Der Schweinegott war eine Göttin
Ich sah schon vor 2-3 Tagen kurz diesen Artikel bei PI. Damals wollte ich dort sofort kommentieren, aber dann sah ich auch diese unappetitliche Andre-Werbung, von der schon etliche Bloggerfreunde angewidert sind und klickte gleich wieder weg. Jetzt sah ich den Artikel wieder bei Hodja und er hat mich wieder gereizt, den Titel zu korrigieren: Der Schweinegott war eine Göttin!
Wer eine umfangreichere Arbeit zum Element des Schweins in den alten matriarchalen Kulten sucht, der findet sie bei Jutta Voss: Das Schwarzmond-Tabu. Wer sich mit ein paar kürzeren Angaben begnügt, dem kann ich ein paar Links und Hinweise geben. Das Schwein war in diesen vorpatriarchalischen Religionen von Europa bis nach Ostasien hin ein bindendes Element zwischen dem Diesseits und dem Jenseits, jene Unterwelt oder Anderswelt, wo die Seelen nach dem Tod u. ä. hinkamen. Das Glaubensgerüst um das Schwein war sehr komplex und variierte von der keltischen bis zur indischen Mythologie sehr stark.
Man findet noch in der Romanischen Zeit keltische Bronze-Eber in Südengland. Sie symbolisierten die Furchtlosigkeit und führten die Jäger in die Anderswelt. Ein keltischer Stamm in Deutschland hatte Schweine-Amuletten, um sich in der Schlacht zu schützen.
Eins der Rituale war, das Fleisch des Schweins mit dem Saatgut zu vermischen, was in den Feldern vergraben wurde, um die Fruchtbarkeit zu fördern.
One of the rituals involved mixing the flesh of the pig with the seed corn which was then buried in the fields to promote fertility.
Das war der König der Eber und er gehörte zu der keltischen Fruchtbarkeitsgöttin Birgid
This was the King of the Boars and belonged to the Celtic fertility goddess Brigid. (hier)
Ein wenig weiter östlich und südöstlich trifft man wieder auf der Göttin und ihren Ferkeln. Hier findet man auch die Sitte, Ferkel in die Felder zu vergraben. Darüber hinaus sind die Tesmophorien berühmt gewesen, das Fest des Ferkels.
Vom 11.-13. Pyanopsion begehen die meisten Hellenisten ein großes Festival zu Ehren der Demeter, die Thesmophorien. Hierbei handelt es sich um ein Saatfest.
Man sollte vielleicht auch eine andere Göttin beachten, die Circe, welche in der Odyssee die Männer in Schweine verwandeln konnte.
Zwar habe ich noch keine direkte Verbindung zwischen den Steine-Göttinnen und den Schweine-Göttinnen gefunden, aber es handelt sich bei beiden Gruppen um Göttinnen der Fruchtbarkeit, die gerade im Vorderen Orient eine Überlappung zeigen. Die bekannteste Steinegöttin ist natürlich meine Namensgeberin, die Große Mutter Kybele aus Kleinasien. Auch der von den Moslems usurpierte Steinheiligtum von Mekka, die Kaaba (vergleiche mit Kybele) gehörte rechtmäßig der Göttin, dort als Dreifaltigkeit (Al-Uza, al-Lat und Manat) verehrt. Somit gehört die Kaaba rechtmäßig meiner Mama, der großen Kybele. Und ich, kleine Ferkelin Kybeline habe ein Recht darauf!
Nun argumentierten die Anhänger der neomatriarchalen u. ä. Kulte in etwa mit dem Diskurs: Die früheren Kulte waren naturfreundlich, sie verehrten die Mutter Natur. Diese Kulte sollen von den patriarchalen, vergeistlichten Religionen verdrängt worden sein, zum größten Schaden der Mutter Natur, sprich der Umwelt, sprich der Erde. Und die Mutter Natur rächt sich. Eigentlich bauen sich die ganzen Bio-Umwelt-Natur-und-Alternativ-Trends der letzten Jahrzehnte auf diese Doktrin auf. Viele Anhänger kennen vielleicht gar nicht den Werdegang dieser Thesen in den modernen abendländischen Kulte des späten 20. Jahrhunderts. Wir brauchen gar nicht auf der religiösen Ebene zu bleiben. Wir können diese Doktrin in die Ebene der Realität auch weiterverfolgen. Genau das hatte sie nämlich im Abendland erfolgreich gemacht: Man entdeckte wieder die Bedeutung der Natur, man wollte mit der Natur im Einklang leben, als Teil von ihr, nicht als ein patriarchaler Herrscher, der über die Natur verfügt und sie zerstört.
Und in diesem Paradigma des Patriarchalismus gegen der Großen-Mutter-Natur passt diese patriarchale islamische Verhaltensweise perfekt hinein. Heute sind nämlich alle patriarchale Religionen weit entschärft, bis auf den Islam. Der Islam allein hat seine exzessive patriarchale Verhaltensweise, den Missbrauch gegen die Natur, gegen Frauen beibehalten und sogar verschärft. Alle anderen patriarchalen Religionen haben im 20. Jahrhundert einen Entschärfungsprozess zugungsten der Wiederentdeckung der Natur (also der alten Prinzipien und Dogmen der matriarchalen Religionen) gemacht. Nur der Islam hat sich noch mehr radikalisiert, noch mehr patriarchalisiert. Er ist die perfekte Religion des Mordens, des Soldatentums, der Entkörperlichung und absoluten Vergeistlichung.
Und hier passt schon der Titel des PI-Artikels: Die Große Mutter Natur läßt sich das nicht gefallen, was man dort ihr antut. Sie rächt sich einfach!
Damit schließt sich der Kreis auf allen Ebenen: der Mythologie, der Religion und der Realität gleichfalls. Übrigens, wer nach noch einem abschließenden Element dieses Kreises sucht, dem sei gesagt, dass der islamisch-jüdische Abscheu vor dem Schwein genau hierhin verwurzelt ist: Als patriarchale Religion verabscheute man zutiefst die Beiwerke der matriarchalen Religion.
Und die Kaaba gehört Mir!
(bzw. meiner Mama, der großen Kybele)
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Ja, das klingt genial einleuchtend, wenn es denn stimmt: daß der absurde hysterische Schweinehaß der Mohammedaner, und der Juden, der Haß auf die vorhergegangene matriarchale Kultur ist, also auf ihr Symbol. Fast hätte man selber draufkommen können, indem man sich fragt, was denn plausiblerweise einen solchen hysterischen Haß auslösen kann, denn daß es dabei nicht um Schweine geht, hätte man sich denken können, es muß etwas sein, was grundsätzlicher ist.
Das Christentum als kleinem Vasall des Judentums ist es also nicht gelungen, den Schweinehaß aufrecht zu erhalten? Es heißt ja, das Christentum mußte im Zuge seiner Massenausbreitung ne Menge urreligiöse (natürlich nicht: heidnisch) Elemente bestehen lassen, um sich bei den Massen anbiedern zu können. So wurde also auch bez. Schweinen ein Zugeständnis gemacht.
P.S.:
Andre-Werbung?
Das mit den Schweinen war auch vom Lebensraum abhängig, deswegen hätten die Urchristen keine Chance gehabt, etwaige Schweineverbote durchzusetzen: Europa war eine stark bewaldete Gegend und vielerorts waren die Schweineherde sicheres Reichtum und lebenswichtige Nahrungsmittel, gerade in den harten Wintern. Dagegen war das vordere Orient stark verwüstet im 1. Jahrtausend v. Chr. (genau die Zeitentwende zum Patriarchalismus!)
Aber in der jüdischen Mythologie wird diese Sache mit den Schweinen wiederholt sichtbar, u. a. bei Absalom, dem Verlorenen Sohn. Der verbrachte nämlich seine schlechte Zeit irgendwo bei einer matriarchalen Sippe unter den Schweinen (so ähnlich heißt es, ich müßte mal nachschauen).
Andre-Werbung.
Wir verlinken keine PI-Themen mehr, wo diese Spam-Links enthalten sind.
Warum kann dieser "Klickwerber " nicht direkt verlinken??
Unsere Freunde und Bekannten haben kein Problem unseren
Blog "Offen " zu verlinken, wer dann interessiert ist unsern Arikel zu lesen, wird das selbst entscheiden.
Hab ich noch nix davon mitgekriegt, ist das nur manchmal?
@ Pit, #1, #4; @ Dolomitengeist, #3; @ all
Es gibt auch kulturelle Bereicherung von Blogs durch uneigennützige, völlig objektive, freundlich und diskret formulierte Leseempfehlungen, wie sie z.B. gerne der Eine oder Andre für Artikel in einem Forum gibt, in dem man zufällig auch selbst "Supermoderator" ist.
Dies scheint die logische Fortsetzung einer steilen, unaufhaltsamen Polit-Karriere zu sein, die bei der Jungen Union begann, über die REPs weiterging, wo der Eine oder Andre einen erdrutschartigen, spektakulären Erfolg als Bürgermeisterschaftskandidat
http://www.dollbergen.de/index/menuid/6/reporeid/31
feierte und als Werbe-Ikone, Sympathie- und Hoffnungsträger für die profesionellen Parteien und Supermoderator in einem weltbekannten Qualitätsforum ihren vorläufigen Höhepunkt hat.
Das Erfolgsrezept lautet grundsätzlich so: Es wird ein bewusst einfach gehaltener, auch für politische Laien leicht verständlicher Kurzbeitrag erstellt, der nicht unbedingt allzuviel mit dem Eingangsthema des Blogs zu tun haben braucht.
Um die Aufmerksamkeit der Leser zu erreichen, werden kreative Schreibweisen und Interpunktionsregeln professionell eingesetzt.
Die dadurch erzielte Aufmerksamkeit wird dann wiederum auf Beiträge im weltbekannten Qualitätsforum gelenkt, was dort eine hohe click-Quote sowie ein Heer neuer begeisterter Stammleser und Kommentatoren garantiert. Nun, Alexa oder andere Dienstleister zur Messung der Attraktivität einer Site können diesen Erfolg nicht unbedingt zahlenmässig verifizieren, aber die können eben auch den Sympathie-Effekt nicht so richtig bewerten.
Darf ich im Gegenzug auch mal einen Link geben? Ich entschuldige mich auch damit, dass dessen Inhalt zum Thema passt und ich ihn nicht in einem Linktext verstecke:
http://gruene-pest.net/showthread.php?t=285201
Dies ist aber nur eine kleine Auswahl.
Ein neueres Beispiel:
http://www.pi-news.net/2009/09/exiliraner-kritisieren-ard/
http://www.pi-news.net/2009/09/deuts...asris-familie/
Man sieht, dieses Thema Rechte und Pflichten von Dhimmis im Islam ist vielseitig einzusetzen und keineswegs auf PI beschränkt, nein, auch kewils Leser sollen ihre Freude daran haben:
http://fact-fiction.net/?p=2931#comment-102236
Leider findet diese Art der Sympathiewerbung nicht überall Anklang, so z.B. bei Wilhelm Entenmann:
http://fact-fiction.net/?p=2469#comment-85054
sowie bei weiteren Kommentatoren im gleichen Thread.
Einen Link zum gleichen weltberühmten Intellektuellenforum wie im Nick von Andre findet man übrigens auch bei Qualitätsbeiträgen von Biker und Toranaga sowie bei "Lizard" (fact-fiction) sowie bei einer gewissen "Lakritzschnecke" (PI), wobei mich die beiden Letzteren verblüffend an die PISA-zertifizierte Qualitätsübersetzerin "Liz" erinnern...
Das gleiche Mass an ungeteilter Anerkennung und Bewunderung, wie sie Andre geniesst, wird anderen Sympathiewerbern für das Qualitätsforum nicht immer zuteil:
http://fact-fiction.net/?p=2751#comment-94841
Ich war früher ein begeisterter Leser von PI. Dank der netten, rücksichtsvoll, sensibel und dosiert eingesetzten Lesetips von Andre et al. meide ich den Kommentarbereich nach Möglichkeit und kommentiere selber nur noch selten dort.
Ich kann es einfach nicht mit ansehen, wie uneigennützig sich Andre engagiert und sich dabei verausgabt.
Und aufregend ist es ebenfalls, wenn man den Links folgt.
So heisst es z.B. auf der Startseite eines weltbekannten Forums:
Zu erwarten, wie eine solche "Klatsche" ausfallen wird, spannt den geneigten Leser doch zu sehr auf die Folter.
Ok, danke, Major, hab ich nicht so mitgekriegt, lese auch nicht so viel in PI Kommentaren, bei kewil eher, da isses mir aber nicht so aufgefallen. Klar, kann sein, daß das zielgerichtet und kampagnenartig betrieben wird. Wat willste machen? Ich nehm´s halt mal zur Kenntnis.
UPDATE:
@ Pit, #6:
Auch bei kewil war man nicht faul:
http://fact-fiction.net/?p=2919#comment-101876
http://www.pi-news.net/2009/09/schwere-krawalle-in-bruessel/?wpc=all#comments
Anmerkung: Bei PI ist Andre jetzt wieder Proamerikanisch, bei "Deutschlandpolitik" war er ja gerade deswegen geschimpft worden und hatte dieses unabdingbare charakteristische Merkmal einige Zeit lang weggelassen. (Seit wann schreibt man Adjektive wie Proamerikanisch mitten im Satz gross? Habe ich da eine Stufe der Rechtschreibreform verpasst?)
Genial! Andre hat neues Sprichwort gefunden.
freeman17 hat den Artikel Die Döner-Connection bei
http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/09/21/die-doner-connection/
gefunden und bei dem weltbekannten Qualitätsforum einkopiert.
Andre wirbt also bei kewil und PI - für Madrasa of TIME? Nein, nicht ganz:
http://fact-fiction.net/?p=2937#comment-102387
http://www.pi-news.net/2009/09/mutiger-offenbacher-rettet-15-jaehriges/
Qualitätskommentare vom ultimativen Mastermind des weltbekannten think tanks, hier zunächst eine innovative Formulierung:
http://fact-fiction.net/?p=2916#comment-101790
und hier brillante Politik-Analyse und in-depth research von einem Insider, der es ja schliesslich wissen muss:
http://www.pi-news.net/2009/09/die-gruenen-sind-scheinheilig-und-unwaehlbar/?wpc=all#comments
Für Unermüdliche noch etwas aus dem Archiv:
http://fact-fiction.net/?p=2925#comment-102061
http://fact-fiction.net/?p=1955#comment-65856
http://fact-fiction.net/?p=1956#comment-65863
(To be continued...)
[...] es fällt dem christlichen Glauben aufgrund dieses Ursprungs leichter, es wieder zu schwächen. Zu http://www.kybeline.com/2009/09/23/der-schweinegott-war-eine-gottin/#more-7456 Meine Unterstützung hat Kybeline, wenn sie sagt: “Die Kaaba gehört mir!” Klasse [...]
Major... was auch immer jetzt absichtsvoll manipulativ sein mag an diesen Leuten, ihre Kommentare sind ja soweit richtig. Weiß also nicht, wo das Problem sein soll. Sicher, es wird transportiert, daß antimohammedanisch automatisch proisraelisch heißen müsse. Vielleicht wird auch wieder mal versucht, durch etwas krasse Ausdrücke Mohammedanismus-Kritik als eine Sache von schrägen Typen zu diskreditieren, die üblichen Zersetzungsmethoden eben. Aber ansonsten sehe ich wenig, was ich da beanstanden würde.
Du masgst deine Gründe haben, diesen Leuten skeptisch gegenüber zu stehen, aber für den Außenstehenden erschließt sich das, aus den Äußerungen dieser Leute, nicht, scheint mir.
[...] respirar por solidaridad con el projimo y para no propagar esta terrible pandemia! Y algo mas : La diosa de la Kaaba pudo haber sido una cerda! De acuerdo a recientes investigaciones esta misteriosa y oculta diosa tiéne su orígen en la diosa [...]