“Teutonischer Mystiker” Kalisch zeigt die Schwäche des Islams

In einer pseudointellektuellen Kritik wird die Theorie des Prof. Kalisch auf islamo-asiatische Weise dargestellt. Das heißt, der Professor ist nicht einfach ein Islamwissenschaftler, sondern davor einige andere Sachen, z. B. ein "teutonischer Mystiker", ein "Konvertit" und auch eine angedeutete Witzfigur, weil man dem Artikel einen Witz über den deutschen Gnostiker vorstellt und anschließend sagt, dass Kalisch ein Gnostiker sei.

"Hast du je vom deutschen Gnostiker gehört?"

"Er konnte kein Geheimnis für sich behalten."

Gerade so ein teutonischer Mystiker ist Prof. M. S. Kalisch, der deutsche Konvertit zum Islam, der an der Uni Münster islamische Theolüge unterrichtet.

Die wichtigste Argumente scheinen diese zu sein: Die Deutschen hätten gern einen reformierten Islam, wie z. Z. auch die Schule von Ankara anstrebt. Dann kommt der nächste Argument:

Ein deutscher Protestant, der als Teenager auf der Suche nach einer Religion der Vernunft zum Islam konvertierte, kann Kalisch sich eine Alternative zum Koranlesen vorstellen (es geht um die Kernthese, ob der Koran das unmittelbare Wort des Allah sei). Aber sehr wenige der anderthalb Milliarden Mohammedaner weltweit können das.

Der nächste Argument:

Die numismatische, archäologische, Quellen-kritische und andere Beweise gegen die herkömmliche Geschichte des Islam wurde bereits von anderen Wissenschaftlern entwickelt. Aber sie wurde nie von den Mainstream-Orientalisten akzeptiert (!). Zyniker können sagen, dass die meisten abendländische Programme zum Studium des Islam heute von den islamischen Regierungen finanziert werden, oder vom guten Willen der orientalischen Regierungen abhängt, Zugang zum Quellenmaterial zu erhalten. Akademiker sind nicht nur korrupt, aber auch leichtgläubig. Die Frage stellt sich: Wenn Mohammed nie gelebt hat, oder wenn er nicht so gelebt hat, wie in der islamischen Überlieferung bekannt, warum wurde in den letzten Jahren so viel Aufwand der Aufgabe gewidmet, Tausende von Seiten über die lächerliche Dokumentation in den Hadithen und anderswo zu schreiben.

Das ist scheinbar der islamische wissenschaftliche Umgang mit der Geschichte und die islamische Religionswissenschaft. Großartig!

Und die Schwäche des Islam, den der Autor befürchtet, ist eben die Reform von Innen heraus, den er ein Kuckucksei nennt.

Asian Times

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