Kinderhochzeiten in Kenya

Gestern war der internationale Frauentag. Wahrscheinlich ist es dieser Tatsache zu verdanken, dass die Medien mal wieder ihre Quote an Frauenthemen bringen. Diesmal erzählt Reuters-Alert über die Kinderhochzeiten bei den Massai in Kenya - Ein Vorteil dabei ist, dass hierbei keine Moslems beleidigt werden. Und wenn die Massai Ehemänner an ihrer Darstellung Anstoß finden - die sitzen gottseidank weit weg, in Kenia.

Im reifen Heiratsalter von 12 wurde Nekishon Nkilanyu mit einem Mann verheiratet, dessen Alter man der Artikel leider verschweigt. Bei früheren Kinderehen habe ich euch aber schon über 60-70 jährige Bräutigams aus Afrika erzählt. Die Anforderungen an den Bräutigam sind meist, dass er die Brautgeld zahlen kann - bei den Massai sind es ein paar magere Kühe. Und nachher muß er das neue Sachgut (Ehefrau) bei der Kandare führen können, d. h. er muß sie verprügeln können. Das hat Nekishon von ihrem Herr und Gebieter reichlich bekommen: Prügel. Kinder konnte sie von ihm noch nicht kriegen, denn dazu war sie zu jung (oder zu oft verprügelt?) Sie hat bis zu ihrem 14. Lebensjahr bereits 2 Fehlgeburten hinter sich. Ihre Freundin, die 12-jährige Tanei Lankei, war aufmüpfiger. Die zwei "Frauen" hüteten zusammen die Ziegen und somit wußte die noch jungfräuliche Tanei (bei den Genitalverstümmelungen sind diese Mädchen gezwungenermaßen Jungfrauen) vom Schiksal der Nikishon, und dass sie derselbe Schicksal erwarte. Sie beschloss, auszureissen. Und Nekishon ging mit ihr. Die zwei Kinder wanderten zusammen bis zu der nächsten Elementarschule Bissil Academy. Dort nahm man sie auf, und benachrichtigte man die Parmuat Kirchen-Gruppe, die sich damit beschäftigt, solche Kinder-Bräute aufzunehmen usw.

Reuters

Und ich kann es mir nicht verkneiffen: Sie hätten sicher auch zu der nächsten Moschee gehen können, nicht wahr? Man hätte sie dort auch gerettet, denn Kinderehen haben nichts mit dem Islam zu tun. Nur da kann man anfangen, über die Unterschiede zu debatieren.

Ach ja, noch was zu den Preisen: Die nichtkatholischen Pädophilen (zum Beispiel Journalisten, Gutmenschen, und sonstige Sexbefreiungs-Intellektuelle) dürften an den Preisen interessiert sein. In Kenia bei den Massai kriegt ihr so ein Mädchen bereits um ein paar Dollar (ein paar Kühe zu jeweils $4. In Malawi hatte das 11-jährige Kind Malika für 16$ den Eigentümer gewechselt:

So ging er zum Nachbar und borgte sich 16$. Die Familie hatte zu essen. Aber dann konnte Simbeye seine Schulden nicht zurückzahlen. Er gab seine Tochter, die 11jährige Mwaka.

Wie dem auch sei, diese Kulturen brauchen wir. Unbedingt! Inklussive Genitalverstümmelung. Besonders die Genitalverstümmelung muß man hierzulande unter kulturellen Artenschutz stellen, denn sie ist ein zu kostbarer Brauch, auch wenn es "nichts mit dem Islam zu tun hat".

5 Kommentare:

  1. Karl Eduard schrieb am 9. März 2010 um 12:06:

    Genau. Die Einführung von Massen solch edler Wilder, mit all ihren Gewohnheiten, ist zwingend notwendig.

  2. Bazillus schrieb am 9. März 2010 um 19:32:

    Es scheint schon ein medialer Unterschied zu sein, ob man bei gleichem Thema sich den Islam als Feind schafft mit wahrheitsgemäßen Berichten oder lediglich die Massai-Männer, die einem nicht gefährlich werden können.

    Bericht über Massai: Objektiv, weil nicht gefährlich.
    Bericht über Islam: Geschönt, weil gefährlich.

    Wenn ein genialer islamischer Religionsführer folgendes zu einer Mädchenbeschneiderin gesagt haben soll: „Schneide leicht, nicht viel. Diese macht das Gesicht schöner und ist bei Ehemännern beliebt.“, muss man sich nicht wundern, wenn der Islam in seinen Reihen diese Art der Beschneidung toleriert. Ehrlicherweise muss gesagt werden, dass dieser schwache Hadith von einigen Gelehrten abgelehnt wird, u. a. auch von der ägyptischen Regierung; die radialen jedenfalls berufen sich auf ihn, so dass das Thema uns noch lange beschäftigen wird.

    Was soll ich von so einem Religionsfüher halten, der solche Dinge gesagt haben soll. Selbst bei diesem Aussprüch interessieren ihn nicht den Schmerzen kleiner Mädchen, sondern die Lust der Kerle. Sehr genitalgesteuert.

  3. Dingo schrieb am 10. März 2010 um 04:30:

    Demnaechst werden noch die Embryos verheiratet. Irrsinn nimm Deinen Lauf.

  4. Blog » Blog Archive » Massai schrieb am 10. März 2010 um 06:06:

    [...] Kybeline fand ich einen Artikel über Kinderhochzeiten in Kenya: http://www.kybeline.com/2010/03/09/kinderhochzeiten-in-kenya/#more-12091 - da ich bisher wenig über Massai wusste: Eine vorläufige Einführung bietet: [...]

  5. Freies Radieschen schrieb am 10. März 2010 um 07:59:

    @Bazillus
    Ja pure Egoisten,es ist ihnen egal was sie den Mädchen antun,hauptsache sie haben Spass,ich finde es ist doch grausam diese Beschneidung bei Mädchen,der liebe Gott hat sie doch so erschaffen wie sie sind,warum soll man das dann ändern??
    Was ich meine ist,es kann also nicht Gottgewollt sein,das alles kommt doch von den Menschen,die haben doch die Religionen gemacht bzw.erfunden und genauso wie’s ihnen grade passt leben sie die aus,Muslims leben da ihre Grausamkeiten aus,Christen waren auch nicht immer das gelbe vom Ei(heute üben sie ja die Nächstenliebe aus so gut sie es können und die Buddhisten waren auch nicht immer friedliebende Menschen,da gibt es auch eine blutrünstige Vergangenheit,also alle Religionen sind vom Menschen erfunden weil sie an irgendwas glauben wollen,ok ich glaube an die Liebe,das ist meine Religion und ja ich glaube auch an was,es muß ja was geben da oben.
    Übrigens gibt es ja auch Beschneidungen bei Männern zbs. auch bei den Juden,und bei den Männern ist das mal wieder ne ganz andere Sache als bei Mädchen.
    Ich bin immer wieder entsetzt was Menschen aneinander antun und sage nur”es kommt alles zurück aber dreifach”,is einfach so!!

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