Türkische Radikale gegen Bethoveen und Tschaikowsky
Topkapi: Der elendste europäische Herrscherpalast, den ich je gesehen habe. Absolut kein Baustil, nur eine ansammlung von planlos erbaute Wohn- und Nutzräumen.
Es sollte ein schöner, gediegener Abend in edler Ambiente werden. Etwas, womit die Türken zeigen wollten, dass sie an die Weltkultur Interesse haben, dass sie sich daran beteiligen wollen. Ähnliche Signale senden immer wieder die arabische Herrscherhäuser, wenn sie die besten Meisterwerke des Abendlandes in Dubai ausstellen, oder wenn die Saudische Königin abendländische Balett-Ensembles in Riad auftreten läßt. Nur dass die breite Masse der Moslems es anders sieht. Sie lehnen die abenländische Kultur ab, weil es einfach nicht zu ihnen passt. Ein Motiv finden sie immer wieder, was sie bei solchen Veranstaltungen akzeptieren können:
Rechtsxtremisten haben versucht, ein Klavierkonzert auf dem Gelände des historischen Topkapi-Palast in Istanbul zu stürmen. Grund: Das Konzert wurde von einem Weinhersteller gesponsort – am ehemaligen Herrschersitz der muslimischen Osmanen sei das eine Beleidigung.
Eine Kleinigkeit soll man dabei beachten: Die radikalen Türken regten sich nicht wegen der Beleidigung eines islamischen Heiligtums auf. Nein. Diesmal ging es um jenen einstigen Machtzenturm, aus dem heraus die türkische Sultane die Eroberung und Verjochung Osteuropas betrieben, wo die vielen Genozide gegen Armenier, Griechen und andere osteuropäische Völker beschlossen und befohlen wurden.
Diese Leute wollen auch heute nicht den Dialog mit uns, sie wollen ihre Macht wieder haben, ihre Eroberungstouren fortsetzen. Sicher gibt es auch Türken, die die Sultane von eins der Geschichte zuordnen und sich an die Erbschaft der Kulturvölker Europas beteiligen wollen. Aber sie geraten immer ärger in Bedrängnis. Die wilden, fanatischen Türken rücken immer stärker an die Macht.
Die Proleten standen der Splitterpartei BBP nahe, die schon häufiger mit aggressiven Aktionen auf sich aufmerksam machte und deren Mitglieder in den Mord an dem armenischstämmigen Journalisten Hrant Dink verwickelt gewesen sein sollen. Die BBP dementierte, dass sie die Aktion geplant habe, verteidigte sie aber als "demokratische Reaktion" auf den Weingenuss im Palast.
Gegner der islamisch-konservativen Regierung in Ankara sagen, der Angriff auf das Konzert sei Folge einer Islamisierung. "Soweit ist es mit der türkischen Republik schon gekommen", erklärte ein regierungskritischer Verband. Kritiker werfen Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan vor, den Laizismus in der Türkei zu unterwandern, um einen islamischen Gottesstaat errichten zu können, was die Regierung zurückweist. Die Ereignisse vom Wochenende seien ein "Angriff auf die Republik" gewesen, sagte Sefik Büyükyüksel, der Ehemann der Pianistin Biret. Tagesspiegel
Und sie halten uns für "Barbaren". Wahrscheinlich sehen sie nur ihre dreckige Mörder-Vorfahren als Edel an, wie jedes Kriegervolk. Und nur den Islam als "Kultur"! Wie großartig, wenn dieses "Kulturvolk" Teil der EU wird!
also wenn ich ehrlich sein soll:
Sie sind nicht besser als die Menschen, die sie kritisieren.
Sie sehen Ihre Kultur auch nur als die “wahre”.
Sie vergessen jedoch, dass die europäische Kultur nicht vom Himmel gefallen ist, sondern sie sich erst im Laufe der Zeit entwickelt hat. Ja, viele berufen sich auf die Griechen. Und die Griechen sahen sich vieles von Zarathustra ab. Seien es die ersten Zivilisationen, seien es die Religionen (auch die christliche), sei es die Philosophie, sei es Medizin oder die Wissenschaft. Vieles ist im Morgenland entstanden. Sie haben die Grundlagen dafür geschaffen, während die Menschen hier im Morgenland noch Sammler und Jäger waren.
Bedenkt man, dass in Spanien die Frauen erst in den 80ern des 20. Jahrhunderts das Wahlrecht erhalten haben.
In Liechtenstein dürfen Frauen gar nicht erst wählen.
Also: Menschen die auf die deutsche Kultur schimpfen kann ich gar nicht haben.
Genauso wenig deutsche, die auf andere Kultur schimpfen.
Man sollte das Beste aus jeder Kultur nehmen.
Und stets versuchen gemeinsam das Böse aus der Welt zu schaffen.
Fangen wir an: Schaffen wir die Männer ab.
Das größte Übel der Welt. Gewalt, Machtgier, Muskeln und nichts dahinter.
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häää?!!! War es nicht von den Ainus?
Wenn man keine ahnung von Architektur hat dann ist Istanbul allgemein keine Istanbul fährt dann ist man im Orient und da gehört sich kein beethoven oder Mozart.