Wozu man die GEZ zahlen muß, wird in solchen Fällen klar: Die Kommunisten wollen, wie früher in Moskau, jetzt auch beim ZDF die Geschichte nachträglich umschreiben und beschönigen:
Das ZDF strahlt nun das vor fast zwei Jahren gedrehte Dokudrama „Dutschke“ zum ersten Mal aus; Premiere hatte der Film 2009 auf dem Filmfest München. Doch seither hat die Zeit die Produktion von Daniel Nocke und Stefan Krohmer hinter sich gelassen; zudem sind Drehbuchautor und Regisseur der Manipulation überführt.
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Ein weiterer Mythos, den Nocke und Krohmer entzaubern, handelt vom „jesuanischen“ Menschen Dutschke (so Walter Jens). In Wirklichkeit war der Überzeugungstäter Dutschke bereit zum Einsatz begrenzter Gewalt. Allerdings bügelt der ZDF-Film die wahre Episode über Sprengstoff im Kinderwagen von Dutschkes Sohn Hosea Che allzu glatt.
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Eine weitere Unterlassung aber geht zu weit. Mit keinem Wort nämlich wird erwähnt, ja nicht einmal angedeutet, dass Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 nicht von einem vom West-Berliner Senat vermeintlich ferngesteuerten Staatsdiener erschossen wurde, sondern von dem Stasi-Spitzel und SED-Mitglied Karl-Heinz Kurras.
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Noch weniger akzeptabel ist der zweite Versäumnis. Ganz entsprechend Gretchens Erinnerung wird der Hass, der Rudi Dutschke in West-Berlin 1967/68 entgegenschlug, als Folge einer „Hetze“ der Blätter des Axel Springer Verlages dargestellt. Um diesen Eindruck beim Zuschauer zu verdichten, schneiden Nocke und Krohmer ein Dutzend Artikel schlaglichtartig zusammen, unterlegt mit im Film nur an dieser Stelle verwendeter extrem rhythmusbetonter Musik.
Allerdings greifen die Filmemacher dabei zu Fälschungen: Zu dem „Bild“-Artikel mit der Überschrift „Das ist offene Rebellion gegen die Demokratie“, veröffentlicht am 17. April 1968 nach den schweren Ausschreitungen von SDS-Aktivisten in zahlreichen Städten, wird ein falsches Foto eingebaut. Statt der tatsächlich dazu gedruckten Aufnahme eines durch Steinwürfe tödlich verletzten Pressefotografen wird ein Standbild aus einem Nachrichtenfilm zur Senatsdemonstration gegen den Vietnam-Kongress in den gezeigten Zeitungsausschnitt einmontiert, auf dem ein Plakat gegen Dutschke zu sehen ist.
Dieselbe Methode der Fälschung verwenden Nocke und Krohmer bei einem Artikel aus „Bild“ vom 13. April 1968 mit der Überschrift „Terror in Berlin“. Derlei Manipulation ist, zumal in einem Dokudrama, kein Kavaliersdelikt. Ob ZDF-Redakteurin Caroline von Senden davon weiß? Darf man fälschen, um den Mythos der „Hetze“ gegen Dutschke aufrecht zu erhalten?
Welt Online hat auch eine Umfrage in diesem Artikel eingefügt, in der gefragt wird: Sollte das ZDF die Fälschungen kenntlich machen?
Mir wäre viel lieber, wenn Welt Online die Frage stellte: "Dürfen wir so einem verlogenen Kommie-Sender die Zwangsgebühren verweigern?
Wobei ich sagen muß, dass ich in einem Fall die Tätigkeit der Drückerkolonnen von der GEZ mit wohlwollen betrachten könnte. Ja, ihr Herren GEZ-Eintreiber, liest bitte mit Bedacht den Artikel aus der Baseler Zeitung:
Fahnder erwischten türkische TV-Programm-Piraten
In zahlreichen türkischen Lokalen wurden kostenpflichtige Fernsehprogramm mit Hilfe von manipulierten Decodern empfangen. Gestern Mittwochnacht erhielten die Betreiber in Basel Besuch von den Fahndern.
Das ist mein Geheimtipp für euch: Wenn ihr Kasse machen wollt, das sind die geeigneten Stellen! Die türkischen Lokale. Da werdet ihr sicher immer ein meldepflichtiges Gerät ausmachen, das schwarz läuft. Greift zu! Fuß in die Tür und los geht's!
