Ratschläge, wie man die Taqiyya gegen Ungläubige einsetzen soll

Dieses Video ist eine fachmännische Abhandlung über die Anwendungsweise der Taqiyya in der modernen abendländischen Gesellschaft

Ratschläge, wie man Taqiyya gegen Ungläubige einsetzen soll

Übersetzung ins Deutsche:

Wie man mit den Ungläubigen argumentieren und die Ungläubigen verunsichern sollte - von Ayesha Ahmed (Alumni Jihad-Universität, Pakistan)

Vorwort von Ayesha Ahmed

Liebe Brüder und Schwester im Islam: Wir leben in einem Land der Kufar und täglich haben wir mit Ungläubigen zu tun, die den Islam und unseren Propheten kritisieren und die mit uns Dialog führen wollen.

In einem islamischen Land, wenn jemand das alles täte, müssten wir lediglich laut sagen, was derjenige getan hat und der wütende Mob würde den Rest erledigen. Der Kritiker wäre in sekundenschnelle gelyncht. Ende der Geschichte.

Hier jedoch haben wir noch nicht diesen Luxus. Inshallah, in absehbarer Zukunft, nachdem wir durch Bekehrungen der Idioten und Kriminellen in den Gefängnissen, durch legale und illegale Zuwanderung und durch Gebären uns vermehrt haben, werden wir Inshallah eine Mehrheit und wir werden nicht mehr genötigt sein, täglich mit diesem Problem konfrontiert zu werden.

Jedoch, sollten derzeit die Moslem Brüder und Schwester mit einer derartigen Pest folgende Annäherungsweise benutzen. Jazakallah Khair. Inshallah, diese Bazillen werden euch in Zukunft nicht mehr belästigen.

1. Eine beliebte Frage ist: "Warum ruft der Islam dazu auf, die Kritiker und Abtrünnige zu töten". Besteht darauf, dass ihre Information falsch ist. Zitiert (aya?) "mir meine Religion und euch eure Religion".

2. Um zu beantworten: "Der Islam wurde mit dem Schwert verbreitet", sagt, dass ist eine große Lüge, die von Juden und Hindus verbreitet wurde und der Koran sagt deutlich "es gibt keinen Zwang in Religion".

3. Wenn jemand die gewaltige (ayas - Verse?) aus dem Koran zitiert, beschuldigt ihn, dass er die Verse aus dem Kontext gerissen zitiert und dass er die Rosinnen herauspickt.

4. Wenn er dann die ganzen Ayas und die vorherigen und nachherigen Ayas zitiert, dann besteht darauf, dass die Übersetzung falsch ist.

5. Wenn er 10 verschiedene Übersetzungen bringt, dann sagt, dass die richtige Interpretation nur im Arabischen verständlich wird.

6. Wenn er so gut geschult in Arabisch sein sollte, dann besteht darauf, dass diejenigen Ayas nicht das bedeuten, was sie zu bedeuten scheinen, sondern allegorisch zu verstehen sind.

7. Wenn immer noch stur bleibt, dann sagt einfach, dass man diesen Ayas nicht verstehen kann, ohne die Hadithen und die Sira zu lesen.

8. Wenn er mit den Sira und den Hadithen in der Hand kommt und den Kontext der gewaltigen Ayas zitiert, im Zusammenhang mit den Hadithen über die Vergewaltigungen, Raubzügen, Mordtaten und Genoziden des Prophetes, dann sagt, dass "all die Hadithen und Siras falsch sind und nur Überlieferungen, und die einzige Wahrheit im Koran steht.

9. Wenn er sagt, dass der Koran von Menschen geschrieben wurde und verlangt nach einen Nachweis der Göttlichkeit, dann bezieht euch auf die Wissenschaften im Koran und auf die Bücher des Dr. Bucaile, die die Wissenschaften in unserem heiligen Buch bestätigen. Ihr könnt auch zitieren, dass Mahatma Gandhi den Koran täglich las und sehr gut über ihn sprach.

10. Wenn er sagt dass Bucaile von den Saudis bezahlt wurde und weder er noch Gandhi je ihre Religion wechselten, und dass viele Experten nachgewiesen hatten, dass Bucaile im Irrtum war, dann fordert ihn auf, seinen Experten zu fragen, mit Islamisten wie Loser Zakir Naik zu diskutieren.

11. Wenn die Pestilenzen immer noch nicht bereit sind, zu weichen, dann wechselt das Thema und sucht nach Fehlern in anderen Religionen und in ihren Büchern.

12. Wenn er immer noch fortführt, dann fängt an, ihn persönlich anzugreifen und ihn zu beleidigen, indem ihr ihn einen jüdischen A...loch, einen chinesischen Schwein oder einen Hindu-Schwein nennt.

13. Wenn das ihn nicht frustriert, dann fragt ihn, was er von den Juden bezahlt bekommt, damit er den Islam beschmutzt.

14. Wenn er immer noch nicht aufhört, dann beleidigt seine Mutter und Geschwister und benutzt dabei eine sehr schmutzige Sprache.

15. Wenn er sehr stur ist und immer noch fortführt, dann verflucht ihn mit "Verbrenne in der Hölle, du wirst am jüngsten Gericht bereuen, Allah wird dich in deinem Grab erreichen" etc.

16. Wenn all das obige versagt, dann bedroht ihn mit körperlicher Gewalt und beendet die Debatte damit, dass ihr auf die Pauke haut und laut verkündet, dass ihr die Debatte gewonnen habt, weil der Koran das Wort Allahs ist.

17. Wenn möglich, verkündet, dass diese Debatte eine islamistische Webseite ist und das ihr sei leicht gewonnen habt. Solche Verkündigungen bewirken Wunder für den Iman(?) der Leser der moslimischen Webseiten und für die Dawah Operationen in Gefängnissen, um die Gefangenen mit niedrigen IQs über die Wahrheit des Islam zu überzeugen.

Ein unglaublicher Text! So systematisch! Genau das, was wir schon x-mal auf den Bildschirmen erlebt haben, der ganze Programm, was die Moslems im Dialog mit uns abziehen.

Ich will die Aufmerksamkeit meiner Leser insbesondere auf Punkt 15 lenken.

Wenn er sehr stur ist und immer noch fortführt, dann verflucht ihn mit "Verbrenne in der Hölle, du wirst am jüngsten Gericht bereuen, Allah wird dich in deinem Grab erreichen" etc.

Das ist ein Schutzmechanismus, der Ausnahmsweise nicht auf den Gegenüber (zu bekehrenden Ungläubigen) gerichtet ist. Dieser Mechanismus schützt den eigenen Gläubigen und alle Sekten haben ihn in ihrem Bekehrungs- und Dialogbausatz eingebaut.

Zuerst fiel mir auf bei den Zeugen Jehovas. Diese Sekten und Religionen wie der Islam arbeiten nämlich genau wie hier sichtbar, mit einem Bausatz von vorgefertigten Argumentationssträngen, die die Gläubigen auswendig lernen und mit ihnen gerüstet in die Welt freigelassen werden zu missionieren. Sie selber denken sich diese Argumente nicht aus und weichen in der Regel auch nicht von ihnen ab. Deswegen habe ich mir abgewöhnt, noch mit dem Anhänger der betreffenden Religion zu argumentieren, so bald ich einen Argument-Bausatz erkenne. Es ist einfach eine Zeitverschwendung, denn sie hören auf Vernunft nicht mehr, sie sprechen mit dem einzigen Ziel, Ungläubige einzufangen und der betreffenden Sekte oder Religion als Anhänger zuzuführen.

Aber jetzt zurück zu diesem kleinen Sicherungsmechanismus: Er hat das Ziel, den argumentierenden Gläubigen davor zu schützen, etwa von dem Dialog-Gegenüber und von seinen logischen Antworten ins Wanken gebracht zu werden, etwa selber abtrünnig zu werden. Man erinnert ihn an seinem Input, was er als Teil seiner Gehirnwäsche erhalten hat: Auf denjenigen, der nicht bei der rechten Religion bleibt, wartet die Hölle. Dieser Schutzmechanismus wir dann im nächsten Punkt durch den Teil dass ihr auf die Pauke haut und laut verkündet, dass ihr die Debatte gewonnen habt, weil der Koran das Wort Allahs ist noch einmal bekräftigt.

Bei den Zeugen Jehovas lautet die Anleitung zur Missionierung in etwa so: Alle Menschen vom Geburt an werden im Buch des Lebens eingetragen (das ist so was wie das Geburten-Register des Anwohnermeldeamtes des Jehova). Und es steht in der Bibel, dass alle Menschen noch vor dem Ende der Welt das Evangelium kennenlernen, davon erfahren werden. Also ist die heiligste Aufgabe der Sektenmitglieder, vom Haus zu Haus zu gehen, damit die Zeilen der Bibel bestätigt werden und tatsächlich jeder Mensch aus dem Buch des Lebens Straße für Straße einmal im zweifelhaften Genuß kommt, von den Zeugen Jehovas bearbeitet zu werden. Wenn er 2-3 mal abgewunken hat, dann ist er halt einfach unbelehrbar und wird sozusagen aus dem Buch des Lebens gestrichen. Er wird dann am Tag des Jüngsten Gerichts einfach für immer und  ewig in der Hölle schmoren.

Denselben Mechanismus finden wir dann auch im islamischen Missionierungsprogramm wieder, unter der Auflage, dass man, bevor man die Ungläubigen ermordet, diese zuerst auffordern muß, zum Islam hinüber zu treten.

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92 Kommentare:

  1. Wilhelm Entenmann schrieb am 23. Oktober 2008 um 16:28:

    Es sollte möglich sein, einen Gesprächsleitfaden für Kritiker und Gegner des Islam zu erarbeiten, der dabei nicht auf dem üblichen westlich aufgeklärten Denken beruht, sondern im Denken des Gegenüber “wurzelt”.
    Allerdings ist hier (öffentlich!) nicht der richtige Platz für ein solches Vorhaben.

  2. klandestina schrieb am 23. Oktober 2008 um 19:30:

    Dieses Diskussionsverhalten kommt mir leider sehr sehr bekannt vor. :rolleyes

    Ich diskutiere auch nur noch mit Muslimen, wenn Ungläubige mitlesen/hören,die es zu überzeugen gilt. Alles andere ist absolute Zeitverschwendung.

  3. Toranaga schrieb am 23. Oktober 2008 um 20:18:

    Ein hervorragender Beitrag den man überall verbreiten sollte.

  4. Wie wir islamisiert werden: Zur islamischen Taqiyya-Technik « Vitzliputzli’s Blog schrieb am 16. August 2009 um 18:55:

    [...] wir islamisiert werden: Zur islamischen Taqiyya-Technik Auf Kybeline´s Blog findet sich ein guter Artikel zur religiös empfohlenen Technik, wie Ungläubige getäuscht werden [...]

  5. Anna schrieb am 17. August 2009 um 01:02:

    Ich kann an diese Ayesha Ahmed ueberhaupt nicht glauben, da ich die araber/moslems zu gut kenne und weiss, dass die nie so offen und ehrlich sind. Der Stil ist ueberhaupt nicht arabisch/islamisch. Da wird viel mehr verschleiert und gelogen. Die sind NIE so offen dreist. Dies ist das gefaehrliche an der ganzen Sache.

    Koennt Ihr bitte Ihre Quellen ueberpruefen, um euch nicht laecherlich zu machen? Das Thema ist viel zu serioes. Lieber setzt euch mit der wahren gegnerischen propaganda auseinander, als Texte anzubieten, die sicher gar nicht existieren.

    Ansonsten danke fuer diese Seite, bin neu hier und schaue mir gerade die sachen an.

    Anna

  6. Hasan schrieb am 28. Oktober 2009 um 20:58:

    Hi,
    Taqiyya ist nicht das, was hier unterstellt wird (Definiton von Taqiyya möge man selber an islamischen Quellen nachlesen – Lüge aber ist auch im Islam verboten). Manches klingt an diem Beitrag plausibel (wenn man ihn mal fern von jeder Polemik betrachtet) – aber vieles ist schlicht Unsinn oder unislamisch – keine Ahnung, ob der Beitrag überhaupt echt ist oder nicht irgendwie entstellt oder sonstwie verändert ist – oder eben echt. Taqwiyya wird hier aber als Totschlagargument ins Feld geführt, damit man von vorne herein sagt, Muslime sind Lügner, glaubt ihnen kein Wort. Und ich nehme an, dass man selbiges nun gerade auch von mir denkt. Wie auch immer, Wahrheit lässt sich nie am Ende ausblenden. Es gibt unter Muslimen Lügner wie unter allen Menchen ruppen. aber es gibt nicht den Lügner Muslim. Das wäre ein schlimmes Vorurteil. Der führt zu Hass und – siehe Dreden – im Extremfall sogar zur tödlichen Konsequenz. Man soll aufhören, Wahrs mit Falschem zu vermengen und daraus eine andere “Wahrheit” schustern, die sich gut verkaufen lässt, da sie ein Klischee abdeckt oder eine ganze Reihe davon. Aber wenn jemand mein, ich sei ein Lügner, einer der eh nur Taqiyya übt, dann meint er dsas eben. Na und? Allah kennt die ahrheit, denn Er kennt mich. Der anere, der aber meint, das sagen zu können, mit Sicherheit nicht. …

    Hasan

  7. Manam schrieb am 29. Oktober 2009 um 21:18:

    Das alles ist sehr glaubwürdig, denn die muslimischen Aktivisten werden gut auf eine Konfrontation mit Ungläubigen vorbereitet. Tagiyya oder wie die iranischen Muslime sagen: ‘Taghieh’ wurde sogar gegen die eigenen Glaubensbrüder angewendet und zwar von Khomeini selbst. Noch im Exil versprach er alles Mögliche und vor dem Referendum versprach er sogar, es würde alles umsonst sein: Gas, Strom, Wasser, Benzin und Wohnungen. Später grinste er und sagte, es sei Taghieh gewesen im Dienste des Islams.
    Lügen und sogar Töten, wenn es im Dienste des Islams ist, ist ausdrücklich erlaubt.Dieses kann jeweils von dem herrschende Imam bestimmt werden. Da gibt es keinerlei Zweifel.

  8. Bernd schrieb am 5. Dezember 2009 um 17:01:

    6. Beitrag ist ein wunderbares Beispiel für Taqiyya. Der Moslem wird alles erzählen, nur um Ungläubige über die wahre Natur des Islam zu täuschen.

  9. harrytisch2009 schrieb am 18. Dezember 2009 um 12:46:

    auf anderen seiten ist es nicht die “jihad university”, sondern das “jihad institute of technology”, aus dem die gute frau stammt. mich würde nicht wundern, wenn es weder die frau selbst noch die genannten jihad-institute gibt – wie schon den angeblichen scheich, der die fatwa gegen den spielplatzmörder von dresden verfasst haben soll. aber im kampf gegen den islam darf man das nicht so genau nehmen. was taqqiya ist, haben wir islamkritikerinnen zwar nicht richtig verstanden, aber das, was wir darunter verstehen, ist eine gute taktik für uns selbst! :=)

  10. Mordanschlag: Islamist bedroht Mohammed-Karikaturisten - Seite 4 - Augsburger Allgemeine Community schrieb am 7. Januar 2010 um 21:40:

    [...] [...]

  11. Hasan schrieb am 15. Februar 2010 um 08:02:

    Zu Beitrag Nr. 8

    Dieser Beitrag bestätigt sehr anschaulich, wie man das Thema als Totschlagargument ganz einfach benutzen kann. Jedem sei es selbst überlassen, ob er darauf reinfällt – oder seinen Grips mal bemüht und an die Quellen geht ohne Vorurteile im Hinterkopf. Das ist nur ein Tipp von mir, keine Vorschrift. Jeder bestimme seinen eigenen Weg. Es könnte durchaus sein, dass er zu anderen Ergebnissen kommt?

    Es ist anscheinend immer einfacher, Klischees zu pflegen, Vorurteile zu hegen und anderen nachzuplappern, welche meinen zu wissen, was z.B. Taqiyya ist. Gerade in Letzterem hatte mich auch der von mir einst sehr geschätzte Herr Giordano sehr überrascht bzw. arg enttäuscht. Ein kluger Kopf schützt nicht immer vor Torheit. Und ausgerechnet er sollte besser wie kein anderer wissen, wie das ist, wenn eine ganze Menschengruppe von vorne herein abgestempelt wird. Ein Fünftel oder ein Sechstel der Menschheit sind Muslime – also demnach mehr als eine Milliarde Lügner. … Merkt ihr es denn nicht?

    P.S.: Jene Anleitung ist keine typisch islamische aber eine typisch salafistische. Und die Salafisten sind ein Übel, geradezu der Spaltpilz im Islam. diese politische Bewegung, welche eine Minderheit ist aber viel Geld und im WWW omnipräsent ist, erweckt den Eindruck, dass dies der Islam ist. Das aber ist nicht wahr. Nahezu alle von Muslimen verübte Attentate oder Internet-Killerszenen stamme aus dieser Ecke: Salafiya-Wahhabiya. Und diese Leute erklären auch alle Muslime, die diesem Weg nicht folgen wollen, als Abweichler bis hin zu Ungläubigen. Das erklärt vielleicht auch, warum in den muslimischen Ländern so viele Muslime getötet werden. Ob Irak oder Afghanistan. die meisten opfer sind Muslime. Und z.B. im Irak sind die meisten opfer unter den Muslimen die Schiiten, weil die Qaida-Salafisten diesen offen den Krieg erklärt hatten und sie wieder einmal als Ungläubige abgestempelt hatten. Diese Leute schrecken vor Mord nicht zurück. … Ach ja, ich vergaß, dass ich das alles gar nicht zu erzählen brauche, denn ich bin ja doch nur ein Lügner und Täuscher. :eek

  12. Hasan schrieb am 15. Februar 2010 um 08:09:

    Zu Beitrag Nr. 7

    Darf man erfahren, wann und wo Du das gesehen oder erlebt hast? Ist so etwas im Fernsehen zu sehen gewesen? Oder warst Du dabei, als Khomeini gegrinst und die zitierten Worte geagt hat?

  13. Hasan schrieb am 15. Februar 2010 um 09:16:

    Nachtrag:

    Für mich ist übrigens höchst ungewöhnlich, dass bei dem Video-Beitrag westliche Popmusik unterlegt ist. So habe ich noch keine islamische Propaganda erlebt. Das passt irgendwie nicht zusammen. Falls es echt und von einer echten Ayesha Ahmad von der Alumni Jihad University oder vom Jihad Technology Institute (beides angeblich Karachi) ist, dann ist dies zumindest sehr ungewöhnlich. Für mich persönlich klingt das aber irgendwie nicht sonderlich ansprechend und authentisch – und möglichwrwiese nicht echt. Wie schon anderweitig gesagt, ich kann nicht sagen, ob das Ganze echt ist oder nicht, aber Elemente aus dieser angeblich islamischen Anleitung sehen mir sehr salafistisch aus (Habe ähnliche Argumentationsmuster auch schon erleben müssen). Anderes aber klingt derart schrill (wie z.B. dass man die Eltern usw. des Gegenüber beleidigen und schlimmste Worte benutzen solle usw.usf.) ist einfach unglaublich – unglaubwürdig. Wenn ein Muslim oder eine Muslima Derartiges tatsächlich gesagt hat, dann ist das schlicht eine üble Sache und im höchsten Maße unmoralisch. Und Derartiges muss sich wirklich niemand bieten lassen.

    P.S.: Die “Alumni Jihad University” heißt anscheinend eigentlich Jamia Haqqania (Moschee Haqqania) oder aber Darul Uloom Haqqania (etwa Haus des Wahren Wissens) und ist wohl, wie schon vermutet, stramm salafistisch (speziell: Deobandi-Schule) ausgerichtet. Die Taleban lassen grüßen. Die sind übrigens genau diese Richtung. … Zu “”Jihad Technology Institute” habe ich beim Googlen erst einmal nichts weiter gefunden. Wer jene Ayesha Ahmad ist, konnte ich noch nicht recht festmachen. Es gibt da eine ganze Menge im WWW, auch teils Widersprüchliches. Sie soll aber ihren Master an jener “Jihad University” gemacht haben zum Thema “Suicide Bombing” (siehe u.a. hier: http://www.facebook.com/posted.php?id=7340693413). Näheres gibts dazu anscheinend aber nicht. Alles ist irgendwie nicht wirklich belegt und auch daher unklar und verwirrend und daher mit Vorsicht zu genießen.

  14. Gast schrieb am 15. Februar 2010 um 12:59:

    die Zeugen Jehovas werden anhand des alttestamentarischen Buches Hesekiel (Ezechiel) gelehrt, dass sie für jeden bösen Menschen, den sie nicht gewarnt hätten, zur Rechenschaft gezogen werden würden, und den Tod eines Bösen mit dem eigenen Leben zu bezahlen hätten.
    Das gemäß deren Lehre ein Mensch bereits seit Geburt in dem “Buch des Lebens” eingeschrieben wäre, ist mir nicht bekannt.
    Leider definieren die Zeugen Jehovas damit alle Menschen, die sich nicht ihrer Gruppe angeschlossen haben, damit als “Böse”. Auch das war für mich ein maßgeblicher Grund, mich davon zu distanzieren.

    Es gibt nach Markus Kap.13 im neuen Testament die Endzeithinweise von Jesus Christus, so auch, dass unter allen Völkern das Evangelium verkündet werden muss.
    Daraus folgern die Zeugen Jehovas für sich daraus, dass (weil sie sich als einzige wahre Christen betrachten), sie ihrer Pflicht zur Warnung der Bösen und Verkündigen des Evangeliums nachkommen müssen. Und weil Apostel Paulus noch von einer symbolischen “Arche der Rettung” spricht, kann man nach deren Auffassung nur das Weltende überleben, wenn man sich ihnen anschließt, weil sie die einzigen echten Heilsbringer wären.
    In früheren Tagen, schon einige Jahrzehnte her, glaubten sie tatsächlich noch, durch ihr Predigen und der Reaktion der Leute darauf, schon zwischen Guten und Bösen aufgliedern zu können – sie nannten es gemäß symbolischer Sprache zwischen “Schafen und Böcken” bzw. auch zwischen denen “zur Rechten und zur Linken Seite des HERRN” zu trennen. Diese Lehrmeinung wurde meines Wissens nach schon vor mehr als 15 Jahren aufgegeben.

  15. Hasan schrieb am 15. Februar 2010 um 13:35:

    Nochmal zu Beitrag Nr. 8

    Taqiyya hätte ich geübt, wenn ich verborgen hätte, dass ich Muslim bin. Da Sie aber besser wissen, was Taqiyya ist, brauche ich es ja nicht zu erklären, oder? Es war doch höchst unklug von mir, mich als Moslem zu outen und anzumelden, gell? Wenn ich weiß, dass hier eine den Muslimen nicht wohlgesonnene Stimmung herrscht, hätte ich doch heucheln können oder so, oder? Ist es klug, derart offen hervorzutreten und den Hieb mit dem Totschlagargument zu erwarten, dass es eh nur Verstellung und Lüge ist? … Selbst in ihrer irrigen Vorstellung von Taqiyya gehen Sie in die Irre. Ist aber eigentlich logische Konsequenz, denn ein Irrweg führt von der Wahrheit naturgemäß weiter weg. Aber es ist ja durchaus das Vorteilhafte an solchen Totschlagargumenten, dass man damit hübsch jegliche Gesprächsgrundlage unter den Füßen wegzieht, weil der Muslim eh nur ein Lügner ist. Selbt ein Satz, wie “das Wetter ist schön”, mutiert dann zu muslimischen Verstellung, zur Lüge. Nicht, weil es wahr oder unwahr ist, sondern weil es aus dem Munde eines Muslims kommt. Oder sehe ich das falsch? Übrigens, die von mir vorhin genannten Salafisten machen haargenau dasselbe wie Sie. Genau bei diesem Thema Taqiyya sagen sie, dass Schiiten eh nur Taqiyya üben und somit per se unglaubwürdig sind, Lügner sind. Hübsch, nicht? Sie in einem Boot mit den Salafisten. Wie gefällt ihnen diese Vorstellung? Oder ist Ihre Argumentation nur deshalb richtig, weil Sie kein Muslim sind, auch wenn der Salafisten Rede haargenau Ihrer entspricht? … :eek

  16. Hasan schrieb am 15. Februar 2010 um 14:12:

    Hi,
    wer Verstand hat, wird eh schon wissen, dass dieses Ganze mit der Taqiyya nur Zweckargument ist. Vielleicht braucht er dann gar nicht meine weisen Ergüsse. ;)

    Verschachtelte Sätze sehen anders aus. Verrückt wäre, hier nichts zu sagen und die teils üble Polemik unbeantwortet zu lassen. Entweder man will sich hier darüber austauschen, d.h. mit Fakten und nicht mir Polemik, oder es ist und bleibt eine oberflächliche und polemische Geschichte. Möchte man wissen oder möchten man nur Polemik lesen, die genehm ist und ins Bild passt?

    Ich denke, wer lesen kann, wird sich schon durch-lesen. Soviel ist es gar nicht. Man muss nur ein wenig lesen, sich also Mühe geben. Da das ganze ein schwieriges Thema ist, kann man es nicht nur mit 3 Sätzen abtun. Es sei denn, man hat nix zu bieten außer Polemik. Und genau das ist es, was einige hier bieten. Ich denke, man kann den interessierten(!) Lesern schon zutrauen, etas längere Texte zu lesen. Zuviel ist natürlich auch nicht gut. Das stimmt schon. Aber, wie gesagt, so richtig viel ist es doch gar nicht. Da gibt’s auch bei BILD deutlich mehr Text zu bestimmten Themen. 16 oder 18 Zeilen pro Thread sind gerade mal eine halbe A4-Seite (Bei Schriftgröße 12 in Times New Roman). Und das ist nun wirklich nicht sonderlich viel. :)

  17. Hasan schrieb am 15. Februar 2010 um 14:27:

    DAS ist ein verschachtelter Satz (siehe hier): http://de.uncyclopedia.org/wiki/Der_Artikel,_der_nur_aus_einem_Satz_besteht

    oder der hier:

    Heute morgen fragte ich mich, ob ich, wenn ich mich bemühte, dem grassierenden Wahn zu kurzen, knackigen aber damit in ihrer Relation untereinander weitgehend nichtssagenden Sätzen Einhalt zu gebieten, von meinen LeserInnen auch verstanden würde oder ob sie das ganze nur als den Versuch interpretieren würden, einen schon in sich nicht allzu aussagekräftigen – oder Aussage kräftigen? – Satz über möglichst viele Zeilen zu ziehen, um damit, so würden sie mir unterstellen, wieder nur damit zu prahlen, dass ich sehr wohl in der Lage sei, einen hypotaktischen von einem parataktischen Satzbau zu unterscheiden, oder aber, was mich natürlich noch viel mehr treffen würde, davon ausgingen, dass einzig und allein mein Bestreben wäre, wieder einen Eintrag zu produzieren, ohne dabei auf den nötigen Inhalt zu achten, was ich natürlich empört zuürckweisen würde, wenn es denn überhaupt so zum Ausdruck käme – was allerdings meine Eingangsfrage nicht im mindesten beantwortet. (siehe: http://40something.twoday.net/stories/1256192/)

    DAS ist ein verschachtelter Satz. :eek

  18. Hasan schrieb am 15. Februar 2010 um 14:35:

    Oooops! Der Beitrag, auf den ich antwortete, ist weg. … :cry:

  19. Nobody schrieb am 15. Februar 2010 um 14:41:

    Haha der war gut :D

    …und ja das mit den verschwindenden Beiträgen passiert hier ständig. Wenn sich jemand aus dem islamophoben Lager deiner Diskussion anschließen sollte und du zu lange deine Position verteidigst verschwindet alles was du bisher geschrieben hast :D

    Die achten hier schon sehr drauf, daß nicht auffällt wie peinlich sie sind ,)

  20. Hasan schrieb am 15. Februar 2010 um 14:47:

    Schaun’ wa ma! :D

  21. Freies Radieschen schrieb am 15. Februar 2010 um 16:43:

    Hasan@
    Wenn du ein Moslem bist dann zieht meine Oma die Hosen mit der Beißzange an! :lol:

  22. Nobody schrieb am 15. Februar 2010 um 17:22:

    Das ist natürlich auch immer wieder gut.
    Wenn sie vom Thema überfordert sind sagen sie einfach du bist nicht der der du bist oder du bist ein kommuislamistischer Linksfaschist und schon braucht man dich nicht ernst zu nehmen.
    Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die Trolle sich versammeln und dann kommt das Löschtier ;)

  23. Gast schrieb am 15. Februar 2010 um 19:00:

    die Meinungen gegen den Islam und die islamisch orientierten Geschehnisse in der Welt und die angeblich falsch interpretierten Koranverse wegzudiskutieren oder die Verfasser als Islamphob darzustellen, entspricht genau dem Text in diesem Thread.

    Jeder Mensch ist für sein Handeln und Tun selber verantwortlich, egal welcher Religion er angehört. Bei den Zeugen Jehovas sagte man damals und auch noch heute, man bräuchte kein Universitätsstudium oder Hochschulbildung, also hatte ich früher keine gemacht, man würde sonst nicht genug an die Endzeitvoraussagen glauben, ein Haus bauen zu wollen lohnt sich nicht mehr – heute sagt man mir, hätte man nie so gemeint und ich bin selber schuld, ich hätte meine Entscheidungen schließlich selber getroffen.

    Den Islamgläubigen erzählt man z.B., dass im Paradies Jungfrauen auf sie warten – 72 oder 77, wenn sie einen Märtyrertod sterben und impft in fundamentalistischen Kreisen die Bereitschaft zu Selbstmordattentaten ein. Aber natürlich ist auch die Person, die es dann ausführen wird, selber dafür verantwortlich; andere Islamgläubige sagen dann, es würde Texte im Koran geben, die so etwas verbieten und dass die Täter deshalb in die Hölle kämen.

    Die Religionen haben also Führungspersonen, die große und kleine Menschenmengen beeinflussen können, sie nehmen sich das Recht heraus, anderen Menschen Vorgaben zu machen und sie zu erziehen, wenn aber etwas schiefgeht, ist immer nur die Einzelperson wieder “der Dumme”.

    An welche ethischen Werte sich ein Mensch halten wird, kann man erst mit größtmöglicher Sicherheit feststellen, wenn es eigentlich schon zu spät ist, also in Krisen-, Katastrophen- und Kriegszeiten. Vorher ist man sozusagen nur auf seinen (persönlichen und allgemeinen) Erfahrungsschatz, dem Wissen Anderer und der Historie angewiesen, um für sich selber feststellen zu können: “Dieser Person traue ich” oder “traue ich nicht”.
    Da man oftmals keine direkten Bezug zu Fremden hat, kann man diese Feststellung des persönlichen Vertrauens nur über das Auftreten, dem Erscheinungsbild und dem Gruppenzugehörigkeitsbild treffen. Die Gruppenzugehörigkeit ist dann zumeist die Nationalität oder die Religion.
    Im einfachsten Fall sage ich für mich persönlich z.B., wenn ein langsamer Autofahrer mit BL-Kennzeichen vor mir herkriecht, diese BLödels sind wieder unterwegs, bei den gelben Nummerschildern auf den Wohnmobils auf den Autobahnen schimpfe ich allgemein über die Holländer, die untermotorisiert die Überholspur blockieren.
    Seit der mittelalterlichen Machtübernahme im Iran und anderen Ländern, die nicht mehr säkular sind, sondern gar eine Religionspolizei benötigen und absurde Vorschriften erlassen (Extrembeispiel Taliban), sieht man, welch Geistes Kind diese Religion Islam scheinbar ist und zu was diese führt. Damit verbindet man fast automatisch, dass alle Anhänger und Mitglieder dieser Religion diese Gesinnung teilen, sich mit dieser Gesinnung in unserer Kultur breit machen wollen.
    Ich habe es nicht erlebt, dass sich jemand aus dem Kreis des Islam wirklich hinstellt, und Verbrecher sowas wie Exkommuniziert und sie öffentlich als vom Glauben abgefallen bezeichnet. Vielleicht würde das ja noch der Eine oder Andere tun, aber dann benötigt man erst eine Definition, wer eigentlich ein Verbrecher ist. Wenn sie sich dann wieder nur auf die Lehrmeinungen der Imane stützen, ist z.B. das Mädchen, welches vergewaltigt wurde, ein Verbrecher und muss deshalb getötet werden, oder ein Mann, der die Frau eines anderen genommen hat.
    Bei Diskussionen mit Moslems wegen der Taliban und der Terroristen, die im Namen des Islam die westliche Welt bedrohen, haben sich Muslime stets geweigert, solche Personen auch als Verbrecher zu bezeichnen, und haben lediglich ausweichend geantwortet.

    Solche Wortspielereien, die, wenn man nicht ganz genau hinhört, einem das Gefühl geben, der Muslim würde z.B. die Taliban als Verbrecher bezeichnen und ihre Bestrafung fordern, letztlich aber sagt er so: “Verbrecher müssen bestraft werden. Was die Talibane machen ist nicht gut.” So sind das zwei völlig voneinander getrennte Aussagen – und das ist genau die “Taqiyya”.
    Muslime sind keine Lügner, weil das ihr Koran schließlich verbietet. Aber Listig und Verschlagen.

    Würden die in Deutschland/Europa lebenden Muslime öffentlich gegen Verfolgung Nichtislamischer Religionen in islamischen Ländern demonstrieren, weniger öffentliche Religionssymbole fordern und die kulturellen Errungenschaften des Landes, in dem sie leben mittragen, wäre dies ein sichtbares Signal, dass man Vertrauen in diesen Personenkreis setzen könnte, da dies aber alles nicht geschieht – jedenfalls nicht wahrnehmbar, ist für mich praktisch die Aussage, dass die Muslime hier mit dem weltweiten Tun des Islam übereinstimmen und somit das “islamphobe” Bild dieser Personengruppe bleibt und wächst.

  24. ALADIN schrieb am 16. Februar 2010 um 00:11:

    @ Hasan……..Fürwahr,ein Meister des geflügelten Wortes –
    gefällt mir in der Tat, Respekt!!! Jedoch…selbst wenn es
    uns gelingt anhand von,sagen wir hundert wissenschaftlichen
    Analysen zu erklären warum Kot stinkt; es würde wahrscheinlich
    ein paar Bio-Chemie Studenten beeindrucken – aber am Geruch
    selbst würde es überhaupt NICHTS ändern!
    Habe selbst ca.6 Jahre in islam.Ländern gelebt (v.Marocco bis
    Kashmir) u.denke daß ich weiß wovon ich rede – psalama!
    PS. Aber deine Ortographie ist wirklich gut, respekt!

  25. Nobody schrieb am 16. Februar 2010 um 07:51:

    Da ist er ja auch schon.
    Erkennt man am besten daran, daß er nicht annähernd auf den Text eingeht. Wahrscheinlich hat er ihn überhaupt nicht gelesen oder verstanden.
    Es gab aber einen Beitrag von einem anderen Spammer der es mal mit diskreditieren versucht hat. Da kann man dran anknüpfen.
    Erfundene Lebensgeschichten gehören hier genauso zu den Artikeln wie zu den Kommentaren.

  26. ALADIN schrieb am 16. Februar 2010 um 11:46:

    @ nobody (deutsch:Papi’s Geldverschwender!)

    sag ich doch – Kot stinkt!

  27. Hasan schrieb am 16. Februar 2010 um 14:14:

    Islamophobie ist eine alte Geschichte. Kluge Leute mitunter – aber dennoch wird zumeist lieber kolportiert, was genehm ist, als gegen den Strom zu schwimmen.

    Die Aussagen von “Gast” kann ich teils unterstreichen. Schade fand ich nur, dass er oder sie dann von sehr guten Argumenten, welchen vernüftig und differenziert scheinen, schließlich dann doch wieder in den Chor der Islamophoben einstimmte und vom differenzierten Herangehen zum Verallgemeinern kam. Wollte ich mich eben noch freuen, dass da jemand den klaren Blick nicht verliert, dass es im Grunde die Menschen sind und nicht die Lehre oder Weltanschauung selbst, die da ggf. irregehen, musste ich wenig später feststellen, dass dieser Grundsatz bei Muslimen dann doch nicht gilt. Bei Muslimen muss es dann die Religion sein, welche sie zum Feind macht. Es zählt hier nicht mehr die eigene Veranwortung des Einzelnen. … Wirklich schade!

    P.S.: Ich vermute, dass man nicht davon abgehen will, das es Taqiyya ist, wenn ich sage, dass die Taleban, Usama und Co. Verbrecher sind, die den Islam beschmutzen und missbrauchen. Von mir zu verlangen, dass ich einen von diesen exkommuniziere … mit Verlaub, das wäre nicht nur anmaßend sondern würde auch bedeuten, dass der Fordernde nicht im Geringste weiß, wie der Islam strukturiert ist. Beispiel: Es gibt keinen “Papst, der als Oberhaupt aller Muslime reden und handeln könnte. … Erfahrungsgemäß weiß ich, dass ich natürlich sagen kann, was ich will, es wird nicht passen. Und auch hier spricht der Quran, dass jene erst zufrieden sein würden, wenn die Muslime ihnen folgen würden. Aber natürlich ist das auch nur schnöde Taqiyya.

    Hasan

  28. Hasan schrieb am 16. Februar 2010 um 14:16:

    ALADIN @
    Dem kann man nur beipflichten. Es kommt nur darauf an, wer den Kot fallen lässt. ;)

  29. Hasan schrieb am 16. Februar 2010 um 14:24:

    ALADIN@
    Eine Kollegin von mir habe in Marokko und anderswo gesehen, dass viele bei Gebetszeiten sich nicht zum Gebet begeben hätten. Daraus schlussfolgerte sie, dass es also viele Leute geben müsste, die nicht gläubig sind oder den Glauben nicht ersnt nähmen. Das nächste war dann, dass sie mich fragte, wieso ich denn mich so streng verhalten würde, indem ich meine täglichen Gebete verrichte? In ihren Augen bin ich ein sog. Strenggläubiger. … Was meinen Sie?

  30. Hasan schrieb am 16. Februar 2010 um 14:29:

    Freies Radieschen@
    Das wäre ja eine neue und interessante Art von Taqiyya! Ein Nichtmuslim erklärt sich mal zu einem Muslim. Keine schlechte Idee! Subhanallahu wa bihamdih!

    Außerdem, ein Radieschen ist geradezu prädestiniert für Taqiyya. Außen rot aber innen weiß. ;)

  31. Hasan schrieb am 16. Februar 2010 um 15:16:

    FreiesRadieschen@

    Was veranlasst Sie eigentlich, anzunehmen, dass ich kein Muslim bin?

  32. Kybeline schrieb am 16. Februar 2010 um 16:38:

    @Hasan:

    sondern würde auch bedeuten, dass der Fordernde nicht im Geringste weiß, wie der Islam strukturiert ist.

    Genau das ist das Problem! Genau deswegen ist der Islam nicht reformierbar. Ich habe das schon öfters ausführlich geschrieben, weswegen. Auch hier im Blog.

    Dieser einer Satz von dir bedeutet, dass egal wer was reformiert, beim ersten Zweifellsfall heißt es. Beim Zweifel gilt der Koran die Hadithen und die Sunna. Und was diese sind und diese sagen, das wissen wir alle: Dort liegt das Problem des Islam verborgen, genau deswegen sagen wir immer:

    Das Grundübel liegt nicht bei den paar Islamisten oder bei den paar traditionsliebenden Irren, Ehrenmördern, Fundis u. ä. Das Grundproblem ist das Islam selber, wegen seiner Struktur, wegen der Art, wie er funktioniert.

  33. Hasan schrieb am 16. Februar 2010 um 17:29:

    Kybeline@
    Exakt – hier liegt das Problem. Einem muslim wird nicht gestattet, den Quran zu erwähnen, ohne dass damit Schwäche oder Zweifel unterstellt wird. Wenn du meinen Beitrag richtig gelesen hättest und ohne die Brille der vorgefassten Meinung, hättest du gesehen, das mein Quranbezug nichts als ein Beispiel war, das mir einfiel, als jemand davon sprach, dass Muslime erst dann akzeptiert würden, wenn sie entsprechend gefällig handeln usw. würden. sie aber deuten das als Zweifel (wo bitteschön?) … sorry, aber ein gebetsmühlenartiges Wiederholen von Aussagen, dass der Islam das Problem sei und nicht die Banditen, welche den Islam benutzen usw. macht es nicht wahrer. Ein Muslim soll sich einerseits rechtfertigen oder irgendwie glaubhaft machen, was aber von jenen gar nicht beabsichtigt ist – und wenn er die Quellen bemüht, an denen eigentlich keiner vorbeikommt, wenn er den Islam ernsthaft studiert, dann ist das falsch. Die Logik ist schlicht unlogisch. Es sei denn, man sucht nicht ehrlich Antwort, egal wie sie ausfällt, oder man sucht Bestätigung in seiner vorgefassten Meinung. Vorurteil bedeutet vorverurteilung. Und das kennt man schon zur Genüge. … Sie machen den Bock zum Gärtner. … Und ein Muslimist ja eh ein potentieller Terrorist, Mörder, Frauenhasser, Gewaltverehrer, Extremist, Intoleranter, Unreformierbarer, Unbelehrbarer, … usw. usf. Fundierte argumente, bei der man keine Scheu hat, QUELLEN zu nennen, vermisse ich nach wie vor. Von einem Muslim zu verlangen, dass er den Quran außen vor läst ist demagogisch. Ein Christ darf und soll ja auch aus der bibel zitieren dürfen, oder? Jedenfalls wurden Bibelzitate hier noch nicht moniert. Warum soll es dann nicht erlaubt sein, quran und Hadithe zu nennen? Und Fragen werden wohl nicht beantwortet, jedenfalls nicht die meinen? … Und alles ist ja nur Taqiyya. Fragt sich nur, wer hier eigentlich Taqiyya übt, wenn man mal die falsche Interpretation als Grundlage nimmt.

    Nichts für ungut.

    Hasan

  34. Hasan schrieb am 16. Februar 2010 um 17:32:

    Kybeline@

    Nachfrage: Wie funktioniert denn der Islam Ihrer Meinung nach?

  35. ALADIN schrieb am 16. Februar 2010 um 19:42:

    @ Hasan…..!Ohne jetzt unhöflich sein zu wollen,möchte ich die Frage:”Wie funktioniert der Islam ihre Meinung nach?” aus
    meiner (subjektiven?)Sicht versuchen zu beantworten, einver-standen?Daß er keinesfalls auf ‘freiwilliger’Überzeugung basiert,wissen wir Beide!Und ich will jetzt nicht von der frühkindlichen Gehirnwäsche anfangen,die jeder Moslem obligatorisch durchläuft.Auch daß eine geistig/spirituelle Akzeptanz durch reine Drohungen (durch einen strafenden bzw.rächenden Allah) ersetzt werden u.deshalb jeden Ansatz von logischer Kritik-d.h.Reform!-im Keim ersticken!Die Basis dieser “Religion” ist nicht Respekt,sondern Angst – erbärmliche Angst, für die der Koran (listigerweise?)ein
    Ventil geschaffen hat – nämlich ebendiese Angst weiterzugeben an Frauen,Ungläubige überhaupt:Andersdenkende!
    Von den lächerlich triebbetonten Versprechungen brauchen wir wohl auch nicht zu reden!Alles in allem; Würde es den Islam in dieser Form nicht schon geben – man müsste Ihn für die Masse an Triebfixierten Analphabeten u.Macht-gierigen Politikern nochmal erfinden – so sehe ich das!Ich suche der Fairness halber,seit ca.40 Jahren nach positiven Erklärungen für diese “Macht-Strategie” – ohne Ergebnis!!!

  36. Freies Radieschen schrieb am 16. Februar 2010 um 19:49:

    Hasan@
    Na ja so wie du schreibst sollte man denken du bist ein recht intelligenter,patenter Mensch was ich ja eigentlich von Muslimen nicht gewohnt bin(zumindest nicht von den Islamischen Faschisten,tja da habe ich mich wohl getäuscht,dann bist du einer unter tausend.
    P.S.Übrigens esse ich gerne Radieschen! ;)

  37. Freies Radieschen schrieb am 16. Februar 2010 um 19:59:

    @Hasan
    Sorry ich meinte eigentlich einer unter 10 Millionen ;)

  38. Kybeline schrieb am 16. Februar 2010 um 20:12:

    @Hassan #34

    Nachfrage: Wie funktioniert denn der Islam Ihrer Meinung nach?

    Ich hatte schon ziemlich alle diese Sachen ausführlich geschrieben und ich sehe nicht, warum ich ständig wiederholen muß.
    Ich hatte das gemeint, dass ich darin ein Problem sehe:

    http://www.kybeline.com/2009/01/15/an-was-orientiert-sich-ein-moslem/?preview=true&preview_id=2034&preview_nonce=711845d14f

  39. Hasan schrieb am 16. Februar 2010 um 20:56:

    Aladin # 35
    Ohne jetzt unhöflich sein zu wollen,möchte ich die Antwort zur Frage:”Wie funktioniert der Islam ihre Meinung nach?” aus meiner (subjektiven?)Sicht versuchen zu beantworten, einverstanden?
    Sie wollen zwar nicht unhöflich sein – aber genau in dieser Weise “beantworten” Sie das Ganze mit genau der “Argumentation”, die geradezu Standard sind in der Polemik von Leuten, die danach trachten, den Glauben eines Muslims in den Dreck zu ziehen. Nicht unhöflich sein zu wollen – aber zu müssen? … Ja, Islam-Gegner müssen unhöflich sein und müssen allerlei Unflat über meinesgleichen ausgießen, da sie keine andere Möglichkeit haben. Auf konkrete Fragen kommen dann auch meist nur allgemeine und polemische “Antworten” – oder gar keine. Für Islam-Gegner ist es kein Problem, andere, die sie gar nicht kennen, mal eben zu Dummköpfen zu erklären und Muslimen ihren Glauben madig zu machen. Ihre “Argumente” sind alles andere als objektiv. Sie sind natürlich subjektiv. Rein subjektiv. Da lagen sie schon richtig. Fundiert sind sie jedenfalls nicht. Da werden üble Erscheinungsformen, die es auch außerhalb des islamischen Bereiches zuhauf gibt, so verallgemeinert, dass der Laie nicht selten geneigt ist, dieser Polemik zu verfallen, da er annimmt, dass dies Fakten seien. Diffamieren verstehe ich aber nicht als ehrliche Debatte, auch wenn jener heucherische Satz eingangs stand. Aber schon dieser Satz zeigte die gegenteilige Richtung an. Sie hatten nie vor, nicht unhöflich sein zu wollen. … aber ich bin eigentlich gelassen, denn 1. war die Antwort nicht überraschend und 2. bin ich ja eh im Verdacht, doch wieder nur Taqiyya zu üben. bis jettt habe ich jedenfalls nicht erkennen können, dass Sie in Sachen Islam ein Kundiger sind, der weiß, was Islam ist – und was nicht. … Ich möchte wirklich nicht unhöflich sein, aber nach alledem vermute ich in Ihnen keine Person, die versucht, den Anderen zu verstehen, sondern Sie haben einzig Interesse daran, Hasan unter allen Umständen zu widersprechen und ihn in die längst zugewiesene Ecke zu stellen. Sorry, das ist keine rechte Basis für eine Debatte mit gegensätzlichen Meinungen unter dem Prinzip gegenseitigen Respekts und des Anstands, indem Beleidigungen und Polemik voller Ablehnung, Verachtung oder Hass keinen Platz haben sollte. Ich habe keine Probleme damit, mit anders oder Nichtgläubigen über meine Religion zu reden. Aber ich bin nur bereit dazu, wenn ich sehe, dass echtes Interesse an Austausch besteht, egal wohin das Ergebnis führt. Ich werde natürlich immer pro-islamisch sprechen. Aber vieles, was als islamisch gilt, ist islamisch. Und da gilt es noch sehr viel Spreu vom Weizen zu tennen. … Ansonsten sind diejenigen, welche diesen verachtenswerten polemischen Weg folgen möchten nicht besser als jene, die ganz am Anfang zitiert werden (sofern Text und Autorin überhaupt echt sind).

    Mit freundlichem Gruße

    Hasan

  40. Hasan schrieb am 16. Februar 2010 um 21:02:

    Kybeline@ #38

    Es wäre nett, wenn ich einen Link bekommen könnte, in dem nicht die Entwurfsvorschau sondern die veröffentlichten Postings zu sehen sind. In die Entwurfsvorschau kann ich nicht einsehen. Danke!

  41. Kybeline schrieb am 16. Februar 2010 um 21:10:

    @Hasan
    Das ist keine Entwurfvorschau, das ist ein älterer Artikel von mir. Ich bin Bloggerin, keine Chatterin.

    Aber es ist wirklich ein Problem der Moslems, dass sie keinen Verhandlungsparter anderen gegenüber bieten. Eigentlich sollten wir keine einzige islamische INstanz als Verhandlungspartner erkennen, denn nur Mohammed dürfte für den Islam sprechen. Alle andere sind nicht befugt.

    Jeder Moslem behauptet von sich, er sei ein Religionsexperte, aber dann wird er von den anderen in Frage gestellt. Keiner weiß, was der “wahre Islam” ist, jeder bastelt sich seine eigene Sichtweise vom Islam zurecht. Und alles gilt und wiederum gilt nichts. Das ist ein Scheiß Topf mit einem Grünen Pudding drin, der jedes Mal anders aussieht.

    Was du heute vom Islam behauptest, kommt morgen ein anderer Moslem und bestreitet alles.

    Und im zweifelsfall gilt nur der Koran. Und der Koran ist mittelalterlich, ist mörderisch, barbarisch.

    Das ist es.

    Viel Spaß weiterhin mit anderen Kommentatoren.

    Wenn du meine Ansichten kennen willst, mußt du im Blog stöbern, denn ich habe schon wirklich zu ziemlich allem meine Ansichten geschrieben.

  42. Hasan schrieb am 16. Februar 2010 um 21:14:

    Freies Radieschen@ #36 und 37

    Daran können Sie vielleicht erkennen, wie sehr Vorurteile den Blick verstellen. Schlimm, dass es das Vorurteil gibt, Muslime seien primitiv, ungebildet und zurückgeblieben. Schade ist allerdings, dass die muslimische Welt heute fast ausschließlich nur mit den uns allen bekannten üblen und schrecklichen Erscheinungsformen in Verbindung gebracht wird. Vergessen sind die entscheidenden Impulse für die europäische Kultur und Kunst und Wissenschaft, die lange Zeit ihren segensreichen Einfluss ausübte. Heute üben die vielen gesitigen Größen des Orients, die es ja nach wie vor gibt, leider keinen wesentlichen Einfluss mehr aus. Da haben sich die Zeiten geändert. Das führt nur dazu, dass man hierzulande die Geistesgrößen der muslimischen Welt nur noch sehr vereinzelt wahrnimmt. … Schade übrigens, dass sie einen derart großen Rückzieher gemacht haben. Immerhin ist der Unterschied von 1000 zu 10.000.000 enorm. … Wieviele Muslime kennen Sie denn eigentlich?

    Gruß Hasan

  43. Hasan schrieb am 16. Februar 2010 um 21:19:

    Kybeline@
    Ich bekomme nur folgendes als Antwort beim Anklicken des Links: “Du hast nicht die nötigen Rechte, um die Entwurfsvorschau zu sehen.” der Link http://www.kybeline.com/2009/01/15/an-was-orientiert-sich-ein-moslem/?preview=true&preview_id=2034&preview_nonce=711845d14f sagt doch auch irgendwie aus, dass es eine Vorschau ist, oderß Stichwort “preview”. … Aber ich werde mich dann wohl mit der Suchfunktion auf den Weg machen. Sorry! Nichts für ungut.

  44. ALADIN schrieb am 16. Februar 2010 um 21:21:

    @ Hasan….Sorry, aber ein Buch welches über 200 mal das Töten von Andersdenkenden proklamiert; verbietet mir meine abendländisch/hellenistische Prägung, gut zu finden! Hindu’s,
    Buddhisten,Indianer u.Christen sowieso – würden das verstehn (obwohl ich Atheist bin!)Moslems natürlich nicht,schon klar! (die eigenen Kinder sind immer die Besten,stimmts?)Na ja, was solls! Werd glücklich damit, hasta nunca! Aladin.
    PS. Aleviten nehm ich davon natürlich aus!

  45. Kybeline schrieb am 16. Februar 2010 um 21:46:
  46. Hasan schrieb am 16. Februar 2010 um 22:01:

    Kybeline@
    Verhandlungspartner – worüber muss denn verhandelt werden?

    Richtig, der Islam kennt keine Kirchenstruktur in dem Sinne, keinen Oberpapst. Aber dass nur Muhammad (xxxxxx xxx xxx xxx xxx xxxxx xxxxx xxxxxx) zu fragen wäre, ist nur für seine Zeit relevant und ansonsten unlogisch, wenn man mal von den Hadithen absieht, obwohl diese immer mit Vorsicht und kritisch gesehen werden müssen, da es leider auch Fälschungen oder zumindest schwache Überlieferungen gibt. Das ist eine Wissenschaft für sich.

    Ich kenne keine Muslime persönlich, die behaupten, Experten zu sein. Es wäre wirklich schön, wenn man von solchen sehr verallgemeinernden Behauptungen Abstand nähme und statt dessen versucht, auf der sachlichen Ebene zu bleiben. Gleichwohl, Angeber und Möchtegern-Ulama gibt’s auch. Aber bei denen merkt man das ganz schnell. Denn eines ist Fakt: Es gibt eine ganze Menge Leute die eine ganze Menge Wissen haben. Auch ich habe im Laufe meiner (übrigens ganz freiwilligen) Karriere als Muslim seit 1990 eine Menge Input bekommen. Aber wissen kann ich alles nnun wirklich nicht. Gelehrter bin ich nicht. Wer wirklich so richtig tief ins Metier mal einsteigen will und die zahllosen Feinheiten kennenlernen will, der muss sich an die großen Gelehrten wenden. … Und wenn ich etwas nicht weiß, dann habe ich auch kein Problem damit, das zu sagen. Das gebietet ein ehrliches Gespräch. Wenn jemand einmal eine schwierige Frage haben sollte, könnte ich ggf. diese gerne an einen Gelehrten oder mehrere weiterreichen. Ist nur ein unverbindliches Angebot. Ich hoffe nur, dass es dann auch ehrlich gemeint ist.

    Goethe sah den Koran gänzlich anders als Sie.

    Sicher werde ich Ihnen nicht das Gegenteil Ihrer Aussage hervorlocken können, aber dedenken Sie, dass der Koran wie die Bibel oft genug missbraucht worden ist bzw. wird. Wer den Koran liest wird gewiss auch Gewalt darin finden. Aber wer nicht dabei stehen bleibt, sich darüber aufzuregen, der wird finden, dass der Koran noch viel mehr an die Menschen appelliert, milde zu sein. Das jetzt nur mal allgemein gesprochen. Man möge nicht außer Acht lassen, dass der Koran als Ganzes zu sehen ist. Herauspicken von irgendwelchen Stellen ist leicht. Das machen die Gegner der Muslime. Und das machen auch die Muslime, welche den Weg der rücksichtslosen Gewalt gewählt haben und bereit sind, im Namen des Islam gräßliche Verbrechen zu begehen. Leider! Insofern ist der Begriff Islamofaschist verständlich. Allerdings halte ich ihn für irreführend, weil es keinen islamischen Faschismus gibt, nur Faschismus. Es gibt auch keinen islamischen Terrorismus oder islamischen Selbstmordattentäter. Denn all das ist schlicht un-islamisch. … Ich bin mir natürlich bewusst, dass diesse Meinung wahrscheinlich nicht die Ihre ist. Das ist aber am Ende unerheblich. Mord, und Selbstmord und Terror-Verbreitung sind nun einmal auch im Islam als verdammt und verbrecherisch eingestuft. Wer es sehen will, wird es sehen.

    Und jeder versteht den Koran hier und da unterschiedlich, obwohl immer (im Arabischen) dieselben Worte darin stehen. Und insofern ist es mit der Formulierung “Im Zweifel in den Koran schauen” nicht so verkehrt, denn es ist doch auch die Möglichkeit, Unklarheiten mit der eigenen größten Quelle zu klären. Und wenn der Koran zu einer Sache nichts aussagt, kann man immerhin die andere Quellen danach fragen, nämlich die Hadithe, also die außerkoranischen Aussagen bzw. Handlungsweisen des Propheten Muhammad (s) zu sichten. Aber mein Problem wäre, dass ich nicht die große Fülle an diesen Hadithen nutzen könnte, da mir nur eine kleine und allgemein als authentisch anerkannte Anzahl von hadithen befragen könnte. Wie gesagt, das ist eine Wissenschaft für sich und nicht gerade einfach. Leider machen sich das manche Leute aber sehr einfach. Muslime wie ihre Gegner. Und selten sachlich. Das ist sehr sehr traurig. Das macht am Ende böses Blut auf beiden Seiten. …

  47. Kybeline schrieb am 16. Februar 2010 um 22:04:

    dass der Koran wie die Bibel

    Das ist pervers, kindisch. Wann kann ein Moslem mit uns über seine Religion sprechen, ohne “ja auch die Christen” oder “ja auch die Bibel” zu sagen?

  48. Hasan schrieb am 16. Februar 2010 um 22:06:

    @Kybeline #45

    Super! Jettt hat’s geklappt. Werde es mir in Ruhe anschauen. Danke!

  49. Kybeline schrieb am 16. Februar 2010 um 22:09:

    Ich kenne keine Muslime persönlich, die behaupten, Experten zu sein.

    und:

    Wenn jemand einmal eine schwierige Frage haben sollte, könnte ich ggf. diese gerne an einen Gelehrten oder mehrere weiterreichen. Ist nur ein unverbindliches Angebot.

    Hihi

    Anhand dieser zwei Sätzen erlaube ich mir, deine Kompetenz in Frage zu stellen.

  50. Hasan schrieb am 16. Februar 2010 um 22:15:

    @Kybeline #47

    Ihre Antwort ist pervers. Als Muslim habe ich genauso das Recht auf freie wie sie. nd die Frage kann ich zurückgeben. Die Gegner der Muslime erlauben sich, den Muslimen ihre religion nach strich und Faden madig zu machen und den Koran als verbrecherisch pp. zu titulieren – aber wenn ich von der Bibel spreche, darf ich das nicht. Was ist denn das für eine Logik? Zumal, im Gegensatz zu Ihnen verteufele ich die Bibel nicht und belege sie nicht mit hässlichem Vokabular, da sie ein ehrwürdiges Buch ist. Hübsch finde ich überdies, wie Sie als selbstbekennender Atheist(!) die Bibel verteidigen. …

  51. Hasan schrieb am 16. Februar 2010 um 22:22:

    Kybeline #49

    Wann bitteschön habe ich denn behauptet, Experte zu sein? Sind Sie kompetenter als ich? Jedenfalls ist eine Antwort “Das weiß ich nicht” ehrlicher als vorgetäuschtes (Halb)wissen und Polemik, ohne irgendwelche konkreten und schlüssigen Belege zu liefern. Es wäre wohl an der Zeit, dass Sie mal die Katzen aus dem Sack lassen. Her mit den Beweisen, her mit den kompetenteren Argumenten! Ich bitte darum! Ansonsten ist das Ganze langsam albern. Ihr Kichern zeigt das schon deutlich. ;)

  52. Kybeline schrieb am 16. Februar 2010 um 22:27:

    Hasan schrieb am 16. Februar 2010 um 22:15: bearbeiten

    Doch, jeder darf die Bibel kritisieren, ob Christ, Atheist oder sonst wer. Ich finde nur lächerlich, dass ein Moslem nicht über den Koran sprechen kann, ohn zu sagen “ja, aber auch die Bibel”

    Das ist auf dem Niveau eines 8-jährigen Kindes. Mich nervt schon bei kleineren Kindern, wenn man sie für irgendwas zu Rechenschaft zieht und sie antworten: “ja aber auch Peter”, oder “aber Julchen hat das auch getan…”

    Das ist ein typischer Ausdruck der Unreife, ein Ausdruck, dass man nicht bereicht ist, Verantwortung für etwas zu übernehmen.

    Und das kennen wir: Die Moslems können es von allen Religionen allein nicht ertragen, für sich, für ihre Taten, ihre Handlungsweise die Verantwortung zu tragen. Deswegen können sie eine Kritik nicht auf sich bezogen sachlich und mit voller Reife + Verantwortungsbewußtsein diskutieren, sie müssen mit solchen Phrasen sich herauswinden.

  53. Gast schrieb am 16. Februar 2010 um 22:51:

    auf was ich eigentlich hinweisen wollte, ist, dass viele Religionen Menschenmassen führen. Das tun sie in der Tat und veranlassen damit, dass Menschen Entscheidungen in ihrem Leben treffen, die vielleicht nachhaltige Folgen mit sich bringen. Doch wenn die Folgen sich später als gesetzeswidrig herausstellen, will es niemand gewesen sein, jeder geistige Führer lehnt dann die Verantwortung dafür ab. Dem abzuhelfen wäre nur durch ein generelles Verbot von geistlichen Führern – und jeder Einzelne müsste sich dann wahrhaft und anstrengend die Arbeit machen, seine Religion selber gründlich mit Anstrengung zu Erforschen, um danach feststellen zu können, dass ist das Richtige oder das Falsche. In unserer schnelllebigen und streßbeladenen Zeit findet man aber kaum Zeit, alle religiösen Urquellen und Hintergrundinformationen und geschichtlichen Zusammenhänge zu studieren, und nimmt deshalb lieber den leichten Weg, von anderen Personen vorgedachtes rückhalt- und bedingungslos zu adaptieren.

    Ich bin dabei, den Koran zu lesen, um die Lehre zu verstehen und um vielleicht auch die Menschen zu verstehen, die daran glauben, aber was ich bisher lesen konnte, war nur mit sehr gemischten Gefühlen.

    Der Argwohn der islamkritischen Personen gegenüber Zitaten aus dem Koran ist berechtigt, weil das Kapitel 109. “Die Ungläubigen (Al-Káferün)….6. Euch euer Glaube, und mir mein Glaube” z.B. nur für sich alleine steht.
    Im Kapitel 2. “Die Kuh (Al-Baqarah) …. 6. Die nicht geglaubt haben – und denen es gleich ist, ob du sie warnst oder nicht warnst -, sie werden nicht glauben.
    ” ab dieser Zeile/Strophe/Vers werden wiederholt Aufforderungen gegen Ungläubige gerichtet: “….190. Und kämpfet für Allahs Sache gegen jene, die euch bekämpfen, doch überschreitet das Maß nicht, denn Allah liebt nicht die Maßlosen.
    191. Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie von dort, von wo sie euch vertrieben; denn Verfolgung ist ärger als Totschlag. Bekämpft sie aber nicht bei der Heiligen Moschee, solange sie euch dort nicht angreifen. Doch wenn sie euch angreifen, dann kämpft wider sie; das ist die Vergeltung für die Ungläubigen.
    192. Wenn sie jedoch ablassen, dann ist Allah allvergebend, barmherzig.
    193. Und bekämpfet sie, bis die Verfolgung aufgehört hat und der Glauben an Allah (frei) ist. Wenn sie jedoch ablassen, dann (wisset), daß keine Feindschaft erlaubt ist, außer wider die Ungerechten.
    194. (Entweihung eines) Heiligen Monats (soll) im Heiligen Monat (vergolten werden); und für alle heiligen Dinge ist Vergeltung. Wer sich also gegen euch vergeht, den straft für sein Vergehen in dem Maße, in dem er sich gegen euch vergangen hat. Und fürchtet Allah und wisset, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist. ” usw. usf.

    Das Kapitel 69. “Die wirkliche Realität (Al-Háqqah)….30. «Ergreifet ihn und fesselt ihn,
    31. Dann werft ihn in die Hölle.
    32. Dann stoßt ihn in eine Kette, deren Länge siebzig Ellen ist;
    33. Denn er glaubte nicht an Allah, den Großen,…”

    Kapitel 48. “Der Sieg (Al-Fath) ….29. Mohammed ist der Gesandte Allahs. Und die mit ihm sind, hart sind sie wider die Ungläubigen, doch gütig gegeneinander. ……”

    Kapitel 44. “Der Rauch (Ad-Duchán)
    43. Siehe, der Baum Saqqüm
    44. Ist die Speise des Sünders.
    45. Wie geschmolzenes Erz wird er brodeln in (ihren) Bäuchen,
    46. Wie das Brodeln kochenden Wassers.
    47. «Ergreift ihn und zerrt ihn in die Mitte des flammenden Feuers;
    48. Dann gießet auf sein Haupt die Pein des siedenden Wassers.” –Aufforderung zur Folter und Verbrennung–

    “85. Und wer eine andere Glaubenslehre sucht als den Islam: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im zukünftigen Leben soll er unter den Verlierenden sein.”

    Der Vers, der gerne zitiert wird, um als Beweis dafür anzutreten, dass die Tötung einer Einzigen Person so wäre, wie die Tötung der ganzen Menschheit, ist im Koran an das frühere Israel gerichtet gewesen (und auch mit Einschränkung):
    Kapitel 5. “Der Tisch (Al-Máedah)
    32. Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israels verordnet, daß wenn jemand einen Menschen tötet – es sei denn für (Mord) an einem andern oder für Gewalttat im Land -, so soll es sein, als hatte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, so soll es sein, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und Unsere Gesandten kamen zu ihnen mit deutlichen Zeichen; dennoch, selbst nach diesem, begehen viele von ihnen Ausschreitungen im Land.
    33. Der Lohn derer, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und Unordnung im Lande zu erregen trachten, wäre der, daß sie getötet oder gekreuzigt werden sollten oder daß ihnen Hände und Füße abgeschlagen werden sollten für den Ungehorsam oder daß sie aus dem Lande vertrieben würden. Das würde eine Schmach für sie sein in dieser Welt; und im Jenseits wird ihnen schwere Strafe;

    das sind nur einige Beispiele von vielen. Was soll man da diskutieren, wenn eine anscheindend friedfertige Stelle woanders wieder überschrieben wird, dass eine beliebige Auslegung erfolgen kann?

    Warum kann dann nach der Scharia ein vergewaltigtes Mädchen zum Tod verurteilt werden, und der Täter bleibt angesehen? Und ein von Verwandten seit Jahren misbrauchtes zwangsverheiratetes Kind, der Unzucht angeklagt werden?

    Weil man die Rechtfertigung daraus aus dem Koran entnehmen kann.

  54. ALADIN schrieb am 17. Februar 2010 um 00:23:

    @ Gast Um ehrlich zu sein, war/bin ich neugierig wie die Reaktion unseres Konvertiten Hasan auf deinen sehr fairen u.ausführlichen Kommentar, ausfallen würde-und wie es aussieht genau so wie ich es erwartet hatte!Es ist halt immer dasselbe:Vorhang zu und Islamophobie vor sich hinmurmeln,bis daraus Djihad geworden ist!Eigentlich schade um Ihn – ohne seine koranische Denk-Blockade war er ja ganz annehmbar! Aber wie heißt es doch gleich: “Niemand ist so blind wie Der, der nichts sehen will!”(er wird wohl seine Gründe haben,denk ich!)

  55. Gast schrieb am 17. Februar 2010 um 02:48:

    P.S.: Ich vermute, dass man nicht davon abgehen will, das es Taqiyya ist, wenn ich sage, dass die Taleban, Usama und Co. Verbrecher sind, die den Islam beschmutzen und missbrauchen. Von mir zu verlangen, dass ich einen von diesen exkommuniziere … mit Verlaub, das wäre nicht nur anmaßend sondern würde auch bedeuten, dass der Fordernde nicht im Geringste weiß, wie der Islam strukturiert ist. Beispiel: Es gibt keinen “Papst, der als Oberhaupt aller Muslime reden und handeln könnte. … Erfahrungsgemäß weiß ich, dass ich natürlich sagen kann, was ich will, es wird nicht passen. Und auch hier spricht der Quran, dass jene erst zufrieden sein würden, wenn die Muslime ihnen folgen würden.

    Ich erwarte nun mal nicht von einem einfachen Muslim dass er jemand anders exkommunizieren kann, doch gibt es wohl irgendwelche Glaubenswächter im Islam, wie es in einigen Staaten ja auch die Religionspolizei gibt, die angebliche Vergehen sofort bestrafen. Und von aufrichtigen ehrlichen mildgesinnten freundlichen friedlichen Muslimen würde ich dann schon erwarten, dass diese sich an ihre Führung wenden, um Mißstände bis ganz an die oberste Spitze zu bringen. Das klappt ja in der Katholischen Kirche mit den Mißbrauchsfällen zwischenzeitlich auch ganz gut.
    Und diese geistlichen Führer des Islam müssten doch imstande sein, einen Verbrecher öffentlich als vom Glauben abgefallen (in die Irre gegangen) zu kennzeichnen, so dass andere Muslime diesem nicht mehr zuhören und sich beeinflussen lassen. Aber das gibt es, soweit ich mich entsinnen kann, NICHT.

    ist es wieder Taqiyya, wenn man statt Taliban: Taleban, und statt Osama Bin Laden: nur Usama & Co schreibt?

    Es mag viele Tausende ehrliche Muslime geben, die sich in der Parallelgesellschaft aufhalten und niemals negativ auffallen, aber auch nicht positiv. Man hat als Einzelperson auch hier nicht die Möglichkeit, mit allen muslimischen Individuen sich einzeln auseinanderzusetzen um für sich selber festzustellen, dem kann ich trauen und vertrauen oder nicht. Wieviel Zeit und Mittel hat man in seinem Leben, um regelmäßig Wiederholungen mit negativem Ausgang erleben zu wollen, bis man vielleicht mal eine positive Erfahrung erlebt? Menschen, jedenfalls die Meisten, werden durch Erfahrung geschult und der Selbsterhaltungstrieb lehrt einen dann, argwöhnisch und vorsichtiger zu sein.
    Wer einmal in eine Abofalle geraten ist, wird dies meist nicht ein weiteres Mal tun. Wer beim Autokauf übers Ohr gehauen wurde, wird beim nächsten Mal vorsichtiger sein. Bei einer Versicherung, mit der man schlechte Erfahrung gemacht hat, wechselt man zu einer anderen und sucht wohl in Foren erst mal nach Erfahrungen anderer.
    Der gesunde Menschenverstand lehrt uns dies, unangenehme Erfahrungen nicht erneut erleiden zu wollen.
    Ich glaube, die meisten Islamkritiker hier hatten schon ihre unangenehmen Auseinandersetzungen, Zusammenstöße und Erfahrungen mit Muslimen.
    Ich hatte einen netten höflichen Schwarzafrikaner aus Nigeria als Kollegen, der über eine Greencard nach D kam. In seinen Bewerbungen konnte er alles Mögliche, aber tatsächliche hatte er in fast allem nur minimale Grundkenntnisse. Kurz gesagt, er konnte nichts schaffen, was verkaufsfähig oder verwertbar war, aber während der Arbeit Koransuren als MP3 zu hören und (vermutlich) islamische Musik, sowie regelmäßig seinen Gebetsteppich auszurollen und sich niederzuknien, mit seinem Ausscheiden alles an verwertbarer Arbeit, auf die man hätte aufsetzen können, unbrauchbar zu machen, das konnte er. Zu den Terroranschlägen vom 9.11. meinte er nur in deutsch mit frz. Akzent, “ja, dahs is slecht, warum man so was thut?”

    Auch 2 pakistanische Mädchen wollten eine kaufmännische Lehre machen (perfekte deutsche Sprache), und die Mädels waren nicht häßlich, lernten jedoch nicht so richtig, weswegen sie wohl auch von einer Bildungsförderungseinrichtung vermittelt wurden, aber auch während der Ausbildungszeit lernten sie nichts, sondern konzentrierten sich mehr aufs Internet und in der Annahme, die Telefonflatrate der Firma erstrecke sich auch auf Mobilfunknetze verursachten sie einige Hundert Euro zusätzliche Telefonkosten. Sie haben ihren islamischen Glauben schwer verteidigt – und zwar in etwa so, wie das einleitende Thema anzeigt (nur nicht bis zum absoluten Schlußpunkt – etwa bis 11.), aber was mich wunderte war, dass sie aus Pakistan als Glaubensverfolgte fliehen mussten (ich bringe das immer durcheinander: Sunniten/Schiiten) und deshalb in Deutschland Asyl bekommen haben. Wenn der Islam Frieden bedeuten würde, so müssten diese doch dort in Frieden als islamische Bürger unter einer islamischen Regierung leben dürfen. Was läuft hier falsch? Jedenfalls haben sich die Mädels nun für eine arrangierte Ehe und Kopftuch entschieden.

    Vor über 14 Jahren hatte ich mal eine türkische Freundin, sie war christlichen Glaubens, und völlig westlich orientiert, gebildet, mit einer butterweichen deutschen Aussprache, dass ich die Abstammung nicht hätte glauben wollen. Zudem auch arbeitsam und strebsam.

  56. Freies Radieschen schrieb am 17. Februar 2010 um 10:40:

    @Hasan
    Ok also es wird ja ziemlich drumherum geredet,um es mal auf den Punkt zu bringen,es ist ja schon gut daß mal ein Moslem männlichem Geschlechtes hier im Forum ist,
    Hasan es scheint daß du ein recht intelligenter Moslem bist,ich stelle dir jetzt mal einige Fragen,bitte auch um Antwort wenn es geht,
    1.Was hälts du denn davon daß kleine Mädchen im Islam mit alten Männer verheiratet und auch mißbraucht werden?
    2.Wie denkst du über Mißhandlung der moslemischen Frauen?
    (es ist nicht zu verleugnen daß das recht häufig dort passiert)
    3.Wie denkst du über Christen die in den islamischen Ländern verfolt werden und auch umgebracht werden?
    sorry diese Fragerei,aber es interessiert mich brennend!
    nun zu deiner Frage warum ich nen Rückzieher in meinem gestrigen Beitrag gemacht habe mit den einen von tausend,na ja ich habe halt wieder mal im TV gesehen wie unsere Migranten sich hier aufführen,da änderte ich meine Meinung ganz schnell wieder.
    lieben Gruß FR ;)

  57. Hasan schrieb am 17. Februar 2010 um 12:39:

    Hallo Gast,
    Ihre ausführungen sind in der Tat fair und anders als bestimmte Polemiker hier, die nichts anderes können, als andere niedermachen und vor den Leuten zu diffamieren usw. Und ich werde solche miesen Bemerungen nicht mehr beantworten sondern nur noch auf Beiträge reagieren, die sachlich sind und wo man nicht mit dem Holzhammer der Kränkung bearbeitet wird. Meine Freiheit besteht ja gottlob auch darin, auf solcherlei Unflat nicht antworten zu müssen. Sozusagen Energie-Sparmaßnahme. ;-)

    Man kann zu den genannten Koranstellen durchaus unterschiedlicher Meinung sein. Meiner Meinung nach ist Sura 109 nicht losgelöst vom “Rest” zu sehen. Der Koran ist als Ganzes zu betrachten. Damit bildet diese kurze aber wohlbekannte Sura einen esentlichen Bestandteil des Korans und ist somit eine Kernaussage, d.h. nicht nur eine vereinzelte, welche man dann ja ignorieren könnte. Wie gesagt, das ist Ansichtssache. Für mich jedenfalls ist es so, wie ich sagte. Da sind wir also nicht einig.

    Was 2:190ff. betrifft, so wird doch aus dem Text doch eigentlich deutlich, dass dies für Kriegszeiten zutrifft. Wenn man aufmerksam liest, müsste man eigentlich erkennen, dass hier nicht von Aggression die Rede ist sondern von Vergeltung für Dinge, wie Vertreibung usw.. Weisen die Verse nicht deshalb immer wieder (und anderswo im Koran) die kämpfenden Muslime an, im Falle des Ablassens von Kampfhandlungen gegen die Muslme selber auch den Frieden zu suchen? Die Verse haben mit der Geschichte zu tun. Sicher wissen Sie, dass die damals noch sehr junge und kleine muslimische Gemeinschaft von Medina vernichtet werden sollte. Stichworte wie Badr oder uhud dürfte Ihnen nicht fremd sein. Wie auch immer, wenn man das Ganze liest, kommt man doch eigentlich nicht an der Erkenntnis vorbei, dass es für den bewaffneten Kampf Grenzen gibt. Grenzen, die heute leider oft überschritten werden. Da gibt es die Maßlosigkeit, wovor Allah ausdrücklich warnt. Milde und friedliches Miteinander sind genauso im Koran vertreten.

    69:30 – Das bezieht sich nicht auf das Diesseits bzw. auf den Jüngsten Tag. Wer nicht an Allah glaubt und nicht an den Koran, sollte hierin doch eigentlich lediglich eschatologische Aussagen sehen denn Furcht bekommen. Oder?

    Sura 48:29 – Hart wider die Ungläubigen – das klingt hart, bezieht sich aber wieder auf Zeiten des bewaffnenten Konflikts. Anderenorts würden im Koran dann ja auch Befehle an die Muslime, selbst asylsuchenden “Ungläubigen” Asyl (auch gegenüber den eigenen Truppen) zu gewähren keineSinn machen:

    9:6 – “Sollte einer der Götzendiener dich um Schutz bitten, musst du ihn beschützen, damit er Gottes Worte hört. Gewähre ihm Asyl! Das sind nämlich Menschen, die um die Offenbarung nicht wissen.” (Azhar)

    Sura 44 – siehe Kommentar zu 69:30
    der Vers 85 sagt doch eigentlich klar, dass, wenn jemand den Islam ablehnt, nachdem er ihm bekannt wurde, dass er dann, so Allh es will, keinen Zugang findet – und wiederum in Zeiten nach seinem irdischen Leben, also im Jenseits bzw. am Tage des Jüngste Gerichts zu jenen gehört, die Geruch des Paradieses nicht riechen würden. ansonsten gilt auch hier mein Kommentar zu 69:30

    5:32f – Zwar ist diese aussage an die Kinder Israle gerichtet – aber weder ist diese Aussage später automatisch ungültig noch galt diese nur für die Kinder Israel. Allahs Gesandte brachten doch im Grunde immer die gleiche Lehre. Menschen haben aber für die Veränderungen gesorgt. Wenn Moses (Friede sei it ihm), seinen Leuten diesen Befehl übermittelt, also für die Menschen als göttlichen und grundsätzlichen Befehl kundtut, dann würde er erst hinfällig werden, wenn der von Allah aufgehoben würde. Das aber ist nicht geschehen. Und dass auch die Muslime diesen Befehl kennen sollten ist wohl der Grund, warum jener uralte göttliche Grundsatz, der alles andere als veraltet sein dürfte selbst aus heutiger Sicht, im Koran steht. Moses (Friede sei mit ihm) gilt ja schließlich ebenfalls als Prophet des Islam, von dem Goethe sagte, dass er Gottergebenheit bedeutet und wir alle daher im Islam leben und sterben.

    Ihr Satz “Was soll man da diskutieren, wenn eine anscheindend friedfertige Stelle woanders wieder überschrieben wird, dass eine beliebige Auslegung erfolgen kann?” ist mir da etwas unklar. denn er könnte ja bedeuten, dass man eigentlich keine Diskussion wünscht oder für sinnvoll hält. Ist das so? … nun ja, aufdrängen will ich mich da niemandem. Wenn sie es nicht wünschen ist es auch in Ordnung.

    “Warum kann dann nach der Scharia ein vergewaltigtes Mädchen zum Tod verurteilt werden, und der Täter bleibt angesehen? Und ein von Verwandten seit Jahren misbrauchtes zwangsverheiratetes Kind, der Unzucht angeklagt werden?”
    Weil man die Rechtfertigung daraus aus dem Koran entnehmen kann.

    Darf ich fragen, wo genau man das ableiten kann?

    Mit freundlichem Gruße

    Hasan

  58. Hasan schrieb am 17. Februar 2010 um 14:03:

    @Freies Radieschen

    1.Was hälts du denn davon daß kleine Mädchen im Islam mit alten Männer verheiratet und auch mißbraucht werden?

    Dasselbe wie du.

    2.Wie denkst du über Mißhandlung der moslemischen Frauen?
    (es ist nicht zu verleugnen daß das recht häufig dort passiert)

    Sicher dasselbe wie du. Wir werden uns wohl nur darin unterscheiden, dass ich meine, dass dies keine islamtypische schlimme Erscheinung des weltweiten machismo ist. Frauen zu misshandeln ist un-islamisch.

    3.Wie denkst du über Christen die in den islamischen Ländern verfolt werden und auch umgebracht werden?

    Fragen, wenn sie ehrlich gemeint sind, sind immer willkommen. Also keine Sorge. Zur Frage: Auch dies ist ein schlimmes Übel und Unrecht. Es ist un-islamisch. Wenn die Mörder nicht mal vor dem Blute der Muslime halt machen, wie kann man dann sich wundern, wenn sie sogar Christen töten. Deine Frage suggeriert aber, dass “in den” islamischen Ländern solches Alltag ist. Gottlob ist es das nicht. Und in den meisten Ländern geschieht es auch nicht. Aber jeder Fall ist einer zuviel. Jeder toter Prieter, Mönch oder Bischof oder einfacher Gläubiger ist einer zuviel. Und Vertreibung ist genauso ein Verbrechen.

    nun zu deiner Frage warum ich nen Rückzieher in meinem gestrigen Beitrag gemacht habe mit den einen von tausend,na ja ich habe halt wieder mal im TV gesehen wie unsere Migranten sich hier aufführen,da änderte ich meine Meinung ganz schnell wieder.

    Klar. So funktioniert es halt. Man sieht im TV etwas und zieht Schlussfolgerungen. Da machen “unsere Migranten” (alle?) Mist – und dann kommt man hinsichtlich der Muslime darauf, seine Verhältniszahl von 1000 auf 10 Mio zu ändern. … Sorry, aber schlüssig kommt mir das nicht gerade vor. Aber so funktioniet es, wenn Menschen “ganz schnell” ihre Meinungen ändern. Und Islamophobie wird genau mit solchen Mechanismen recht erfolgreich bedient. … Es kommt also auf den Einzelnen an, ob er seine Augen verschließt und nicht nachdenkt – oder ob er trotz allem Anschein nicht sofort und “ganz schnell” seine Meinung ändert. “Ganz schnell”. Das ist problematisch.

    Mit freundlichem Gruße

    Hasan

  59. Hasan schrieb am 17. Februar 2010 um 14:32:

    @Gast #55:

    Vielen verstehe ich und würde genauso denken, wenn ich nur schlechte Erfahrungen gemacht hätte. Nicht jeder Islam-Kritiker ist dies aus bosheit. Aber oft sind Islam-Kritiker aus ihren Erfahrungen heraus stehengeblieben und sehen nur noch Übles. Bei mir war es anders. Ich hatte Muslime zunächst nur wenige gekannt sondern fand vorrangig zu den Quellen. Ich habe sozusagen, den Islam nicht vorrangig durch das Verhalten der Leute kennengelernt. Da wäre ich womöglich auf ähnliche Gefühle gekommen. Ich habe sozusagen den Koran gelesen bevor ich Fehlverhalten von Muslimen gesehen habe. vielleicht war dies auch der Grund, warum ich trotz Hinwendung zum Islam (ich war Atheist) nie radikal gewworden bin und auch kritisch. Es gibt eine Menge an Übeln, die viele Menschen verzweifeln lassen können – aber ich habe mir meinen Blick bewahrt, dass ich unterscheiden kann zwischen dem, was Menschen tun, und dem, was sie eigentlich tun bzw. nicht tun sollten. Die exzesse, die man heute so mitbekommt, stehen genau dem entgegen, was der Koran sagt und was der Prophet befohlen oder verboten hatte. Ich bin jedenfalls immer wieder erstaunt, wie Muslime genau das Gegenteil tun. Dies und anderes mehr hat mich ohnehin veranlasst und rechtzeitig mich entfernen lassen von dem Weg, den Salafisten predigen. Und aus der Salafisten-Ecke kommt nahezu alles, was es an den schrecklichen Dingen gibt, die heute als allgemein islamisch wahrgenommen werden. Denn wer weiß schon, was Salafiya-Wahhabiya ist. Die Infizierungsrate mit dieser teils sehr politischen Ideologie (von manchen Dschihadismus genannt) ist scheinbar ziemlich hoch.

    Wieso ist es eigentlich problematisch, wenn hier lebende Muslime mehrheitlich unauffällig ihr Leben leben? Das tun wir doch alle, oder? Müssen Muslime da anders sein? Muslime arbeiten hier genauso fleißig. Ich finde es schade, dass persönlich Erlebtes bei Ihnen zur schlussfolgerung führen, dass Muslime nichts können, faul sind oder tricksen usw. usf. Solche Leute kenne ich auch. Aber nicht nur Muslime. Fleißige und ehrliche Leute kenne ich auch. Und es sind alles nicht nur Nicht-Muslime. Ich kenne sehr gebildete Pakistaner, sehr fleißige Iraker oder Libanesen, sehr rührige Nigerianer oder sehr arbeitsame Türken (Sunniten, Schiiten, Aleviten). Alles Muslime. Ich kenne auch sehr unzuverlässige Christen oder Juden. aber auch fleißige und ehrliche und vertrauenswürdige Christen und Juden. dies nur mal als Beispiele. … Ich will nur damit sagen, dass wir uns vor unzulässiger Verallgemeinerung hüten sollten, egal wie die eigenen erfahrungswerte sind. Ihre waren leider negativ. Das ist bedaerlich. Ich hoffe nur, dass Sie nicht alles Vertrauen in die Menscen verloren haben, die da heißt, dass es auch anders geht.

    mit freundlichem Gruße

    Hasan

  60. Hasan schrieb am 17. Februar 2010 um 14:46:

    @Gast (Nachtrag):

    ist es wieder Taqiyya, wenn man statt Taliban: Taleban, und statt Osama Bin Laden: nur Usama & Co schreibt?

    In Norddeutschland würde man das Pinnenschieterie nennen.

    Taliban oder Taleban – das ist Jacke wie Hose. Ersteres ist die phonetische Wiedergabe des Begriffs aus dem Arabischen, letzteres aus dem Persischen oder Afhhanischen (Pashto oder Dari). Osama oder Usama, ob mit oder ohne Bin Laden … Ich mag diesen uralten Namen wegen dieses einen Namensträgers nicht. Leider haben manche Väter extra deswegen ihre Söhne Osama/Usama genannt, was Löwe bedeutet. Und “Osama bin Laden” heißt auf Deutsch “Osama, Sohn des Laden” … für mich klingt die volle Namensnennung wie eine Ehrung. Usama & Co. sollte lediglich seine Person und all derer, die ihm folgen oder ihn gutheißen. Ich dachte eigentlich, dass das klar wird. Auf Taqiyya wäre ich hier nicht im Traume gekommen. Das liegt einfach daran, dass der Begriff nach wie vor einfach falsch interpretiert wird. Leider wird Lüge mit Taqiyya gleichgesetzt. Ersteres ist haram (verboten, Sünde), letzteres koranisches Gebot, jedoch nur in bestimmten Fällen. Was dem Koran widerspricht, kann nicht Teil der Scharia sein. Haram ist haram. Genauso wie Mord mord ist – als Unrecht, Verbrechen, un-islamisch, haram.

    Mit freundlichem Gruße

    Hasan

  61. Freies Radieschen schrieb am 17. Februar 2010 um 17:16:

    @Hasan
    Ich dachte mir daß ich diese Antworten von dir bekomme,was ist denn dasselbe für dich?
    bei einigen Fragen gehst du ja garnicht ins Detail was das mit den Mädchen und Frauen betrifft,na ja und das mit den Christen,ja das ist wohl wahr,wenn Mosleme nicht mal vor ihren eigenen Leute halt machen wie könne sie denn vor Christen halt machen.
    Ja aber da sieht man doch wie menschenverachtend diese “Religion” ist,oder nicht??
    Du redest von “Islamphobie”,falsches Wort :Achtung!:
    Es heißt “Islam Ekel”,also das ist schon ein feiner Unterschied,denn Angst habe ich nicht vor dem Islam,warum sollte ich?
    ne das ist Ekel und nur Ekel,sorry daß ich das so sage aber es ist meine Meinung und die kann mir niemand nehmen!
    in diesem Sinne….. ;)

  62. Freies Radieschen schrieb am 17. Februar 2010 um 17:18:

    Frauen zu mißhandeln ist islamisch also nix mit un-islamisch

  63. Hasan schrieb am 17. Februar 2010 um 20:21:

    @Freies Radieschen:

    Ich dachte mir daß ich diese Antworten von dir bekomme,was ist denn dasselbe für dich?

    Nun kenne ich gewiss deine konkreten Gedanken nicht. Aber ich hatte gehofft, dass es dasselbe ist, was jeder vernünftige Mensch denkt bei so etwas. Muss ich dass denn noch erläutern? Oder hast du andere Gedanken? Ich hoffe keine Hintergedanken. Dein Anfang klingt beinahe so, als wenn du nur darauf wartest, wie ich antworte. Der Inhalt ist wurscht. … aber ich habe die leise Hoffnung, dass ich mich irre und dass du doch das gleiche denkst wie jeder normale und vernünftige Mensch.

    bei einigen Fragen gehst du ja garnicht ins Detail was das mit den Mädchen und Frauen betrifft, …

    wie gesagt, ich denke nicht, dass wir uns da grundlegend unterscheiden, wenn ich sage, dass das Sch… ist. Das war es kurz gefasst, was ich vorher meinte. Ist es jetzt klar? Oder muss ich da irgendwas sagen zu meiner Verteidigung. Verteidigung bei etwas, womit ich nichts zu tun habe. …

    na ja und das mit den Christen,ja das ist wohl wahr,wenn Mosleme nicht mal vor ihren eigenen Leute halt machen wie könne sie denn vor Christen halt machen.

    Ich mag es nicht, wenn man meine Worte im Munde umdreht. Ich habe mitnichten von den Moslems geredet, die die christen killen. Ich habe von Mördern gesprochen, die christen killen. DIE Moslems sind keine Mörder. Wer das annimmt und wider jede Vernunft hochhält, macht auch mich zum potentiellen Mörder. Das ist höchst unfair, findest du nicht? Ich bitte dich, endlich auf die Sachebene herabzusteigen und von Polemik endlich abzusehen, da diese einem Gespräch schadet. entweder du bist ehrlich an einem gespräch interessiert, oder wir lassen es einfach. Dann kannst du weiter in deiner Abneigung gegen DIE Moslems verharren. Das ist allein dir überlassen. Ich bin jedenfdalls nicht bereit, gehässige und unsachliche Anwürfe zu beantworten. Ich hoffe mich klar und deutlich genug artikuliert zu haben. Denn aus Erfahrung weiß ich, dass Hassende sich kaum oder gar nicht davon überzeugen lassen, dass sie vielleicht irren. Als Muslim habe ohnehin hier von vorne herein einen schweren Stand. Und das nur, weil ich Muslim bin.

    Ja aber da sieht man doch wie menschenverachtend diese “Religion” ist,oder nicht??
    Du redest von “Islamphobie”,falsches Wort
    Es heißt “Islam Ekel”,also das ist schon ein feiner Unterschied,denn Angst habe ich nicht vor dem Islam,warum sollte ich?
    ne das ist Ekel und nur Ekel,sorry daß ich das so sage aber es ist meine Meinung und die kann mir niemand nehmen!
    in diesem Sinne…..

    Es ist wie ich es eben sagte. Ein ehrliches und unvoreingenommenes Gespräch – Fehlanzeige. auf meine argumente sachlich eingehen – Fehlanzeige. Hier wird nur angeekelt und Hass versprüht. Und das sind mir einfach zu wenig Fakten, zu wenig Fairness und zuviel Hass. Und Hass hat einen Bruder: Blindheit. Mindestens aber Kurzsichtigkeit, d.h. man will nur sehen, was man sehen will. Und es kann nicht sein, was nicht sein darf. Sorry, das ist keine Gesprächsgrundlage.

    Wer sachlich und ehrlich fragt und auch Antworten respektiert, auch wenn er sie nicht teilt, aber wenigsten sachlich darauf und ohne Polemik und Beeleidigungen antwortet, der kann von mir Rücklauf erwarten. Du kannst es dir überlegen. Hasstiraden und Ekelsprüche oder sonstwelche Unsachlichkeit bis hin zum persönlichen Angriff bleiben unbeantwortet.

    In diesem Sinne … ;)

  64. Hasan schrieb am 17. Februar 2010 um 20:22:

    @Freies Radieschen #62:

    und Halloween ist christlich ;)

  65. Hasan schrieb am 17. Februar 2010 um 20:26:

    Freies Radieschen #62:

    Frauen zu mißhandeln ist un-islamisch also nix mit islamisch

  66. Gast schrieb am 18. Februar 2010 um 04:33:

    Definitionsfrage:
    was ist für einen Moslem eine Frau zu mißhandeln und was ist für einen Moslem eine Frau zu bestrafen?
    4. Die Frauen (An-Nisá)
    15. Und wenn welche von euren Frauen Unziemliches begehen, dann ruft vier von euch als Zeugen gegen sie auf; bezeugen sie es, dann schließet sie in die Häuser ein, bis der Tod sie ereilt oder Allah ihnen einen Ausweg eröffnet.
    25. …, nämlich eure gläubigen Kriegsgefangenen. … Und wenn sie, nachdem sie verheiratet sind, der Geilheit schuldig werden, dann sollen sie die Hälfte der Strafe erleiden, die für freie Frauen vorgeschrieben ist. …
    34. … Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, ermahnt sie, laßt sie allein in den Betten und straft sie…
    – immer noch im Buch die Frauen Kapitel 4 —
    es wird vom eigentlichen Thema abgeschweift und wieder über Ungläubige gesprochen, diesmal ohne Kriegszustand

    89. Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle gleich seiet. Nehmet euch daher keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswandern auf Allahs Weg. Und wenn sie sich abkehren, dann ergreifet sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmet euch keinen von ihnen zum Freunde oder zum Helfer;
    139. Jenen, die sich Ungläubige zu Freunden nehmen vor den Gläubigen. Suchen sie etwa Ehre bei ihnen? Dann, wahrlich, gehört alle Ehre Allah allein.

    immer noch im Buch der Frauen Kapitel 4, die vollständige Leugnung der Hinrichtung und Opfertods Jesus Christus für uns und unsere Seelen:
    157. Und wegen ihrer Rede: «Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den “Gesandten” Allahs, getötet»; während sie ihn doch weder erschlugen noch den Kreuzestod erleiden ließen, sondern er erschien ihnen nur gleich (einem Gekreuzigten); und jene, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich im Zweifel darüber; sie haben keine (bestimmte) Kunde davon, sondern folgen bloß einer Vermutung; und sie haben darüber keine Gewißheit.
    171. O Volk der Schrift, übertreibt nicht in eurem Glauben und saget von Allah nichts als die Wahrheit. Der Messias, Jesus, Sohn der Maria, war nur ein Gesandter Allahs und eine frohe Botschaft von Ihm, die Er niedersandte zu Maria, und eine Gnade von Ihm. Glaubet also an Allah und Seine Gesandten, und saget nicht: «Drei.» Lasset ab – ist besser für euch. Allah ist nur ein Einiger Gott. Fern ist es von Seiner Heiligkeit, daß Er einen Sohn haben sollte. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Allah genügt als Beschützer.

    Im Kapitel 2 Die Kuh (Al-Baqarah):
    —- wird wieder von Frauen gesprochen —-
    221. Und heiratet nicht Götzendienerinnen, ehe sie gläubig geworden; selbst eine gläubige Sklavin ist besser als eine Götzendienerin, so sehr diese euch gefallen mag. Und verheiratet (keine gläubigen Frauen) mit Götzendienern, ehe sie gläubig geworden; selbst ein gläubiger Sklave ist besser als ein Götzendiener, so sehr dieser euch gefallen mag. Jene rufen zum Feuer, Allah aber ruft zum Paradies…
    222. Und sie fragen dich wegen der monatlichen Reinigung. Sprich: «Das ist schadenbringend, so haltet euch fern von Frauen während der Reinigung, und geht nicht ein zu ihnen, ehe sie sich gereinigt. Haben sie sich durch ein Bad gereinigt, so geht ein zu ihnen, wie …
    223. Eure Frauen sind euch ein Acker; so naht eurem Acker, wann und wie ihr wollt, und sendet etwas voraus für euch; und fürchtet Allah …

    Kapitel 81 Der Zusammenklappende (At-Takwír):
    — es wird eine Frage aufgeworfen, aber keine Antwort darauf gegeben — aber es scheint diese Handlungsweise immer noch zu geben —–
    8. Und wenn nach dem lebendig begrabenen Mädchen gefragt wird:
    9. «Für welches Verbrechen ward es getötet?»

    — Von etwas vergleichbarem wie die bibl. Offenbarung spricht der Koran auch von Trompetenstößen, in Kap.78
    Der Ereignis (An-Naba):
    …viel Vernichtung usw. und nun die Hoffnung auf die Jungfrauen:
    31. Wahrlich, für die Rechtschaffenen ist Glückseligkeit -
    32. Gärten, umhegte, und Rebenberge.
    33. Und Jungfrauen, Altersgenossinnen,
    34. Und übervolle Schalen.

    Kapitel 24 Das Licht (An-Nür):
    31. Und sprich zu den gläubigen Frauen, daß sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen und daß sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muß, und daß sie ihre Tücher über ihre Busen ziehen sollen und ihre Reize vor niemandem enthüllen als vor ihren Gatten, oder ihren Vätern, oder den Vätern ihrer Gatten, oder ihren Söhnen, oder den Söhnen ihrer Gatten, oder ihren Brüdern, oder den Söhnen ihrer Brüder, oder den Söhnen ihrer Schwestern, oder ihren Frauen, oder denen, die ihre Rechte besitzt, oder solchen von ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb haben, und den Kindern, die von der Blöße der Frauen nichts wissen. Und sie sollen ihre Füße nicht zusammenschlagen, so daß bekannt wird, was sie von ihrem Zierat verbergen….
    —- ältere Damen dürften demnach unverschleiert herumlaufen —
    60. (Was nun) die älteren Frauen (betrifft), die nicht mehr auf Heirat hoffen können, so trifft sie kein Vorwurf, wenn sie ihre Tücher ablegen, ohne ihre Zierde zur Schau zu stellen. Daß sie sich dessen enthalten, ist besser für sie. Und Allah ist allhörend, allwissend.

    Im Kapitel 33 Die Verbündeten (Al-Ahzáb) wird nochmals darauf eingegangen, wem eine Frau sich zeigen darf (vermutlich automatischer Ausschluß aller anderen Gelegenheiten):
    ——-
    55. Es ist kein Vergehen von ihnen (sich zu zeigen) ihren Vätern oder ihren Söhnen oder ihren Brüdern oder den Söhnen ihrer Brüder oder den Söhnen ihrer Schwestern oder ihren Frauen oder denen, die ihre Rechte besitzt. Und fürchtet Allah; wahrlich, Allah ist Zeuge aller Dinge.
    —– im gleichen Kapitel ist die koranische Selbstbezeugung des Propheten, dass er viele viele Frauen haben durfte:
    50. O Prophet, Wir erlaubten dir deine Gattinnen, denen du ihre Mitgift zu geben dich verpflichtet hast, und jene, die deine Rechte besitzt aus (der Zahl) derer, die Allah dir als Kriegsbeute gegeben, und die Töchter deines Vatersbruders, und die Töchter deiner Vaterschwestern, und die Töchter deines Mutterbruders, und die Töchter deiner Mutterschwestern, die mit dir ausgewandert sind, und jedwede gläubige Frau, wenn sie sich dem Propheten anvertraut, vorausgesetzt, daß der Prophet sie zu heiraten wünscht: (dies) nur für dich und nicht für die Gläubigen. Wir haben bereits bekanntgegeben, was Wir ihnen verordnet haben über ihre Frauen und jene, die ihre Rechte besitzt, so daß sich keine Schwierigkeit für dich ergäbe (in der Ausführung deines Werks). Und Allah ist allverzeihend, barmherzig.
    51. Du darfst die unter ihnen hinhalten, die du wünschest, und du darfst die zu dir nehmen, die du wünschest; und wenn du eine, die du entlassen, wieder nehmen willst, dann trifft dich kein Vorwurf. Das ist dazu angetan, daß ihre Augen gekühlt werden und daß sie sich nicht grämen und daß sie alle zufrieden sein mögen mit dem, was du ihnen zu geben hast. Allah weiß, was in euren Herzen ist, denn Allah ist allwissend, langmütig
    52. Es ist dir nicht erlaubt, hinfort (andere) Frauen (zu heiraten) noch sie mit (anderen) Frauen zu vertauschen, auch wenn ihre Güte dir gefällt, die nur ausgenommen, die deine Rechte besitzt. Und Allah wacht übel alle Dinge.

    59. O Prophet! sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Tücher tief über sich ziehen. Das ist besser, damit sie erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist allverzeihend, barmherzig.

    soweit mal Auszüge aus dem Koran die über die Frau sprechen, die mit aufgefallen sind

  67. Freies Radieschen schrieb am 18. Februar 2010 um 16:22:

    @Hasan
    Ne das ist kein Hass der hier versprüht wird,das ist pure Verachtung und Ablehnung gegen den Islam und das ist meine ehrliche Einstellung,darf ich doch hier sagen,oder nicht??
    Das ist genau das was ich immer sage,man darf Moslems nicht sagen was man über sie denkt,schon wird man in die rassitische Schublade gesteckt aber es juckt mich überhaupt nicht,ehrlich,ich habe schon so viele Hetzparolen und Beleidigungen über Christen bzw. über Deutsche von Mohammedaner gehört,das ist für mich auch rassistisch.Also ganz ehrlich ihr geht mir sowas von auf den S….!! :mad:)

  68. Hasan schrieb am 18. Februar 2010 um 23:53:

    @Freies Radieschen

    Dann ist ja alles gesagt. Jedes weitere Wort an dich ist pure Zeit- und Energieverschwendung. Und auf Dein Niveau lasse ich mich nicht herab.

  69. Hasan schrieb am 19. Februar 2010 um 02:59:

    @Gast #66:

    Heftig, heftig! Hab mir aber schon gedacht, dass da gleich eine Fülle von zitaten kommt, die man gar nicht alle auf einmal so eben verarbeiten kann. Sorry! Das ist hoffentlich keine Taqiyya sondern schlicht das Gefühl, erschlagen zu sein. Auf das, was ich geschrieben hatte, sind Sie freilich nicht eingegangen.

    Nehmen Sie es mir bitte nicht krumm, wenn ich erst einmal nicht auf alles eingehen kann. Es ist einfach zuviel, um in einem Abwasch behandelt werden zu können.

    Zunächst der allgemeine und sicher nicht zum ersten Male bekannte Standpunkt von Muslimen zu 4:34 (es folgt dann am Schluss noch ein zumindest für mich sehr wichtiger Hinweis):

    Die islamische Lehre verbietet zwar dem Manne nicht, als letztes Mittel Schläge einzusetzen, doch ist dies eine Möglichkeit, die schon der Prophet als die nicht beste Lösung verurteilt hatte.

    In einen Hadith heißt es dazu:
    Der Prophet sagte: Ist es für einen von euch wirklich möglich, seine Frau zu schlagen, als wäre es eine Sklavin, und dann am Abend zu ihr zu gehen?

    Jetzt braucht die westliche Gesellschaft nicht gleich den Finger zu heben und sagen: habe ich doch gewußt, daß der Mann seine Frau schlagen darf. Es ist das Gesetz des Stärkeren, daß der Stärkere sich über das schwächere Wesen hermacht. Diesen Aspekt finden wir in jeder Gesellschaftsform. Der Islam schränkt aber diese Möglichkeit des Schlagen sehr ein. Aufgrund des vorbildlichen Lebens unseres Propheten Muhammad (a.s.s.) soll der Mann das Schlagen nur in den äußersten Fällen anwenden, und wenn er schlägt, dürfen nur gewisse Körperteile geschlagen werden (Oberarm, und nach Auslegung der Kommentatoren max. nur mit 2 Fingern in symbolischer Form, indem die Frau es spürt aber nicht verletzt werde, weder körperlich noch seelisch). Wenn ein Muslim seine Frau schlägt, so ist das immer eine schlechte Handlung und ein Zeichen, das er für seine Frau nicht genug Geduld aufbringen kann.

    Wie viele Frauen werden in der modernen westlichen Gesellschaft von ihren Männern geschlagen? Gedankenlos schlagen sehr viele Ehemänner auf ihre Frauen ein, wegen Lappalien. Da nimmt der Mann keine Rücksicht mehr darauf, wo er hinschlägt. Das Schlagen ist in Deutschland keine Seltenheit, obwohl die Frau gegen ihren Mann vor Gericht klagen könnte. Da seltsamerweise zeigen die Frauen ein Schamgefühl und nehmen die Schläge ihrer Männer hin. Viele werden von ihren betrunken Ehemännern geschlagen. Gott weiß, wieviele Männer Abend für Abend ihre Frauen schlagen. Soll sagen, dass das Schlagen von Frauen nichts typisch Islamisches ist sondern überall geschieht. Das nur für jene, die sich jetzt aufregen, dass mal auf andere verwiesen wird. es ist nur so, dass hinsichtlich der Muslime regelmäßig zweierlei Maß gemessen wird.

    In den islamischen Familien ist das Schlagen eine Ausnahme, in der modernen westlichen Gesellschaft gehört dies zum Alttag, auch wenn man dies nicht gerne hören, bzw. wahr haben will. Doch das ist Tatsache. Die Frauenhäuser sind dann ja ansonsten nur fröhliche harmlose Vergnügungsheime. Der Islam sieht unter gewissen Umständen Strafen vor, die von Nicht-Muslimen heftig kritisiert werden, aber dabei vergessen sie, daß das Erlaubte, was sie anprangern, bei ihnen aber auch praktiziert wird.

    Muslime sind sich noch einer Tatsache bewußt: Die Rechenschaft vor Gott! Alles tun und alles Handeln, was wir machen, dafür müssen wir vor Allah Rechenschaft ablegen. Der Frau, die von ihrem Mann schlecht behandelt wird, mag die Rechenschaft vor Gott, als ein kleiner Trost erscheinen, doch wenn auch sie das Jenseits erreicht hat, wird sie doch froh sein, über jede Erleichterung, die sie bekommen wird, wegen der schlechten Behandlung auf dieser Welt. Dies aber kann nur richtig einschatzen, der an Gott glaubt und an das Jüngste Gericht. Jemandem, der nicht glaubt, erscheint es natürlich krass – er vergisst nur, dass er nicht für die Muslima denkt sondern für sich. Die Muslima kann selber denken.

    Die Stellung der Frau, wie sie im Islam durch Allahs Gnaden vorgegeben wird, ist die beste Art, wie die Menschen alle zufrieden Leben können. Der Schrei gegen die islamischen Gebote ist im Westen sehr groß, doch wirkliche Alternativen zu Allahs Geboten konnten sie nicht zustande bringen. Die Frau in der westlichen Gesellchaft wird sich einfach selbst überlassen, ohne dabei die Konsequenzen zu beachten. Freiheit um jeden Preis. Doch welche Freiheit hat die Frau im Westen erreicht?

    Wenn hier kleine Mädchen erwachsen werden, müssen sie schon gegen ihre natürlichen Veranlagungen kämpfen. Frühauf lernen die jungen Mädchen, sich schon anzubieten. Immer auf der Suche, die schönste und die coolste zu sein, so kämpft sie sich durchs Leben. Erfahrungen zum anderen Geschlecht werden gesammelt, denn es ist ja unmöglich, wenn man später eine Beziehung eingeht, und dann keine Erfahrung vorweisen kann.

    Die natürlichen Triebe, die Gott den Menschen mitgegeben haben, werden so manipuliert. Um Erfolg zu haben, greifen viele junge Menschen zu Suchtmitteln. Das lockert die Stimmung und hebt die Hemmung auf. Hauptsache man ist cool und kommt bei den anderen an.

    Wieviele Ehen sind schon zerstört worden wegen Alkoholproblemen?

    Die islamischen Familien bleiben von solchen Erscheinungen verschont. Aber auch nur solange sie an Koran und der vorbildlichen Lebensweise des Propheten Muhammed (a.s.s.) festhalten.
    Die muslimischen Frauen brauchen sich nicht herauszuputzen; sie brauchen keine alkoholischen Getränke zu sich zu nehmen um ihre Hemmungen abzubauen; sie brauchen nicht auf cool zu machen, damit sie bei jemandem ankommen.

    Die muslimische Frau wird so genommen wie sie ist, sie braucht sich nicht zu verstellen, um in der Gesellschaft angenommen zu werden. Mag sie schön sein oder nicht, sie braucht keine Angst zu haben, als alte Jungfrau zu sterben.

    Wenn man gegen Gottes Gebote seine Stimme erheben will, so muß man es erst mal besser machen. Nicht nur kritisieren, sondern echte Alternativen bringen.

    ———————————————–

    Hier noch eine zusätzliche und zumindest für mich nicht unwichtige Bemerkung: Es gibt einen offenen Brief, den vor einiger Zeit Ayatullah Ghaemmaghami, zu diesem Zeitpunkt Leiter des Islamischen Zentrums Hamburg, an eine deutsche Richterin richtete, welche es doch fertig brachte, einer misshandelten Muslima anhand des Koran zuzumuten, dass ihre Klage gegen die Misshandlungen ihres Ehemannes abgewiesen wird. By the way: Dass Misshandlung durch den Ehemann in jedem Falle auch Grund genug ist für eine Muslima, die Scheidung verlangen zu können, zeigt eigentlich auch, dass Misshandlung alles andere als erlaubt ist. Das nur einmal nebenbei. … In diesem Brief wird übrigens gerade auch auf den Vers 34 der 4. Sure eingegangen. … Lesen Sie einmal also unter http://www.izhamburg.com/news/archiv/2007/Offener-Brief-an-die-Frankfurter-Amtsrichterin-Christa-D-?keep_suche=richterin

    Sicher wird es Widerspruch geben, was legitim ist, und noch mehr (ich denke da an unsachliche und polemische Ergüsse und andere heftige Reaktionen). Zu anderen Punkten werde ich später etwas sagen, denn für’s erste bin ich für heute fix und foxi. Und die Zeit ist weit fortgeschritten. Beim nächsten Mal also mehr, insha Allah. Ich bitte also um etwas Geduld. Bitte geben Sie mir etwas Zeit, auch noch die anderen Punkte zu beantworten. Und vielleicht sollten wir künftig so verfahren, dass nicht alles in einen Beitrag gequetscht wird sondern z.B. ein Vers bzw. eine zusammenhängende Versgruppe und dgl. in überschaubarer Weise und Menge in einem Thread stehen, so dass man eine reelle Chance hat, auf den gedamten Inhalt des Threads eingehen zu können. Wäre das okay?

    Gruß

    Hasan

    Mit freundlichem Gruße

    Hasan

  70. Hasan schrieb am 19. Februar 2010 um 03:16:

    @Gast #66:
    Nachtrag:

    Ich hatte noch vergessen zu sagen, dass der Prophet (Friede sei mit ihm und seiner reinen Familie) nie die Hand gegen seine Ehefrauen erhoben hatte. Es gibt jedenfalls noch mehrfach Aussagen des Propheten und Berichte zu ihm, die das belegen.Das allein schon sollte für Muslime genug Grund sein, diesen Weg zu gehen und nicht den, welchen leider viele Herren der Schöpfung (nicht alle wohlgemerkt) gehen. Ich weiß nicht, warum es dennoch prügelnde Muslime (wohlgemerkt nicht DEN prügelnden Muslim, nur um evtl. von irgendjemandem nicht wieder was unterstellt zu bekommen und das Wort im Munde umgedreht wird). Das wird wohl im Grunde dieselbe Motivation sein, die alle Machos dioeser Welt haben, weil sie meinen nur so der Frauen Herr werden zu können. Letzteres kann man ja eh so oder so verstehen.
    Anekdote sazu: Mein Dozent hatre mir mal gesagt, dass es mit seiner werten Gattin so sei wie mit englisch: beide beherrscht er nicht. ;)

    Mit freundlichem Gruße

    Hasan

  71. Gast schrieb am 19. Februar 2010 um 04:49:

    @Hasan vielen aufrichtigen Dank für die Mühe, so viel von mir zu lesen und noch mehr als Antwort zurückzuschreiben.
    Als ich bei den Zeugen Jehovas war, hatte man eine vorgegebene festgelegte Ansicht, wie die Bibel zu verstehen und auszulegen sei. Da hätten tausende kommen können und mir erzählen wollen, was für Denkfehler, Konstrukte und anderes Falsches in den Lehren enthalten wäre, so hätte ich das alles abgeblockt und mit den Schriftbeweisen, die man richtig plazierte, alles beweisen wollen. Als letzte Ausrede gebrauchte man das Bibelzitat, dass “in den letzten Tagen Spötter mit ihrem Spott kommen würden….”, um sich selber zu beweisen, dass die Bibel solches Verhalten vorhergesagt hätte. So einen Eifer für Ihre Religion werden Sie sicherlich auch besitzen. Und wenn jemand für seine Religion einsteht, heißt dass ja auch, dass DIESER sie für die Richtige hält, selbst, wenn man mit mancherlei Ungereimtheiten zu kämpfen hat, die man aber eine Weile – vor lauter Euphorie – wegdrücken kann.
    Nun kann man sich natürlich ständig selber sagen, “meine geistliche Führung wird’s schon besser wissen, auch wenn ich es nicht verstehe” und will gegenüber seiner Religion und den Führenden demütig bleiben. Das kann aber auch in Selbstbetrug ausarten, indem man die Verantwortung für eigene Nachforschungen unterlässt und ungefragt alles hinnimmt, was andere einem vorgedacht haben. Es ist bequem und einfach, immer nur alles aus der “Innenansicht” zu sehen.
    Es kann aber auch mal der Punkt erreicht werden, wo die Zweifel einen dazu veranlassen, gründlich über Dinge nachzudenken und zu hinterfragen – und eine Entscheidung zu treffen, sich außerhalb einer Religionsorganisation zu begeben um mal die “Außenansicht” zu überprüfen und selber darüber nachzusinnen.
    Wenn ich so den Koran lese, fällt mir an intensivsten auf, dass sehr viele Zeilen/Suren immer mit dem Hinweis enden, dass Allah groß ist, allmächtig, allweise, schmerzlich und quälend strafend, allhörend, allsehend, allverzeihend. Der Schreibstil ist wie von jemandem, der schwer beleidigt ist, von einer gekränkten Eitelkeit geplagt wird und ständig wieder und wieder darauf hinweisen muss, was er für einen alles getan hat, wie großzügig er doch war, und dass, wer diesem Buch und dem gesandten Propheten nicht glaubt, sein Leben verwirkt hätte. Dann enthält er Teile der Bibel (den heiligen Schriften der Christen), die teils Begebenheiten anders schildern, teils ergänzenden Charakter haben. In vielen Korankapiteln wiederholen sich gleiche Berichte. Teils spricht Allah von sich als “Wir”, teilweise auch im Singular.
    Aber ab Jesus Christus und seinem Opfertod, und allem, was danach kommt, gehen die beiden Schriften völlig in gegensätzliche Richtungen. Jesus und seine Apostel sagten voraus, dass der Antichrist vor der Welt Ende kommen würde und dass Christen aufgrund seines Namens weltweit gehasst und viele umgebracht werden würden. Früher dachten die Zeugen Jehovas immer, die Kommunisten wären der Antichrist, ob sie es heute noch so denken, weiß ich nicht, aber ist nicht jeder ein Antichrist, der Jesus Christus als Sohn Gottes ablehnt und leugnet? Das Bibelbuch Offenbarung spricht wie der Koran von dem “letzten” Tage, dem Tag der Abrechnung, und von der Auferstehung der Toten, aber vom Blut der Heiligen, welches vergossen wurde und nach Vergeltung ruft, weil sie über Jesus Christus Zeugnis abgelegt haben. Dort erfahren wir, wer Glauben an Jesus Christus und seinen Opfertod hat, und ihm folgt, wird dann gerettet werden.
    Gleichwohl spricht Jesus aber auch in einer seiner Ansprachen von dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs als einem Gott der Lebenden, d.h., dass diese Personen in den himmlischen Spähren als Gerecht angesehen wurden.
    Wenn der Glaube Abrahams gottgefällig war, wozu benötigte man dann ein Gesetz, nämlich das Gesetz des Moses?
    Jesus hob das Gesetz des Moses auf, in dem er es erfüllte und er gab uns zwei Gebote: Du sollst Gott mit ganzem Herzen lieben und anbeten und du sollst deinen nächsten Lieben wie dich selbst. Damit wären alle anderen Gebote erfüllt und somit überflüssig.

    Ohne Menschen, die über den “Tellerrand” hinausschauen und hinterfragen oder nachdenken hätte es nie Veränderungen gegeben, weil den Herrschenden und Mächtigen die gewesenen Strukturen jeweils angenehm waren. Viele unserer Vorfahren haben auf dieses Ziel einer freiheitlichen Demokratie und Religionsfreiheit hingewirkt und oft einen hohen Preis dafür bezahlt. Das hat nicht unbedingt etwas mit christlich zu tun. Das ist aber die Kultur, zu der wir geworden sind und zu der wir gehören.

  72. Freies Radieschen schrieb am 19. Februar 2010 um 05:33:

    @Hasan
    Ja ich mich auf deines auch nicht,war ja klar daß man mit dir nicht diskutieren kann und vor allem daß man bei dir die eigene Meinung nicht äußern kann.
    Weißt du ich denke sowieso daß du ein Konvertierter bist(sorry wenn ich falsch liege),so und nun wünsche ich dir noch ein schönes Leben!
    in diesem Sinne…..

  73. Freies Radieschen schrieb am 19. Februar 2010 um 07:10:

    @Gast
    Ja die Suren vom Koran lesen sich halt genauso wie die Mohammedaner auch ticken,immer beleidigt und zornig!
    Der Koran ist ja abgekupfert worden von der Bibel und der Thora,na ja aber dann so daß es zu dem Charakterbild des Islams passt,die haben sich ja ihre eigene Philsophie zu ihrer”Religion”gemacht,in der Bibel steht viel von Nächstenliebe(zumindest im neuen Testament)und im Koran steht halt das genaue Gegenteil von Nächstenliebe,und die wo zum Islam konvertieren habe es nach meiner Meinung zu nix gebracht und denken wenn sie dann zum Muselmann werden sind sie was oder mehr wert,ne sind sie nicht,im gegenteil,außer daß sie dann den sogenanntenK…Bonus haben und den deutschen Staat abzocken,das ist dann deren Vorteil und na ja,nicht zu vergessen die Pädophile,die können ja ihrem”kranken”Trieb dann richtig gut ausleben,PFUI DEIBEL!!!!

  74. Hasan schrieb am 22. Februar 2010 um 15:13:

    @Gast

    Vielen Dank für die offenen und z.T. meinem denken gar nicht so fernen Gedanken. Nicht alles kann ich teilen. Und einige Wertungen zum Koran etwa sehe ich anders. Aber das dürfte kein Problem sein. Jeder Mensch hat seine eigenen Erfahrungen und Wegweiser. Und das finde ih´ch völlig inb Ordnung. Ich bedaure sehr, dass die Menschen einander oft so unnachgiebig und intolerant begegnen und nur eigenes Wort als wahr hinstellen. Das betrifft leider auch viele meiner Glaubensgeschwister. Es gibt tatsächlich eine ganze Menge Leute welche meinen, etwas besseres zu sein. Im Islam gibt es dafür einen sehr negativ besetzten Begriff: takabbur. Das kommt von kabir (groß – von dem auch akbar als Komparativ/Superativ abgeleitet ist). Takabbur bedeutet Selbstüberhöhung. Und die ist alles andere als Wohlverhalten. Arroganz ist etwas Furchtbares. Jene Muslime, insbesondere auch Konvertiten, gehen in die Irre, wenn sie meinen, Christen oder Juden oder Atheisten usw. usf. seien weniger wert. Das ist nicht im Koran zu finden und auch sonstwo nicht, d.h. dass Muslime höherwertig seien usw. Wenn man im spirituiellen Sinne sagt, dass ein Muslim der bessere Mensch sei, dann nur in dem Sinne, dass er als Vorbild für die Menschen leben und handeln soll, dass Wort und Tat eine einheit bilden sollen, also wahrhaftig sein, dass er Vereinbarungen einhält usw. usf. Also das Handeln eines Menschen und auch seine Absichten zeichen den Menschen aus. Kann ja sonst jeder kommen und sagen, er sei Muslim und folglich was Besseres. Was Besseres ,wobei? … Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall, das Sie auch solche Muslime kenenlernen, die nicht den schlechten Erefahrungen entsprechen, die Sie machen mussten. Ich las heute irgendwo Gedanken des tibetischen Lams Ringpotsche, dass es viel besser sei, wenn man versucht so zu leben, dass es Anderen gut geht, dass er glücklich ist als nur an das eigene Wohl zu denken. Derlei finde ich auch in muslimischen Schriften. Vielleicht kennen Sie z.B. Muhammad al-Ghazali? Sein sehr bekanntes Werk Ihya uloom ad-Din (Die Wiederbelebung der des Wissens in der Religion) hat das eine Menge anleitungen. Oder auch Rumis Mathnawi, was es inzwischen auch in Deutsch vollständig gibt. … Leider vergessen zu viele unter uns, d.h., ob Muslime, Christen, Juden, atheisten oder sonswer, dass die persönliche Freiheit niemals unbegrenzt ist. Meine Freiheit hört immer dort auf, wo die des Anderen beginnt. Insofern ist es mir nicht erlaubt, irgendjemanden zu nötigen oder niederzumachen, weil er anders denkt und glaubt. Als Muslim wünsche ich mir natürlich, dass jemand zum Islam findet, so wie ich zu ihm gefunden habe. Aber diese Entscheidung fälle gewiss nicht ich. Und wenn also jemand den Weg des Islam nicht gehen will, so bin ich nicht berechtigt, ihm böse zu sein. Das ist es, was ich im Islam gelernt habe. Ich habe die Pflicht, von Allah zu verkünden, so wie das jeder Gläubige seiner Religion auf irgend eine Weise tut. Aber ich darf nicht zwingen oder Gewalt ausüben. Damit würde ich den uralten Grundsatz, dass es keinen Zwang in der Religion geben soll, verraten. … Insofern ist obiges Traktat als nicvht nur unangemessen zu bezeichen sondern als absolut verwerflich und unwürdig. Wenn ein Muslim diesen Weg gehen will, mag das seine eigene(?) entscheidung sein. aber ein denkender und mit einem Herzen ausgestatteter Mensch kann diesen Weg nicht gehen, darf ihn nicht gehen. Allah wird jene bestrafen, die Unrecht begehen.

    Ich bedaure zwar, dass Sie nicht auf meine letzten Postings eingegangen sind (mich hätte v.a. interessiert, was Sie zu dem Brief von Ayatullah Ghaemmaghami meinen, den ich persönlich für ungewöhnlich und zugleich hochinteressant finde), aber ich bedanke mich für Ihre Offenheit und Sachlichkeit, die Raum gibt, sich frei zu äußern.

    Mit freundlichem Gruße und bestem Dank

    Hasan Almancioglu

  75. ALADIN schrieb am 1. März 2010 um 21:11:

    @ Florian.
    So wie der Islam sich tagtäglich selbst beleidigt,
    könnten wir das nichtmal dann, wenn wir es wollten!
    Träum weiter!……….

  76. Hasan schrieb am 1. März 2010 um 23:11:

    @Florian
    Es ist sehr interessant zu sehen, wie ein ganz junger Mensch (17) in seinem leider bereits entfernten Beitrag tiefgeht in den Gedanken. Respekt!

    @Aladin
    Weißt du, was der Name Aladin bedeutet. Florian behält nach Deiner Antwort Recht. Man könnte auch entgegnen:

    So wie die “Aufgeklärten” sich tagtäglich selbst beleidigen, könnten wir das nichtmal dann, wenn wir es wollten!
    Macht weiter so!……….

    Mit vernünftigen Argumenten ist Ignoranten, Vorurteilshütern und Hassern nicht beizukommen. Sie haben augen doch sie können (und wollen) nicht sehen. sie haben Ohren, doch sie können (und wollen) nicht hören.

    Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Ich verbiete hier niemandem das Wort. Boch Beleidigungen, Schmähungen, Diffamierungen, Lügen, Halbwahrheiten, Halbwissen, Besserwissen, Vorurteile usw. zeugen nicht von Gesprächskultur und Anstand. Das WWW macht es Hetzern sehr leicht, denn die Anonymität verführt manchen, alle gute Erziehung über bord zu werfen. es darf, so meinen sie, dann fleißig gegiftet werden, angegriffen und gehetzt, was das Zeug hält. von Gesprächskultur keine Spur. Aber was will man denn auch von Leuten erwarten, die nur bestätigt wissen wollen, was sie als absolute wahrheit hinstellen. andere Meinung wird nicht geduldet und niedergemacht. Und wehe, ein Muslim äußert sich. … Alles ole Kamellen. alles wie gehabt. The same procedure as every day, isn’t it?

    Salam!

    Hasan

  77. Hasan schrieb am 1. März 2010 um 23:13:

    … Ich bitte die Schreibfehler zu entschuldigen. Der Tag war heute sehr lang.

    Hasan

  78. ALADIN schrieb am 2. März 2010 um 00:02:

    Mein lieber Hasan, ich mach’s mal ganz kurz. Etwa 1960 kamen
    zu uns die ersten Mohammedaner nach Deutschland.Ziemlich traurige Gestalten,wie ich mich erinnere.Jetzt haben wir das Jahr 2010 was nichts anderes heißt als daß die Mohammedaner
    50 Jahre Zeit hatten um Uns vom menschlichen u.geistigen Wert ihrer ‘Religion’zu überzeugen!Geschafft haben sie das Gegenteil – zu Recht,finde ich, wenn ich mir die Kriminal-Statistiken so anschaue! 50 Jahre Geduld und(Bezahlen)ist sicherlich mehr als irgendein moslemisches Land bereit wäre für Andersgläubige zu bezahlen – es reicht uns einfach!!! Ist das denn so schwer zu verstehn? Respekt muss man sich verdienen!Und auser ‘nem Tritt in den Hintern, hat der Islam hier leider nichts verdient – u.Das liegt an Euch selbst!!!Sorry!

  79. Papperlapapp schrieb am 2. März 2010 um 00:15:

    Wenn Islam unterwerfung bedeutet, dann müsste doch ein rechtgläuber sich doch in der Tat den hier geltenden Regeln und Gesetzen unterwerfen können ^^ Aber zumindest mit dem Nachplappern der 68er Moralien funktioniert es…

  80. Hasan schrieb am 2. März 2010 um 01:26:

    Mein lieber ALADIN
    Wenn Muslime hier ankommen (Es sollte sich langsam herumgesprochen haben, dass der Begriff Mohammedaner falsch ist), dann ist das eine Sache. Sie haben Ihre Eindrücke gewonnen. Von ALLEN Ankommenden? Sie kennen also alle 4,5 Millionen Muslime in Deutschland, als dass Sie sich erlauben können, derart über andere Menschen in Gänze sich so zu äußern? Wer sind Sie, dass Sie nicht in Ihrem Namen sondern für eine anonyme Masse der Unsrigen sprechen. Haben sie nicht den Schneid sich selbst zu vertreten statt den selbsternannten Anwalt der Deutschen zu spielen und sich dahinter zu verstecken? Ist es falsch, wenn ich annehme, dass Sie mit “uns” die deutsche Bevölkerung meinen? Kennen Sie die Meinung der gesamten Bevölkerung? Da müssen Sie ja einen Freundeskreis und Mitstreiter von 80 Millionen hinter sich wissen und besser als jedes Demoskopieunternehmen sein. … Sorry, ich gebe zu, es ist etwas polemisch. Aber ich wollte einfach mal nur darauf hinweisen, dass das große Problem derer, welche den Islam pauschal und die Muslime pauschal – und so auch mich nicht müde werden, zu attackieren, einfach alles andere als sachlich, anständig uind fair ist. Hass und Intoleranz kann aber nicht anders als so daherkommen. Ich wage ja gar nicht zu hoffen, dass einer, der die Muslime so tituliert und beschreibt, wie Sie es getan haben, auch nur im Ansatz als gleichwertige Menschen sieht, geschweige denn mit gleichen Rechten. Und es sollte in einem Rechtstaat eigentlich keine Frage sein, dass ALLE Menschen vor dem Gesetz gleich sind und nicht bestimmte Leute gleicher.

    Dass wir uns bitteschön nicht missverstehen: Kriminelle können nicht toleriert werden. Gewaltakte und Terrordrohungen von Fanatikern sind nicht hinnehmbar. Wenn Sie gesagt hätten, dass jene unter den Muslimen (und bitteschön nicht nur unter den Muslimen), die sich derart schuldig machten und machen, nicht hierher gehören – dann hätte ich Ihnen voll zugestimmt. Dass Sie aber ALLE Muslime und somit auch mich über eine Kamm scheren und im Grunde weghaben wollen, lässt jede Sachlichkeit vermissen. Das ist schlicht Hetze, auch wenn Sie das womöglich anders sehen. Diffamierung und unzulässige Verallgemeinerung ist genau das Rezept, um Gespräche und Kennenlernen und Verstehen wollen und können zu untergraben. Demokraten sollten demokratisch handeln. Aufgeklärte sollten ausfgeklärt handeln. Moderne Menschen sollten modern sein. … Und ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, aber es gab und gibt immer wieder Menschen, deren Hass nach und nach wie schleichendes Gift ihre Herzen mehr und mehr kalt werden lässt, so dass es schlimmstenfalls zu dem kommt, was in Dresden passiert ist. Ich hoffe, dass Ihre starke Abneigung gegen alles Islamische und Muslimische nicht in einen Abgrund führt, aus dem Sie nicht wieder herauskommen.

    By the way: Vergessen Sie bitte nicht, dass seit 50 Jahren Ali und Mustafa genauso Steuern zahlen wie Sie – und viell. härter arbeiten als Sie. Derlei Argumente sind einfach zu offensichtlich platt. Sorry, musste ich mal sagen. Und ich zahle auch hübsch meine Steuern. Und irgendwelche allgemeinen Statistiken anzubieten, die keine sind, zeugt nicht von Faktenwissen sondern nur von Polemik nach bekanntem Muster. … Nicht für ungut. Ich habe nur meine Meinung gesagt zu dem, was Sie sagen. Ich habe nicht Sie als Mensch angreifen wollen. Darin unterscheiden wir uns. Welche Weltanschauung Sie haben, ist einzig Ihre Sache. Aber ich kann nicht schweigen, wenn eine ganze Menschengruppe diffamiert wird. In Deutschland wären es 4,5 Millionen Menschen, weltweit ein Fünftel oder ein Sechstel. Dann wäre es ansonsten ja auch legitim anzunehmen, dass wegen gewisser Nazis und wegen der Geschichte ALLE Deutschen Faschisten wären und Rassisten. Ich nehme mal stark an, dass Sie sich dagegen gewiss verwahren würden. Und darin hätten Sie natürlich recht. Aber dann muss das auch für Muslime gelten, d.h. hinsichtlich der platten Pauschalisierungen. Das ist genauso unsachlich, unfair und diffamierend.

    Sicher werden sie mit dem, was ich versuchte auszudrücken, so ganz und gar nicht einverstanden sein. Sollte etwas von dem, was ich geschreieben habe, beleidigend gewesen sein, dann bitte ich um Ihr Pardon. denn sie als Person, als Mensch will ich nicht angreifen. Einzig Ihre Äußerungen sind das Ziel meines Dagegenhaltens. Ein bisschen mehr Anstand und Schneid täte wohl gut. Ganz zu schweigen von Sachlichkeit und Fairness und Respekt. Aber das bleibt hier wohl doch nur ein Wunschtraum? Ich befürchte das. Schade um die investierte Energie.

    Mit freundlichem Gruße

    Hasan

  81. Hasan schrieb am 2. März 2010 um 01:36:

    @Papperlapapp

    Zwar hat das mit der Unterwerfung “nur” mit der Unterwerfung und der Herrschaft Allahs zu tun (wobei man Islam auch ganz anders übersetzen kann, z.b. “Friedenmachen”), aber es sollte zur Kenntnis genommen werden, dass die Mehrheit mit der Unterordnung unter Grundgesetz und Gesetzen hierzulande kene Probleme haben. Die meisten muslimischen Bürger dieses Landes sind gesetzestreu und loyal. Leider machen es Fanatiker und andere Leute, welche nicht die Mehrheit ausmachen, dieses Bild kaputt und fördern die uralten Vorurteile mit dem Ergebnis, dass das Werk dieser kleinen aber leider sehr lauten Minderheit von Fanatikern (Fanatismus ist übrigens keineswegs islamtypisch bzw. nur auf Muslime beschränkt) ausreicht, alle Muslime über einen Kamm zu scheren und ihnen alles Mögliche zu unterstellen, nur nicht Gutes. Aber ich trage da eigentlich eulen nach Athen. Wer es verstehen will, versteht es, wer nicht, lässt es. Ich hoffe und bete nur, dass die Menschen irgendwann mal zur Vernunft kommen (auf allen seiten bitteschön) und endlich mal anfangen miteinander und nicht gegeneinander zu reden und zu handeln. Derzeit zumindest hier eher eine Illusion. Leider.

    Wassalam!

    Hasan

  82. Kybeline schrieb am 2. März 2010 um 08:53:

    Wenn Muslime hier ankommen (Es sollte sich langsam herumgesprochen haben, dass der Begriff Mohammedaner falsch ist),

    Für mich ist der Begriff “Muslim” so undeutsch wie z. B. “Banking” oder “Brainstorming”. Dagegen ist das deutsche Wort “Mohammedaner” noch bis in den 80er Jahren in Wissenschaftlichen Abhandlungen zu treffen, und auch im Duden der 90er Jahre. Die Mohammedaner werden hier unsere Sprache für uns nicht umschreiben. Wenn sie das sich vornehmen, werden sie sich ihre Finger an uns verbrennen! Schreib dir das hinter die Ohren. Ihr habt die blöden Gutmenschen in euren Taschen. Aber dafür gehört euch nicht das Land, nicht das Volk und nicht die Sprache. Ihr könnt mit uns nicht alles machen, was ihr gerne möchtet. Merk dir das, du Mohammedaner! Für mich bist du einfach ein UNGLÄUBIGER HEIDE, so wie du für alle Vorfahren warst. Und dein Allah hat für mich keinerlei Bedeutung. Dein Mohammed ja, aus historischer und wissenschaftlicher perspektive ergibt er ein Diskussionsobjekt. Aber nicht dein Allah, ob größer (Akbar) oder kleiner!

    Bei solchen unverschämten, anmaßenden Forderungen kann jeder hierzulande euch nur als Eroberer sehen, die ihr versucht, hier Befehle zu erteilen. Und wenn du das hier noch einmal tust, wirst du einfach gelöscht.

  83. ALADIN schrieb am 2. März 2010 um 10:18:

    @ Kybeline.
    Guten Morgen erstmal!(soviel Zeit muss sein!)aber ich glaube
    nicht daß du ihn so einfach löschen kannst! Und warum?……
    Er ist, wie die meisten Mohammedaner, schon im Kleinkind-Stadium “gelöscht” worden; gelöscht worden durch eine übliche
    frühkindliche Gehirnwäsche,die so ziemlich Jeder durchläuft!!
    (um zu verhindern ein selbstständig denkender Mensch zu werden) Bei Ihm hats offensichtlich funktioniert – also, nicht löschen; ….bedauern!

  84. Freies Radieschen schrieb am 2. März 2010 um 11:07:

    @Hasan
    Zitat:”Bitte vergessen sie nicht daß Ali und Mustafa genauso Steuern zahlen wie sie und viel härter arbeiten als sie”
    Soll das ein Witz sein??
    Ich habe noch nie von einem Mohammedaner gehört wo zbs. 1 EURO JOBS verrichtet!also komm mir nicht so,jeden Freitag kommt hier wo ich wohne ein Türke zur Tafel und holt sich Lebensmittel ab und benutzt den Salat davon für seine Dönerbude,wie kann das sein daß jemand wo eine”berufliche Existenz” hat armen,arbeitslosen Menschen auch noch dieses wegnehmen?das ist unterste Schublade,sollte das mal ein Deutscher machen hätte er Probleme und nicht zu knapp,jetzt wirst du wahrscheinlich wieder sagen”ja das gehört sich nicht,es sind nur Ausnahmen oder so”,ne es sind keine Ausnahmen,es ist 99% so mit euch,natürlich kenne ich Türken/Mohammedaner die sind ok,ich verstehe mich zbs. gut mit meiner türkischen Nachbarin aber “Trau schau wem”,ich trau ihr trotzdem nicht übern Weg,es ist einfach so,zu viele negative Dinge haben meinen Glauben an eure Kultur zutiefst erschüttert :eek

  85. Hasan schrieb am 2. März 2010 um 15:14:

    @Kybeline:

    „Bei solchen unverschämten, anmaßenden Forderungen kann jeder hierzulande euch nur als Eroberer sehen, die ihr versucht, hier Befehle zu erteilen. Und wenn du das hier noch einmal tust, wirst du einfach gelöscht.“

    „Haltet den Dieb!“ rief der Dieb.
    Unverschämt ist nicht, dem das unterstellt wird sondern derjenige, der unverschämt agiert und redet.

    Welche anmaßenden und unverschämten Forderungen und Befehle habe ich denn geäußert? Sorry, ich steh da wohl irgendwie auf dem Schlauch. Hilf mir bitte mal auf die Sprünge. Ich bin es nicht, der hier anmaßend und unverschämt andere niedermacht und unsachlich und alles andere als wissenschaftlich daherkommt. Ich bin es nicht, der hier einen Türken sieht und alle Muslime (nicht nur alle Türken) daraufhin einschaätzt.

    „Für mich ist der Begriff “Muslim” so undeutsch wie z. B. “Banking” oder “Brainstorming”. …“

    Dann müsstst du eigentlich du auch solche Wörter wie Admiral, Alchimie, Algebra, Algorithmus, Alkali, Alkohol, Almanach, Amalgam, Arsenal, Artischocke, Azimut, Azur, Balsam, Beduine, Borretsch, Chemie, Elixir, Giraffe, Gitarre, Havarie, Joppe, Kadi, kalfatern, Karaffe, Kismet, Koffe,r Laute, Makaber, Makramee, Magazin, Matratze, Minarett, Mokka, Monsun, Moschee, Mütze, Safari, Safran, Sahara, Schachmatt, Sirup, Tamarinde, Tarif, Zenit, Ziffer, Zinnober … aus dem Wortschatz löschen. Warum? Weil allein diese allesamt aus dem – halt dich fest! – ARABISCHEN kommen. Und davon gibt’s noch jede Menge mehr. Und natürlich auch aus allerlei anderen Sprachen. Alles undeutsches Wortgut. Und man sollte dann auch künftig nicht mehr seine französische Nase sondern seinen deutschen Gesichtserker in Anderer Angelegenheiten stecken. Im Ernst! Die Nazis wollten ernsthaft die Nase zum Gesichtserker machen. Wusstest du das? Wenn nicht, dann schau mal bei LTI von Victor Klemperer rein. Interessante Lektüre.

    Und Hans ist auch undeutsch. Schau mal nach, woher der Name kommt.

    „Dagegen ist das deutsche Wort “Mohammedaner” noch bis in den 80er Jahren in Wissenschaftlichen Abhandlungen zu treffen, und auch im Duden der 90er Jahre.“

    Das muss ein Gerücht sein. Seriöse Wissenschaftler tun das i.d.R. schon lange nicht mehr. Wenn einige das noch so handhaben ändert es nichts an der Tatsache, dass dieser Begriff veraltet, unkorrekt und irreführend, also falsch ist. Und im Duden (jedenfalls den ich kenne aus den 90er und auch aus älteren Jahrgängen) steht da noch etwas mehr, nämlich der Hinweis, dass es ein veralteter Begriff ist. Bei mir jedenfalls steht das so. Da gibt’s ja auch noch den (ebenfalls undeutschen weil persisch-türkischen) Begriff Muselman (plur. Muselmanen), verballhornt Muselmann (plur. Muselmänner). … Jeder mag es aber so halten wie er will. So wie mit dem Begriff Neger, der heutigentags nicht mehr nur als veraltet sondern als verächtlich eingestuft ist. Im Duden findet man sogar zum Wort „Russe“ eine weitere Bedeutung, nach der dieser regional sogar für Kakerlak gebraucht wird. Gehört das auch zum deutschen Wortschatz von heute, weil er im Duden steht? Und inzwischen wird „Mohammadaner“ von dir auch schon als Schimpfwort gebraucht:

    „Merk dir das, du Mohammedaner!“

    … Könnte man jedenfalls vermuten.

    „Aber dafür gehört euch nicht das Land, nicht das Volk und nicht die Sprache. …“

    Damit kannste mich nicht mal meinen, denn ich bin, wie jemand schonmal vermutet hatte, einer von der ganz gefährlichen Spezies: ein deutscher KONVERTIT.

    Mit freundlichem Gruße

    Hasan

  86. Hasan schrieb am 2. März 2010 um 15:30:

    Nachtrag:

    „Aber dafür gehört euch nicht das Land, nicht das Volk und nicht die Sprache. …“

    Ich bin der Überzeugung, dass mir das Land weder gehört noch das Volk. Ich gehöre dazu, aber ich besitze es nicht. Zumal, weder du noch ich haben daran einen Anteil, dass wir hier und als Deutsche geboren wurden. Es hätte auch sonstwo geschenen können. Ich hätte auch als Grönländer und du als Uighure geboren sein können. Wir sind außerdem hier alle auf Erden nur zu Gast, eine Zeit lang. Nicht auszudenken, was wäre, würde mir Land und Volk gehören. Wer regelte dann die Erbfolge und Eigentumsangelegenheiten in Sachen Land und Volk. … Es macht also keinen rechten Sinn, hier Besitzansprüche geltend zu machen. Und mehr noch, auch was die Sprache betrifft. Meine Muttersprache ist Deutsch und ich liebe diese Sprache. Das kann mir niemand nehmen. Und ich bin auch sehr froh darüber, dass es noch mehr als nur uns gibt auf dieser Welt. Ich danke Allah dafür, dass Er die Menschen in ihrer Vielfalt und ihre Sprachen und Kulturen geschaffen hat. Das ist ein unschätzbarer Reichtum. Aber das zu erkennen bzw. anzuerkennen fällt manchen schwer. Mein Problem ist es freilich nicht.

    Mit freundlichem Gruße

    Hasan

  87. Hasan schrieb am 2. März 2010 um 15:32:

    Nachtrag:

    „Aber dafür gehört euch nicht das Land, nicht das Volk und nicht die Sprache. …“

    Ich bin der Überzeugung, dass mir das Land weder gehört noch das Volk. Ich gehöre dazu, aber ich besitze es nicht. Zumal, weder du noch ich haben daran einen Anteil, dass wir hier und als Deutsche geboren wurden. Es hätte auch sonstwo geschenen können. Ich hätte auch als Grönländer und du als Uighure geboren sein können. Wir sind außerdem hier alle auf Erden nur zu Gast, eine Zeit lang. Nicht auszudenken, was wäre, würde mir Land und Volk gehören. Wer regelte dann die Erbfolge und Eigentumsangelegenheiten in Sachen Land und Volk. … Es macht also keinen rechten Sinn, hier Besitzansprüche geltend zu machen. Und mehr noch, auch was die Sprache betrifft. Meine Muttersprache ist Deutsch und ich liebe diese Sprache. Das kann mir niemand nehmen. Und ich bin auch sehr froh darüber, dass es noch mehr als nur uns gibt auf dieser Welt. Ich danke Allah dafür, dass Er die Menschen in ihrer Vielfalt und ihre Sprachen und Kulturen geschaffen hat. Das ist ein unschätzbarer Reichtum. Aber das zu erkennen bzw. anzuerkennen fällt manchen schwer. Mein Problem ist es freilich nicht.

    Mit freundlichem Gruße

    Hasan

  88. Hasan schrieb am 2. März 2010 um 15:36:

    Der Beitrag ist nur einmal geschickt worden aber aus Gründen, die ich nicht kenne, 2x gelandet. Sorry!

  89. ALADIN schrieb am 2. März 2010 um 16:48:

    Das mit dem Konvertit war klar, schon wegen ‘Almancioglu’ –
    u.was ich zu Konvertiten zu sagen habe, findest du unter:
    “im Irak liegt Christenverfolgung an der Tagesordnung” #4.

    Geborene Mohammedaner tun mir leid; aber Konvertiten verachte ich!

  90. Hasan schrieb am 2. März 2010 um 23:55:

    1. Was bitteschön habe ich mit Vorgängen irgendwo anders zu tun? Und dass die allermeisten Opfer von Gewalt aber dort Muslime sind, hauptsächlich Schiiten, stört wohl nicht. Sind ja nur Muslime.

    2. Ob du mich verachtest oder nicht, ist mir egal. Ich bin, der ich bin und entscheide immernoch selbst, welchen Weg ich gehe. Dagegen kannst du gar nichts machen. Rein gar nichts. Ich verschwende auch meine Zeit nicht damit, Menschen, die ich nicht einmal kenne, zu verachten und zu hassen, zumal das reichlich anmaßend wäre. … Ich denke, es ist alles gesagt.

    Nichts für ungut.

    Mit freundlichem Gruße

    Hasan, der verachtete Konvertit

  91. ALADIN schrieb am 3. März 2010 um 08:12:

    Ein klares Wort, zur rechten Zeit –
    schon iss’er weg – (ich hoffe…weit!!!) :=)

  92. Hasan schrieb am 3. März 2010 um 16:05:

    Dichtung und Wahrheit liegen hier besonders weit auseinander.

    Hübscher Zweizeiler übrigens!

    Erste Zeile voll korrekt -
    Ansonsten: Hier war wohl der Wunsch der Vater des Gedankens.

    Gruß
    Hasan

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