Politische Randale in Hamburg

In Hamburg randallierten wieder mal wildgewordene Linke und zerstörten das Eigentum derer, die sie eigentlich mit ihren Steuergeldern durchfüttern:
Dieses Mal haben die Täter jedoch heftiger zugeschlagen als sonst: Von zwei der drei betroffenen Geschäfte und Büros ist fast jede Scheibe zerstört. Nach Polizeiangaben haben die Täter insgesamt 37 Scheiben mit Steinen und Hämmern eingeschlagen. Der Schaden beläuft sich auf mehr als 40 000 Euro. Eine Woche vor dem umstrittenen Schanzenfest am 4. Juli spitzt sich die Lage im Stadtteil zu.
Und das ist nicht zum ersten Mal. Dieses Jahr haben diese wilden Zerstörer bereits 65 mal zugeschlagen. Wer genau diese Feinde der Gesellschaft sind, wird nicht gesagt, obwohl die Polizei sicherlich einige Vermutungen hat:
Die Polizei geht von einer politisch motivierten Tat aus. Der Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen.
Immer wieder geraten vor allem die neuen Geschäfte der Schanze ins Visier linker Gruppen, die sich gegen die "Yuppisierung" des Stadtteils wehren. Farbbeutel-Anschläge und Steinwürfe gehören fast schon zum Alltag - aufgeklärt wurde kein einziger Fall.
Noch erschreckender klingen solche Darstellungen:
Offiziell wollen die Ladenbesitzer sich nicht äußern - offenbar aus Angst vor weiteren Taten.
Vorbeilaufende Kinder sprechen von "vielen Einbrechern", als sie die zerstörten Scheiben sehen. Schanzenbewohner René Rakebrand (31) will die Tat nicht beurteilen, kritisiert aber die Veränderung des Stadtteils Hamburger Abendblatt
Das klingt doch nach einer Gesellschaft, die sich von den Mitteln der Demokratie und des Rechtstaates längst verabschiedet hat. Der Rechtstaat bedient die einen, die Gewaltaktionen der Steinewerfer die anderen. Dazwischen regiert die Angst, wie in einem Mafia-Staat. Und dazwischen wachsen Kinder mit dem Eindruck auf, dass solche Gewaltaktionen normal sind, dass sie der gängige Weg für die Konfliktlösung darstellen. Rechtsextreme werfen vielleicht Steine gegen die Entfremdung ihres Wohnraums durch Zuwanderung, Linksextreme gegen die Entfremdung durch Kleiderläden und Rotweinrestaurants für linksintellektuelle und linksliberale Gutmenschen.
Der Schanzenfest am 4. Juli steht an.
Die reichen Zecken, die glauben, mit einer türkischen Aushilfskellnerin (natürlich ohne Kopflappen) in ihrer Schickimicki-Bar bewiesen zu haben, dass Multikulti funktioniert, die sind kein Stück besser als die armen Zecken. Sollen sie sich ruhig gegenseitig zerlegen, egal ob arm oder reich, Zecke bleibt Zecke.
Im Stadtteil Wilhelmsburg (“IBA-Zone”) will die “HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung” mittels einer sog. “Universität der Nachbarschaften”, UdN, eine “polyvalente Einrichtung” schaffen, die “sowohl Labor und Baustelle als auch Bühne, Interaktions-Lern-Raum und Community Center” ist. Damit soll den Anwohnern u.A. die Angst vor der “Gentrifizierung” genommen werden. In einschlägigen Kreisen und Diskussionsgruppen werden bereits Parallelen zwischen “der Schanze” und ausgewählten Gegenden im Wilhelmsburger Westen gezogen.
Man mag die IBA naheliegenderweise für eines der größten Milliardengräber der kommenden Jahre halten – Gewaltorgien autonomer Anhänger “diffuser anarchistischer und kommunistischer Ideologiefragmente” (Verf.SchutzBericht2008) wünscht man dem Stadtteil jedoch nicht. Ob “Gewaltorgien” allerdings durch das dort zur Zeit entfaltete höchst politkorrekte Kasperltheater (siehe o.g. Beispiel) gänzlich verhindert werden, gleicht wohl eher der Quadratur des Kreises.
Wirklich etwas bessern muss sich in dem Viertel aber ohne Zweifel: Der öffentliche Raum sollte von Frauen wieder gleichberechtigt und angstfrei nutzbar sein. Kinder sollten bei der Wahl ihrer Spielplätze nicht nur die Entscheidung zwischen hundekot-kontaminirten Grünflächen oder herumrasenden Orientalen haben. “Herumziehenden Gaunern” sollte durch geeignetere Maßnahmen der Unterschied zwischen Mein und Dein klar gemacht werden. Die Omnipräsenz neuer Mitbürger, die Ihnen eigenen “kulturzpezifischen Umgangsformen” und die Vielzahl der von ihnen benutzten Einrichtungen bereichern das Viertel mittlerweile mit einer allgegenwärtigen bedrückenden und eisigen Atmosphäre. Autochthone Bevölkerung muss sich zunehmende Einschränkung ihrer Lebensräume durch “südländische” Frechheiten gefallen lassen; usw. Im Bemühen, die klare Ansprache dieser handfesten Probleme politkorrekt zu vermeiden, mutet die IBA-Propaganda interessierten Mitmenschen sowie den Anwohnern ebenso teure wie unsägliche mentale Gymnastik zu. Das ist angesichts der Probleme im Schanzenviertel kein gutes Ohmen für die Zukunft des Reiherstiegs. Rotwein und Latte sind keine wirksamen Mittel gegen politisch aussenstehende Steinewerfer, orientalische Messerstecher oder mit illegalen Schusswaffen ausgestattete Mafiosi. Hier ist weniger die viel zu oft geprügelte Polizei, sondern eher die Judikative gefragt. Unsere Gerichte haben rosige Zeiten vor sich, und können ihr Ansehen in der Bevölkerung erheblich steigern, wenn sie deutlicher dem Guten zum Schutz und dem Bösen zur Abschreckung und Erziehung dienen würden, indem Täter und Tat angemessene Maßnahmen verordnet würden. Um der im Artikel beschriebenen Gewalt zu begegnen, brauchen wir nicht noch mehr Bemühungen staatlicher Exekutive, sondern eine innere Reform bei Richtern und Justizangestellten. Gerade Richter und Gerichte sind angesichts der aktuellen Lage zu meines Erachtens sehr entscheidenden Figuren geworden, die zukünftig viel stärker beachtet und diskutiert werden müssen wenn es gilt, die zersetzenden Auswirkungen von menschenverachtendem Werterelativismus und überheblicher juristischer Gutmenschentümelei umzukehren.
Ich weis gar nicht wieso sich die Menschen so aufregen… das ist die einzige Sprache die, diese faschistischen Politiker verstehen. Natührlich ist das kein gutes Mittel um seinem Protest gewicht zu verleihen, aber ist verdammt nochmal notwendig! Die Mitschuld an solchen Eskalationen liegt auch bei den Politikern, hätten sie auf unsere friedlichen Proteste reagiert, wäre es nie soweit gekommen. Aber das haben sie nicht. Jetzt, da es zu Gewalt kommt merken sie, dass wir es ernst meinen und jetzt plötzlich fangen sie an, zu überlegen, das Schanzenfest zu verbieten. Sie sollten sich damit beeilen, denn das waren nicht die letzten Ausschreitungen! DAS ist unsere Antwort auf ihre Politik, eine Menschenverachtende, Kapitalistische Gesellschaft ist manchmal nichtmal die Steine wert, die dort geflogen sind. Protest ist eine Sache, wenn dieser aber den feinen Herren am Ars.. vorbeigeht leisten wir eben Widerstand und diesesmal waren wir erfolgreich.
solidarische Grüße
edit: Ich freu mich schon auf die Bundestrojane auf meim Rechner