Französischer Herbst kommt wieder: Erste Unruhe

Hier die deutsche Meldung: Krawalle nach Tod von Jugendlichem in Südfrankreich:

Romans - Nach dem Tod eines Jugendlichen bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei ist es in der südfranzösischen Stadt Romans zu schweren Ausschreitungen gekommen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, versuchten Dutzende aufgebrachte Jugendliche am Montagabend, das Polizeikommissariat zu stürmen. 150 herbeigerufene Bereitschaftspolizisten konnten sie davon abhalten. Die Jugendlichen zogen daraufhin in ihr Viertel zurück und zerschlugen auf dem Weg rund 15 Schaufensterscheiben. Bis zwei Uhr nachts steckten sie im Stadtviertel Monnaie dann vier Fahrzeuge und Dutzende Mülltonnen in Brand. Ein Polizist wurde bei den Krawallen leicht verletzt.

Anlass der Ausschreitungen war der Tod eines 16-Jährigen in der Nacht zum Montag. Er hatte mit vier Freunden ein Auto geklaut und war darauf von einem Polizeiwagen verfolgt worden. Dabei raste das gestohlene Auto gegen eine Mauer. Die vier anderen Insassen wurden verletzt. Standard

In französischen Meldungen erfährt man natürlich mehr:

Die Gewalttaten eskalierten nach dem Zufallstod eines 16-Jährigen (Iliess El-Jouaghi hieß das Früchtchen) am Montag auf der Flucht von der Polizei in einem gestohlenen Fahrzeug.

Am Montag Abend brachen die Unruhen aus: Gebrochene Schaufenster, Fahrzeuge wurden beschädigt... Mehr als 200 Jugendliche bekämpften die Ordnungshüter. Zwei Polizeifahrzeuge in Brand gesetzt... Ein dortiger Bürger, Pierre 57, sagt, dass er in 26 Jahren, seitdem er dort wohnt, so was nicht erlebt hat. Quelle

Ein anderer Bericht: Romans: ein Wohnort unter Hochspannung

Hier erfährt man, dass das "Opfer" auch Kumpels dabei hatte: 4 Passagiere zwischen 15 und 16

Romans ist eine kleine Stadt mit 4000 Bewohnern - und bereichert mit diesen friedlichen Zuwanderern.

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