Hat Mohammed wirklich gelebt? “Die chronologische Lücke”

Stell dir einen Haufen Irrsinnigen vor, die sich für einen Propheten umbringen, den es nie gegeben hat. Und stell dir ein Haufen moralisch hyperventilierenden Gutmenschen vor, die diese religiösen Irrsinnigen im Schutz nehmen, weil es "Religionsfreiheit" ist oder weil sie es "Kultur" nennen. Das ist der Islam und die islamophilen Gutmenschen.

Denn die Grundsatzfrage ist, ob es Mohammed gegeben hat oder nicht. Wenn es ihn nicht gegeben hat, dann hat es auch keine Einflüßterungen gegeben, dann ist der ganze Koran ein Fake.  Ein Fake sind die 72 Jungfrauen, für die die junge Moslem Männer auf allen menschlichen, vernünftigen Gebote des zivilisierten Miteinanders mit anderen Kulturen verzichten.  Ja, hat es denn Mohammed gegeben? Hat er gelebt?  Religiöse Islamwissenschaftler sagen natürlich ja.  Aber sie bringen keinen einzigen, objektiven Argument von Außen.  Das ist in etwa gleichwertig mit dem, wenn ein Angeklagter vor einem Gericht keinen einzigen Zeugen und keinen einzigen Beweis bringt, außer seine eigene Behauptung.  Jeder Richter würde sich totlachen und ihn sofort verurteilen.

Die anderen Wissenschaftler, die nicht zum Islam gehören, die auch objektive Argumente vorbringen, sagen, entweder dass man die Existenz Mohammeds nicht beweisen kann, oder sie gehen sogar noch weiter und sagen, dass es ihn nie gegeben hat!

Hans Jansen schreibt im Epilog zu seinem Buch über Mohammed:

****

Die chronologische Lücke

Das größte chronologische Problem, das Ibn Ishaqs Lebensbeschreibung Mohammeds heraufbeschwört, ist bisher nur indirekt angesprochen worden. Der Koran und Ibn Ishak teilen beide mit, dass eine Reform des antiken arabischen Kalenders stattgefunden habe. Die zwei Koranverse, die dies ankündigen, bedürfen natürlich der Erläuterung, aber man kann die fragliche Passage kaum anders denn als Verkündung eines Verbots der Schaltmonate auffassen. Es wird angenommen, dass die kalernderreform kurz vor Mohammeds Tod durchgeführt wurde.

Davor verwendeten die alten Araber einen Sonnenjahrkalender mit zwölf Mondmonaten. Weil diese zwölf Mondmonate nun einmal etwa elf Tage kürzer sind als das astronomische Sonnenjahr, mußten nach einer gewissen Zeit Schaltmonate eingefügt werden, um den Kalender ungefähr auf die vier Jahreszeiten abzustimmen. Es handelte sich um etwa elf Tage pro Jahr: daraus folgt durchschnittlich ein Schaltmonat in etwa drei Jahren.

Wie das System der Schaltmonate bei den alten Arabern, kurz vor Mohammeds Lebensende ausgesehen haben mag, ist nicht bekannt. Wir wissen lediglich durch den Koran und Ibn Ishaq, dass es möglicherweise  existiert hat und durch Mohammed abgeschafft wurde.

Wir wissen ebenfalls, dass von Mohammeds Berufung zum Propheten (zwischen 610 und 612) bis zu seinem Tod (632) zwanzig bis zweiundzwanzig Jahre vergingen. In diesem Zeitraum muß den zwölf normalen Mondmonaten durchschnittlich alle drei Jahre ein Schaltmonat hinzugefügt worden sein, um das Kalenderjahr in etwa mit dem astronomischen Sonnenjahr abzustimmen. Daraus ergeben sich sieben Schaltmonate, angesichts der Ungenauigkeiten womöglich noch mehr.

Ibn Ishak genießt bekanntlich großes Ansehen als Mohammeds Biograph. Sein Ruf als Geschichtsschreiber beruht vor allem auf seinen Datierungen. Anders als Homer oder die vier Evangelisten des Neuen Testaments gibt Ibn Ishaq für jedes wichtige Ereignis, das betrifft insbesondere Mohammeds Jahre in medina, präzise an, in welchem Monat es stattgefunden hat. Aus diesem Grund glaubten immer wieder Gelehrte, darunter Frants Buhl und W. Montgomery Watt, und in ihren Fußstapfen die populärwissenschaftliche Literatur, dass tatsächlich eine echte Biographie Mohammeds geschrieben werden konnte.

Aber plötzlich stellt sich etwas Eigentümliches an den Daditerungen Ibn Ishaqs und der Erzähler, auf die er sich stützt, heraus: Kein einziges Ereignis, das wichtig genug war, um von Ibn Ishaq in seine Sira aufgenommen zu werden, wird auf einen Schaltmonat datiert. Jede Erklärung hierfür ist Ibn Ishaqs Ruf als Historiker abträglich und unterstreicht, dass er in Wirklichkeit ein Prediger war, ein Künstler der frohen Botschaft von der Ankunft des Propheten, aber kein objektiver Berichterstatter.

Es könnte natürlich möglich sein, dass in dem Zeitraum von etwa zwanzig Jahren zwischen der Berufung Mohammeds zum Propheten und seinem Tod ausgerechnet in den sieben (Schalt-)Monaten tatsächlich nichts vorgefallen war, was der Nachwelt übermittelt werden mußte. Aber diese Wahrscheinlichkeit ist doch relativ gering. Theoretisch wäre auch denkbar, dass es niemans Schaltmonate gegeben hat. Dann enthielten allerdings sowohl der Korantext als auch Ibn Ishaqs biographie eine Unwahrheit. Für diese Alternative werden sich nicht viele entscheiden, schon gar keine Muslime.

Solange keine bessere Analyse des Problems zur Verfügung steht, leigt es nahe, davon auszugehen, dass die Geschichten Ibn Ishaqs und seiner Gewährsleute aus einer Zeit stammen, in der sich noch niemand der Existenz früherer Schaltmonate bewußt war, weshalb auch kein Mensch den Wunsch verspürte, eine wie auch immer geartete Geschichte in einen solchen Schaltmonat einzubetten. Diese Lösung konfrontiert uns freilich mit einer unangenehmen Möglichkeit: dass nämlich die Geschichtenerzähler ihre eigene Kreativität zum Ausgangspunkt ihrer Erzählungen nahmen und nicht die Erinnerungen an historische Ereignisse.

Über diese Lösung wäre niemand erfreut, zuallerletzt die Muslime, da sie die These stützt, dass die gesamte Biographie Mohammeds eine fromme Erfindung ist. Und nicht einmal moderne westliche Gelehrte können sich dies vorstellen. Jeder möchte doch eigentlich lieber, dass es "etwas" gibt, als dass es "nichts" gibt.

Hits: 98

10 Kommentare:

  1. ALADIN schrieb am 1. März 2010 um 20:45:

    ES MUSS IHN GEGEBEN HABEN! Ein Schriftgelehrter der damaligen Zeit, musste ein gewisses Maß an Bildung u.Feingeist besitzen
    um als Schriftgelehrter zu bestehen!Aber....ein Mann mit Bildung wäre niemals in der Lage gewesen ein bestialisches
    Scheusal mit all seinen blutrünstigen, pädophilen Perversionen
    wie Mohammed zu erfinden!Das hätte nichtmal Steven Spielberg geschafft!!! Und: es hat ihn nichtnur gegeben - es gibt ihn immernoch; zig-tausendmal! Zweifel?.....dann: truthtube!

  2. Bazillus schrieb am 2. März 2010 um 06:23:

    Ich glaube fest daran, dass es diesen "Propheten" gegeben hat, weil es einfach zuviel Material über ihn gibt. Er war halt ein Mensch, der meinte, Göttliches verkünden zu müssen. Sein Fehler war, dass er meinte, Gott sei so wie die Menschen mit ihren Tugenden und Schwächen. Er hat aus Gott ein Ebenbild des Menschen gemacht und dieses Gottesbild für alle Zeiten konserviert in ewiger Finsternis. Darum kommt der Islam auch nicht ohne Feindbilder aus. Er lebt förmlich vom Feindbild wie alle ausgrenzenden auch weltlichen Ideologien. Wäre Gott wie der Mensch, wäre er unvollkommen. Der islamische Prophet war also der Prototyp menschlicher Größe, aber auch menschlicher Untiefen. Da aber diese Untiefen mit Mord und Totschlag, mit Beutemachen und Polygamie und sogar mit Pädoophilie (nach heutigen Maßstäben) einhergehen und dieses Verhalten von islamischen Gelehrten als vorbildhaftes Verhalten angesehen wird, so dürfen wir uns nicht wundern, dass der Islam so widerpsrüchlich daherkommt. Wer soll mir als religiösem Menschen erklären, dass Mord, auch nur ein Mord, ein Beutezug, eine ehebrecherische Haltung, eine Aufforderung Ungläubige zu hassen und zu bekämpfen, vorgetragen von einem religiösen Propheten mit wahrer Religion zu tun hat. So eine Religion führt nicht zu Gott, wenn solches Dinge nachahmenswert sein sollen. Sie führen in die Finsternnis.

    Das Problem aller monothistischen Religionen war und ist, dass Menschen Hassworte Gott in den Mund gelegt haben nicht nur im Koran (dort wird es massiv deutlich), sondern auch im AT, teilweise auch im NT. Diese Worte beleidigen Gott, den Allliebenden. Es macht nur Sinn, sich von Gott kein Bild zu machen, wenn er ein allliebender ist. Nur dieser kann durch Wort und Kunst unvollkommen dargestellt werden. Der Gott des Islam kann sehr wohl bildlich dargestellt werden, da er als Willkürgott z. B. als Roboter dargestellt werden könnte, der Zufallsprinzipurteile über den Menschen aussprechen könnte. Es wäre keine Beleidigung Gottes.

  3. Kybeline schrieb am 2. März 2010 um 08:46:

    Bazillus schrieb am 2. März 2010 um 06:23: bearbeiten

    Ich glaube fest daran, dass es diesen “Propheten” gegeben hat, weil es einfach zuviel Material über ihn gibt.

    Aber diese wissenschaftliche Kritiker belegen mit guten Argumenten, dass all das Material späteren Datums ist. Es gibt keinen einzigen Beweis aus seiner Zeit!

  4. Das Stuttgarter Hutzelmännlein schrieb am 2. März 2010 um 13:33:

    >>>...Im übrigen äußert sich Steiner sehr differenziert, aber auch bestimmt über den Islam. Hier Auszüge aus einem Vortrag Steiners vor den Priestern der Christengemeinschaft zum Islam: "Da fiel sein (Johannes) prophetischer Blick auf jene Lehre, welche nun im Osten entsteht – um 666 -, und welche zurückgreift in jenes Mysterienwesen, das nichts weiß vom Sohn: die mohammedanische Lehre. Die mohammedanische Lehre kennt nicht diese Struktur der Welt, von der ich Ihnen gesprochen habe, sie kennt nicht die zwei Reiche, das Reich des Vaters und das Reich des Geistes, sie kennt nur allein den Vater. Sie kennt nur die starre Lehre: Es gibt nur einen Gott, Allah, und nichts, was neben ihm ist, und Mohammed ist sein Prophet. – Von diesem Gesichtspunkt aus ist die mohammedanische Lehre die stärkste Polarität zum Christentum, denn sie hat den Willen zum Beseitigen aller Freiheit für alle Zukunft, den Willen zum Determinismus, wie es nicht anders sein kann, wenn man die Welt nur im Sinne des Vatergottes vorstellt.Und der Apokalyptiker empfindet: Da kann der Mensch sich nicht selber finden. Da kann der Mensch nicht durchchristet werden. Da kann der Mensch nicht sein Menschentum in sich ergreifen, wenn er nur erfaßt diese ältere Lehre vom Vater.-" (GA 346, S. 107)."In dezidierter Weise sah der Apokalyptiker innerlich voraus, was den Menschen drohte. Das Christentum wird nach zwei Richtungen hin in ein Scheinchristentum verfallen – oder besser gesagt, es wird in ein in Nebel gehülltes Christentum hineingeraten; und das, was ihm droht als ein solches Überflutetsein, das wird bezeichnet durch das Jahr 666, das in der geistigen Welt das bedeutsame Jahr war, wo überall eintritt, was im Arabismus, im Mohammedanismus lebt. Er bezeichnet dieses Jahr 666 mit aller Deutlichkeit. Diejenigen, die apokalyptisch lesen können, die verstehen das schon. Der Apokalyptiker sah voraus, wie dasjenige wirken würde, was da hereinbricht, wenn er in dem gewaltigen Worte die Zahl 666 als die Zahl des Tieres bezeichnet.“ (GA 346, S. 108).
    ...<<<

    (Quelle: http://wiki.anthroposophie.net/Islam - Rudolf Steiner/Begr. der Anthroposophie über den Islam)

  5. iskender schrieb am 20. April 2010 um 18:04:

    Guten Tag,

    wir schreiben Ihnen diese Nachricht um Ihnen die Entstehung einer neuen Internet-Seite in diesem Jahr anzukündigen: http://www.islam-documents.org

    Er präsentiert mehr als 20.000 Dokumente zur Entstehung des Islam mit der Zielsetzung zu enthüllen, auf wissenschafliche und kritische Weise, manchmal spottend. Es handelt sich um die größte Quelle an Dokumenten zu dem Thema, häufig mit bisher unveröoffentlichtem Inhalt.

    Eine klein Gruppe von Universitätslehrern in Frakreich hat die Aufgabe übernommen.

    Eine neue Version ist in Vorbereitung, durchgesehen und erweitert. Sie umfaßt 3700 Seiten und wird im jan.2009 zur Verfügung stehen.

    Schauen sie sich an !

Schreibe einen Kommentar! Die Kommentare zu den Beiträgen geben nicht die Meinung Kybeline´s wieder. Wir behalten uns vor, sie zu kürzen oder zu löschen. Das betrifft auch Kommentare, die zu sehr vom Thema des Beitrags abweichen. Kommentatoren, die gegen unsere Policy verstoßen, werden gesperrt oder unter Moderation gestellt. Wir bitten unsere Leser, entsprechende Kommentare Kybeline über das Kontaktformular zu melden.:

:D :-) :( :o 8O :? 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :wink: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen:
 
Blog Top Liste - by TopBlogs.de