Die Schulden der Bundesländer sind gut strukturiert bei Wikipedia zu sehen. Allerdings scheint der Artikel veraltet zu sein:
| Baden-Württemberg | 44,113 |
| Bayern | 23,075 |
| Berlin | 61 |
| Brandenburg | 16,4 |
| Bremen | 13,4 |
| Hamburg | 20,045 |
| Hessen | 32,289 |
| Mecklemburg-Vorp. | 10,894 |
| Niedersachsen | 51,332 |
| Nordrhein-Westfalen | 115 |
| Rheinland-Pfalz | 27,485 |
| Saarland | 9,346 |
| Sachsen | 11,8 |
| Sachsen-Anhalt | 20,127 |
| Schleswig-Holstein | 22,873 |
| Thüringen | 16,276 |
| gesamt: | 495,455 |
Diese Angaben stammen aus einer Zeit, als noch die Schulden des Bundes bei nur 1.491 Milliarden standen.
Der Schuldenstand der Kommunen und Gemeinden konnte ich dagegen noch nicht ausfindig machen. Ich fand bisher lediglich einen Artikel, der besagt, dass in der letzten Monaten sich die Lage dramatisch verschlechtert, bei gleichzeitigem starken Anstieg der Sozialausgaben:
Neben dem Einbruch der Steuereinnahmen wurden die Kommunen dem Bericht zufolge durch einen Anstieg der Sozialausgaben massiv getroffen. Sie seien im vergangenen Jahr um mehr als eine Milliarde Euro gewachsen und hätten sich auf rund 40 Milliarden Euro angehäuft.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hatte bereits vor wenigen Tagen von einem Rückgang der kommunalen Einnahmen von 7,7 Milliarden Euro im Jahr 2009 gesprochen. Die Erlöse aus der Gewerbesteuer seien um 17 Prozent abgesackt. Für 2010 erwartet der Verband ein Haushaltsloch von zwölf Milliarden Euro.
Stern (2. Februar 2010)
Ihr sieht also, man baut auch hierzulande den Scheiterhaufen für Brände wie in Athen...
