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	<title>Kommentare zu: Die goldene freie Marktwirtschaft macht einen Frontalangriff auf die Dollartradition</title>
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	<description>Kybelines Weblog</description>
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		<item>
		<title>Von: HHborger</title>
		<link>http://www.kybeline.com/2009/10/20/die-guldene-freie-marktwirtschaft-macht-einen-frontalangriff-auf-die-dollartradition/comment-page-1/#comment-5813</link>
		<dc:creator>HHborger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 08:46:24 +0000</pubDate>
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		<description>@ Vitzliputzli

Solche Versuche gibt es schon seit langem. Weil der Bauer seine Rohmilch normalerweise nur an  Molkereien verkaufen darf, macht er seine Privatkunden einfach zu Miteigentümern und händigt ihnen – gegen Betriebskostenersatz – ihren Milchanteil aus. Wenn’s da 5% Rendite geben soll, bekommt man die nicht in „nixwertigen“ Papiergeld sondern in  leicht verderblicher und gesundheitlich keineswegs unbedenklicher Rohmilch. Na und zu Weihnachten gibt’s dann noch ein Stück vom Kälbchen dazu, bei dem einem allerdings die anteiligen Schlachtkosten den Appetit verderben dürften.


@ Kybeline
Kamele haben den Nachteil, dass die „Rendite“ in Kameltreibern ausgezahlt wird, die man bei sich  zuhaus aufnehmen muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Vitzliputzli</p>
<p>Solche Versuche gibt es schon seit langem. Weil der Bauer seine Rohmilch normalerweise nur an  Molkereien verkaufen darf, macht er seine Privatkunden einfach zu Miteigentümern und händigt ihnen – gegen Betriebskostenersatz – ihren Milchanteil aus. Wenn’s da 5% Rendite geben soll, bekommt man die nicht in „nixwertigen“ Papiergeld sondern in  leicht verderblicher und gesundheitlich keineswegs unbedenklicher Rohmilch. Na und zu Weihnachten gibt’s dann noch ein Stück vom Kälbchen dazu, bei dem einem allerdings die anteiligen Schlachtkosten den Appetit verderben dürften.</p>
<p>@ Kybeline<br />
Kamele haben den Nachteil, dass die „Rendite“ in Kameltreibern ausgezahlt wird, die man bei sich  zuhaus aufnehmen muss.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kybeline</title>
		<link>http://www.kybeline.com/2009/10/20/die-guldene-freie-marktwirtschaft-macht-einen-frontalangriff-auf-die-dollartradition/comment-page-1/#comment-5811</link>
		<dc:creator>Kybeline</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 08:19:18 +0000</pubDate>
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		<description>@Vitziputzli
Vielleicht lieber ein Kamel? Jetzt, wo die Erderwärmung nicht mehr kommt, sollte man nicht zu viel in dne Nordpol investieren, glaube ich. Oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Vitziputzli<br />
Vielleicht lieber ein Kamel? Jetzt, wo die Erderwärmung nicht mehr kommt, sollte man nicht zu viel in dne Nordpol investieren, glaube ich. Oder?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vitzliputzli</title>
		<link>http://www.kybeline.com/2009/10/20/die-guldene-freie-marktwirtschaft-macht-einen-frontalangriff-auf-die-dollartradition/comment-page-1/#comment-5809</link>
		<dc:creator>Vitzliputzli</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 00:28:35 +0000</pubDate>
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		<description>ich glaube, ich werde mir eine kuh kaufen  :-(

kürzlich las ich tatsächlich von einer art kuhfond, bei dem man anteile an einer kuhherde erwerben kann.

soll sogar mit 5 % rentieren, weil es ja &quot;immer kälbchen gibt&quot;.

 :=)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich glaube, ich werde mir eine kuh kaufen  :-(</p>
<p>kürzlich las ich tatsächlich von einer art kuhfond, bei dem man anteile an einer kuhherde erwerben kann.</p>
<p>soll sogar mit 5 % rentieren, weil es ja &#8220;immer kälbchen gibt&#8221;.</p>
<p> <img src='http://www.kybeline.com/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':=)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: HHborger</title>
		<link>http://www.kybeline.com/2009/10/20/die-guldene-freie-marktwirtschaft-macht-einen-frontalangriff-auf-die-dollartradition/comment-page-1/#comment-5801</link>
		<dc:creator>HHborger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 19:04:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kybeline.com/?p=8007#comment-5801</guid>
		<description>@rita

&lt;blockquote&gt;sie tragen nicht dezidiert vor, zu welchem zeitpunkt, oder besser noch in welcher sequenz menschlichen daseins das physische gold keinen marktwert besaß. &lt;/blockquote&gt;
Was ist „Marktwert“? Einen Marktwert hat alles, was sich irgendwie veräußern lässt – selbst Schlachtabfälle haben einen Marktwert. Die Höhe des Wertes richtet sich gewöhnlich nach der Verwertbarkeit. Es sei denn, die Ware übt eine besondere Faszination (wie Gold) aus, dann wird sie auch ohne Verwertung in Schubladen gehortet oder im Garten vergraben. Dadurch entsteht dann auch ein besonderer Marktwert – und genau diesen gab es z.B. bei den Indianern vor der „Entdeckung“ Amerikas nicht. Sie kannten Gold, sie haben es auch benutzt, aber einen besonderen Wert hat es nicht gehabt. Es wäre kein Indianer auf die Idee gekommen, sich den ganzen Tag zum Goldwaschen in den Fluss zu stellen, um das Gold dann anschließend hinter seinem Zelt als „Vermögen“ zu vergraben.


&lt;blockquote&gt;du selbst hast eingangs den tausch erwähnt. und das ist auch die grundlage meiner sichtweise.
ob nun kuh, stein, milch, mondrakete oder was auch immer, es geht immer darum ob ich von einer anderen person etwas bekomme, für das, was ich selbst mein eigen nenne. &lt;/blockquote&gt;
Diesen Tauschhandel haben wir heute immer noch, er wurde nur durch allgemein anerkannte Blanko-Gutscheine = Papiergeld wesendlich vereinfacht. Ansonsten wäre es für einen Töpfer nicht so einfach, die selbst produzierten Tonvasen in Brot zu tauschen. Denn der örtliche Bäcker selbst nimmt vielleicht beim ersten Mal noch eine Vase im Tausch, aber sicher nicht jeden Tag, er hat nun mal kein Vasengeschäft. Folglich müsste der Töpfer erst einmal Tauschpartner mit für den Bäcker interessanten Produkten suchen, um an sein Brot zu kommen. Diese Arbeit bleibt ihm durch allgemein anerkannte Blanko-Gutscheine = Papiergeld erspart.
Und: Das es besonders klug ist, Gutscheine über Jahre in Schubladen zu horten, hat niemand behauptet. Jeder hat die Möglichkeit, Gutscheine die er nicht für seinen aktuellen Zahlungsverkehr benötigt, in beliebige Sachwerte zu tauschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@rita</p>
<blockquote><p>sie tragen nicht dezidiert vor, zu welchem zeitpunkt, oder besser noch in welcher sequenz menschlichen daseins das physische gold keinen marktwert besaß. </p></blockquote>
<p>Was ist „Marktwert“? Einen Marktwert hat alles, was sich irgendwie veräußern lässt – selbst Schlachtabfälle haben einen Marktwert. Die Höhe des Wertes richtet sich gewöhnlich nach der Verwertbarkeit. Es sei denn, die Ware übt eine besondere Faszination (wie Gold) aus, dann wird sie auch ohne Verwertung in Schubladen gehortet oder im Garten vergraben. Dadurch entsteht dann auch ein besonderer Marktwert – und genau diesen gab es z.B. bei den Indianern vor der „Entdeckung“ Amerikas nicht. Sie kannten Gold, sie haben es auch benutzt, aber einen besonderen Wert hat es nicht gehabt. Es wäre kein Indianer auf die Idee gekommen, sich den ganzen Tag zum Goldwaschen in den Fluss zu stellen, um das Gold dann anschließend hinter seinem Zelt als „Vermögen“ zu vergraben.</p>
<blockquote><p>du selbst hast eingangs den tausch erwähnt. und das ist auch die grundlage meiner sichtweise.<br />
ob nun kuh, stein, milch, mondrakete oder was auch immer, es geht immer darum ob ich von einer anderen person etwas bekomme, für das, was ich selbst mein eigen nenne. </p></blockquote>
<p>Diesen Tauschhandel haben wir heute immer noch, er wurde nur durch allgemein anerkannte Blanko-Gutscheine = Papiergeld wesendlich vereinfacht. Ansonsten wäre es für einen Töpfer nicht so einfach, die selbst produzierten Tonvasen in Brot zu tauschen. Denn der örtliche Bäcker selbst nimmt vielleicht beim ersten Mal noch eine Vase im Tausch, aber sicher nicht jeden Tag, er hat nun mal kein Vasengeschäft. Folglich müsste der Töpfer erst einmal Tauschpartner mit für den Bäcker interessanten Produkten suchen, um an sein Brot zu kommen. Diese Arbeit bleibt ihm durch allgemein anerkannte Blanko-Gutscheine = Papiergeld erspart.<br />
Und: Das es besonders klug ist, Gutscheine über Jahre in Schubladen zu horten, hat niemand behauptet. Jeder hat die Möglichkeit, Gutscheine die er nicht für seinen aktuellen Zahlungsverkehr benötigt, in beliebige Sachwerte zu tauschen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rita13</title>
		<link>http://www.kybeline.com/2009/10/20/die-guldene-freie-marktwirtschaft-macht-einen-frontalangriff-auf-die-dollartradition/comment-page-1/#comment-5797</link>
		<dc:creator>rita13</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 10:13:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kybeline.com/?p=8007#comment-5797</guid>
		<description>@kybeline,

wir können offensichtlich keinen konsens herbeiführen.

müssen wir auch nicht, da wir uns dem thema auf unterschiedlichem wege nähern. 

die .....&quot;Kritik des Papiergeldes&quot;.... soll lediglich als anhaltspunkt also einem beispiel dienen. (krücke :=) )

deshalb habe ich demonstrativ auch noch die aktie als vergleich bemüht (a.a.o.). 

du selbst hast eingangs den tausch erwähnt. und das ist auch die grundlage meiner sichtweise.

ob nun kuh, stein, milch, mondrakete oder was auch immer, es geht immer darum ob ich von einer anderen person etwas bekomme, für das, was ich selbst mein eigen nenne. 

sei es nun ideeller oder auch materieller natur.

es reduziert sich letztlich auf den MARKT  :Achtung!: 

diesen gab es schon immer und zwar völlig unabhängig von jedweder währung!

vgr. :-P</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@kybeline,</p>
<p>wir können offensichtlich keinen konsens herbeiführen.</p>
<p>müssen wir auch nicht, da wir uns dem thema auf unterschiedlichem wege nähern. </p>
<p>die &#8230;..&#8221;Kritik des Papiergeldes&#8221;&#8230;. soll lediglich als anhaltspunkt also einem beispiel dienen. (krücke <img src='http://www.kybeline.com/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':=)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>deshalb habe ich demonstrativ auch noch die aktie als vergleich bemüht (a.a.o.). </p>
<p>du selbst hast eingangs den tausch erwähnt. und das ist auch die grundlage meiner sichtweise.</p>
<p>ob nun kuh, stein, milch, mondrakete oder was auch immer, es geht immer darum ob ich von einer anderen person etwas bekomme, für das, was ich selbst mein eigen nenne. </p>
<p>sei es nun ideeller oder auch materieller natur.</p>
<p>es reduziert sich letztlich auf den MARKT  <img src='http://www.kybeline.com/wp-includes/images/smilies/icon_exclaim.gif' alt=':Achtung!:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>diesen gab es schon immer und zwar völlig unabhängig von jedweder währung!</p>
<p>vgr. <img src='http://www.kybeline.com/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':-P' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kybeline</title>
		<link>http://www.kybeline.com/2009/10/20/die-guldene-freie-marktwirtschaft-macht-einen-frontalangriff-auf-die-dollartradition/comment-page-1/#comment-5795</link>
		<dc:creator>Kybeline</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 08:31:31 +0000</pubDate>
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		<description>@Rita

Ich wiederhole noch einmal: Dein Fehler ist, dass du glaubst, hier will jemand das Papiergeld hochloben. 

Es geht hier nicht um eine Einstufung &lt;strong&gt;gut-besser-bestes&lt;/strong&gt;

Und wenn du einmal deine Kritik des Papiergeldes für einen Moment wegläßt, dann erst könntest du uns verstehen. Vergiss mal für eine kurze Zeit jegliches Papiergeld, und denke nur an die Unzulänglichkeit des Goldes, ohne es mit irgendwelche andere Währung zu vergleichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rita</p>
<p>Ich wiederhole noch einmal: Dein Fehler ist, dass du glaubst, hier will jemand das Papiergeld hochloben. </p>
<p>Es geht hier nicht um eine Einstufung <strong>gut-besser-bestes</strong></p>
<p>Und wenn du einmal deine Kritik des Papiergeldes für einen Moment wegläßt, dann erst könntest du uns verstehen. Vergiss mal für eine kurze Zeit jegliches Papiergeld, und denke nur an die Unzulänglichkeit des Goldes, ohne es mit irgendwelche andere Währung zu vergleichen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rita13</title>
		<link>http://www.kybeline.com/2009/10/20/die-guldene-freie-marktwirtschaft-macht-einen-frontalangriff-auf-die-dollartradition/comment-page-1/#comment-5794</link>
		<dc:creator>rita13</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 08:23:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kybeline.com/?p=8007#comment-5794</guid>
		<description>@hhborger,

ich denke unsere diskussion geht schon vom ansatz fehl. meine wenigkeit spricht unentwegt vom marktwert des physischen goldes. 

sie tragen nicht dezidiert vor, zu welchem zeitpunkt, oder besser noch in welcher sequenz menschlichen daseins das physische gold keinen marktwert besaß.

tatsächlich wurde papiergeld schon häufig entwertet. 
ich hoffe darüber sind wir uns auch ohne quellenangabe einig.

stattdessen wollen sie uns tatsächlich die luftnummer von &quot;.......Siemens-Aktien.......&quot; verkaufen.
ihr denkweise ist ganz offensichtlich von rendite und hohem Risiko geprägt.

im denk würdigsten fall ist eine ag insolvent. und sie bekommen für ihre aktien, na was wohl: 

nix,nie wieder irgend etwas.

ok, ein beispiel wenn der fiktive opa daneben gelegen hätte:

http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Ruscheweyh

die siemens ag hat in der zukunft auch noch ein anrecht auf eine insolvenz.

also noch mal:

es geht mit einer &quot;anlage&quot; in physischem gold nicht um rendite sondern um einen, sicherlich im gewissen maße spekulativen, werterhalt. etwas anderes behauptet hier auch pit nicht.

es geht nicht um die erbsenzählerei, ob gold dann und wann, wie viel marktwerte besaß oder besitzen wird, sonder allein um die tatsache, dass es seit ewigen zeiten einen solchen überhaupt besitzt.

vlgr  :cool:</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@hhborger,</p>
<p>ich denke unsere diskussion geht schon vom ansatz fehl. meine wenigkeit spricht unentwegt vom marktwert des physischen goldes. </p>
<p>sie tragen nicht dezidiert vor, zu welchem zeitpunkt, oder besser noch in welcher sequenz menschlichen daseins das physische gold keinen marktwert besaß.</p>
<p>tatsächlich wurde papiergeld schon häufig entwertet.<br />
ich hoffe darüber sind wir uns auch ohne quellenangabe einig.</p>
<p>stattdessen wollen sie uns tatsächlich die luftnummer von &#8220;&#8230;&#8230;.Siemens-Aktien&#8230;&#8230;.&#8221; verkaufen.<br />
ihr denkweise ist ganz offensichtlich von rendite und hohem Risiko geprägt.</p>
<p>im denk würdigsten fall ist eine ag insolvent. und sie bekommen für ihre aktien, na was wohl: </p>
<p>nix,nie wieder irgend etwas.</p>
<p>ok, ein beispiel wenn der fiktive opa daneben gelegen hätte:</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Ruscheweyh" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Ruscheweyh</a></p>
<p>die siemens ag hat in der zukunft auch noch ein anrecht auf eine insolvenz.</p>
<p>also noch mal:</p>
<p>es geht mit einer &#8220;anlage&#8221; in physischem gold nicht um rendite sondern um einen, sicherlich im gewissen maße spekulativen, werterhalt. etwas anderes behauptet hier auch pit nicht.</p>
<p>es geht nicht um die erbsenzählerei, ob gold dann und wann, wie viel marktwerte besaß oder besitzen wird, sonder allein um die tatsache, dass es seit ewigen zeiten einen solchen überhaupt besitzt.</p>
<p>vlgr  <img src='http://www.kybeline.com/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt=':cool:' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: HHborger</title>
		<link>http://www.kybeline.com/2009/10/20/die-guldene-freie-marktwirtschaft-macht-einen-frontalangriff-auf-die-dollartradition/comment-page-1/#comment-5793</link>
		<dc:creator>HHborger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 05:17:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kybeline.com/?p=8007#comment-5793</guid>
		<description>@rita

&lt;i&gt;die goldpreisentwicklung von 1973 – 2009 sieht in wirklichkeit so aus:
90,00 usd/oz – 1160,00 usd/oz
Quelle: http://www.markt-daten.de
die genannte zahl für das jahr 2000 stimmt annähernd. &lt;/i&gt;
Willst du damit etwa andeuten, die Zahl für 1980 würde nicht stimmen? Nun, dass war Schlussstand der LBMA-Notierung. Also der Nachmittagspreis des letzten Handelstages im Jahr 1980. Die LBMA gibt 2 x täglich ein Fixpreis für Gold heraus. Es mag sein, dass diese nicht auf dem letzten orientalischen Basar ankommen, aber der weitaus größte Teil des Goldhandels läuft zu diesen Preisen.
Und da sieht deine „Wirklichkeit“ fürs Jahr 1973 dann so aus:
Am 02-Jan-73 vormittags lag die Unze bei 64.99 Dollar und stieg nachmittags auf  65.10. 
Am 18-Jan-73 war sie dann zum Jahrestiefstand 1973 für 63.90 USD zu haben.
90 USD/oz. tr. Wurde dann erstmals am 26-Mar-73 nachmittags- und der Jahreshöchststand 1973 mit 127.00 USD am 05-Jun-73 vormittags  erreicht. 
Am 20-Nov-73 vormittags gab’s Gold dann wieder mal für genau 90.00 USD im Angebot und der Schlussstand für 1973 lag dann bei 112.25 USD.

Es gab also allein im Jahr 1973 sowohl die Möglichkeit, sein Vermögen mit Gold zu verdoppeln wie ein Drittel davon zu verlieren – je nachdem wann man ge/verkauft hat. 
Es ist natürlich im Nachhinein sehr einfach, die günstigsten Zeitpunkte festzulegen und fiktive Gewinne zu errechnen. Nur, mit Wirklichkeit hat das wenig zu tun. Wie dein Beispiel Andreas Clauss mit seinen Opas von 1913: Auch der kann einer Goldanlage nur Nixtun gegenüberstellen um den gewünschten Effekt zu erhalten. Denn bei einem Vergleich unterschiedlicher Vermögensanlagen würden die Nachteile des Goldes offensichtlich werden. Hätte in seinem Beispiel Opa2 nicht einfach den Schein behalten sondern die 1000 RM in Siemens-Aktien angelegt, dann würde ja auch der letzte Naivling begreifen, dass Gold alles andere als ideal zur Vermögensanlage ist. 

Und die Frage, ob jetzt – also in einer Hochphase – der richtige Zeitpunkt zum Goldkauf ist, die wird erst gar nicht gestellt. Denn daraus würde sich dann ja auch die Frage nach dem „was dann?“ ergeben, wenn es der falsche Zeitpunkt sein sollte. 


@Pit
Zum Dollar: Der ist ja nicht nur durch Öl gedeckt  (auch wenn die Amis dafür den Irak-Krieg begonnen haben) die USA sind auch noch eine gewaltige Wirtschaftsmacht – die allerdings reichlich interne Probleme hat. Der Dollar ist nicht wegen des gestiegenen Ölverbrauchs sondern wegen der nachlassenden Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft in den letzten 40 Jahren massiv gefallen. Während die USA in der Nachkriegszeit den Weltmarkt praktisch konkurrenzlos beherrschten, weil alle potenziellen Konkurrenten durch Kriegsschäden massiv beeinträchtigt waren, „normalisierte“ sich dieses Verhältnis dann wieder. Durch den abgesenkten Dollarkus wurde nur darauf reagiert. Fürs Ausland wird es billiger, in den USA einzukaufen, die Exporte steigen also – und für den Ami wird es günstiger, heimische Produkte zu kaufen weil die ausländischen Produkte durch den niedrigeren Dollarkurs teurer geworden sind. So wird die heimische Wirtschaft deutlich gestärkt und Produktionsverlagerung ins Ausland unattraktiver gemacht. Genau diese Steuerungsmöglichkeit fehlt uns seit Euro-Einführung.


&lt;i&gt;ich möchte Währungspluralismus, die Aufhebung des Zentralbankmonopols für die Währungsherausgabe. Dann sollte sich das Problem korrumpierter Papiergeldwährungen von selbst lösen. &lt;/i&gt;
Dein Anliegen verstehe ich schon, glaube aber nicht, dass es damit besser wird. Denn, die Zeiten der VielNotenbankerei hatten wir ebenso wie die Zeit der Vielgötterei schon. Man ist dann irgendwann dahinter gekommen, dass Weniger manchmal Mehr ist. Wenn jede Bank ihre eigenen Banknoten herausgeben könnte, dann könnte auch jede Bank genau das machen, was Papiergeldgegner den Notenbanken vorwerfen. Und nicht nur das, die psychologische Anfälligkeit würde enorm ansteigen. Denn Spekulanten verdienen nur an stark schwankenden Kursen und die Chancen, den Kurs von Kleinwährungen mittels Gerüchte und Intrigen zu manipulieren, sind sehr viel größer als es bei großen starken Währungen der Fall ist. Wird die Währung allerdings zu groß, wie es beim Euro der Fall ist, entsteht das Problem, dass sie der realen Wirtschaftsleistung nicht mehr angepasst werden kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@rita</p>
<p><i>die goldpreisentwicklung von 1973 – 2009 sieht in wirklichkeit so aus:<br />
90,00 usd/oz – 1160,00 usd/oz<br />
Quelle: <a href="http://www.markt-daten.de" rel="nofollow">http://www.markt-daten.de</a><br />
die genannte zahl für das jahr 2000 stimmt annähernd. </i><br />
Willst du damit etwa andeuten, die Zahl für 1980 würde nicht stimmen? Nun, dass war Schlussstand der LBMA-Notierung. Also der Nachmittagspreis des letzten Handelstages im Jahr 1980. Die LBMA gibt 2 x täglich ein Fixpreis für Gold heraus. Es mag sein, dass diese nicht auf dem letzten orientalischen Basar ankommen, aber der weitaus größte Teil des Goldhandels läuft zu diesen Preisen.<br />
Und da sieht deine „Wirklichkeit“ fürs Jahr 1973 dann so aus:<br />
Am 02-Jan-73 vormittags lag die Unze bei 64.99 Dollar und stieg nachmittags auf  65.10.<br />
Am 18-Jan-73 war sie dann zum Jahrestiefstand 1973 für 63.90 USD zu haben.<br />
90 USD/oz. tr. Wurde dann erstmals am 26-Mar-73 nachmittags- und der Jahreshöchststand 1973 mit 127.00 USD am 05-Jun-73 vormittags  erreicht.<br />
Am 20-Nov-73 vormittags gab’s Gold dann wieder mal für genau 90.00 USD im Angebot und der Schlussstand für 1973 lag dann bei 112.25 USD.</p>
<p>Es gab also allein im Jahr 1973 sowohl die Möglichkeit, sein Vermögen mit Gold zu verdoppeln wie ein Drittel davon zu verlieren – je nachdem wann man ge/verkauft hat.<br />
Es ist natürlich im Nachhinein sehr einfach, die günstigsten Zeitpunkte festzulegen und fiktive Gewinne zu errechnen. Nur, mit Wirklichkeit hat das wenig zu tun. Wie dein Beispiel Andreas Clauss mit seinen Opas von 1913: Auch der kann einer Goldanlage nur Nixtun gegenüberstellen um den gewünschten Effekt zu erhalten. Denn bei einem Vergleich unterschiedlicher Vermögensanlagen würden die Nachteile des Goldes offensichtlich werden. Hätte in seinem Beispiel Opa2 nicht einfach den Schein behalten sondern die 1000 RM in Siemens-Aktien angelegt, dann würde ja auch der letzte Naivling begreifen, dass Gold alles andere als ideal zur Vermögensanlage ist. </p>
<p>Und die Frage, ob jetzt – also in einer Hochphase – der richtige Zeitpunkt zum Goldkauf ist, die wird erst gar nicht gestellt. Denn daraus würde sich dann ja auch die Frage nach dem „was dann?“ ergeben, wenn es der falsche Zeitpunkt sein sollte. </p>
<p>@Pit<br />
Zum Dollar: Der ist ja nicht nur durch Öl gedeckt  (auch wenn die Amis dafür den Irak-Krieg begonnen haben) die USA sind auch noch eine gewaltige Wirtschaftsmacht – die allerdings reichlich interne Probleme hat. Der Dollar ist nicht wegen des gestiegenen Ölverbrauchs sondern wegen der nachlassenden Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft in den letzten 40 Jahren massiv gefallen. Während die USA in der Nachkriegszeit den Weltmarkt praktisch konkurrenzlos beherrschten, weil alle potenziellen Konkurrenten durch Kriegsschäden massiv beeinträchtigt waren, „normalisierte“ sich dieses Verhältnis dann wieder. Durch den abgesenkten Dollarkus wurde nur darauf reagiert. Fürs Ausland wird es billiger, in den USA einzukaufen, die Exporte steigen also – und für den Ami wird es günstiger, heimische Produkte zu kaufen weil die ausländischen Produkte durch den niedrigeren Dollarkurs teurer geworden sind. So wird die heimische Wirtschaft deutlich gestärkt und Produktionsverlagerung ins Ausland unattraktiver gemacht. Genau diese Steuerungsmöglichkeit fehlt uns seit Euro-Einführung.</p>
<p><i>ich möchte Währungspluralismus, die Aufhebung des Zentralbankmonopols für die Währungsherausgabe. Dann sollte sich das Problem korrumpierter Papiergeldwährungen von selbst lösen. </i><br />
Dein Anliegen verstehe ich schon, glaube aber nicht, dass es damit besser wird. Denn, die Zeiten der VielNotenbankerei hatten wir ebenso wie die Zeit der Vielgötterei schon. Man ist dann irgendwann dahinter gekommen, dass Weniger manchmal Mehr ist. Wenn jede Bank ihre eigenen Banknoten herausgeben könnte, dann könnte auch jede Bank genau das machen, was Papiergeldgegner den Notenbanken vorwerfen. Und nicht nur das, die psychologische Anfälligkeit würde enorm ansteigen. Denn Spekulanten verdienen nur an stark schwankenden Kursen und die Chancen, den Kurs von Kleinwährungen mittels Gerüchte und Intrigen zu manipulieren, sind sehr viel größer als es bei großen starken Währungen der Fall ist. Wird die Währung allerdings zu groß, wie es beim Euro der Fall ist, entsteht das Problem, dass sie der realen Wirtschaftsleistung nicht mehr angepasst werden kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Die Nomenklatura der „Marktwirtschaft“ &#171; Nachrichtenbrief</title>
		<link>http://www.kybeline.com/2009/10/20/die-guldene-freie-marktwirtschaft-macht-einen-frontalangriff-auf-die-dollartradition/comment-page-1/#comment-5790</link>
		<dc:creator>Die Nomenklatura der „Marktwirtschaft“ &#171; Nachrichtenbrief</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 04:51:06 +0000</pubDate>
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		<description>[...] des Goldes, etwa Kybeline, sei gesagt, daß es vollkommen gleichgültig ist, was Gold „kostet“, da ein Geldschein durch [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] des Goldes, etwa Kybeline, sei gesagt, daß es vollkommen gleichgültig ist, was Gold „kostet“, da ein Geldschein durch [...]</p>
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		<title>Von: Pit</title>
		<link>http://www.kybeline.com/2009/10/20/die-guldene-freie-marktwirtschaft-macht-einen-frontalangriff-auf-die-dollartradition/comment-page-1/#comment-5788</link>
		<dc:creator>Pit</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 20:01:26 +0000</pubDate>
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		<description>Der Hinweis auf fallenden Goldpreis 1980 - 2000 ist allerdings berechtigt. Auch in dieser Zeit wuchs die Menge des Papiergeldes.

Allerdings... fällt mir jetzt dieser Aspekt ein: der Dollar kann als Öl-gedeckte Währung angesehen werden. Soll heißen, in dem Maße wie mehr Öl verbraucht wurde, mußte sich auch die Geldmenge ausweiten, um dem wachsenden Wohlstand zu entsprechen bzw. auch um genug Tauschmittel für den Ölhandel zur Verfügung zu stellen.
In einer Phase kontrahierender Wirtschaften jedoch ist die vorhandene Tauschmittelmenge zu groß, und darum wertet der Dollar, und alle anderen Währungen, die de facto auf ihm basieren, gegenüber Gold ab, d.h. der Goldpreis steigt in diesen Währungen.

Ich behaupte auch keineswegs, daß Gold eine sinnvolle Tauschwährung wäre, denn die Goldmenge wird ja nicht dem Wert der Güter und Dienstleistungen angepaßt, wie es eine Papierwährung idealerweise sollte.
Ohne das in extenso zu diskutieren, sage ich als Stichwort, ich möchte Währungspluralismus, die Aufhebung des Zentralbankmonopols für die Währungsherausgabe. Dann sollte sich das Problem korrumpierter Papiergeldwährungen von selbst lösen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hinweis auf fallenden Goldpreis 1980 &#8211; 2000 ist allerdings berechtigt. Auch in dieser Zeit wuchs die Menge des Papiergeldes.</p>
<p>Allerdings&#8230; fällt mir jetzt dieser Aspekt ein: der Dollar kann als Öl-gedeckte Währung angesehen werden. Soll heißen, in dem Maße wie mehr Öl verbraucht wurde, mußte sich auch die Geldmenge ausweiten, um dem wachsenden Wohlstand zu entsprechen bzw. auch um genug Tauschmittel für den Ölhandel zur Verfügung zu stellen.<br />
In einer Phase kontrahierender Wirtschaften jedoch ist die vorhandene Tauschmittelmenge zu groß, und darum wertet der Dollar, und alle anderen Währungen, die de facto auf ihm basieren, gegenüber Gold ab, d.h. der Goldpreis steigt in diesen Währungen.</p>
<p>Ich behaupte auch keineswegs, daß Gold eine sinnvolle Tauschwährung wäre, denn die Goldmenge wird ja nicht dem Wert der Güter und Dienstleistungen angepaßt, wie es eine Papierwährung idealerweise sollte.<br />
Ohne das in extenso zu diskutieren, sage ich als Stichwort, ich möchte Währungspluralismus, die Aufhebung des Zentralbankmonopols für die Währungsherausgabe. Dann sollte sich das Problem korrumpierter Papiergeldwährungen von selbst lösen.</p>
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