Von der Stuttgarter Islamwoche
Heute Abend fand im Hörsaal 02 des Gebäudes 7 der Universität Stuttgart der Vortrag der Frau Doktor Sabine Schiffer statt. Ihr Thema war die Wahrnehmung des Islam durch die Medien. Sie meint, dass die Medien gezielt ein negatives Bild des Islam verbreiten, indem sie sich von Wahrnehmungsschablonen, sogenannten "Frames", bedienten. Dass sie selber durch ihre islamophile Verklärung auch in so einer Schablone, so einem Frame sich verfangen hat, darauf kommt sie nicht. Oder vielleicht doch? Es gab mal zwei Momente, wo ich den Eindruck hatte. Ihre Ansichten waren in diesen Momenten spürbar distanziert von den Ansichten ihrer bekopftuchten weiblichen und unbekopftuchten männlichen islamischen Zuhörerschaft. Jedoch fing sie sich schnell ein und gab ihre eigenen Einsichten schnell auf, zugunsten ihrer Zuhörerschaft - nach dem Motto, "Wes Fladenbrot ich ess, des Lied ich sing".
Indessen musste man sich nicht wenig auf die Zuhörerschaft konzentrieren, denn sie ließ sich nicht gern überhören. Wie in einem Komödientheater der alten Zeiten kam das Publikum - zumindest ein Großteil des bekopftuchten weiblichen Publikums, lieber erst nach dem Anfang der Show hereinspaziert, damit sie auch gebührend wahrgenommen wurden. Dass die Kopftuchfräuleins von den Männern auch wahrgenommen werden wollten, zeigte schon ihr wiegender Bühnenschritt, wie auch ihr Gesichtsausdruck - der aber gleich zu einem Kichern wurde, sobald sie sich hinsetzten und sich weniger beobachtet fühlten. Sie kamen meistens zu dritt, zu viert und kicherten dann auch zu dritt, zu viert...
Gemeinsam kicherte der ganze Saal dort, wo man die Frau Doktor für witzig hielt. Zum Beispiel als sie meinte, der Film "Nicht ohne meine Tochter" bediente sich solcher Frames. Natürlich kicherte man nicht darüber, dass die Islamfeindlichkeit mit dem Antisemitismus verglichen wurde. Die Leute mochten nicht, dass sie mit den Juden verglichen wurden. Sie sehen darin zwar einen guten propagandistischen Trick, aber es schmeckt ihnen doch nicht so ganz, mit den Juden in einem Topf zu stecken. Da werden den linken nützlichen Idioten von den islamischen Massen eiskalte Grenzen aufgezeigt.
Und wieder und wieder sprach Frau Schiffer von diesen Frames. Sie sprach ja kaum von was anderem. Irgendwann stellte sie fest, dass man aus ihrem Vortrag auf die Idee kommen könnte, dass nicht der Islam der Feind sei, sondern die Medien. Sie meinte das als einen Witz, aber der wirkliche Witz war, dass genau das der Inhalt ihres Vortrags war. Man konnte gar nicht zu irgendeiner andere Schlussfolgerung kommen.
Und noch mal was Lustiges: Die Frau Schiffer wollte einem Saal voll Menschen weiß machen, dass die Medien Klischees bedienten (ihre Frames), wenn sie den Islam so und so präsentierten. Und sie sprach gerade zu diesem Saal voll Menschen, die bis vielleicht 70-80% diese Klischees bestätigten - vom Kopftuch bis zur islamischen Paranoia, Einseitigkeit, Segregationismus u. ä.
Mein Blick ging wieder über den Saal, wie es scheint, denn in meinen Aufzeichnungen hatte ich zu diesem Punkt die knallenge Klamotten unterhalb der züchtigen Kopftüchern wahrgenommen. Nach der Pause wurden einige von diesen Tüchern auch abgelegt. Wahrscheinlich wollten die Mädels auch für ihre islamischen Friseusen Werbung machen. Ich sah da einiges: Rotgefärbt, Dauerwellenmähne, Bubischnitt mit Haargel (gibt es nicht eine Fatwa dazu?)
Zu diesen Zeitpunkt - heißt es in meinen Aufzeichnungen - klatschten alle wie bei einem Superstar. Ja, sie trampelten sogar. Was war geschehen? Frau Schiffer hatte gefordert, dass die islamkritischen Weblogs vom Verfassungsschutz beobachtet werden sollten. Sie meinte nämlich, dass auch der Verfassungsschutz in solchen Klischees verfangen ist (Pardon, in Frames denkt), sobald es um den Islam geht. Eigentlich denkt ja die ganze Welt in Frames, wenn es um den Islam geht, außer den Moslems selber, die ja gar nicht denken, und außer Frau Schiffer, die ja nicht in Frames denkt.
Ein paar Fragen durften dann auch sein. Diese wurden in etwa so verteilt: Zwei Fragen von zwei islamophilen Linken - vom einen habe ich später erfahren, dass er der Pflichtvertreter des ASTA sein soll. Die restlichen (recht unbequemen) Fragen kamen allesamt von Islamkritikern, den PI-Gruppen aus München und Stuttgart und Mitgliedern der BPE.
Hihihihihahahaha
Es gab ihrer vielleicht um die 10-15.
Zwei von ihnen haben mir besonders gut gefallen. Die eine kam von PI München und lautete sinngemäß so: Ja sicher, man kann sagen, dass bestimmte Dinge, die den Moslems zu Last gelegt werden, auch in anderen Kulturen vorkommen. Aber wenn bei den anderen vielleicht 3 Fälle vorkommen und bei den Moslems zahlreiche, dann kann man doch nicht mehr behaupten, dass diese nicht typisch islamische Probleme wären.
Daraufhin holte Frau Schiffer sehr professionell, sehr weit aus und antwortete total an der Frage vorbei, irgendwas über Integration und integriert werden und so.
Und die andere besonders gelungene Frage stellte jemand von PI Stuttgart. Frau Dr. Schiffer werfe den Medien und der Gesellschaft eine Denkweise in Frames vor, aber sie selber praktiziere diese gegenüber den evangelischen Christen (Frau Schiffer hatte das tatsächlich im Vortrag getan). Daraufhin machte sie einen ehrlichen Rückzieher (war einer der wenigen ehrlichen Punkte) und meinte, ja das stimmt, aber! Natürlich musste sie durch dieses Aber relativieren - und das war schon wieder ein Ausrutscher: Man müsse innerhalb der Evangelikalen differenzieren. Es gibt gute und schlechte usw. Nur konnte sie dann gar nicht mehr wissen, ob der Fragesteller zu den guten oder zu den ihrer Meinung nach schlechten Evangelikalen gehören könnte - somit war ihre Antwort nur ein reines Verteidigungsmanöver in einem Wortgefecht.
Ach ja. Kinder waren auch dabei, in Hülle und Fülle. Sogar diese alle mit Kopftüchern.
Danke für dein Engagement.
Ah, und noch diese Idee: da ja häufig Frauen Gutmenschinnen sind, die sich in überfließendem Mitleid für die verfolgten Mohammedaner einsetzen:
wie wäre es, wenn man das Gerücht in Umlauf setzte, daß die Einführung und Verherrlichung des Mohammedanismus ein Projekt der CDU ist, um die Frauen zurück ins Haus, an den Herd, zu den Kindern, in eine Rolle einer gehorsamen, unterwürfigen Frau, zu zwingen?
Stimmt, Kinder und Jugendliche waren da zu genüge. Aber dass die Mohammedaner Säuglinge mit in den Hörsaal nahmen, war nicht nur störend durch das Schreien des Säuglings, ich meine eben, ein Säugling gehört nach Hause und nicht in den Hörsaal.Da sieht man wieder, dass die Erziehung zum Islam schon früh anfängt.
Danke für euren Einsatz. Es war fantastisch.
Habt ihr Fotos von der Veranstaltung?
johannes:
siehe
http://www.pi-news.net/2009/10/in-der-hoehle-des-loewen/#more-95849
@Johannes
nein, haben wir nicht. Wir haben keine Aufnahmen gemacht. Du mußt dich mit denen von PI begnügen.
Was redet diese Frau da? Die Medien verbreiteten bis jetzt doch nur die halbe Wahrheit über den Islam. Die ganze Wahrheit wäre ein tiefer Schock für die Massen.
Danke für euren Einsatz. Dadurch konntet ihr beweisen, dass ihr heftigst Hirndurchfall habt.
Es war fantastisch. Damit meine ich die Veranstaltung.
Fr. Dr. Schiffer in der Diskussionsrunde euch fertig gemacht.
Aber anscheinend habt ihr Wahrnehmungsstörungen.
Habt ihr NOCH MEHR Fotos von der Veranstaltung?
@johannes
Bedauere, aber ich veröffentliche keine Aufnahmen von meinen Mitstreitern im Internet. Und was ich dort für Aufnahmen gemacht habe, die gebe ich der Bundespolizei versprochen. Deswegen gibt es diesmal keine Aufnahmen von mir über diese Veranstaltung.