Die Gene sind nicht alles: Zum Islam konvertiert, von den Eltern abgelehnt
Der ZDF zeigt den Weg einer geistlich verwirrten Italienerin, die aus einem netten christlichen Mädchen zu einer verblendeten Gebärmaschine des Mohammedanismus wird.
Khadija ist in einer katholischen Familie aufgewachsen, war immer sehr gläubig und ging gern zur Kirche. Den Übertritt zum Islam sieht sie als konsequente Weiterentwicklung ihres Glaubens. Ein halbes Jahr, bevor sie ihren Mann kennen lernte, hatte sie einer Freundin ihren türkischen muslimischen Freund ausgeredet. Damals konnte sie sich nicht vorstellen, jemals mit einem Moslem zusammen zu sein oder gar Kopftuch zu tragen.
Auch als sie schon mit Tayyab zusammen lebte, waren Konvertieren und Kopftuch lange Zeit tabu. Seit zwei Jahren lebt Khadija mit ihrem Mann streng nach den Regeln des Islam. Die beiden befolgen die Vorschriften zur Ernährung, zum Fasten, zur Kleidung und natürlich zum Gebet. Nahrungsmittel und Kleidung werden in Spezialgeschäften gekauft, und Tayyab kommt mittags zum Essen und Beten nach Hause.
Dazu vermerkt noch die ZDF, unter dem Kofpftuchbild der Konvertitin: "Khadija leidet unter der Ablehnung ihrer Eltern." Soll sie! Ich habe volles Verständnis für die Eltern. Die Gene sind nicht alles! Ich weiß, dass manche meiner Leser auf die Gene schwören und ich will das nicht abstreiten, dass sie eine gewisse Bedeutung haben.
Die Verhaltensforscher sagen, dass ein Großteil der kollektiven und individuellen Handlungen vom genetischen Input kontrolliert werden, denn die Lebewesen wollen ihre eigene Gene weiter gehen. Ich will dazu sagen, dass im Falle der Menschen eigentlich zwei parallele Evolutionsgesetze die Kontrolle übernehmen: Eine biologische Evolution und eine kulturelle Evolution. Das Verhältnis zwischen den beiden dürfte sehr komplex sein und ich glaube, es ist kaum erforscht. Aber es ist nicht zu übersehen, dass die Gebote der kulturellen Evolution sehr wichtig sind. So wie die Lebewesen sehr großen Aufwand für die Weitergabe der eigenen Gene betreiben, so wurde auf der Ebene der menschlichen Zivilisation die weitergabe der eigenen kulturell-religiösen Erbschaft von absolut großer Bedeutung. Schon seit der Steinzeit waren Menschen bereit, Kriege zu führen, um den eigenen ideologischen Paket zu verbreiten und den Paket der Konkurenz zu mindern. Ganze Herrscharen von Menschen verzichteten aus diesem Grund auf biologische Nachkommenschaft, um sich ausschließlich im Dienste der Pflege der ideologisch-kulturellen Erbschaft zu betätigen: Lehrer, Ordensbrüder usw. (Gouvernanten des 19. Jahrhunderts hatten z. B. keine eigene Kinder, sie waren aber häufig stolzer auf ihre Zöglinge als die leibliche Eltern).
Und die Kriege! Die ganzen Religionskriege gingen im Grunde darum. Und die ganz Aggression der Nazis war im grunde ideologisch motiviert. Nur deswegen folgte Halb Europa dem Ruf der Nazis - aus ideologischem Grund. Und das bezieht sich genau so auf die Gegenwehr! Sie war ebenso kulturell-ideologisch motiviert.
Abschließend sollen wir eine konkrete Grundlage betrachten. Die Osmanen hatten zig Millionen Christen aus Osteuropa und sogar Deutsche aus Österreich, aus Ungarn in die Sklaverei verschleppt. Die Nachkommen dieser Menschen wurden zu Moslems auf dem Boden der Türkei. Genetisch sind wir mit einigen dieser Menschen sehr nahe verwandt, das zeigen auch die Genetische Atlanten, so z. B. der Genetische Atlas der Cavalli-Sforza. Aber ehrlich gesagt, würde mich das nicht beeindrucken, zu wissen, dass ich mit einem barbarischen Moslem aus der Türkei vielleicht meinen Ur-Urgroßvater teilte und dass er sozusagen ein Urgroßcousin von mir ist. Mag sein, dass die genetische Distanz zu Cem Özdemir oder zum Erdogan oder zu Kenan Kolat biologisch viel geringer ist (eben wegen diesen Sklavenverschleppungen), als zu Geert Wilders, oder zu Sarrazin, Mina Ahadi oder zu manchen Islamkritikern mit anderer Hautfarbe (zu denen ich auch gelegentlich Kontakt hatte, z. B. zu einem Mitstreiter in Köln). Aber in diesem Falle sind mir die Gene Piepschnurz und ich richte mich nach der kulturellen Erbschaft. Und die ist abendländisch, christlich. Oder eben jüdisch-christlich.
Oder ein noch deutlicheres Beispiel: Stellt euch zwei Brüder vor, zwei Kinder. Der eine wurde von den Janitscharen verschleppt, zum Kämpfer gegen sein eigenes Volk abgerichtet. Sollte dann der daheimgebliebene Bruder sich nicht wehren? Wenn der Janitschare sich ein Kopftuch aufsetzt, zum Islam konvertiert, sich Khadija nennt und der eigenen Kultur den Rücken wendet, mit sich mit den Feinden liebt, seine eigene Leute, seine kollektive Erbschaft so verrät, hat er dann noch rechte an uns? Nein! Nein! Nein!
Die Gene sind nicht alles. Manchmal ist die kulturelle Erbschaft wichtiger als die Gene.
Spürnase: Wilhelm Entenmann


Oder die Kultur ist vielleicht auch als römisch-germanisch zu bezeichnen. Das ist wohl am zutreffendsten.
Wieso eigentlich jüdisch-christlich? Das hätte bis vor zwanzig Jahren wohl niemand ernstlich behauptet. Wegen dem AT?
Vielleicht christlich. Aber auch hier: Das Christentum hat durch römische und später durch die germanische Kultur wesentlich Änderungen erhalten. An allen christlichen Feiertagen läßt sich das Germanische meist sofort erkennen, das christliche nicht unbedingt.
Der katholische Heiligenkult ist dafür ein Paradebeispiel. Es ist eine Umkehrung des Heldenkultes.
An der historischen Weiterentwicklung der Niebelungensage läßt sich das recht deutlich zeigen.
Hinter allem Christlichen steckt letztlich nur die Umwidmung etwas germanischen, seltener etwas römischen.
Aber jüdisch? Ich hörte das zum ersten mal von Schäuble vor ca. 10 Jahren. Verstanden habe ich es bis heute nicht.
Es war m. E. eine politische Aussage, keine inhaltliche.
Die kann man ja teilen, was ich auch mache, ohne deswegen die Geschichte zu verdrehen.
Man kann historisch wohl sagen, daß das Christentum sich genauso germansisiert hat, wie das Germanentum sich christianisiert, z.T. recht spät. Über das Römische und Germansische sowie das Christliche und Römische läßt sich das wohl auch gut begründet vermuten. Die germanischen Modewellen in Rom könnte man als Beispiel anfügen.
Ich meinte dies natürlich zum kulturellen Aspekt des Artikels, nicht zum genetischen.
Der Zusammenhang zwischen Abstammung und Kultur ist, glaube ich, noch etwas unterbeleuchtet. Allgemein.
Suchen sich genetisch komische Vögel den Islam als Idiotenreleigion, auch historisch, und folgen ihm demnach mehr oder weniger, wenn sie ihm unterworfen sind, oder macht der Islam die Menschen zu komischen Vögeln?
Darüber mag jeder für sich entscheiden und was die Gruppen betrifft, tun sie zumeist in ihren Statuten.
Ich glaube, dass ist kein fester Umriss, sondern eher sich überlappenden Flächen mit Schnittmengen? Ich meine damit die Kulturelle Einheit.
Ich für mich nehme die abendländische Kultur. Mit dem rest kompliziere ich mich nicht so besonders, denn ich bin nicht so religiös, sondern – wie schon wiederholt gesagt, eine Agnostikerin.
Aber über den kulturellen Umriss dürfen wir gern breit diskutieren. Ich freue mich vor allem, wenn ich sehe, dass meine Leser begreifen, was ich grundsätzlich sagen will. Deswegen: Danke, Stephan.
Aber dabei wird es klar, warum ich diejenigen komplett ablehne, die diese Werte verraten (z. B. indem sie Werterelativismus betreiben) egal wie genetisch nahe sie mit mir verwant sein mögen.
Meines Erachtens gibt es, nach der Art, wie du hier argumentierst, auch ein “germanisiertes Judentum”. Ich weiß, das wird den meisten Leser fremd klingen und vielen nicht schmecken, aber ich glaube trotzdem, dass es gibt. Schon allein die jiddische Sprache ist ein Beweiß dafür!
Und eben dieses germanisierte (oder abendländische gefärbtes Judentum hat viel zu dieser Kultur beigetragen, ist ein Teil davon. Er unterscheidet sich sehr stark z. B. vom orientalischen Judentum. Ich habe keine Insidersicht in die jüdische Welt, aber ich glaube irgendwie, dass dort auch starke Trennlinien zwischen den einzelnen Gruppen gibt und wahrscheinlich fühlt sich ein Kind aus einer lockeren jüdischen Familie sagen wir in Zürich ganz weit entfernt von einem jüdischen Kind irgendwo in Jemen… Ganz ähnlich wie ein christliches Kind aus Stuttgart und ein christliches Kind irgendwo aus China.
Welche Teile unserer Kultur von der Symbiose mit der nach europa eingewanderten und europäisierten Juden besonders stark geprägt wurden, wäre eine langwierige Diskussion.
Einige werden sofort “Einstein” rufen, andere vielleicht einen Mendelson-Bartholdy…
Ich würde in erster Linie noch einmal auf das Finazwesen hinweisen. Dieses Finanzsystem war es, der alle wichtigen, großen Unternehmungen finanziert hat, das Geld dafür aufbrachte. Und Europa war sehr unternehmerisch!
Der Mohammedanismus ist mir egal. Er ist überwiegend eine, wie stephan hübsch sagt, Idiotenreligion, um die man sich nicht weiter zu kümmern bräuchte. Wir sollten sie einfach militärisch in ihren Ländern eindämmen und sich selbst überlassen. Nicht daß es im sogenannten Christentum, vom Judentum ganz zu schweigen, nicht auch ne Menge Idiotisches gäbe.
Ist unser Problem denn, daß sich Millionen Deutsche auf einmal entschlossen haben, Mohammedaner zu werden? Nein, das ist nicht unser Problem, und es würde auch nie unser Problem werden, weil es nie passieren würde. Das Problem ist der ablaufende Bevölkerungsaustausch. Auf meinem Territorium, auf dem Territorium, welches von mir relativ verwandten Menschen seit Jahrhunderten besiedelt wird und auf welchem mir relativ verwandte Menschen über sich selbst bestimmt haben, wird jetzt eine sehr große und, nur durch meine zwangsweise Bezahlung überhaupt möglich, sich stark vermehrende Bevölkerung von mir relativ weniger verwandten Menschen angesiedelt und zugleich die mir relativ verwandteren Menschen von den neuangesiedelten ermordet, aktiv vertrieben und von den eigenen Politikern unterdrückt und aus dem Land getrieben: an meinem Volk wird Vertreibung, ethnische Säuberung und Völkermord verübt, und um zum Schaden noch den Hohn hinzuzufügen, werde ich gezwungen, diesen Vorgang mit meinem hart erarbeiteten Geld noch selbst zu bezahlen und es ist mir verboten, darüber zu sprechen bei Strafe von Gefängnis und sozialem Tod.
Darum sage ich: nicht der Mohammedanismus ist das Problem, sondern der Bevölkerungsaustausch. Daß mein Volk gegen ein Volk ausgetauscht wird, welches einer besonders idiotischen und brutalen Ideologie anhängt, ist ein unangenehmer Nebenaspekt, der Beachtung verdient, aber nicht das Zentrum des Problems ist.