Basler Moslems stellen Anzeige gegen islamischen Gebetsruf

Die Aktion der Schweizer «Jeunesse identitaire de Genève» folgt eigentlich demselben Prinzip wie die Plakataktion der BPE mit den Koranzitaten: Man zeigt den Bürgern, was der Islam tatsächlich ist. Aber diese Art Bloßstellung passt nicht im Islamisierungsprogramm der zugewanderten Islamsekten. Sie wollen sehr wohl solche islamische Bräuche durchsetzen, nichts lieber als das. Nicht an Muezzinrufen selber nehmen sie Anstoß. Es stört sie aber, dass "dem Image der Muslime in der Schweiz schade"!
Die Moschee habe nun Strafanzeige eingereicht, bestätigte Imam Youssef Ibram am Freitag eine Meldung der Gratiszeitung «20 Minutes». Die Polizei müsse den Vorfall untersuchen, der dem Image der Muslime in der Schweiz schade, sagte er auf Anfrage. Auch die Genfer FDP hat eine Strafanzeige eingereicht. Die Verantwortlichen des Gebetshauses im Genfer Quartier Petit-Saconnex verteilten zudem ein Flugblatt, auf dem sie die Aktion verurteilten.
Zur Lautsprecher-Aktion hat sich gegenüber der Presse die rechtsextreme «Jeunesse identitaire de Genève» bekannt. Die Gruppe wollte damit nach eigenen Angaben aufzeigen, was bei einer Ablehnung der Minarett-Initiative drohe. Bazeler Online