Geert Wilders und Gaddafi: “Türkei ist ein trojanisches Pferd”
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"Wir werden die Türkei nicht in die EU lassen", sagt Geert Wilders Friedenspartei im Niederländischen Parlament zu der türkischen Zeitung Hürriyet im Januar
In einem Artikel in der niederländischen Zeitung Vokskrant verurteilte Wilders die Politik der türkischen Behörden gegenüber den Minderheiten.
Der niederländische Politiker zeigte zehn Argumente gegen Türkeis EU-Beitritt. Einer davon ist, dass Türkei ein islamischer Staat ist und ihre Mitgliedschaft ein Wegbereiter für die islamische Migration ist. Es ist zu befürchten, dass Türkei eine afluente Stellung im EU-Parlament beanspruchen wird.
Wilders sagte auch, dass die Erdogan-Regierung die Kurden und Christen in der Türkei weiterhin unterdürckt und das Völkermord an Armeniern verleugnet.
Wilders sagte auch, dass man innerhalb der Nato mit der Türkei weiterhin gut zusammenarbeiten könne, auch wenn das Niederländische Volk gegen den Beitritt der Türkei in die EU ist.
"Trotzdem ist die Türkei ein Trojanisches Pferd und wird nicht in die EU hinein gelassen", sagte Geert Wildes.
Genau dies hat der libysche Staatsoberhaupt Gaddafi bereits 2006 - aus seiner islamischen Sicht sehr hoffnungsvoll - gesagt:
Gaddafi, den Washington seit einiger Zeit ausdrücklich nicht mehr wie jahrzehntelang als bösen Buben bezeichnet, spricht beispielweise von der Türkei zunächst durchaus in logischen Zusammenhängen. Das Land sei ein „trojanisches Pferd des Islam“, das nach Europa dränge, heißt es unter anderem. Oder: Ein EU-Mitglied Türkei sei, als würde man das Organ eines Menschen in eine Person mit anderer Blutgruppe verpflanzen. Doch dann verliert sich seine Analyse in wirrem Gerede: Die Türken würden diesmal nicht wie vor einigen 100 Jahren vor den Toren Wiens stoppen, sondern versuchen, den Islam über den Atlantik zu bringen. Da er „Verantwortung für die Stabilität der Welt“ habe, sehe er sich genötigt, dies alles öffentlich mitzuteilen. Europa bleibe ohnehin nichts anderes übrig, den Islam irgendwann zu akzeptieren oder Krieg gegen die Moslems zu führen.
Wenn dies keine deutliche Worte sind!
Die Türkei muss sich ändern. Die EU ist auch eine Wertegemeinschaft und in manchen Aspekten (Rechte der Kurden und der Frauen) ist die Türkei noch nicht so weit. Sollte sich diese Lage geändert haben sehe ich keinen Grund die Türkei nicht aufzunehmen.