Teil 1: Die Alliierten Streitkräfte am Kahlenberg

Während andere mit den Mohammedanern ihren heidnischen Fasten feiern, sollten diejenigen, die ihre Vorfahren nicht verraten wollen, in diesem Monat dem 11./12. September gedenken, der Schlacht auf dem Kahlenberg, denn dieses Jahr verjährt sich zum 325. Mal der Tag, an dem Europa die zweite islamische Invasion, die osmanische Invasion aufgehalten hat.

Wir starten mit diesem Artikel eine Serie über das 11. September in der Geschichte des Kampfes zwischen dem Islam und dem Abendland.

Heute will ich auf die Zusammensetzung des christlichen Entsatzheeres aufmerksam machen:

Kaiserliche Truppen: 21.000 Katholiken unter dem Kommado des Karl von Lothringen

Sachesen: 9000 Lutheraner unter der Leitung des Kurfürsten von Sachsen.

Bayern: 10.500 Katholiken unter Kurfürst Max Emanuel

Südwestdeutsche Fürstentümer: 9.500 Protestanten unter der Führung des Markgrafen von Baden, dem sogenannten Türkenlouis

Polen-Litauen: 24.000 Katholiken unter der Führung des Königs Jan Sobieski

Gesamtstärke der Truppen: 74.000

Herzog Ernst August von Braunschweig-Lüneburg sandte 600 Mann, darunter seine beiden Söhne.

Man beachte nur bitte folgendes: Der verbitterte Dreißigjährige Krieg war gerade mal vor 35 Jahren beendet worden. In diesem Krieg standen sich Katholiken und Protestanten in einem Religionskrieg und Bürgerkrieg gegenüber. Es waren die Menschen einer Zeit, für die Worte wie Säkularismus, religiöse Toleranz, Demokratie, Religionsfreiheit, Atheismus oder Menschenrechte kaum eine Bedeutung hatten; Menschen, die sich ein Leben lang aus tiefster Gesinnung bekämpften und sich gegenseitig ihre Länder verwüsteten.

Und all diese Menschen konnten sich angesichts der gemeinsamen Bedrohung, der Türken, zusammenreißen. Sie konnten ihre religiösen Divergenzen mit einander vergessen, sie konnten mit einander ein Konsens finden und gemeinsam eine Front gegen den richtigen Feind, gegen die Türken, bilden. Jetzt stellten sie sich Seite an Seite gegen den wahren Feind.

Wenn immer ich über die verbitterte Diskussionen und Lagerkämpfen zwischen den Islamkritikern höre, denke ich an diesen Menschen aus dem Jahr 1683. Allen Christen und Atheisten, die sich gegenseitig an die Gurgel gehen, allen rechten und linken Islamkritikern, und allen denjenigen, die den Islam in Afghanistan und Irak bekämpfen wollen, aber ihn gleichzeitig in der Türkei, in Kosovo oder in Tschetschenien willkommen heißen, möchte ich diese Krieger auf dem Kahlenberg im Herbst 1683 als Beispiel zeigen: Sie hatten Größe.

Am kaiserlichen Hoflager in Passau trafen nur langsam, aber in dichter Folge die Kontingente des Entsatzheeres ein. Nicht nur die gegen Subsidiengelder verpflichteten Einheiten wollten für Wien streiten, sondern auch zahlreiche junge Adelige aus ganz Europa, die dem Erbfeind der Christenhait aufs Haupt schlagen wollten, auch wenn Ludwig XIV. offenbar lieber einen Sieg der Türken gesehen hätte: "Es ist gestern der Chevalier de Soisson [Prinz Eugen von Savoyen], des verstorbenen Prinzen von Savoyen Bruder gekommen, der sagt, daß der Prinz von Conti mit fünfzig anderen der vornehmsten Kavaliere zu unserer Armee habe gehen wollen, der König [Ludwig XIV.] habe es erfahren und alle arrestieren lassen" Aus: Von Türken belagert - von Christen entsetzt. Isabella Ackerl.

Heute sind die meisten Politiker Europas solche verräterische Ludwigs, die das eigene Volk daran hindern, gegen sich gegen die islamische Invasion zu stellen.

4 Kommentare:

  1. Pit schrieb am 3. September 2008 um 22:02:

    Toller Artikel, danke.
    Ja, die Rolle Frankreichs auch damals: Verrat, Unterstützung des Mohammedanismus. Genau wie heute. Fjordman hat völlig recht (in einem seiner letzten Artikel, wo steht der?…): die EU ist die EU Frankreichs und darum ein Grund- und Erzübel, Verrat an Europa und Auslieferung an den Mohammedanismus, gestern, heute, morgen.

    Wollte ich letztens mal erwähnen, war dann unsicher geworden, weil ja unser Prinz Eugen von Savoyen auch irgendwie als Franzose damals galt. Blicke jetzt nicht ganz genau durch, wer da von den französischen Verrätern noch verhaftet wurde.

  2. Haiduk schrieb am 3. September 2008 um 22:03:

    Schöner Artikel!

    Bei den Franzosen muß schon lange vor der frz. Revolution etwas faul gewesen sein. Hab gestern zufällig den WP-Artikel zu Rousseau gelesen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Jacques_Rousseau

    der mit seinem Wahnwitz vom “Gesellschaftsvertrag” die geistigen Grundlagen des Jakobinertums, des Marxismus und wohl auch des Nationalsozialismus geschaffen hat. Wenn man sich überlegt, was das für eine Person war, wird einem speiübel :cry:

    Seine drei Kinder hat er alle bei den Findelkindern abgegeben :eek

  3. Kybeline schrieb am 3. September 2008 um 23:10:

    Der französische König ließ ein paar Untertanen verhaften, die ihm zum Trotz doch an den Kampf gegen die Türken teilnehmen wollten. Eben wie heute auch. Der Eugen von Savoyen hatte Glück, weil er durchkam ohne dass man ihm verhaften konnte und so konnte er im Kampf teilnehmen.

  4. Toranaga schrieb am 10. September 2008 um 19:35:

    Toller Beitrag, Danke Kybeline.

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