Der Neffe des türkischen Paten: “Wir hassen Euch, Ihr hasst uns”

Er war einer der übelsten Kriminellen Hamburgs. Er war brutal, er war ein Betrüger, er war alles, was meine Eltern und Großeltern für den Abschaum der Gesellschaft gehalten hätten. Mit solchen Menschen möchten anständige Leute keinen Umgang haben.
Heute läuft es anders in Deutschland. So einer wie Cem Gülay steigt aus, sagt dreimal "es tut mir leid", schreibt ein Buch und ist wieder ganz oben, ist salonfähig, wird von den öffentlich-rechtlichen Medien wieder hochgejubelt:
Und im Stern.de:
Es war eine verdammt geile Zeit. Sie waren jung, sie waren cool. Sie rauschten in ihren Porsche-Cabrios um die Binnenalster, die goldene Rolex-Daytona an der Linken. Sie wurden durchgewinkt in die VIP-Lounges der besten Hamburger Clubs, hofiert mit Champagner auf Kosten des Hauses. Ihre Koksparties feierten sie auf Sylt und in Timmendorf, auf Ibiza und in Miami. Sie waren Türken, sie waren organisiert, und sie hatten alles, Geld, Blondinen, Macht, Respekt. Alles, wovon sie als Kinder in Hochhaussiedlungen am Rande der Stadt geträumt hatten.
oder:
aber auch mit provokanter Logik erklärt Sam, warum junge Deutschtürken Gewalttäter werden, woraus sich ihr Hass auf Deutsche speist, warum er "diese elenden Schulen mit hohem Migrantenanteil" schließen würde - "bevor es zu spät ist und Eure Innenstädte brennen". Der aktuellen Sarrazin-Debatte liegt für Sam vor allem eins zugrunde: "Wir hassen Euch, Ihr hasst uns. Das ist nun mal Fakt, und das hat Gründe."
Braucht die Gesellschaft solche Migranten?
Übrigens ist interessant, dass er sich im Anne-Will Video als einen integrierten Türke aus einer gebildeten Familie sieht, im Gegensatz zu den Migranten aus Anatolien, die sich bereits in den 80ern zusammenrotteten und bereits damals alle zusammenschlugen.