Der Rendsburger Muezzin will laut über die Stadt gockeln

Rendsburg liegt weit oben im Norden und hier irgendwo bei Kiel. Hier bauen türkische Gläubige seit 10 Jahren an einer Moschee, mit einem hohen Minarett. Jetzt, wo das Gebäude so weit ist, wollen sie gern ein Mikrofon anbringen und laut über die Dächer der Stadt ihre islamische Rufe hinausgockeln. Im Namen der Religionsfreiheit, versteht sich.
„Hier oben wollen wir die Lautsprecher anbringen“, sagt Mercan Mergen, der zweite Vorsitzende des Islamischen Zentrums. „Der Ruf gehört zum Gebet.“ Seit einem Jahr liegt das Gesuch der Rendsburger und Büdelsdorfer Muslime im Rathaus. „Bei diesem Antrag handelt es sich um eine bauaufsichtliche Angelegenheit“, sagt Frank Thomsen, der Rendsburger Bauamtsleiter. Grundsätzlich dürfen die Muslime auf dem Dach ihrer Moschee zum Gebet rufen. „Schließlich gibt es Religionsfreiheit“, sagt Thomsen. Doch wann und vor allem wie laut der Muezzin in arabischer Sprache rufen darf, müsse geregelt werden. Kurz nachdem der Antrag im Rathaus eingegangen war, forderte die Stadt ein zusätzliches Lärmgutachten.
Fünfmal pro Tag sollen gläubige Muslime beten. Da zwei dieser Gebete auf die Nacht- beziehungsweise frühen Morgenstunden entfallen, wird zu dieser Zeit der etwa dreiminütige Ruf des Muezzins mit Sicherheit nicht über die Dächer der Anwohner schallen. „Wir gehen davon aus, dass wir dreimal am Tag rufen dürfen“, sagt Mercan Mergen. Zu welchen Zeiten der Muezzin öffentlich zum Mittags-, Nachmittags- und Abendgebet ruft, richtet sich nach dem Stand der Sonne. Kieler Nachrichten
Hm. Ist es nicht ein wenig zu viel Religionsfreiheit? Wozu noch sonst berechtig dieser Artikel 4 im GG? Dürfen diese Türken dann mich auch noch zwingen, mich zu verschleiern, da meine haare ihre fromme Religion stören? Irgendwann, irgendwo muß auch die Religionsfreiheit ihre Grenzen haben. Echte Gockel dürfen nicht mehr über unsere Dächer gockeln, aber die Türkengockel. Wir könnten es vielleicht von den Schweizer erlernen: Kein Minarett, kein Muezzin. Oder noch besser: Kein Islam, keine Islam-Probleme!
Sind wir mal wieder den Intoleranten gegenüber tolerant. Es muss halt nur noch das “Mengengerüst” geklärt werden.
Das sich Glockengeläut und Muezzinruf nicht ins Gehege kommen, wird man sicher auch zufriedenstellend regeln. Wann werden sie gleichrangig sein? Und wann wird das Läuten zu einer Beleidigung für die “Rechtgläubigen” werden?
Die sollen erst mal wieder in der Türkei und in Saudi Arabien gleichrangig sein. Dann reden wir weiter.
[...] Reicht man ihm den Finger, nimmt er die ganze Hand. Hat er erst die Hand, grabscht er den ganzen Arm. Hat er den Arm, liegt man in seinen Armen. Liegt man in seinen Armen, bekommt man keine Luft mehr: http://www.kybeline.com/2009/05/26/der-rendsburger-muezzin-will-laut-uber-die-stadt-gockeln/#more-46... [...]
Moscheen wollen sie, dürfen wir Christen im Ausland (Türkei etc.) Kirchen erbauen? Den Aufschrei möchte ich hören, die Ungläubigen wollen eine Kirche erbauen…
Wernerin du achsoschlauer Mensch, in JEDEM islamischen Land gibt es Kirchen! Ich hasse es wenn dumme menschen keine ahnung haben und dann so einen müll schreiben
@ Adolf:
…so so – in allen islamischen Ländern gibts also Kirchen – glaubst Du das allen Ernstes???
Wieviele sind es denn in Saudi Arabien, und wieviel im Jemen?
Hutzelmännlein, der Adolf…räusper…meinte doch bestimmt
Kirschen – und NICHT Kirchen ….oder so!