Islamkritik ist keine Sache der politischen Rechte
Die rechte und die linke Hand Gottes
Heute früh fand ich gleich 2 Seiten, die hierher verlinken und uns als "Rechte" bezeichnen:
Die letzte seite driftet meine meinung nach zu weit nach rechts... Aber das sollten die admins entscheiden.
(Link entfernt - aber es bestehen viele andere Links von hier auf unsere Seite, zu anderen Artikeln)
Telepolis verlinkt uns in einem Artikel zum Thema Islamkonferenz.
Es ist ebenfalls kaum ein paar Tage her, dass wir Heisse unsererseits zu einem Artikel über den türkischen Parteichef der Grünen Cem Özdemir verlinkt hatten. Und solche Verlinkungen gab es öfters in der Vergangenheit, wo wir zu einem gewissen Thema derselben Meinung waren. Vor allem im alten Blog hatten wir öfters Artikel von Heisse übernommen. Es muß daran liegen, dass damals Heisse in Google-News oft oben auf der ersten Seite stand.
Das Gleiche geschieht mit der Bürgerbewegung Pax Europa. Zu voreilig und ohne jeglicher Prüfung wird die Organisation von den Medien als "rechtspopulistisch" oder früher gar "rechtsextremistisch" dargestellt. Die BPE ist weder rechts noch links, und populistisch ist sie schon gar nicht, denn sie arbeitet nicht mit leeren populistischen Slogans, oder mit Steinwerfern und Straßenkrawallen, sondern sie ist islamkritisch! Und ihre Arbeitsmethoden sind von der Zusammensetzung der Mitgliedern gegeben, die zu einer beträchtlichen Zahl Intellektuelle sind.
Auf der anderen Seite zeigen nicht nur solche Seiten wie von Heisse, sondern auch Studien, dass Islamkritik auch ein Anliegen der kritischen Linken ist.
So wie die vielen Ausländer und Schwarze in islamkritischen Vereinen beweisen, dass Islamkritik weder ausländerfeindlich noch rassistisch ist, so zeigt die Anwesenheit von Linken, Grünen und Ex-Linken, Ex-Grünen in islamkritischen Verbänden davon, dass die Islamkritik auch in solchen Bereichen heimisch ist. Ich will euch keine Zahlen aus den div. Organisationen geben. Aber hier habt ihr eine Studie von Focus, die in einem versteckten kleinen Satz vieles erahnen läßt:
Da wollten die dimap-Leute zum Beispiel wissen: Sollen Zuwanderer hier genauso leben können wie in ihrer Heimat? Nur sechs Prozent der über 1000 Befragten stimmten dieser Sicht zu. Bemerkenswert: Bei Grünen-Anhängern – lange von außen als letzte Multikulti-Apostel ausgemacht – liegt der Wert mit drei Prozent sogar niedriger als bei den Fans der Union.
Die Position der SPD-Wählerschaft ist vielleicht noch klarer als die der Grünen. Bei der leichtesten Recherche werdet ihr viel Material finden. Bereits nach 2 Sekunden Nachdenken stößt ihr auf Leute wie Sarrazin oder Buschkowsky.
Wo liegt also unser Problem? Wir lassen uns von geschickten Manipulatoren zu schnell in die politischen Ecken der Rechten und Linken manövrieren lassen, so wie in den vorigen Jahrhunderten übrig war (Ich kürze das mal ab: historische Lager Rechts-Links, oder HLRL). Wie die Studien im Vorfeld der letzten Bundestagswahlen gezeigt haben, gibt es in den Programmen der Parteien aber kaum noch relevante Unterschiede diesbezüglich. Der CDU-Mann Sigmar Gabriel ist grüner als die Grünen, und der grüne Finazexperte Metzger hat vor nicht mal einem Jahr die Grünen verlassen müssen, weil es den Grünen zu viel war. Auch in Sachen Islamkritik hatte ich euch erst gestern Heiner Geißler (CDU) gegen Sarrazin (SPD) gezeigt.
Wie kann man also sagen, dass heute Islamkritik eine Angelegenheit der Rechten ist?
Da ist zum einen die Kirche. Vom traditionellen Diskurs her aus der Zeit der HLRL gehörte die Kirche immer schon in den rechten Lager. Aber zumindest seit der 68er Revolution sind die Funktionäre der Kirche in den letzten Jahrzehnten so sehr "Links" geworden, dass sie kaum noch zu 20-25% die Gesinnung der traditionellen Rechte aus der Zeit der HLRL vertreten. Und hier ist die Frau Bischöfin Käßmann der jüngste Beispiel: Kaum Zurückgetreten, findet man sie bei den Grünen wieder (und nicht bei der CDU und schon gar nicht bei sonst welchen Rechtsradikalen)
Eine andere Konvention ist die Vorstellung, dass die Presse linksgerichtet ist. Nun, sie ist nicht per se linksgerichtet, sondern per se gleichgeschaltet. Deswegen taten sich die Medien besonders schwer mit den Islamkritikern aus dem sogenannten linken Spektrum, zu denen recht viele Prominente gehören: Mina Ahadi, Hartmut Krauss, Alice Schwarzer - und ich würde sagen, dass wir auch solche Frauen wie Necla Kelek und Serap Cileli einordnen können. Oder aus den ausländischen Islamkritikern, Ayan Hirsi Ali. Seltsam, wie der Kreis sich schließt, wenn man überdenkt, mit wem vor allem Ayan Hirsi Ali in eine Gruppe zusammen gezogen wird: Mit Geert Wilders, der von den Medien mit dem Beinahmen "Rechtspopulist" versehen wurde. Wie ist das möglich? Wie kann eine Hirsi Ali, die themenmäßig mit dem linken Spektrum assoziiert wird, am Nähesten zu jemand stehen, der ein Rechtspopulist per se ist?
Hirsi Ali war ursprünglich bei den Sozialdemokraten. Sie wechselte nur wegen der Islamkritik. Aber ihre Themen werden hierzulande am stärksten von solchen Leuten vertreten, wie ich oben aufgezählt habe und die sich eindeutig nicht zu den Rechten zählen, wie z. B. Mina Ahadi oder Alice Schwarzer.
Und noch eine Ebene ist zu prüfen: Die der Linksautonomen, der Krawallmacher auf den Straßen. Diejenigen Jugendlichen, die sich Linksautonomen nennen, unterscheiden sich nur gering von denjenigen, die bei den Rechtsradikalen landen. In dem Alter handelt es sich wenig um eigene Überzeugung durch analytische Denkweise. Viel mehr gewinnen diese jungen Leute ihre Gesinnung durch Indokrtinierung von Außen. Diese Gesinnung gibt ihnen nur eine Rechtfertigung, ihren Wut und Frust auszuleben. Aber ob sie das für "Rechts" oder "Links" tun, ist zweitrangig. Sie können sehr leicht die Seiten wechseln, bei der passenden ideologischen Behandlung. Ihnen ist nicht so wichtig, ob rechts oder links. Ihre Bedrüfnisse sind eher: Sloganmässig verarbeitetes Input, das man auf den Straßen laut brüllen kann, dann Radikalismus und dann Enthemmung. Sie werden wie die Söldnertruppen von einst von den politischen Rädelsführern instrumentalisiert und missbraucht. Hat etwa nicht der CDU-Bürgermeister (CDU: Rechts!) Schramma sich der linken Antifa in Köln bedient, als er im September 2008 solche autonome Söldnertruppen auf den Straßen Kölns benötigte?
Spätestens wenn man hier angelangt ist, wird man eine Überprüfung der Aufteilung Rechts-Links nach dem Verursacher-Prinzip überprüfen müssen. Und da wird man feststellen, dass die Betreiber der Migration eigentlich jene rechtsgerichtete Parteien, Regierungen, Wirtschaftlobbys u. ä. waren, die gleichzeitig bei den Wahlen mit den typischen "ausländerfeindlichen" Parolen hantierten. Und diejenigen linksgerichteten Parteien und Regierungen, Organisationen, die am stärksten gegen diesen rechtsgerichteten Plattformen wetterten, verbrüderten sich am eifrigsten mit den einströmenden Migrantenmassen, um den neuen Unterschicht links zu ideologisieren. Sobald solche Parteien die politische Macht gewannen, vergassen sie ihre eigene Slogans und übernahmen ohne wenn und aber den Job der sogenannten Rechten (Schröder-Fischer-Regierung, o. a. Beispiele)
Auf internationaler Ebene ist die Konstellation Bush-Blair/Brown-Obama der beste Beispiel.
Bush, bekannterweise ein rechter Republikaner, machte mit einer linken britischen Regierung Blair gemeinsame Sache in solchen internationalen Entscheidungen wie im Iraq-Krieg oder im Afghanistan-Krieg. Das Gleiche im Saudi-Arabien-Politik usw.
Die derzeitige Opposition in Großbritannien wirft der linksgerichteten Labour-Regierung Taten vor, die diese mit der damals rechtsgerichteten US-Regierung Bush gemeinsam tat. Ein ulkiger Paradox!
Und dasselbe wird jetzt passieren, wenn die britische linke Labour Regierung von einer Tory Regierung abgelöst wird: Die Show geht weiter, und diese Rechte Regierung wird mit den linksdemokratischen Obama weiter zur Tagesordnung gehen.
Spätestens hier kommen dann einige mit dem bekannten Slogan: "Die Juden sind schuld". Beim näheren hinterfragen merkt man, dass sie grob gesagt, das internationale Finazwesen, die derzeitige globalistische Ideologie meinen, die weder Gott noch Teufel kennt, die nur noch dem Profit fröhnt. Es heißt, wer den Geldfluß kontrolliert, der kontrolliert die Welt. Und das sind Greenspann, Rotschild, (na wer noch? Lehman-Brothers? Ihr könnt sie alle aufzählen) Irgendwann, ziemlich schnell, entartet diese Vorstellung aber in allerlei Weltverschwörungstheorien. Da findet man schnell heraus, dass alle Übeltäter dieser Welt Juden waren, z. B. auch Ahmadinedschad (in einer britischen Zeitung). Nach dieser Linie sind auch die Kommunisten und Stalinisten Juden, von Marx und Engels bis Lenin und dann später Trotski, Stalin, Honnecker, Hitler, Gysi, Obama, Sarkozy, alle Bilderberger und alle Freimaurer - versteht sich von selbst - Mao und Mugabe, Atatürk und Erdogan, Osama Bin Ladin (oder zumindest seine Verschwörerfreunde aus der Elften-September-Verschwörungstheorie), Helmuth Kohl und Gentscher, Ghaddafi und König Feisal, usw.
Dann aber übersieht man den Riss zwischen den vielen leidtragenden Juden. Und dann aber übersieht man, dass die historische Lagerteilung in Rechts und Links nach diesem Judenmuster beidseitig belegt ist. Ach ja, ich habe vergessen zu erwähnen: Sogar die NPD und die Linksextremisten haben Juden drin, die sie kontrollieren.
Irgendwann müssen wir aufhören und Luft holen. Dann werfen wir noch einen kurzen Blick auf die vielen jüdischen Mitstreiter, die wir in unseren Reihen finden. Sie meinen es ehrlich.
Und jetzt ziehen wir einen Strich und versuchen wir, den Boden unter den Füssen wieder zu finden. Die alte, historische Einteilung in den "Rechts-Links" Lager hilft uns nicht weiter, denn ständig verwischt sich die rechte und linke Gesinnung vor unseren Augen, die Leute wechseln schneller aus einer Schublade in die andere als unsere Augen wahrnehmen können. Auch geht der Riss quer durch allen früher LR-kategorisierten Parteien, Gruppen und Verbände, wenn man sie nach den brennenden Themen unserer Tagen betrachten (so für uns hier die Islamkritik).
Es hilft nur, wenn wir an unsere eigene Prinzipien festhalten, wenn wir immer wieder versuchen, die Lage selber zu überdenken. Und ich habe noch einen Trick darauf: Um die Orientierung nicht zu verlieren, ist gut, immer wieder zurück zu blicken. Man soll zu den Punkt zurück kehren, wo man sich entschieden hat, anhand der Argumente von damals, dass eine Sache übel ist und dass man dagegen ankämpfen muß. Und dann soll man die Entscheidung von damals anhand der dazugewonnennen Erkenntnissen überprüfen und entscheiden, wo man heute steht.
Ich hatte vor 4 Jahren mich für die Islamkritik entschieden. Damals war mir ohne Bedeutung, ob das "rechts" oder "links" bedeutet. Und ich bin jetzt, nach 4 Jahren, sogar noch mehr überzeugt, dass der Islam ein übles, totalitäres System ist, das Menschen, Völker und Kulturen zerstört. Ob meine Mitstreiter aus dem rechten oder linken Spektrum kommen, ob sie die aufgearbeiteten Themen als "rechts" oder "links" empfinden, ist mir selber egal. Natürlich kann man sich heute als Islamkritiker kaum dem allgemeinen Sog entziehen, die das Thema ins rechte Spektrum drängen, nicht zuletzt wegen den führenden islamkritischen Plattformen wie PI. Aber auch Kewil, Pro Köln u. ä. tragen dazu bei, dass die Öffentlichkeit die Islamkritik als ein Thema des rechten Spektrums einstuft. Dagegen wirken die Linken Islamkritiker immer noch recht schwach, obwohl es sie massenweise gibt, wie ich auch oben immer wieder angedeutet habe. Unter den Internetblogs zählte die Presse z. B. noch vor ein paar Jahren ständig PI, Kewil und Gudrun Eussner auf. Nun kann man aber von Gudrun beim besten Willen nicht behaupten, sie sei eine Rechtspopulistin. Oder die verstorbene Islamkritikerin Oriana Fallaci.

Es kommt entscheidend auf die Definition von “rechts” und “links” an.
Die historische: rechts sind die Bewahrer, links die Neuerer (Sozialisten, Kommunisten, also die Feinde der alten Ordnung, wie eben die Jakobiner, die im ersten französischen Parlament nach der “Revolution” auf der linken Seite des Saals saßen)
oder
die (derzeit) populäre: rechts die bösen nationalen und links die guten internationalen Sozialisten (in Verkennung der Tatsache, dass beide näher miteinander verwandt sind als eineiige Zwillinge),
dazwischen die unbedeutenden Konservativen (also die historisch Rechten, die nicht vernichtet zu haben nach eigener Aussage Hitlers größter Fehler war) und Marktwirtschaftler und die schwer fassbaren, breit gestreuten Liberalen.
Im historischen Sinne bin ich gern “rechts”. Wobei ich ehrlich gesagt gar nicht mehr weiß, was in diesem verrotteten Staatswesen überhaupt noch “konvervierungs”würdig ist. Wo stehen Reaktionäre?
@GT
Auch das hilft nicht, denn es wird einem schwindlig, nach egal welchem Kriterium man die Menschen oder die einzelnen Themen sortiert. Siehe Schramma-Fall, siehe Alice Schwarzer, Hirsi Ali, Mina Ahadi… Ralph Giordano hatte ich vergessen.
Was wird mit Sarrazin, mit den ganzen Klima-Futzis? So einer wie Sigmar Gabriel oder wie Heiner Geißler? und mit diesem Indischen Milliardär Rajendra Pachauri ?
Wo sortiert man sie ein? Rechts oder Links? Was machen wir mit Telepolis? Wenn sie Sozi-Themen bringen, sind sie Links, sobald sie Islamkritik machen, dann Rechts? Irgendwann wird einem schwindlig und dann muß man einfach erkennen, dass die alte Einteilung abgenutzt, unbrachbar ist. Wir haben heute eben andere Verhältnisse und andere Problemen mit denen wir fertig werden müssen, als 1950 oder 1968, 1989…
Hallo Kybeline!
Als häufiger Mitleser dieses Blogs, sind mir immer deutliche Differnzen aufgefallen. Das liegt schlicht darin, daß ich selbst ein “Rechter” bin. Ich bezeichne mich als Rechtsfreiheitlich bis Nationalkonservativ. Das ist “rechts”. Ich verteidige mit Mitteln des Wortes meine Nation, die Deutsche, gegen die demographische und mental-psychische Selbstaufgabe, die sich unter anderem in der Hinnahme der ungesteuerten Zuwanderung äußert.
In diesem – sehr lesenswerten Blog – werden aber demokratische und liberale Positionen gegen eine Selbstaufgabe verteidigt, also politische Prinzipien und keine abgrenzbare Menschengruppe. Das ist links.
Ich sehe gerade in meiner z.T. sehr linken Umgebung, daß dort die Islamkritik am stärksten formuliert wird.
Mir selbst ist der Islam als solcher nämlich völlig wurscht. Nur hier, in meinem geliebten Deutschland, soll er sich nicht breit machen, was er weltweit macht, ist zwar eine politische Machtfrage, aber keine prinzipielle.
Ich bezeichne deswegen die Islamkritiker als “ehrliche” und mutige Linke, weil sie auch gegen Druck und Bedrohung an ihren Prinzipien festhalten und sie nicht aufgeben möchten.
Im Kontext zu den USA könnte man dies vielleicht noch als “neocon” bezeichnen. Das wird bei uns in Deutschland einerseits mit “Libertär” andererseits mit “Konservativ” assoziiert, was beides nicht zutrifft.
Jedoch sehe ich einen wesentlichen gemeinsamen Punkt: Wir beide, die ehrlichen Rechten und die ehrlichen Linken wollen uns nicht selbst aufgeben und wollen die Wehrhaftigkeit als Prinzip, wie es Israel vorbildlich exerziert, durchsetzen. Halten wir zusammen, so haben wir eine Chance, vieles von dem, was wir für richtig halten, zu verteidigen! Wir beide werden ein bißchen von unseren Idealvorstellungen liegen lassen müssen, dann werden wir vielleicht erfolgreich sein.
Wen man hingegen behauptet, “rechts” und “links” seien eher Charktereigenschaften, wobei “links” für Ängstlichkeit und Feigheit steht und rechts für Wehrhaftigkeit und Tapferkeit, so sind Rechtskonservative und die Liberalen, die sich verteidigen wollen, allerdings “rechts”. Ganz im Sinne des Grundgesetzes: Das wäre dann nämlich auch “Charakterrechts”. Der Verfassungsgesetzgeber hat sich für eine wehrhafte und freiheitliche Demokratie entschieden.
Mit dieser Interpretaion wären die “Charakter-Linken” dann zwar noch keine Verfassungsfeinde, aber eben auch keine Verfassungsfreunde. Jeder, der grundgesetzliche Freiheitspositionen im vorauseilenden Gehorsam aufgibt, ist jedoch bereits ein Verfassungsfeind. Und genau dies muß man laut sagen. WIR sind es, die das Grundgesetz und seine Kernprinzipien schützen, ob es die nationale Volkssouveränität ist oder das demokratische und liberale Prinzip.
Und da sind die Berührungspunkte.
Das ganze Rechts-links-Schema bietet heute keine Orientierung mehr. Auch die Begriffe progressiv (fortschrittlich), welches pauschal zu Unrecht den Linken zugeschrieben wird und konservativ ebensowenig.
Konservativ bedeutet heute ja, etwas bewahren, konservieren wollen. Und genau dies tut die CDU ja gerade, indem sie die fehlgeschlagene Zuwanderungs- Multikulti- und Islamisierungspolitik der SPD und Grünen übernommen hat und genauso weiterführt. Unter konservativer Politik verstehen aber heute viele etwas anderes, nämlich eine Politik wie vor 30 Jahren, als für viele die Welt noch in Ordnung war und die sie sich zurückwünschen. Wie nennt man aber eine solche Politik? Genau: reaktionär. Und dieser Begriff ist ja wohl heute nur noch ein Schimpfwort, obwohl es den Wünschen vieler entspricht.
Mein Vorschlag wäre es, wenn wir von Demokraten und Postdemokraten reden würden.
Postdemokraten sind alle ideologischen Dinosaurier der Linken, die seit über 100 Jahren keine neue Ideen mehr hervorgebracht haben, alle Poststalinisten der ehemaligen DDR und alle Postkommunisten der 68´ BRD. Es zählen aber auch alle Politiker des gesamten heutigen etablierten Parteienkartells CDU-CSU-FDP-SPD-GRÜNE dazu, die sich diesen Staat zur Beute gemacht haben und ihre Macht, Einfluß, lukrative Posten und Geldtöpfe nicht mehr mit anderen teilen wollen und grundsätzlich glauben, besser, klüger und weitsichtiger zu sein als ihre Wähler, der Mann oder die Frau auf der Strasse. Es ist eine arrogante oligarchisch-neofeudale Parteiendiktatur.
Demokraten sind jene, die diese demokratischen Defizite abbauen möchten, plebiszitäre Elemente wünschen (Minarettabstimmung) und grundsätzlich ein echtes Mitspracherecht bei existentiellen Fragen der Zukunft, der Zuwanderung, der Islamisierung haben möchten. Demokraten möchten den Einfluß transnationaler Eliten begrenzen, den Moloch der EU-Bürokratie abschaffen und fordern eine kulturelle uund ethnische Selbsbestimmung.
Ob dieser Konflit zwischen den Kräften des Ancien Regime (Postdemokraten) und den neuen Kräften der direkten Demokratie noch politisch und friedlich zu lösen ist, wird immer unwahrscheinlicher, da die Postdemokraten alles daran setzen werden, vollendete Tatachen zu schaffen durch Bevölkerungsaustausch, totalitäre Massnahmen und Propaganda.
[...] Mandat.” Und von Kybeline: “Islamkritik ist keine Sache der politischen Rechte” http://www.kybeline.com/2010/03/04/islamkritik-ist-keine-sache-der-politischen-rechte/ Diese Grundsatztexte machen ja eben den Ärger solcher Leute wie den neulich genannten aus: [...]
Dass die Begrifflichkeiten wie “rechts” oder “links” verschwimmen in einem Fluss von politischen Einzelentscheidungen oder -haltungen ist wohl offensichtlich, umso mehr eine Begriffsverwirrung bezüglich der Werte, die die Zivilisation des Westens hervorgebracht hat, besteht und auch gewollt herbeigeführt werden sollte vom 68er-Denken. Die CDU hat einen gravierenden Fehler gemacht, als der Begriff “Leitkultur” in der politischen Arena aufkam. Sie hat dieen Begriff nicht mit klaren europäischen Werten beschreiben können, weil die CDU im Grunde nicht wusste, für welche Werte sie noch steht. Das war das Dilemma für eine Partei, die mit solchen Begriffen ooperierte.
Nur, wer teilt denn heute noch in “rechts” oder “links” ein? Das sind doch in erster Linie die Meinungsführer der Presse und Politik, um Schubladendenken Vorschub leisten zu können. Bestes Beispiel: Kampf gegen “Rechts”, nicht Kampf gegen “Rechtsradikal”, was damit im Grunde zum Ausdruck gebracht werden soll. Erreicht werden soll mit solchen durchsichtigen Slogans doch nur, dass Menschen, die “konvervativ” denken und wie der Blog hier heißt, europäische Werte “bewahren” wollen, mit dem Ausdruck “Heimat” noch traditionelle Werte verbinden können, in die nationalistische oder faschistische Ecke gestellt werden können. Jeder einzelne Mensch interpretiert diese abstrakten Begriffe ohnehin anders, wie es ihm gefällt. Das Gesagte passt aber für diese Meinungsführer nur für das Gebiet Europas, Israels und Amerikas.
Das beste Beispiel aktuell für die globale Begriffsverwirrung ist die wirklich kriminellen Machenschaften des Kindesmissbrauchs einiger Geistlicher der kath. Kirche, die jetzt zu Recht juristisch und medial aufgearbeitet werden. Diegleichen, die jetzt die kath. Kirche mit ihrer verstaubten Sexuaelmoral angreifen wie z. B. Heiner Geisler, erwähnen den islamischen legalisierten Kindesmissbrauch der Kinderehe mit keinem Wort, auch nicht die Praxis der Jungenvergewaltigungen in Afghanistan, auch nicht die strikte Geschlechtertrennung, die nur zu Gewalttaten führen aufgrund sexuellen Staus der Männer. Sie erwähnen mit keinem Wort, dass der Islam die früher christlichen Prinzipien des Verbotes des vorehelichen Geschlechtsverkehrs, der Hervorhebung der Jungfräulichkeit, die Kirche-Kinder-Küche-Philosophie in islamischen Ländern lebt hier wieder und noch extrem radikaler einführen will, mit dem Unterschied, dass die islamische Philosophie der Moschee-Kinder-Küche nachhängt. Wobei im Christentum die Geschlechtertrennung nie so strikt gelebt wurde wie im Islam und deshalb das Element der physischen Gewalt im Christentum des alltäglichen Zusammenlebens zwischen Mann und Frau als Folge christlicher Lehre nicht so radikal zum Tragen kam. Selbstverständlich hat es Gewalt in christlichen Haushalten gegeben. Diese wurde zumindest als Unrecht empfunden und in den Beichtstuhl getragen und wurde von der christlichen Lehre abgelehnt. Ausnahmen mag es gegeben haben.
Der Unterschied zwischen diesen Philosophien, dass diese religiösen Denkweisen, die zeitweise auch von der Politik irgendwie getragen wurde, im christlichen Bereich nicht mit Mord und Totschlag beantwortet wurde, wohl aber mit geistiger Ausgrenzung derer, die sich daran nicht hielten, welches ein gravierender Fehler war. Von der 68er Generation und auch von den Feministinnen, Frau Schwarzer ausgenommen, hört man von diesen Parallelen absolut nichts, wohl aus Feigheit gegenüber dem Islam.
Bei der Islamkritik treffen sich dann halt alle Gruppierungen einfach aus unterschiedlichen Gründen, weil uns der Koran so zynisch deutlich und eindeutig klar lehrt, was unter realem Faschismus zu verstehen ist, nämlich die strikte Ausgrenzung von der islamischen Meinung, vom islamischen Leben, vom islamischen Glauben, bis hin zum absoluten Gehorsamsdenken in den inneren islamischen Strukturen, welches das absolute Kritikverbot (deutlich in der Zensur) deutlich macht, ja letztlich bis hin zur Legitimation zur Tötung anderer, die nicht den Regeln dieser Todesideologie folgen oder folgen wollen. Der Islam sagt allen Nichtmuslimen die Hölle des Jenseits voraus und sorgt auch praktisch dafür, dass auch die irdisch Lebenden, seien es Muslime oder auch Nichtmuslime schon einen Vorgeschmack auf die Lebensweise in der Hölle erhalten.
@ Coup…..
Na Bubi, machen wir mal wieder bißchen Werbung für
deine “Berufs-Söhnchen Seite”? Geh spielen,kleiner
Spinner!!!
@ Kybie….
also schnell bist’e schon!
Wenn ihre Euch näher mit dem Thema Islamkritik und ihren Abgründen befassen wollt, dann empfehle ich die pointierte Analyse: „Die Schattenseite der Islamkritik. Darstellung und Analyse der Argumentationsstrategien von Henryk M. Broder, Ralph Giordano, Necla Kelek, Alice Schwarzer und anderen“ aus dem neuen Buch „Islamfeindlichkeit, wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen”.
http://www.amazon.de/Islamfeindlichkeit-Wenn-Grenzen-Kritik-verschwimmen/dp/3531162578
PS: Das ganze Buch ist übrigens empfehlenswert…
@Peterama
Danke für die Buchempfehlung. Ich werde es an denjeingen weiterleiten, die sich mit dem Thema Islamkritik und Islamophobie in der Fachliteratur der Gegenwart, so wie sie in der Veröffentlichungen der bezahlten islamkritischen und islamophilen Journalisten dargestellt wird beschäftigen.
Meine Spezialität liegt andere Bandbreiten. Du siehst, die Problematik des Islam heute in Europa und in den islamischen Gebieten ist zu umfangreich, als dass man das in einem einzigen Buch abhandeln könnte.