Die hessische Polizei türkisiert sich bis 2030

Polizeichef Norbert Nedela über einen Tee in der Moschee, Tipps und Wahlkampf-Schäden im Interview der Frankfurter Rundschau.

Ob die restliche Bevölkerung noch jemand traut, ist zweitrangig. Hauptsache, die Türkin vertraut. Der ganze Artikel ist voll mit solchen brillanten Aussagen:


Was haben die Polizisten erfahren, hinzugelernt?

Zum Beispiel, dass eine Moschee eher vergleichbar ist mit einem christlichen Gemeinde- und und Kulturzentrum, ein Treffpunkt zum gemeinsamen essen und feiern ist. Dass die hier lebenden Muslime sich in einer doppelten Opferrolle befinden; abgelehnt durch Islamisten bei Integrationsbemühungen und teils kritisch betrachtet durch die deutsche Bevölkerung.

Ich komme irgendwie nicht ganz klar. Wird hier der Islamismus bagatellisiert, oder die kritisch dreinblickende deutsche Bevölkerung kriminalisiert, indem sie den Islamisten gleichgesetzt wird. Auf alle Fälle werden die Dinge nur noch aus der Perspektive der armen hier lebenden Muslime betrachtet. Zählen die anderen überhaupt nichts mehr? Und warum wird eine Gruppe von Schuld freigesprochen, die sich von Terroristen-Islamisten dermaßen instrumentalisieren läßt? Meiner Meinung nach liegt die Bring-Schuld bei den Moslems. Sie sollten sich entscheiden, wem sie die Treue halten, wen sie zum Freund haben wollen.

Aber es geht weiter:

Moscheen sind auch Kommunikationszentren. Dort wird entschieden, ob man den Sicherheitsbehörden einen Tipp gibt oder nicht; etwa wenn ein Hassprediger auftritt oder ein junger Mann plötzlich umkippt, sich einen Zottelbart wachsen lässt und abdriftet.

Ich hatte irgendwie immer gehofft, dass die Polizei die Fäden in der Hand hält. In diesem Artikel erfahre ich, dass es die Moscheen sind. In den Moscheen wird entschieden, ob man die Polizei erfolgreich arbeiten läßt oder nicht.

Aber bald erübrigt sich die ganze Diskussion, denn die Polizei passt sich an, türkisiert sich:

Im Jahr 1994 hat Hessen eine Türkin als erste vollwertige Polizeivollzugsbeamtin angestellt. Dieses Jahr sind zwölf Prozent unserer Neueinstellungen ausländischer Herkunft. 2030 haben voraussichtlich 40 Prozent der deutschen Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Wir können auf diese Ressourcen nicht verzichten. Demnächst wird der erste Landespolizeiausländerbeauftragte vorgestellt, der alle einschlägigen Aktivitäten koordinieren soll. Und wir suchen derzeit einen Islamwissenschaftler, der uns beraten soll.

Man soll sich von den Worten ausländisch oder Migrationshintergrund in diesem Artikel nicht irritieren lassen. So wie in der ganzen Diskussion über den Islam, wird auch in diesem Artikel deutlich, dass es um Islamisten, Moscheen und um den Islam geht. Langsam hat man den Eindruck, dass es in Europa zwei Arten von Menschen gibt: Europäer und "Ausländer", d. h. Einheimische und Moslems.

Zuletzt eine Empfehlung: Arbeitslose Islamwissenschaftler, bewirbt euch bei der hessischen Polizei!

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