220 Saarbrücker Bahn- und Busfahrer geschlossen zur Linken

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Saarbrücken - Masseneintritt bei der Partei Die Linke im Saarland: Mehr als 220 Bahn- und Busfahrer der Saarbrücker Saarbahn Gesellschaft sind geschlossen der Linken beigetreten und haben die Gesamtzahl der Mitglieder des Landesverbandes damit um knapp zehn Prozent erhöht.

Insgesamt traten rund zwei Drittel der Belegschaft des Unternehmens in die Partei ein, wie der Landesverband mitteilte. “Das ist wie Weihnachten“, sagte der Fraktions- und Parteichef der Linken, Oskar Lafontaine, am Donnerstag bei der Übergabe der Mitgliedsanträge.

Angeführt wurde die Massenaktion vom Betriebsratsvorsitzenden der Saarbahn GmbH, Winfried Jung, der die Formulare überbrachte. Als Gründe für den Masseneintritt nannte Jung unter anderem die Angst vor der Privatisierung des Unternehmens, drohende Einkommenseinbußen und die Furcht vor der Rente mit 67. Der Landesvorsitzende der Linken im Saarland, Rolf Linsler, sagte der Mitteilung zufolge: “Ich hoffe, dass andere Belegschaften diesem Beispiel folgen werden.“

Unsinnige Ängste wurden von neokommunistischen Rattenfängern geschürt und zu eigen gemacht, obwohl fast jeder weiß, mit welchen weitreichenden Zugeständnissen an eine langfristige Arbeitsplatzsicherung solche Privatisierungen erfolgen. Davon kann ein Arbeitnehmer der Privatwirtschaft in der Regel nur träumen. Die Privatisierung wird kommen und die Rente bis 67 sowieso, da in diesem Fall die Öffentliche Hand und die Privatwirtschaft an einem Strang ziehen. Für ihre Versprechen werden die Rattenfänger ohne Regierungsverantwortung nicht haften. Was die 220 Verschaukelten natürlich nicht davor schützen wird, den vollen Mitgliedsbeitrag abdrücken zu müssen.

Die Zahl der Mitglieder der saarländischen Linken wuchs durch die Eintritte von rund 2280 auf jetzt rund 2500. Die Linke ist damit weiter die drittstärkste Kraft an der Saar hinter der SPD mit rund 23 000 und der CDU mit rund 20 850 Mitgliedern. Parteichef Lafontaine wird die Linke als Spitzenkandidat in die Landtagswahl 2009 führen. Umfragen zufolge könnte die Linke mehr als 18 Prozent der Stimmen im Saarland holen. Zur Zeit ist die Partei mit einer fraktionslosen Abgeordneten im Saarbrücker Landtag vertreten, die von den Grünen übergetreten war.

Schon platzt bei den ersten grün lackierten Kommunisten der Lack ab und die immer vorhandene Grundierung wird wieder sichtbar. Hammer und Sichel lassen grüßen.

Quelle

Warum kann man straffrei eine Ideologie verbreiten, deren Vision der klassenlosen Gesellschaft über 90 Millionen Tote gekostet hat? (Zahl aus "Das Schwarzbuch des Kommunismus")

4 Kommentare:

  1. Schweinsohr schrieb am 3. Juli 2008 um 21:16:

    Auch beim “Tyrannen Quartett” sind die rotlackierten Faschisten weit überlegen…

    http://www.weltquartett.de/

  2. wolaufensie schrieb am 3. Juli 2008 um 23:51:

    …kein Wunder, …aus dem Saarland kam doch
    auch Genosse Honecker her. Das ist da so´ne
    Art Folklore .

  3. Muhhammel schrieb am 4. Juli 2008 um 07:50:

    Schaut euch mal an, was wir da großgezogen haben. Wenn ich daran denke, dass dieser Mann mal ein “Super-EU-Wirtschaftsfritze” werden wollte, wird mir im Nachhinein noch schlecht. Will denn Europa wirklich Halbmond und Sichel?

    Kommunistisches Manifest „hochaktuell“

    Zugleich kündigte Lafontaine an, Passagen aus dem Kommunistischen Manifest in das Parteiprogramm der Linken aufnehmen zu wollen. Die Sätze seien „hochaktuell“. So will der Parteivorsitzende aus der 1847 von Karl Marx und Friedrich Engels verfassten Schrift etwa die Textstelle übernehmen, wonach die Bourgeoisie und das Kapital „die persönliche Würde in den Tauschwert aufgelöst und an die Stelle der zahllosen verbrieften und wohl erworbenen Freiheiten die eine gewissenlose Handelsfreiheit gesetzt“ haben. Das Kommunistische Manifest gilt als eine Art Gründungsurkunde des modernen Kommunismus.
    Aufnehmen will Lafontaine auch die Passage, wonach „an die Stelle der mit religiösen und politischen Illusionen verhüllten Ausbeutung die offene, unverschämte, direkte, dürre Ausbeutung gesetzt“ wurde.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/linke-lafontaine-will-konzerne-verstaatlichen_aid_294872.html
    Und das sagt so einer im Ernst. Deutschland ist doch wirklich seit 1918 ein Tollhaus. Ich will wieder Bismarck und Ludwig II. :cry:

  4. olaf61 schrieb am 5. Juli 2008 um 21:52:

    Kein Wunder. Die CDU und die SPD sorgen mit dem Klimawahn dafür, dass die Preise steigen und die Leute wenden sich an die, die ihnen Hilfe versprechen.

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