Schnellabspritzer und Selbstbediener oder Liebhaber?

Das ist ein schlüpfriges Thema und die Prüden unter meinen Lesern sollten lieber gleich weiterklicken. Aber man sollte einmal darüber sprechen und weil es niemand sonst tut, mache ich mal ein Wagnis. Es geht  um die guten und die schlechten Liebhaber, nach ethnischer Herkunft.

Die Klischees auf diesem Gebiet werden zumeist von den Herren aufgestellt und deswegen sind sie so verklärt, wie es nur irgend geht. Mal ist die Rede von den Längsten, mal von den Ausdauerndsten, mal von sonst irgendwelchen männlichen Kriterien, womit halt Machos gern angeben. Aber die Männer haben auf diesem Gebiet wenig mitzureden. Ihre Aufgabe ist das Tun. Das Urteil darüber steht den Frauen zu. Und Frauen reden nicht so gern öffentlich darüber. Deswegen gibt es so viele falsche Klischees und Vorstellungen.

Welche Männer nach ethnischer Herkunft die besseren Liebhaber sind, dazu gibt es einige Studien. Man beachte, dass es keine einzige Ethnie der "edlen Wilden" darunter vorkommt.

Ein niederländischer Zeitungsartikel, der hier in einem Forumsbeitrag übersetzt wurde, erwähnt zwar die türkische Männer, aber schiebt sie gleich mit der Begründung beiseite, dass sie zu süß seien. Das Rennen machen hier die Italiener.

Eine andere Studie gibt den ersten Preis dem französischen Mann. Man merke sich: Diese Studie beschäftigt sich mit so doofen männlichen Fragen, "wie oft", "wie lange" - doof und langweilig. Man könnte gleich "rein und raus" sagen. Ein echter Abturner! Die richtigen Fragen wäre: Wie begabt? Kann er eine Frau auf Hochtouren bringen? Ist er ein guter Handwerker, Künstler oder gar Genie?

Der "edle Wilde kommt in diesen Sparten nicht hinein. Hier haben solche Männer, deren Spruch ist, "Das Schönste im Leben ist, Fleisch ins Fleisch zu stecken" (arabischer Spruch), nichts verloren.

Ja nicht mal die Erfinder der Kamasutra haben hier viel zu suchen, glaube ich. Ich hatte mal eine indische Freundin. Sie war schon verheiratet, Mutter eines Kindes, geschieden - und sie hatte auch ein paar Liebhaber gehabt. Einmal sprachen wir darüber und sie sagte mir ganz normal, dass sie im Leben noch nie einen Höhepunkt hatte. Sie sagte, dass die Männer in ihrer Heimat sich einer Frau wie selbstverständlich bedienten, dass ihnen nur ihr eigenes Vergügen wichtig war. Nach einer Weile sprachen wir zufällig wieder über das Thema, inzwischen wußte sie auch, was ein Höhepunkt ist: von ihrem deutschen Freund hatte sie gelernt.

Und hier kommt die kläglichste Sparte, die Schnellabspritzer. Für diese Gruppe habe ich euch extra das Buch Die weiße Massai besorgt:

Priscilla räumt ihre Hütte und zieht zu einer Freundin. Als es draußen finster wird und wir dem Moment des körperlichen Zusammentreffens nicht mehr aus dem Weg gehen können, setze ich mich auf die schmale Pritsche und warte mit klopfendem Herzen auf den lang ersehnten Augenblick. Lketinga setzt sich neben mich, und ich erkennenur das Weiß in seinen Augen, den Perlmuttknopf auf der Stirn und die weißen Elfenbeinringe in den Ohren. Plötzlich geht alles sehr schnell. Lketinga drückt mich auf die Liege, und schon spüre ich seine erregte Männlichkeit. Noch bevor ich mir im klaren bin, ob mein Körper überhaupt bereit ist, spüre ich einen Schmerz, höre komische Laute, und alles ist vorbei. Ich könnte heulen vor Enttäuschung, ich hatte es mir völlig anders vorgestellt. Erst jetzt wird mir richtig bewußt, daß ich es mit einem Menschen aus einer mir fremden Kultur zu tun habe (S. 25)

Ups. Da ist unser edler Wilde! Wir haben ihn ja gefunden. So ein Außnahmefall ist er sicher nicht. Eine Moslemdame hat in einem Blogkommentar dies als einen mittelalterlichen islamischen Fortschritt gepriesen, die die europäische Frauen beglücken sollte:

Die Mail kam als eine Antwort auf einen älteren Blogeintrag zum Thema Genitalverstümmelung, als Teil der Sunna des Propheten.

Und hier ist der besagte Ausschnitt:

Anis Motiwala sagt (1. Februar 2009, 10.19)

Der Islam unterstützt die Beschneidung strickt dahingehend, dass man die Vorhaut entfernt, NICHT um das Libido zu reduzieren, sondern im Gegenteil, um das Vergnügen ZU VERGRÖSSERN und DEN ORGASMUS ZU BESCHLEUNIGEN. (Daher die vielen Schnellabspritzer bei den Moslems?) Das ist ein weiteres Geschenk, das der Islam mit vielen anderen Wohltaten während Europas finsteren Mittelalter den Frauen gegeben hat."

Na ja, ich würde sagen, das ist tatsächlich eine glückliche Inovation, allerdings nicht für die körperlich integre Europäerin, sondern eher für die arme, genitalverstümmelte Moslemfrau aus Afrika, die ja den Sexualakt als eine fürchterliche Vergewaltigung empfinden muß. Für sie ist der Schnellabspritzer tatsächich ein "weiteres Geschenk, das der Islam mit vielen anderen Wohltaten..."

Na ja, höhren wir lieber hier auf. Die Interessierten können sich in der Fachliteratur weiterbilden (oder einfach üben).

7 Kommentare:

  1. Name schrieb am 1. April 2009 um 12:40:

    Moment mal. Die 2. Studie beschäftigt sich nicht nur mit den “langweiligen Themen” sondern fragt im ersten Absatz welches die besten Liebhaber waren und dort liest man:

    Der Erhebung zufolge ist Südafrika das ideale Land, um seine Jungfräulichkeit zu verlieren.

    Die erste Studie ist da noch eindeutiger:

    Deutsche männer sind die schlechtesten liebhaber der welt. Das ist
    jedenfalls das ergebnis einer abstimmung unter 10 000 reisenden frauen, die
    sie als selbstbeschäftigt beurteilen.

    Sprich: selbst der schlimmste Musel ist immer noch besser als ein Deutscher :D
    Und auch hier:

    nd welche sind dann die besten? Das sind tatsächlich die italiener. Dicht
    gefolgt von den franzosen, iren, südafrikanern,

    Ich glaube “die weisse Massai ist dagegen eher lächerlich.
    Es ist ein Roman für Frauen die sich auch gerne mal von nem Schwarzen Nageln lassen würden geschrieben von einer Frau die dort hin ist um sich mal Nageln zu lassen und blöderweise nicht verhütet hat. Nichts was man unbedingt ernst nehmen muss vor allem wenn man bedenkt wie gross (trotz des Bucherfolges) ihr Verlagen war immer und immer wieder dorthin zu fahren. Warum? Wegen der Fortsetzungen oder doch nur sich noch einmal nageln zu lassen? ;)

    Sieht man sich die Ergebnise bzgl. der dt. Männer an hast du dir mit dem Artikel ein übles Eigentor geschossen.
    Nach dem was ich bisher von dt. Frauen vernommen habe entsprechen die Umfragen auch den Tatsachen. Die einzigen Frauen die mit dt. Männern zufrieden sind haben einfach keine anderen Erfahrungen gemacht und sind schon damit zufrieden.
    Ich denke das wird auch auf dich zutreffen sonst wären dir die erschreckenden Ergebnise nicht einfach so entgangen.

    Ich gehöre zu einer Gruppe Nordmänner die leider in der Umfrage keinen Platz gefunden haben aber nach meinen Erfahrungen sind wir auf jeden Fall besser als die Deutschen. Auch wenn das nicht schwer zu sein scheint :)

  2. Kybeline schrieb am 1. April 2009 um 13:40:

    Hey Name. Ich habe gesagt, dass die Männer hier weniger mitreden können. Ihr Part ist das Tun. Um die Jungfräulichkeit zu verlieren würde ich nach dieser Beschreibung sogar diesen Massai empfehlen: Schnell und unkompliziert. Das ist nämlich kein Vergüngen, das können sogar Umfragen feststellen. Es ist eher vergleichbar mit dem Zahnarzt.

    Ansonsten glaub mir, ich rede nicht aus Umfragen, ich habe sie euch nur in diesen 1-2 Links gegeben. Frauen reden sehr wohl darüber, nur nicht öffentlich. Aber wie ihr uns von oben bis unten taxiert, so reden wir auch über die Männer. Nur will ich hier nicht alle Details aus den Erzählungen all meiner Freundinnen offen hinstellen.

    Das Erfolg der “edlen Wilden” beruht auf ihr Exotik. Auch Frauen (experimentierfreudige Frauen) werden zuweilen vom Fremden, vom Unbekannten angezogen, genau wie die Männer.

    Das Erfolgsrezept der Moslems bei westlichen Frauen beruht eigentlich auf ihre Belagerungstaktik. Die nehmen keine Abweisung an, die Laufen so lange sturm, bis…
    Aber die meisten Beziehungen und Ehen zu einem Moslem enden mit der Trennung. Die Frauen wachen immer auf, der Zauber der 1001 Nacht verfliegt sich. Und ja, sie sind potent aber die echte Langweiler. Ich hatte mal von einem gehört, dass seine Freundin während des Aktes sich eine Zigarette anmachte und in Ruhe rauchte, so langweilig war es ihr. Ich erinnere mich nur, dass er ein Palästinenser und sie eine Griechin war. Und er sah richtig gut aus.
    Ein anderes Story weiß ich, dass sich eine Dame mittleren Alters einen jungen, 25-jährigen türkischen Liebhaber zugelegt hatte. Er war gutaussehend, aber auch ein Langweiler und ein Stümper. Sie gab ihm schnell den Laufpass für einen deutschen Mann in ihrem Alter. Sie sagte, dass er einfach langweilig war, egal was er tat, es kam kein Prickeln auf.

    Ich hatte auch eine Freundin, sie war mit einem Marokkaner verheiratat. Nach dem Besuch zu den Schwiegereltern hatte sie sich scheiden lassen. Und ich kannte auch eine Ungarin, die von einem Kuwaiti geschieden wurde.Und ich könnte viele, viele Geschichten erzählen, aber ich will nicht weiter. Wenn du mich aber überzeugen willst, muß du mir schon die Frauen präsentieren, die diesen Kerlen das Diplom ausstellen. Die Umfragen überzeugen mich nicht. Die schreibt man häufig aus dem Bauch, wie die 100 Terroristen des Hanning.

  3. Name schrieb am 1. April 2009 um 14:48:

    Ich sage auch nicht, dass Moslems gute Liebhaber sind o.ä.
    Ich hatte noch keinen…wobei ich mal gehört habe, dass sie Spezialisten der Analen-Szene sein sollen ;)

    Aber natürlich kann ich hier auch mit “ich kenne jemand der jemand kennt”-Storys auffahren. Keiner könnte mir das Gegenteil beweisen und ich müsste auch nichts beweisen.
    Für eine Person die dermassen gegen Moslems hetzt kennst du angeblich richtig viele Leute die Moslems mehr als nur “kennen”. Sehr merkwürdig ;)

    Wenn du die Umfragen nicht ernst nimmst warum baust du dan den ganzen Artikel um diese herum auf?
    Da oben steht nichts von deinen “persönlichen” Erfahrungen.
    Du nennst aber da den “edlen Wilden” und beschreibst ihn mit Beispielen die deine Argumentation nicht nur in Frage stellen sondern umdrehen.
    Der ganze Artikel negiert sich so zu sagen.

  4. democrates schrieb am 1. April 2009 um 17:21:

    Neurotopische HNV-M-Ökonomie

    Auch Neuroviren unterliegen den Lebensgesetzen.

    Die vordringliche Aufgabe des HNV-M im Gehirn der Unterworfenen ist die Modifikation der Wahrnehmung im Sinne der neuroviralen Matrixentwicklung.
    (Siehe: Teufelsspiegel)

    Für die HNV-M-Matrix wäre Liebesfähigkeit bzw. die Befriedigung ihrer Neurowirte bzw. derer Sexualpartner überlebenswidrig. (Es könnte durch deren erhöhte Widerstandskraft die Kontrolle über die Neurowirte verlieren.)
    Das HNV-M nutzt die Triebabfuhr zur gewaltsamen Ausdehnung seiner Wirtskolonien und damit zum Ausbau seiner Neurotope.
    (Siehe: Islamische Expansion; Bushido)

    Intensive liebevolle, befriedigende, (multiorgasmische) Beziehungen sind nur Menschen möglich, welche über eine freie, souveräne Individualität verfügen.

  5. Kybeline schrieb am 1. April 2009 um 17:43:

    Name schrieb am 1. April 2009 um 14:48:

    Irrtum. Ich habe den Artikel um den Zitat aus dem Buch “Der weiße Massei” aufgebaut. Das ist etwas, was man besser kennt, man hat die Frau Hoffman auch öfters in seriöseren Talkshows erlebt u. ä. Die Umfragen dort sind aus den verschiedensten Zeitungen und die geben einem den Eindruck von irgendwelchen Psychotest aus der “Brigitte” oder aus “Freundin” – deswegen widerspricht eine Umfrage der anderen, wie die Wochenhoroskope aus zwei verschiedenen Zeitungen. Wenn in beiden Artikeln ähnliche – und jeweils gut fundierte – Ergebnisse sichtbar wären, dann müßte man sie natürlich ernster nehmen.

  6. Name schrieb am 1. April 2009 um 23:32:

    Die Massai nimmt nur ca. 1/3 des Artikels ein. Die s.g. “Klägliche Sparte”.

  7. Leutnant Dino schrieb am 5. Januar 2011 um 20:41:

    Der Sex mit einer Frau wird völlig überbewertet. Mein Bedauern für die organsmuslosen Frauen hält sich ebenso in Grenzen, aber das Wort “Schnellabspritzer” gefällt mir ziemlich gut. Ich habe es in meinem Wortschatz aufgenommen.

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