Dingsbums der Vielfalt in Straubing ohne CSU

Ich bin durch eine befreundeten Bloggerin schon vor längerer Zeit auf den Ausdruck "Charta der Vielfalt" sensibilisiert worden. Sie hatte sich mit dem Thema ausgiebig beschäftigt, fand heraus, dass bereits 10-jährige Schuldkinder von irgendwelchen Gutmenschenorganisationen im Rahmen des Programms "Charta der Vielfalt" indoktriniert werden und wenn Eltern Einsicht in das Material haben wollten, wimmelte man sie ab. Ich habe sogar geholfen, indem ich dieses gewisse Material damals zuschicken liess und den besorgten Eltern weiterleitete.

Es scheint bei dieser Jagdgesellschaft auf Nazis um denselben oder um einen ähnlichen Dingsbums der Vielfalt zu gehen, zumindest nach dem Foto zu urteilen.

Bei dem Vergleich der Texte mache ich es mir viel schwerer, das gebe ich zu. Es handelt sich um solchen Texten, die mir während meiner Kindheit in einem kommunistischen System gelehrt haben, wie man abschaltet, wie man nur vollautomatisch wie in Trance bestimmte Ausdrücke registriert und diese irgendwann wie ein Papagei wiederholt. Wenn man sie einmal durchlesen will, muß man sich dreimal zwingen. Und ich gehe jetzt erst mal mir was zum trinken holen. So. Bin wieder zurück.

Ja, es scheint eine Verbindung zwischen den zwei Angelegenheiten zu geben, man findet sie wiederholt neben einander. Also Straubing wurde im Rahmen dieses Programms Charta der Vielfalt zu einem Ort der Vielfalt gekürt.

Dabei bekommt der uninteressierte Leser einen ganzen weltfremden Diskurs mit diesen oben erwähnten vollautomatischen Ausdrücken: viermal Rechtsextremismus, ein paar mal Fremdenfeindlichkeit, dreimal das Wort Integration, Faschismus, NPD, dreimal Migration usw.

Ach ja, da ist was:

In Straubing, so erinnerte das Stadtoberhaupt, würden 16 Prozent der rund 45.000 Einwohner mit einem Migrationshintergrund leben. Die 3.400 ausländischen Mitbürger würden sich aus knapp 100 verschiedenen Nationalitäten zusammensetzen. Wörtlich stellte Pannermayr fest: "Gemeinsam mit den ca. 3.500 und Aussiedlern bilden die Migranten in Straubing eine große Bevölkerungsgruppe, die maßgeblich zur gesellschaftlichen, religiösen und kulturellen Vielfalt der Bevölkerung der Stadt Straubing beiträgt.

Ich kann euch versichern, dass das ein weltfremdes  grünkommunistisches Märchen ist.  Diese Zahlen bilden nur auf dem Papier der Charta der Vielfalt irgendwas mit einander zusammen. In der Wahrheit sind die meisten gegen einander und sind stinkesauer, wenn man sie zusammen in einen Topf schmeißt. Garantiert wollen die Aussiedler nichts mit den türkischen Migranten "gemeinsam" bilden. Die Aussiedler wohnen bevorzugt in bestimmten Gegenden, die türkischen Migranten in anderen. Sie mischen sich nicht mal in denselben Gaststätten mit einander.

Und noch krasser ist die Vorstellung, dass die Moscheen mit den Synagogen was gemeinsam hätten, dass nur die böse NPD hier Spielverderber wäre, oder gar die CSU, die von dieser wunderbaren Preisverleihung ferngeblieben ist.

Ferner besteht in der Gäubodenstadt seit über 100 Jahren eine Synagoge als Mittelpunkt der jüdischen Gemeinde Niederbayerns."

In der Straubinger Moschee treffen sich nicht nur türkische Muslime, sondern auch ...

Und hier am Schluß steht die böse CSU (zusammen mit der NPD) am Pranger:

Am Rande der Veranstaltung kam unter einigen Teilnehmern auch Kritik auf. Bereits bei dem am selben Tag stattgefundenen Demonstrationszug gegen die NPD und deren Bayernfest hatten sich der Oberbürgermeister und die CSU nicht beteiligt. Beim Empfang glänzte die CSU-Fraktion ebenfalls mit Abwesenheit. Der Grünen-Stadtrat Erhard Grundl bedauerte es, dass sich die Union "an diesem Ort der Vielfalt" erneut ausgeklinkt hat

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4 Kommentare:

  1. burgfee schrieb am 10. Juni 2009 um 20:31:

    Die *Charta der Vielfalt* versucht in erster Linie (so sehe ich das mittlerweile) über Firmen Leute aus der Mittelmeerunion ins Land zu holen. Die BlueCard wurde hierfür ins Leben gerufen. (Meine Unterstellung) damits nicht so auffällt, daß es primär um das Reinholen von Muslimen geht, schmückt man sich mit dem Gleichstellungsgrundsatz, bezieht Schwule, Behinderte und Ausländer im Allgemeinen mit ein und erklärt (erklärbar auf den zweiten Blick), daß Muslime zu der besonders benachteilgten Gruppe gehören und somit verstärkt gefördert werden sollen.

    Großkonzerne bis runter zu Kleinunternehmern werden angeworben, Stimmen fordern Quotenregelungen, damit die Aktion auch Biß bekommt.

    Ich habe gelesen, daß die Unterzeichner sich verpflichten,
    - Einblicke in ihre Interna zu gewähren
    - Rassismus zu melden
    - an Fortbildungskursen der Charta teilzunehmen.
    u.a.

    Ich meine, ich hätte es direkt auf der Webseite der Charta der Vielfalt gelesen, wenige Tage nachdem in der Grünen Pest drüber diskutiert wurde, diese Stasimethoden angeprangert wurden, war der Text verschwunden, ich konnte ihn icht mehr finden, die Auflagen sind nun nicht mehr konkret aufgelistet. Da könnte sich eine direkte Anfrage nach den Teilnahmebedingungen lohnen.

    Das Ganze läuft nach einem angelsächsischen Konzept. Es liegt nahe, daß dieses vom British Council erstellt wurde, da diese die Charta der Vielfalt unterzeichneten und lobpreisen.

    Heikel wirds, wenn man erfährt, daß das für Kindergärten Schulen, (staatliche) Erziehungseinrichtungen nach einem Konzept des british Council arbeiten müssen, Rassismus muß dann an die Behörden weitergemeldet und abgestraft werden.

    Rassismus ist es demnach, wenn schon Kleinkinder scharfe Speisen ablehnen und Pakistani, statt asian sagen, all das wird geahndet. Während die *Asians* unbehelligt langweiliges schwach gewürztes Essen nicht essen brauchen.

    Rassismus melden klingt erst mal nicht schlimm, wenn man aber auf zb wikipedia liest, dass Rassismus in Firmen existenzvernichtend bestraft werden soll, kann man erahnen daß da eine riesige Hexenjagd losgetreten wurde.

  2. burgfee schrieb am 10. Juni 2009 um 20:38:

    Soweit ichs in Erinnerung habe, wars nicht direkt die Charta der Vielfalt, die die Schulumfrage umsetzte, der Wind bläst jedoch aus der gleichen Richtung: Unter dem Vorwand, unsere Stadt soll schöner, sicherer und gemütlich werden, wurden die Eltern angeschrieben, Die konkreten Fragen zeigen eindeutig, daß es darum nicht wirklich geht, sondern vielmehr sollte herausgefunden werden in welchen Familien offener oder versteckter Rassismus zu finden ist.

    So wie die WTO sog *Handelshemmnisse* abbaut, um vergiftete Lebensmittel an die Menschheit zu bringen, ihre menschenverachtende Bevölkerungsreduktionsagends durchzusetzen (80% der Weltbevölkerung sollen eliminiert werden … kann man zb auf infokrieg.tv erfahren, im Film *ENDGAME deutsch* – einfach googlen und auch in vielen anderen Quellen kann man das lesen)…

    .. geht man hier gegen Einwanderungs/Islamisierungshemmnisse vor.

    Statt offenem Dialog werden Stasimethoden bevorzugt.

  3. burgfee schrieb am 10. Juni 2009 um 20:43:

    Und noch was…

    Die *Charta der Vielfalt* ein ein Geschwisterchen bekommen:

    *Orte der Vielfalt*

    http://www.orte-der-vielfalt.de

    Jetzt ist die Hierarchie klar,

    Oberorganisation *Vielfalt tut gut*
    -> darunter *Orte der Vielfalt* und auch die Schulumfrage *Wohlfühlorte*.

    *Charta der Vielfalt* vermutlich auch.

  4. burgfee schrieb am 10. Juni 2009 um 20:49:

    Ergänzend noch:
    Man kann davon ausgehen, daß die Unterzeichner der *Orte der Vielfalt* demnächst gedrängt werden, (primär muslimische) Einwanderer aufzunehmen, quasi als Beweis, daß sie auch wirklich nicht rassistisch sind.

    Warum primär muslimische? Weil die angeblich besonders benachteiligt sind und die EU 70 Millionen Einwanderer anwirbt, 20Mio aus der MittelmeerUnion, weitere 50 Mio aus Westafrika, Jeder der angeworbenen darf selbstverständlich seine bis zu 4 Ehefrauen und dazu Kinder etc mitbringen… die EU hat derzeit 700Mio Einwohner. Die Agenda der MU-Anwerbung ist auf 20 Jahre angesetzt.

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