Integrationsminister: “Kein Kommentar zum Kopftuchverbot”

Leute, ich kann  auch sehr derb fluchen, und soeben hättet ihr mich hören können.  Und zwar war es wegen dieser Aussage der Schulministerin Barbara Sommer und des Integrationsministers (Islamisierungsministers) Armin Laschet: "Kein Kommentar zum Kopftuchverbot":

Als Kommissionsmitglied hatte sich die Feministin Alice Schwarzer mit einem Verbot von Kopftüchern an Schulen durchgesetzt. „Kein Kommentar zum Kopftuchverbot”, heißt es dazu aus den Presseabteilungen von Schulministerin Barbara Sommer und Integrationsminister Armin Laschet.

Das ganze Drum und Dran mit Alice Schwarzers Empfehlung und die Mieinungen verschiedener Leute dazu kann man im Artikel lesen:

Zukunftsbericht NRW: Empfehlungen mit Zündstoff.

Mir geht es nur um die Aussage dieser zwei Minister dazu. Es ist genau die Haltung aller zuständigen Politiker und Behörden, wenn wir ihnen klare Fragen zum Thema Islam, Islamisierung, Integrationsweigerung der Moslems u. ä. stellen: Sie wimmeln uns ab, als ob wir nicht das Volk wären, die wir sie wählen und mit den Steuergeldern unserer Arbeit sie  ernähren, sondern gleich so, als ob wir irgendwelche freie Journalisten aus irgendwelcher kleinen fernen Piratenrepublik Tortuga kämen und sie mit lästigen Fragen plagen und wir sie dabei aus dem Konzept bringen, sie daran hindern, ihre gut vorbereitete Propagandasätze an die dumme deutsche Öffentlichkeit abzuleiern. Diese Haltung erleben meine Mitstreiter und ich ständig, in allen Formen und Varianten.

Als wir mal eine Petition für die Änderung des Baugenehmigungsverfahrens bei Moscheen eingereicht hatten, bekamen wir aus NRW folgende Antwort: Es ist unser Recht, eine Petition einzureichen und der Landtag muß sie annehmen, aber der Landtag ist nicht verpflichtet, einen Beschluß darüber zu treffen - mit klaren Worten, man ist nicht verpflichtet, ja oder nein zu sagen. Der Landtag kann sich darüber auch ausgiebig ausschweigen, wenn es  so beliebt.

In diesem Frühjahr hatte ich meine Fragen zum Thema Islam und Moscheebau an einige Kandidaten und Parteien in Stuttgart gerichtet. Die Damen von der CDU hatten mir sehr freundlich am Telefon gesagt, dass ich ihnen meine Frage per Post schicken muß, weil sie gerade technische Schwierigkeiten mit ihrer Mail-Einrichtung hatten. Ich tippte meine Frage zu der Frauendiskriminierung und Moscheebau, ich steckte sie ins Kuvert, frankierte sie, brachte sie zur Post. Als Antwort könnte ich mir den Satz von dieser Frau Barbara Sommer und vom Herrn Laschet nehmen:

Was willst du überhaupt eine Antwort? Geh und lies unseren Programm und unsere Presseveröffentlichungen. Dort sagen wir dir alles, was wir dir sagen wollen. Der Rest geht dich nichts an. Verpiß dich, du Wurm. Wir sind die Politiker und wir haben keinen Bock darauf, auf deine Fragen zu antworten. Wir sprechen nur über die Themen, die uns interessieren. Und deine Themen interessieren uns nicht.

Die Herren von der Gemeinschaft der Freien Wähler mußte ich wiederholt bedrängen, um überhaupt eine Stellungnahme von ihnen zu erhalten.

Ich frage mich, wann die Politiker auf die Idee kommen, eine neue Sprache für die Politik zu erfinden, so wie die Beamten bereits eine Beamtensprache haben. Oder wie die Kirche im Mittelalter, mit den lateinischen Messen. Dann könnten sie auf alles antworten, dann müßten sie sich nicht mehr so schäbig ducken. Wir würden einfach nicht kapieren, und damit basta.

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Ein Kommentar:

  1. Blog » Blog Archive » wie wir sie liiiieeben schrieb am 24. April 2009 um 05:37:

    [...] Ich bringe immer mal wieder Beispiele für Politiker - wofür wir sie sooo seeehr liiieeeben - Beispiele, in denen sie das gemeine Volk spüren lassen: Ihr seid das Volk - wir sind die Herrn. Kybeline hat sich über solche Herrschaften aufgeregt: http://www.kybeline.com/2009/04/23/integrationsminister-kein-kommentar-zum-kopftuchverbot/ [...]

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