Wilfried Puhl-Schmidt ist vom Vorstand der BPE zurück getreten
Die Veranstaltung der Pro Deutschland am 3. Oktober 2010
Die Erklärung des Wilfried Puhl-Schmidt!
Bereits gestern kursierten Gerüchte, dass ein BPE-Mitglied sich bei der Demo der Gruppe Pro-Deutschland am Breitscheidt Platz gezeigt hatte. Und wir hatten bereits gestern dieses Foto erhalten. Heute erfuhren wir darauf hin, dass Wilfried Puhl-Schmidt aus diesem Grund sein Amt als Vorstandsmitglied der BPE abgegelegt hat und zurückgetreten ist.
Wir wollen hier weder die Politik der BPE noch die von Pro Deutschland analysieren. Es ist Sache der Mitglieder, darüber zu entscheiden, in welchem Verein sie sich mit ihrer Überzeugung besser aufgehoben fühlen. (Wir sind natürlich BPE-Mitglieder und wissen genau, warum.)
Wir wollen hier einzig und allein vom Rücktritt des Wilfried Puhl-Schmidt sprechen. Und das mit Bewunderung und Achtung. Menschen mit so viel Integrität wünschte ich mir in der Politik.
Die Mitglieder der BPE werden seine Erklärung sicherlich schon gelesen haben. Wenn er uns seine Zustimmung gibt, werden wir sie auch den anderen Lesern zugänglich machen.
Bis dahin: Wilfried Puhl-Schmidt, wir sind stolz, solche Menschen wie Dich an unserer Seite zu haben.
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Inzwischen haben wir das Einverständnis Wilfrieds erhalten. So hier ist seine Erklärung:
Wilfried Puhl-Schmidt
Kehl, 4.10.2010
Liebe Mitglieder der Bürgerbewegung Pax-Europa (BPE).
Liebe Leserinnen und Leser des BPE-Verteilers.
Wie Sie in der Pressemitteilung der BPE erfuhren, bin ich vom Amt des Vorstandes der BPE zurückgetreten. Ich möchte Ihnen dazu Näheres erklären.
Am 3.10.10 hatte die Bürgerbewegung zu einer Demonstrationsveranstaltung mit vielen in- und ausländischen islamkritischen Rednern auf den Potzdamer Platz in Berlin eingeladen. Viele Transparente und Banner waren zu sehen. Ich selbst hatte ein Banner mitgebracht mit dem Aufdruck eines Zitates von Mohammed, dass jeder Moslem zu töten sei, der die Religion verlässt. Auf dem Banner ist auch das Wappen der BPE abgedruckt, um die Bürgerbewegung als islamkritisch zu dokumentieren. Das Zeigen dieses Banners hatte schon bei vielen Veranstaltungen Zustimmung gefunden und freilich bei Muslimen auch großes Ärgernis erregt.
Wo war jedoch nun das Problem?
Nach der BPE-Demo war eine Demo der Pro-Deutschland-Bewegung auf einem anderen Platz angekündigt. Da ich dort einen mir bekannten Redner hören wollte, ging ich zu dieser Veranstaltung und entfaltete wiederum mein oben beschriebenes Banner.
Ich hätte ahnen müssen, dass Pro-Deutschland am Tag darauf im Internet auf das BPE-Wappen hinweisen und somit eine Zusammenarbeit mit der BPE suggerieren und betonen würde. Erst auf der abendlichen Rückfahrt nach Hause erinnerte ich mich zudem, dass ein Mitglied von Pro-Deutschland am Ende der Veranstaltung zu mir von Zusammenarbeit mit der NPD sprach. Noch in der Nacht zum 4.10. entschloss ich mich zum Rücktritt vom Vorstandsamt bei der BPE.
Warum?
Ich möchte keiner Bewegung, wie zB. Pro-Deutschland und anderen, die am rechten Rand der Bevölkerung fischen, eine Gelegenheit geben, die BPE mit in ihr Boot zu ziehen. Als Gründungsmitglied und Mitverantwortlicher für Sinn und Ziel der BPE möchte ich durch meinen Rücktritt verhindern, dass meine Unachtsamkeit von interessierter Seite ausgeschlachtet wird.
Ganz nebenbei will ich betonen, dass meine Entscheidung zum Rücktritt vom Vorstandsamt schon bestand bevor ich mit meinen Kollegen darüber sprach.
Im übrigen werde ich bei der BPE auch ohne "Titel" in gewohnter Weise
meiner Arbeit nachgehen.
Wilfried Puhl-Schmidt
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