Ausgangssperren für Jugendlichen in der Schweiz

Ja, so was gibt es. Ich hatte schon von welchen in den Niederlanden und in Italien berichtet, jetzt habe ich welche in der Schweiz gefunden:
Das Beispiel Ins
Als Beispiel führt Beat Keller in seinem Postulat die Berner Gemeinde Ins an. Dort dürfen sich Schulpflichtige zwischen 23 und 6 Uhr nur in Begleitung von Eltern oder berechtigten Aufsichtspersonen im öffentlichen Raum aufhalten. Ausnahmen gibt es beispielsweise für den Heimweg vom Kino oder einer Sportveranstaltung.Auch andere Schweizer Gemeinden kennen bereits Ausgangssperren. So zum Beispiel die Stadt Biel BE, Zurzach AG, Kerzers FR oder Interlaken BE. Dort werden unter 16-jährige Jugendliche nach 22 Uhr von der Polizei kontrolliert, wenn sie sich ohne Begleitung Erwachsener in der Öffentlichkeit aufhalten. Das Gesetz wirke präventiv, sagt Schulamtsleiterin Esther Gabi. «Mittlerweile ist es eigentlich kein Gesprächsthema mehr», stellt sie fest.
Jetzt fordert Keller (CVP) für den gesamten Kanton Schwyz eine Ausgangssperre für Jugendliche. Die Idee ist nicht schlecht - aber die Sache steht und fällt mit der Strafe, wenn man erwischt wird. Und ich sehe nicht ein, warum die Schweizer Jugendlichen mit Freiheitsentzug bestraft werden sollen, weil die Moslem Jugendlichen nicht zu bändigen sind. Deswegen sind die niederländische Lösung bevor zu ziehen, wo klar definiert wird, welche Migrantengruppen von der Ausgangssperre betroffen sind.
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