Dönerkönig zahlt hohe Strafe für Ekelfleisch

Der Berliner Dönnertürke (oder deutschtürke?) Remzi Kaplan muss 40.000 Euro Strafe zahlen. Tja. Er hat scheinbar die kulinarische Kultur seines Herkunftslandes mit zu großer Überzeugung vertreten.
Denn das ist auch die Türkei: Man hat grundsätzlich Angst, ohne die Garantie eines deutschen Reisebüros dortige Lebensmittel zu konsumieren. Die Gewürze, die ich an einem Touristenstand zwischen Istanbul und Troja erworben hatte, wurden nach ein paar Wochen lebendig. Nur gut, dass ich sie nicht zum Essen, sondern nur um meine Küche zu dekorieren erworben hatte. Es waren etwa 10 Plastiktütchen mit verschiedensten Sortimenten in einander geheftet. Ich glaube aber kaum, dass der dortige Händler für diese Gewürze auch nur eine türkische Lira Strafe zahlen müsste.
Es muss richtig schwer fallen, auf einmal mit so einem Deutschen Urteil konfrontiert zu werden, wenn man nur das macht, was einem Kultur-mäßig in die Wiege gelegt wurde. Wie soll man dann noch ernsthaft glauben, dass die deutschen über die kulinarische kulturelle Bereicherung erfreut sind? Nur Sonne, Mond und Sterne? Aber kein Gammeldönner?

…ist eigentlich eine Win-Win-Situation. Jeder bekommt das was ich ihm auch gönne. Der Dönerfritze eine mässige Bestrafung, und seine lernresistenten Kunden ein paar Happen von der Müllhalde…