wahlen vor ein paar Wochen stattfanden. Für die internationale Gemeinschaft, darunter der Westen aber auch die Afrikanische Union, stand Alassane Ouattara eindeutig als Sieger fest.

Spiegel Online

Dieser Gbagbo gehört höchstwahrscheinlich zu der Clique der bisherhigen Machthabern, die die Migration früher nicht stoppen wollten, weil sie daraus selber materielle Vorteile holten - genau so wie die derzeitigen Politiker und Wirtschaftsbosse unserer Länder, die heute noch nach ständig mehr Migration rufen. Wenn es dann zu viel wird, wenn die Muslime eine CDU, SPD oder eine FPD abwählen wollen, um eine Islampartei an die Macht zu bringen, könnt ihr davon ausgehen, dass die zukünftigen Frau Merkels, Herr Steinmeiers oder Herr Westerweles genau so vergessen werden, wie es mit der Demokratie läuft, wie heute dieser Gbagbo.

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