Der Muezzin in der Klosterbasilika Eberbach

Das ist die Klosterbasilika von Ebersbach, wo der türkische Muezzin Lokman Ertas am Sonntag auftreten und gockeln wird. Das ganze geschieht im Rahmen einer Veranstaltung der Wiesbadener Musikakademie, sowie der Wiesbadenenr Musik- und Kunstschule: "Mass for Peace", zusammen mit dem Jugend-Sinfonie-Orchester und dem Wiesbadener Knabenchor. Auf deutsch wäre der Titel der Veranstaltung "Messe für Frieden", auf türkisch interessiert eh niemand außer dem Muezzin.

Für ihn ist es etwas Besonderes, in der Basilika von Kloster Eberbach aufzutreten: "Die Gottesrezitation in einem Gotteshaus gibt eine seelische Zufriedenheit". Er hat bereits einige Erfahrung bei ähnlichen Konzerten gesammelt, darunter vor großer Kulisse etwa der Kölnarena. "Die Friedensmesse leistet einen sehr wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Frieden", ist er überzeugt. Aktivitäten dieser Art setzten ein "wichtiges Zeichen im Rahmen des interkulturellen und interreligiösen Dialogs". Daher betrachtet er es als "große Ehre", daran teilnehmen zu dürfen. "Weil Islam Frieden bedeutet, sind wir als Muslime aufgefordert, alle möglichen Friedensinitiativen zu unterstützen", so Ertas.

Die Rolle, die er im Jenkins-Werk übernimmt, passt zu seinem Ideal. Er rezitiert darin den islamischen Gebetsruf: "Dabei werden die Menschen darauf aufmerksam gemacht, sich ihrer Stellung gegenüber dem Schöpfer bewusst zu werden und zu erinnern, dass die Errettung in dem Frieden und der Liebe Gottes liegt".

Das einzig erbauliche an diesem Artikel im Wiesbadener Kurier ist die Schott-Werbung, mit der Kuh, der sofort einfliegt, sobald man auf den Link hier klickt. Leider kennt diese Kuh keine Koranverse.

Falls jemand dem Kloster Ebersbach etwas mitteilen möchte:

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7 Kommentare:

  1. Wolaufensie schrieb am 30. Mai 2008 um 10:40:

    …gibt´s dort wohl auch Döner für Frieden ?

  2. Wolaufensie schrieb am 30. Mai 2008 um 10:41:

    …Mist, die Kuh kommt bei mir nicht eigeflogen…*heul* :cry:

  3. Angelique schrieb am 30. Mai 2008 um 11:28:

    Heißt es nicht, dass eine Kirche für immer dem Islam gehört, sobald ein einziges Mal ein Imam darin betet?
    Das ist dann natürlich auch ein Weg, um das Abendland zu islamisieren. In jeder Kirche heult einmal der Muezzin und schon sind alle Moscheen. Und unsere Pfaffen sind leider auch noch so blind und laden die Eroberer freiwillig ein. :(

    Um die Klosterbasilika in Ebersbach ist es mir besonders leid. Ich war schon öfter dort, mir gefällt die Klosteranlage sehr gut und außerdem gibt es auf dem Weingut dort den besten Riesling überhaupt.

    Wußtet ihr, dass im Kloster Eberbach Teile des Films “Der Name der Rose” gedreht wurde?

  4. Muezzin-Ruf: Alles nur Mussik oder was? « Etzel’s Weblog schrieb am 30. Mai 2008 um 13:35:

    [...] Quelle: Europäische Werte [...]

  5. Hallowach schrieb am 31. Mai 2008 um 15:34:

    Die Pfaffen in Eberbach haben sich NULL AHNUNG vom Islam – so wie die meisten.
    Geben wir ihnen doch was zu lesen…

  6. ruhrpottjunge schrieb am 18. Dezember 2008 um 15:22:

    Der Beitrag zeigt mir, dass ein Dialog mit den hier versammelten selbsternannten “Vertretern der westlichen Wertegemeinschaft” wahrscheinlich zum Scheitern verurteilt ist.

    Wer der Auftritt eines Muezzins mit “Gockeln” beschreibt, der ist an einer sachlichen Debatte nicht interessiert oder zu einer solchen schon längst nicht mehr fähig.

    Und vielleicht noch mal langsam für mich, damit ich’s auch verstehe: Was genau ist am Verhalten des Muezzin kritikwürdig? Und was wäre hier losgewesen, wenn der Muezzin die Teilnahme an der Friedensinitiative NICHT zugesagt hätte.

    Jemanden zu verachten, EGAL wie er sich verhält: Daran kann man Radikale und Faschisten erkennen.

  7. erik schrieb am 19. Dezember 2008 um 14:18:

    Ein Muezzin hat nicht in einer Klosterbasilika rumzuplärren.
    period.
    Was willst du da diskutieren?
    Das ist einfach inakzeptabel!
    Eine Beleidigung religiöser Gefühle!

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