Die beiden Frauen sind Anfang zwanzig, sie studieren an der Universität. Hosnia trägt ein Kopftuch, Samira nicht. "Ich verstehe es einfach nicht", sagt Hosnia, "warum machen die auf einmal so ein Geschrei um das Kopftuch?" Ihre braunen Augen unter dem olivgrünen Stoff blitzen, als sie auf den steinernen Prachtbau aus napoleonischer Zeit blickt.
„Was soll ich denn noch tun?“ sagt Imam Tariq. Für einen Moment klingt der 61-Jährige, der einst in Pakistan neben Islamwissenschaften auch die deutsche Kultur studierte und auch seine Predigten auf Deutsch hält, ein wenig verzweifelt. „Wir haben alles versucht, um unseren guten Willen und unsere friedlichen Absichten zu zeigen – ich verstehe einfach nicht, wieso manche Menschen immer noch Probleme mit uns haben.“
Andere nichtssagende, stereotype Reaktionen derselben Art der Moslems sind: "Ihr tut mir leid", "ich lache darüber".
Diesen Satz findet man so häufig in den Kommentaren zu islamkritischen Einwendungen. Diese Aussage zeigt genau so Unverständnis und sogar Desinteresse, die Position des Gegenübers zu berücksichtigen, zu versuchen, sich hinein zu versetzen. Man ist als Moslem überzeugt von der eigenen Überheblichkeit, die ja auf gar nichts anderes beruht, als auf Moslemsein. Darin, dass man Versprechungen vom Heil glaubt, für die ehrlich gesagt nirgendwo eine Garantie, eine Gewährleistung gibt, außer dass es einem in der Kindheit - oft mit schmerzhaften Mitteln - beigebracht wurde, die Gesetze des Islam zu akzeptieren, zu fürchten, nicht zu hinterfragen.
Ein Kommentator unter einem Hürriyet-Artikel:
Ich muß zugeben, dass die bewaffneten PKK-Milizen das Herz der Armee nicht so beängstigen können, wie dieses kleine Tuch, das die Leidenschaft der Generäle in Wallung bringt. Was für eine lächerliche, irrationale Angst haben sie vor diesem traditionellen, weit verbreiteten Kleidungsstück. Ich lache über euch.
Guest - David (2010-02-06 07:50:23) :
I must Admit, PKK gun-strapped militias do not bring dread to the heart of the TSK, but this little scarf thing can really inflame the passions of the Generals. What a silly, irrational fear they have of such a traditional and widespread worn cloth. I laugh at you.
Es gibt kaum lächerlicheres, als wenn dumme, überhebliche Menschen nicht merken, dass sie über ernsthafte Dinge und kluge Menschen lachen.
Und bei uns im Blog, zu dem Artikel Reutlingen: Türke ermordet Freundin:
jay schrieb am 5. Februar 2010 um 19:30: bearbeiten ihr Pech war, dass ihre Lehrer in der Schule sie nicht von den Gefahren einer Freundschaft mit einem Türken gewarnt haben…
Was ist des Bitte für ein Argument?Diese Aussage ist echt total überflüssig!!Ob Türke/Deutsche oder sonst auch immer,jede Nationalität hat agressive Menschen bzw mensch ist mensch, was interessiert die herkunft??Total Diskriminierung!!Hier passieren so viele Sachen und wenns ein TÜRKE war wird es gleich zum MITTELPUNKT des geschähens gemacht!!Ihr tuht mir einfach nur Leid!!Peinlich sowas zu schreiben und noch nebenbei zu erwähnen wie tollerant doch Deutschland ist, dass wahre kommt zum vorschein
Solche Menschen kann man gar nicht ernst nehmen, auf solchen Einwendungen ernsthaft reagieren. Man erkennt in dieser Haltung den Unwillen, über die Position des Dialoggeners nachzudenken. Der "Dialog" dient diesen Menschen nur für einen einzigen Zweck: Genau wie die Zeugen Jehowas, die an deiner Haustür klingeln, wollen sie dich überzeugen. Zuhören und neues lernen wollen sie gar nicht.
Man merkt sofort, dass solche Antworten keine natürliche sind, sondern eine antrainierte Verhaltensweise. Die Gläubigen sollen sich gar nicht auf einen Meinungsausstausch einlassen, sie sollen die Gegner nur mit solchen Stereotypen verbal niederknüppeln.
ja, was interessiert die Herkunft? Wenn ein Türkenjunge nicht mehr nach der Herkunft eines Mädchens fragt, wird er wohl auch seine Landsmännin ungefragt vergewaltigen. Und wenn ein türkisches Mädchen einen Deutschen oder Franzosen heiratet, wird das ja vollständig akzeptiert, weil man ja nicht mehr nach der Herkunft frägt!!!!
Ja und es ist ein Fehler, dass Deutschland zu tol(l)erant ist, weil dadurch unsere Kultur beschädigt, wenn nicht gar zerstört wird.
Und ich warne auch eindringlich meine eigenen Kinder und Nachbars Kinder vor Freundschaften mit Kindern islamisch geprägter Familien. Zumindest habe ich schon erreicht, dass sie darüber eigene Feststellungen gemacht haben, und wachsamer sind. Eine meiner älteren Töchter ist als Minderjährige von einem verheirateten türkischen Familienvater, BMW-Fahrer, Wirtshausbesitzer, mit leeren Versprechungen regelmäßig begattet worden, nach späteren Aussagen auch gegen ihren Willen, indem er mit ihr zu einsamen Plätzen gefahren sei und sie weit ab von daheim ohne Geld und Handy dann die Sache über sich ergehen ließ, um wieder hoffentlich nach Hause gebracht zu werden. Und die Türken waren mindestens immer zu zweit im Fahrzeug.
Junge Mädchen in der Pupertät oder familiären Schwierigkeiten, wie sie auch durch zerüttete Familienverhältnisse auftreten können, o.A., suchen oftmals Halt im Leben und treffen dann auf charmant auftretende, meist gut gestylt wirkende Südländer. Davor, und wie diese Leute solche unschuldigen Mädchen jetzt und dann später ansehen, muss man warnen, aber “GutMenschenSchulen” werden das kaum umsetzen.
Und heikel wirds dann noch, wenn aus solchen Kurzbeziehungen Kinder entstehen, dass die südländischen Familien dann noch darauf bestehen wollen, dass ein männliches Kind beschnitten werden soll (und das Jugendamt solchen Leuten auch das Umgangsrecht zubilligt, obgleich die Drohung schon ausgesprochen wurde, das Kind zu entführen) – in dem 2.Fall war es die gleiche Tochter, aber mit einer islamischen-Jugoslawien-Familie.
Eine frühere Freundin meiner kleinen Tochter ist auch in einer islamischen nigerianischen Familie, wenn ein Mädchen, zumindest eine “Ungläubige” den Gebetsteppich betreten würde, wäre das eine ehrverletzende Entweihung.
Ich war früher bei den Zeugen Jehovas und kann nur bestätigen, dass man auch bei denen nur Fragen zum Schein stellt ohne sich um die Denkweise des Gegenübers zu kümmern, bzw. damit auseinander zu setzen. Die Antworten sind vorgedacht und vorgegeben. Es ist die Überheblichkeit, zu meinen, man sei etwas Besseres, und die eigene (Lehr)meinung sei allen anderen Ansichten weitaus überlegen. Daher findet keine echte Diskussion statt sondern nur der Versuch, die Gesprächsführung auf die eigene Lehrmeinung zu lenken oder abzubrechen. Würde sich von denen jemand gedanklich auf die Inhalte anderer Ansichten einlassen, hätte er ein Problem in den eigenen Reihen, oder wie ich, den Austritt als Schlußfolgerung. Aber auch die Mormonen bzw. “Heiligen der letzten Tage” handhaben es so.